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Test: Palmer FAB5, Gitarrenverstärker

11. Februar 2014

Steht seinen Mann nicht nur im Schlafzimmer

Mit dem Palmer FAB5 betritt die hessische Firma nahe Frankfurt am Main ein Segment, welches zurzeit wie kaum ein anderes in Sachen Beliebtheit einen Höhenflug nach dem anderen antritt. Die Rede ist vom kleinen Vollröhrenamp in Class A Technik, gerne auch nur im einstelligen Wattbereich angesiedelt. Die Aussicht auf weiche Saturisation in der Endstufe bei moderater Endlautstärke ist einfach zu verlockend, als dass man nicht davon angetan wäre. Gerne wird immer wieder der Ausdruck vom „Bedroom Amp“ bemüht, ohne dass sich Hersteller und Kunde darüber im Klaren sind, was für eine Lautstärke sich wirklich hinter den knuddeligen Leistungsangaben versteckt.

Man möge sich bitte immer vor Augen führen, dass ein 10 Watt Amp gerade mal halb so laut ist wie ein 100-Watt-Bolide (für die doppelte Lautstärke bedarf es die zehnfache Leistung), welcher ausnahmslos gerade mal auf großen Open Air Festivals seinen eigentlichen Einsatzbereich findet. Wer also die niedlichen Brüllwürfel wirklich mal in seinem Schlafzimmer aufgerissen hat, darf mit garantierter Sicherheit zumindest eine Nacht ohne die holde Lebenspartnerin in selbigen Raum verbringen. Selbst 1 Watt Vollröhrenverstärker sorgen voll aufgerissen immer noch dafür, dass der Nachbar spätestens ab 22 Uhr die netten Herren in Blau zum persönlichen Stelldichein bemüht.

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Sich dessen bewusst, hat Palmer eine interessante Detaillösung am Start, welches ihren FAB5 vom Großteil ihrer Mitbewerber um die Käufergunst entkoppelt. Man verwende einen integrierten Power Attenuator!

Palmer FAB5 Front 1

— Palmer FAB5 —

Konstruktion

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Nach wie vor setzt das 10-köpfige Unternehmen konsequent auf Made-in-Germany und zwar nicht nur in der Entwicklungsabteilung, sondern auch im Sinne von „Designed, Engineered and Assembled in Germany“. Eben diese Firmenphilosophie offenbart sich bereits beim ersten Griff in den Verpackungskarton, respektive beim ersten Blick auf das fertige Produkt. Das im Vintage-Look angelegte Gehäuse ist hervorragend verarbeitet, jede noch so kleine Ecke oder Kante ist sauber verleimt, verklebt oder verschraubt, Feinheiten, welche halt nur bei einer echten Endkontrolle entsprechend ausgeführt werden können.

Neben dem mit Strukturlack behandelten Gehäuse wurde die Vorderseite des Verstärkers mit zwei Bespannstoffen in den Farben Beige und Dunkelbraun verziert. Das Ganze ruht auf vier massiven Gummifüßen, welche auch auf glattem Untergrund die nötige Standfestigkeit vermitteln, ein massiver Kunstledergriff thront auf der Oberseite der Konstruktion. Auf Eckenschoner wurde zugunsten der Optik verzichtet, allerdings sind die oberen vier Seitenabschlüsse in runder Bauweise ausgeführt, was die Absplitterungsgefahr deutlich mindert. Insgesamt ein optisch sehr ansprechendes und zudem eigenständiges Konzept.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Onkel Sigi  RED

    Der klingt ja rattenscharf……
    Besonders das hoch aufgedrehte Gain plus Boost kommt richtig erwachsen rüber.

    Sag mal Axel, Du hast das mit einem Fame-Mike abgenommen. Taugt diese Marke was?

    Musikalische Grüße

    „Onkel Sigi“

    • Profilbild
      Axel Ritt  RED

      Ei der Onkel :-)
      bei dem verwendeten Mikrofon handelt es sich um ein Vintage F47 Typ, welches insbesondere für den aufgerufenen VK einen sehr guten Eindruck hinterlässt. Ich hatte bisher erst mit 2 verschiedenen Mikrofonen der Firma zu tun und beide haben ein respektables Ergebnis erzielt.
      VG
      Axel

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