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Test: Reloop RMX-95, DJ-Clubmixer

Effekte, Anschlüsse und Funktionen ohne Ende? Das gefällt doch jedem DJ!

23. Februar 2023

Reloop RMX-95

Wie wir euch schon berichtet haben, wurde mit dem Reloop RMX-95 ein neuer 4+1-Kanal-Clubmixer vorgestellt. Mit dem Werbebanner „Standard neu definiert“ präsentiert Reloop seinen neusten Clubmixer, der analogen Workflow mit digitaler Technologie verbinden soll und die Software djay Pro AI & Neural Mix nahtlos integriert. Wie genau das aussieht, schauen wir uns heute für euch an.

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Oberfläche des Reloop RMX-95 im Überblick

Test: Reloop-RMX-95, DJ Club Mixer

Vollgepackt ist der Reloop RMX-95 auf alle Fälle

Mit Abmessungen von 32,2 x 38,7 x 10,75 cm (B x T x H) und einem Gewicht von 6,8 kg ist direkt klar, dass dieses Mischpult eine ordentliche Größe hat.

Die Oberfläche des Reloop RMX-95 ist, wie der erste Blick einem verrät, ziemlich vollgepackt mit allerlei Funktionen. Fangen wir der Reihe nach links an, wo uns der „+1“-Kanal aufgezeigt wird. Hier kann man mit einem dedizierten Schalter zwischen Aux-Eingang mit Cinch-Anschluss oder Mic 1 mit Kombiklinkenanschluss wechseln. Passend dazu haben wir ein Level-Poti für die Lautstärkereglung, welcher links daneben liegend, eine eigene LED zur Peak-Anzeige hat. Das gleiche Paar aus Level-Poti und Peak-LED haben wir darunter liegend für Mic 2. Mit einem 6,3 mm Klinkeanschluss auf der Vorderseite kann also ein zweites Mikrofon angeschlossen werden. Zu den Mics finden wir einen 2-Band-Equalizer, einen Schalter, um eine Talk-over-Funktion zu aktivieren und die Möglichkeit, das Mikrofon mit dediziertem Button anzuschalten.

Unter dieser Sektion geht es weiter mit allen notwendigen Einstellungsmöglichkeiten für den Kopfhörer. Der Anschluss von Headphones ist auf der Oberfläche des Reloop RMX-95 via 6,3 mm Klinkestecker und auf der Vorderseite via 3,5 mm Klinkestecker möglich. Der Clubmixer gibt einem die Möglichkeit, das Kopfhörersignal zu splitten und neben den selbstverständlichen Funktionen, wie der Einstellung der Lautstärke und dem Mix-Verhältnis zwischen Cue und Master, haben wir ein weiteres Poti. Ein bipolarer EQ stellt das Verhältnis des Kopfhörersignals ein. Das finden wir klasse! In einer lauten Clubumgebung tendiert man schnell dazu, die Kopfhörer lauter zu stellen. Dabei wird aber nicht immer alles an übermitteltem Signal gebraucht. So würden wir beispielsweise die Bässe gerne rausfiltern, um die Ohren nicht unnötig zu belasten.

Weiter geht es mit vier identischen Kanalzügen. Oben angefangen finden wir einen Schalter zur Auswahl der Eingangsquelle. Danach folgt mit passenden Potis Gain, ein 3-Band-Equalizer mit benachbarter 12-teiliger LED-Anzeige von -32 dB bis „Peak“, der über 6 dB liegt.

Weiter geht es mit einem bipolaren Filter, Cue-Button, 6 cm langen Fadern sowie der Crossfader-Zuweisung via dediziertem Schalter. Unter den Kanalzügen finden wir mittig angesiedelt den Crossfader. Hier lässt sich auch noch erwähnen, dass der Reloop RMX-95 InnoFADER kompatibel ist.

Auf der rechten Seite haben wir oben ein großes Master-Level-Poti und darunter eine 12-teilige LED-Anzeige in Stereoausführung. Ein Poti für das Leveling der Booth-Lautstärke und ein zur Booth-Sektion gehöriger Schalter zum Wechsel zwischen Mono- und Stereosignal.

Was uns enorm gefällt, ist das darunterliegende extra Poti zur Einstellung der Filterresonanz. Diese ermöglicht einem auf der einen Seite eine einfache und direkte Handhabung, um je nach Stil des DJs die gewünschte Resonanz einzustellen, kann aber bestimmt auch zusätzlich als interessanter Effekt während des Auflegens live verändert werden. Genau wie die vier Kanäle, kann auch der Master durch einen Cue-Button vorgehört werden.

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Ganz rechts angekommen finden wir auf dem Reloop RMX-95 allerhand Möglichkeiten zur Auswahl und Einstellung von Effekten. Ein Bildschirm zeigt euch stets den aktiven Effekt an. Darunter verrät ein weiterer Bildschirm, auf welchem Kanal der Effekt gerade aktiv ist, das Timing des Effekts sowie die BPM des Channels und des Cues. Das ist eine coole Sache für die, die eventuell nur ab und zu mit Schallplatten auflegen und so eine zusätzliche BPM-Anzeige hätten, mit der das Synchronisieren einfacher fällt.

Test: Reloop-RMX-95, DJ -Club Mixer

Die Displays geben alle notwendigen Informationen

Unter dem Bildschirm haben wir noch die Möglichkeit, das Tempo manuell einzutappen oder via Auto/Tap die Geschwindigkeit vom Reloop RMX-95 erkennen zu lassen.

Die Kurven für den Cross-Fader wie auch für die Line-Fader sind mit eigenen Potis stufenlos einstellbar. Zudem ermöglich einem der Clubmixer das Vorhören der Effekte via Cue-Button.

Mit einem Push-Encoder lässt sich zwischen Effekten wechseln, ein weites Poti dient dem Zuweisen der Effekte, neben den 4+1-Kanälen können diese auch auf Mic 2, Crossfader A, Crossfader B oder selbstverständlich auch den Master gelegt werden.

Ein Endlosdrehregler dient in der FX-Section der stufenlosen Einstellung des Timings des gewünschten Effektes. Mit dem Level/Depth-Poti wird das Effektverhältnis eingestellt und durch den On-Button könnt ihr natürlich die Effekte an- oder ausschalten.

Links neben dieser Sektion haben wir noch die Möglichkeit, mit zwei Buttons zwischen der synchronisierten Länge der Effekte zu wählen. Außerdem haben wir noch extra Poti zur Frequenzsteuerung der FX und einen dedizierten Schalter, mit dem wir zwischen einem klassischen EQ und einem Isolator-EQ auswählen können.

Zu den Effekten gehören Echo, Reverb, Flanger, Phaser, Vinyl Brake, Loop Roll, Noise, Pitch Shift, Delay, Ping Pong Delay, Tape Delay, Bit Crusher und Transformer.

Was bleibt da noch an Wünschen übrig?

Die Anschlüsse des Reloop RMX-95

Die Vorderseite haben wir in zwei Nebensätzen erwähnt, aber vollständigkeitshalber hier noch einmal: Kopfhörereingang als 3,5 mm Klinkeanschluss und Mic 2-Input als 6,5 mm Klinkeanschluss.

Test: Reloop-RMX-95, DJ -Club Mixer

Die Vorderseite relativ spärlich …

Die Rückseite ist gefühlt genauso vollgepackt wie die Oberfläche des Reloop RMX-95.

Test: Reloop-RMX-95, DJ -Club Mixer

… dafür ist die Rückseite des Reloop RMX-95 aber mit allen Anschlüssen ausgestattet worden

Auf allen vier Kanälen können Audioquellen via Cinch-Anschluss eingespeist werden. Auf Kanal 1 und 4 kann zwischen Line und CD ausgewählt werden und auf den Kanälen 2 und 3 zwischen Phono und CD. Sehr schön ist hierbei, dass beide Phono-Kanäle über eine eigene Erdungsschraube verfügen. Das spart das lästige Herumtasten an der Rückseite des Mischpults, um beide Erdungsanschlüsse der Plattenspieler an eine Erdungsschraube zu klemmen.

Die Monitorlautsprecher können via 6,5 mm Klinkenanschluss via Booth-Ausgang angeschlossen werden. Zudem verfügt der Reloop RMX-95 über zwei Master-Ausgänge, einmal als XLR- und dann noch als Cinch-Ausgang. Zudem hat der Clubmixer mit einem zusätzlichen Cinch-Anschluss einen dedizierten Rec-Out zum Aufnehmen von Sets, was wir klasse finden!

Abschließend darf man dann noch erwähnen, dass der Reloop RMX-95 einen eingebauten USB-Hub besitzt, mit dem noch zwei weitere USB-Geräte angeschlossen werden können. Als wäre das nicht genug, haben wir die Möglichkeit, zwei Laptops gleichzeitig an das Mischpult zu schließen, denn wir haben hier ein Dual-USB-2.0-Audiointerface mit 10 Ein- und Ausgängen mit 24 Bit Klangqualität.

Test: Reloop-RMX-95, DJ -Club Mixer

Der USB-Hub und die zwei Anschlüsse des USB-Interfaces vom Reloop RMX-95

Wie schlägt sich der 4+1-Kanal-Club Mixer in der Praxis?

Schnell ausgepackt und angeschlossen erstrahlt der Reloop RMX-95 vor uns. Dem Lieferumfang liegen neben dem Mixer an sich noch Handbuch, Netzkabel und ein USB-Kabel anbei.

Das Mischpult macht durch seine Metalloberfläche und sein Metallgehäuse einen soliden Eindruck und wirkt so, als ob er raue Nächte im Club wegstecken könnte.

Was uns beim ersten Überblick ins Auge fiel, war die Beschriftung der 3-Band-Equalizer. Diese wird lediglich mit min/- unendlich und max angegeben. Durch den Schalter, mit dem man zwischen einem klassischen Equalizer Modus zu einem Kill-Modus wechseln kann, ergibt dies aber natürlich absolut Sinn. Im Classic-Mode können die Frequenzbänder 70 Hz, 1 kHz und 13 kHz um 26 dB abgesenkt und um 9 dB angehoben werden. Im Isolation Modus bleiben die Frequenzbänder unverändert, können aber um 90 dB abgesenkt werden und um 9 dB angehoben werden.

Der Reloop RMX-95 ist schnell in Betrieb genommen und da wir generell ein Fan von dedizierten Filtern pro Spur sind, damit man diese in Verbindung mit den weiteren Effekten verwenden kann, haben wir hier nichts zu beanstanden. Ganz im Gegenteil, wir müssen es positiv hervorheben, dass uns das extra Poti zur Reglung der Filterresonanz sowie die Möglichkeit, die Frequenzbereiche vom ausgewählten Beat-FX einzugrenzen, enorm gut gefällt. Dies ermöglicht sauberes Arbeiten bei jedem Genre von Musik.

Die Auswahl an Beat-FX hat alle Klassiker, die wir in unserem Werkzeugkoffer haben möchten und hören sich gut an. Die gummierten Potis sind angenehm griffig und generell hat man auf dem Reloop RMX-95 trotz der üppigen Oberfläche genug Platz für allerlei Operationen.

Test: Reloop RMX-95, DJ-Club Mixer

Der Reloop RMX-95 im Einsatz!

Was uns zudem gut gefällt, ist das verbaute Audiointerface. Durch die 10 Ein- und Ausgänge kann man das Mischpult, wenn man möchte, auch ein wenig zweckentfremden und beispielsweise für ein Live-Set verwenden. Dass der Mixer zwei USB-Ports verbaut hat, ist klasse und ermöglicht einen einfachen Wechsel zwischen DJs. Hier muss man also nicht zur Not auf Platte oder Input vom CD-Spieler wechseln, sondern, kann direkt digital an den Vorgänger anknüpfen. Ein weiterer positiver Punkt ist der USB-Hub. Es klingt eventuell nicht nach dem spannendsten Feature und das stimmt natürlich, aber gerade für Leute, die mit einem DVS-System arbeiten und gerne noch den einen oder anderen zusätzlichen Controller verwenden möchten, sind extra Anschlüsse immer ein Segen.
Die digitale Architektur, die Reloop anspricht, ist nicht nur durch die verbaute Soundkarte gewährleistet. Neben dieser Funktion kann man sämtliche Regler MIDI mappen. So könnte man auch Parameter in einer Software wie Ableton Live steuern.

Das Setup-Menü verfügt über eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten, dazu findet ihr alles Notwendige in dem beiliegenden Handbuch. Hier kann beispielsweise auch der Master auf Mono geschaltet, die Reduktion des Limiters festgelegt, dem AUX ein Boost von 6 dB gegeben, die Balance zwischen links und rechts eingestellt, aber auch die Bass- und Höhen-Crossover-Frequenzen des EQs angepasst werden.

Ein weiterer Punkt ist die Integration für die Software djay PRO AI & Neural Mix. Diese funktioniert via plug & play und die Funktionalität von Neural Mix ermöglicht die Echtzeit-Isolierung von Beats, Melodien und Vocals. Sehr cooles Feature, was beim Auflegen definitiv Spaß macht und neue Möglichkeiten mit sich bringt. Zudem können über die Software Streaming-Anbieter wie Tidal, Soundcloud, Beatport Link und Beatsource Link eingebaut werden.

Test: Reloop RMX-95, DJ-Club Mixer

Die Software DJAY Pro AI unterstützt Streaming und Neural Mix

Hier sind der Kreativität fast keine Grenzen gesetzt. Durch die Informationen bei Anbietern wie Beatport Link und Beatsource Link, weiß man, in welcher Tonlage der Song ist und kann dementsprechend passende Songs aussuchen. Durch die Neural Mix Technologie lassen sich schnell die Vocals von einem Song über die Melodie von einem anderen legen, woraus wirklich interessante Kombinationen entstehen können. So wird der 3-Band-Equalizer dann beispielsweise zu 3 Level-Potis, um Drums, Melodie und Vocal zu kontrollieren. Bei Bedarf kann hier noch von einer Unterscheidung zwischen Percussive und Tonal, Drums, Bass und Melodie sowie  Drums, Bass, Harmonie und Vocals unterschieden werden. Wir empfehlen euch definitiv, damit herumzuexperimentieren.

Kurzum gesagt, macht das Auflegen mit dem Reloop RMX-95 einfach Spaß.

Für wen eignet sich der Reloop RMX-95 Club Mixer?

Die Vielzahl an Funktionen sowie die hohe Anzahl an Anschlüssen verraten es natürlich. Der Reloop RMX-95 ist nicht das klassische abgespeckte Mischpult für Einsteiger. Im Gegenteil: Dieser Mixer gehört in die Club-Booth oder ins Home-Setup für jeden, der die Funktionspalette zu nutzen weiß und diese auch verwendet. Natürlich würde man sonst auch nicht auf einen 4-Kanal-Mixer zurückgreifen. Dennoch hat man hier alles, was man sich an einem Mischpult wünschen kann und vermisst nichts.

Kommen wir nun noch zum Preis: Dieser liegt bei 1099,99, einem Preis, den wir absolut fair finden für die schiere Vielzahl an Funktionen.

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Fazit

Der Reloop RMX-95 ist ein wunderbarer 4+1-Kanal-Clubmixer für DJs aller Art. Die Anzahl an Effekten sowie die Möglichkeit, „on the go“ EQ-Modus, Filterresonanz oder Fader-Kurven, genauso wie eine bipolare Filtereinheit für die Effekt-Sektion einzustellen, in Verbindung mit einer integrierten Dual-Soundkarte, lassen keine Wünsche offen. Hinzu kommt die Integration von der Software djay PRO AI, die einem die Möglichkeit gibt, Songs von Streaming-Anbietern wie Tidal, Soundcloud, Beatport Link oder Beatsource Link einzubinden. Zudem ist die Möglichkeit der Echtzeit-Isolierung von Beats, Melodien und Vocals einfach in der Handhabung und verpasst dem Auflegen einen neuen, sehr erfrischenden, Twist, mit dem die Kreativität gefördert wird. Dazu noch die Anschlüsse für jeden Zweck runden den Reloop RMX-95 gelungen ab.

Plus

  • viele Anschlussmöglichkeiten, dedizierter Rec-Ausgang
  • Filterresonanz-Poti
  • Filtermöglichkeit der Effekte
  • Einstellungsmöglichkeiten des Mixers (wie zum Beispiel die Crossover-Frequenz des Equalizers)

Preis

  • 1099,99 Euro
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Forum
  1. Profilbild
    DSL-man RED

    Viel wurde zu den Funktionen geschrieben, mit stellt sich jedoch die Frage: „wie steht es um die Qualität“ ?
    Wie ist die Verarbeitung, wie laufen die Fader und vor allem der Crossfader, sind die Potis verschraubt ?
    Deine eigene Bewertung ist gut, warum nicht sehr gut oder schlechter ?

    • Profilbild
      The Droids RED

      @DSL-man Hi DSL-man, der RMX-95 ist wie beschrieben super solide gebaut und für den Preis auch top verarbeitet. Die Potis drehen sich angenehm mit einem guten Widerstand und die Fader laufen ebenfalls, wie man es von einem so gut ausgestatteten Gerät in der Preisklasse erwarten würde. Das gleiche gilt auch für den Crossfader. Ich hoffe, das hilft Dir weiter!

  2. Profilbild
    Keyrider

    Das klingt ja wie ne Kampfansage an den Xone 96…. Zumindest was die Soundkarte angeht…Wie steht’s um den Sound? Habt ihr die Möglichkeit zum Vergleichshören? Würde mich stark interessieren

  3. Profilbild
    Dominiq

    Danke für den Artikel. Warum nur zwei Sterne?
    Ein Verbesserungsvorschlag für zukünftige Artikel:
    Es würde mich freuen, wenn Ihr etwas weniger Text über das Offensichtliche schreibt. Wozu eine detailierte Beschreibung des Aufbaus des Mixers, wenn ein Blick auf das Foto reicht?
    Was wir auf dem Foto jedoch nicht sehen können, wird hingegen überhaupt nicht beschrieben: Klangqualität. Wie gut sind die Soundkarten, Pre-Amps für Phono, usw.?
    Noch eine Frage: trennt der Isolator das untere Band wirklich schon bei 70 Hertz?

  4. Profilbild
    zirkuskind

    Reloop war schon immer Preis-Leistungs-mässig eine sehr gute Wahl vorallem für Einsteiger.
    Das hier scheint aber bisschen weiter oben angesiedelt zu sein.

    Was wichtig wäre zu wissen:
    Ist das Teil jetz digital, sprich der Konkurent/Vergleich wäre eher mit dem A&H db2 (oder db4) zu ziehen? Hinweis darauf wäre, dass der EQ per Software einstellbar ist. Denn auch mir sind die sehr niedrigen 70 Hz aufgefallen. Wo der Lowcut sitzt ist m.E ein total wichtiger Faktor. Z.b. Ecler mit 200 Hz oder A&H mit 400Hz, dazu die Spannweite des Mittenbands, das zusammen macht einen enormen Unterschied in der Handhabung und beim Auflegen.

    Oder ist das Ding analog? Dann wäre ein Vergleich mit A&H 92/96 interessant. Obwohl da der Vergleich hinkt, denn bei einem Vergleich müsste schon was mit 3 EQs her und nicht mit 4. Das heisst, den PX:5 mal daneben stellen wäre cool.

    Was schade an dem Reloop hier zu sein scheint: Trotz digitaler Architektur (wie gesagt komplett oder wie beim 92/96?) ist dort kein Midi verbaut. Das bedeutet Midi Clock senden geht dann wohl nicht nehm ich an.

    • Profilbild
      gruuv

      @zirkuskind lt. Setup Utility soll es MIDI senden können
      …5.2.12 MIDI
      Das Mischpult kann zusätzlich MIDI-Signale senden. Sie können die MIDI-Funktion ein-/und ausschalten.

  5. Profilbild
    Synchead

    Die Software PRO AI finde ich interessant. Könnte Amazona vielleicht mal einen Überblick über aktuelle Software zur Track-Separierung geben? Wäre doch für viele User interessant

  6. Profilbild
    tonstoff

    Zu der Qualität der FX und insbesondere das Reverb würde ich gerne mehr erfahren. Ist die Qualität ausreichend? Bei dem RMX 60 wurde dies seinerzeit bemängelt.

    Wie groß/klein ist die Latenz? Beim Einsatz als live Pult für z.B. einem kleinen Techno live Act würde mich das schon sehr interessieren. Kann man auf dem 5 Kanal auch ein Signal aus dem Rechner raus routen? Oder ist mit 10 out gemeint, dass die 4 Stereokanäle plus Kopfhörer als separate Kanäle möglich sind?

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