Test: Pioneer DJM-S9, Battle-DJ-Mixer

21. April 2016

Der neue Performance-Standard für Serato DJ?

Pioneer DJM-S9Lange hat es gedauert, bis Pioneer nach dem 2003 vorgestellten und längst nur noch gebraucht erhältlichen Touchscreen-Klassiker DJM-909 wieder einen High-End-Battlemixer mit Fokus auf Scratch-DJs auf den Markt bringt. Dass heute DVS-Anwendungen in der Zielgruppe der Standard geworden sind, liegt auf der Hand, dennoch hat Pioneer diesem Umstand im Battlemixer-Segment bisher nie Rechnung getragen. Seit Winter 2015/16 schickt sich der Pioneer DJM-S9 an, in die Fußstapfen des 909 zu treten und das Herz von (Serato-) DJs zurückzuerobern, die in den letzten Jahren zu einem beträchtlichen Teil zum Rane Sixty-Two und seinen Geschwistern gegriffen hatten. Mit diesem tritt der S9 in direkte Konkurrenz. Wir haben es also mit einem Zweikanal-Battlemixer für Serato DJ zu tun, der dank 2 USB-Soundkarten nahtloses Back-to-Back-Auflegen ermöglicht, dazu gibt es massig Bedienelemente für die Serato-Software, On-Board-Effekte und den Pioneer-eigenen Magvel-Pro-Crossfader. Wir haben ein paar Tage und Nächte mit dem DJM-S9 verbracht.

Pioneer DJM-S9

Der DJM-S9 im ersten Praxis-Test

Da unser Testgerät ein bereits weit gereistes Vorserienmodell ist und nicht mehr als ein Netzkabel mitbringt, können wir den eigentlichen Lieferumfang nur dem als PDF heruntergeladenen Handbuch entnehmen. (Die deutsche Anleitung ist teilweise recht abenteuerlich übersetzt, aber das nur am Rande.) Mit einem USB-Kabel und einem Paar Control-CDs gibt es nur die nötigsten Beigaben – erstaunlich, dass auf Control-Vinyl verzichtet wird, von dem man als Gebrauchsmaterial ja nie genug haben kann.

Das Setup mit Serato DJ und Plattenspielern oder CDJs als Signalquellen ist, ohne hier zu sehr ins Detail gehen zu wollen, denkbar einfach und wird beim ersten Anschließen von einem Assistenten erledigt – Sonderfälle wie gleichzeitige DVS-Nutzung mit Plattenspieler und CD-Player sind frei konfigurierbar. Als erste Amtshandlung bekommt das Testgerät die aktuelle Firmware in Version 1.06 verpasst, installiert war noch die veraltete 1.02. Auch dieses Update ist per USB-Anschluss und Download der Installationsdatei aus dem Pioneer-Supportbereich in wenigen Minuten erledigt. Getestet wird auf einem MacBook Pro unter OSX 10.10 mit Serato DJ 1.8.1 und 1.9.0.

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