Test: Pioneer CDJ-900Nexus, CD-Player

Bereits bekannt vom Vorgänger und auch zu finden beim CDJ-2000Nexus ist der Slip-Mode.
Der Slip Mode ermöglicht das Loopen, während der jeweilige Song im Hintergrund unhörbar weiterspielt. So kann zum Ende des Loops jederzeit in den Songs eingestiegen werden zu der normalerweise erreichten Position.
Der Slip Mode funktioniert jedoch nicht nur bei der Nutzung der Loop Sektion, sondern zum Beispiel auch bei der Nutzung der Start/Pause-Taste für kurze Breaks oder beim Scratchen.

Die Haptik der Loop Sektion wurde folglich dem neuen Beat Divide Effekt untergeordnet, der nun links angeordnet die vier vorherigen Loop Buttons ersetzt.

Anstelle der Loop Buttons findet sich beim CDJ-900Nexus hier nun der Beat Divide Effekt

Anstelle der Loop Buttons findet sich beim CDJ-900Nexus hier nun der Beat Divide Effekt

Der Beat-Divide Effekt ermöglicht das Zerteilen und Loopen von Beats in der Länge von ¾ bis 1/8 Bar. So wird der Beat in Form eines Staccato-Effekts abgespielt, bis der DJ den Beat Divide wieder verlässt. Dieser Effekt gehört definitiv in die Kategorie: zuhause probieren, anstatt im Club blind einsetzen.
Der Beat Divide Effekt funktioniert selbstverständlich auch in Kombination mit dem bereits genannten Slip Mode.

Bei eingeschaltetem Slip Mode, siehe der kleine roten Button, werden die Buttons des Beat Divide Effekts strahlend hell

Bei eingeschaltetem Slip Mode, siehe der kleine roten Button, werden die Buttons des Beat Divide Effekts strahlend hell

Der CDJ-900 Nexus ist selbstverständlich kompatibel mit der Pioneer eigenen Software rekordbox, die für Mac und PC als Free Download zur Verfügung steht und auf Smartphone, Tablet oder dem PC installiert werden kann. Die Software erlaubt, in Kurzform vorgestellt, nicht nur die Verwaltung von Songs und Playlisten, sondern auch die Voranalyse von Songs hinsichtlich Wave-Form, Key, Beat-Grid oder dem Tempo. Alle voranalysierten Informationen können später beim Abrufen der Daten von zum Beispiel einem USB-Stick oder per Stream per WiFi-Verbindung deutlich schneller auf dem CDJ angezeigt werden als zum Beispiel beim Laden eines Songs von einer Audio-CD. Weiterhin bietet sich natürlich die Möglichkeit, Songs vorab zu bearbeiten und zum Beispiel Loops oder Hot Cues zu speichern.

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