Test: Marcus Miller V7 Alder-5 TS, E-Bass

Zunächst gibt es ein Doppelpoti für die Lautstärke und eine klassische, passive Höhenblende, gefolgt von einem Balance-Stereopoti zum Mischen der beiden Tonabnehmer. Die folgende Sektion, bestehend aus je einem Poti für Höhen und Bässe sowie einem Doppelpoti für die Mittenbearbeitung, wird mit dem Mini Toggle Switch aktiviert, der Marcus Miller V7 Alder-5 TS befindet sich dann im Aktiv-Modus. Mit dem Doppelpoti lässt sich der zu bearbeitende Frequenzbereich stufenlos anwählen und dann entweder anheben oder absenken. Alles in allem eine wirklich opulente Klangregelung, was in dieser Preisklasse alles andere als alltäglich ist. Dafür nimmt man gerne in Kauf, dass sich die verwendeten Potiknöpfe aus schnödem Plastik etwas, nun ja, „billig“ anfühlen. Die Potis selbst bestechen allerdings durch einen angenehmen Widerstand beim Drehen und vermitteln eigentlich ein hochwertiges Gefühl.

Viele Möglichkeiten: Die verchromte Kontrollplatte mit den Reglern für die Aktivelektronik

— Viele Möglichkeiten: die verchromte Kontrollplatte mit den Reglern für die Aktivelektronik —

Ebenso positiv hervorzuheben ist die Tatsache, dass neben der Elektronik auch die Tonabnehmer und die sonstige Hardware wie Mechaniken und Brücke Eigenentwicklungen von Sire sind und hier nicht auf preiswerte Massenware gesetzt wird, was in dieser Preisklasse durchaus verzeihlich wäre. Betrachten wir uns zunächst die verchromte Brücke, als „Marcus Big Mass Steg“ bezeichnet. Auffällig sind die im Vergleich zum klassischen „Blechwinkel“ deutlich massiveren Reiter, die eine verbesserte Schwingungsübertragung und damit längeres Sustain und ein stabileres Fundament erwarten lassen.

Die beiden „Marcus Super Jazz“-Tonabnehmer bieten optisch keinerlei Auffälligkeiten, sehen aus wie klassische Singlecoils und sitzen in den bewährten, klassischen Positionen.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Hallo Christian,
    danke für den Test. Genau das macht für mich den Wert solcher Tests aus, aus der großen Masse des Angebots die wirklich guten Sachen herauszufinden, noch dazu wenn sie so preiswert sind. Leider ist der Bass nicht lieferbar. Das ging mir in der Vergangenheit auch schon mehrmals mit Gitarren so, die zum Zeitpunkt des Tests schon wieder aus dem Angebot verschwunden waren. Aber gehört nicht Amazona zu Thomann? Könnte man das nicht ein bisschen koordinieren, dass die guten Sachen wieder beschafft werden oder Instrumente, die sowieso auslaufen, nicht erst getestet werden? Gruß Andreas

    • Profilbild
      Christian Spohn  RED

      Hallo Andreas,
      danke für Dein Feedback zum Test. So wie ich das sehe, ist das Instrument noch im Programm, allerdings leider bis auf weiteres nicht lieferbar. Nun sorgen die Marcus Miller-Bässe ja in den diversen Foren im Netz schon seit einigen Wochen für ziemliches Aufsehen, zumeist werden sie extrem gelobt. Dadurch dürfte eine enorme Nachfrage entstanden sein, die so nicht vorhersehbar war und nun für den jetzigen Lieferstatus verantwortlich ist. Ich bin mir sicher, das die Bässe in Zukunft wieder lieferbar sein werden.
      Beste Grüße, Christian

  2. Profilbild
    bassguitar3003

    danke für den test! Die Beispiel-Grooves sind echt cool. ich hatte mal einen 4-er Sire zum test, hat mir vom sound auch sehr gefallen, allerdings konnte ich die saitenlage nicht wirklich tief einstellen und beim slappen hatte die e-saite leider n bisschen soundprobleme..war vermutlich ein montags-modell, der bass hier aus dem test klingt echt super, vor allem für den preis

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