Test: Schecter Synyster Gates Custom S

27. März 2012

Schecter Synyster

Die wiedererstarkte Firma Schecter stattet die beiden Gitarristen der US-Metalband Avenged Sevenfold mit exklusiven Signature-Instrumenten aus. Der eine, Synyster Gates, nutzt die eigens nach seinen Vorstellungen gefertigte Synyster Gates Custom S aus der „Diamond“-Series. Der andere, Zacky Vengeance, das Modell ZV 6661 des einst so glorreichen US-Herstellers, der einst im Jahre 1976 von Dave Schecter ins Leben gerufen wurde.

Mittlerweile werden Schecter-Instrumente u.a. auch in Fernost produziert, genau so wie unsere heutige Testgitarre. Dass der Hinweis „Made in Korea“ aber mittlerweile nicht mehr viel zu bedeuten hat, haben auch bereits andere Instrumente in unserer Testreihe bewiesen. Darunter fielen auch Instrumente von Schecter, die zumeist ein sehr positives Bild hinterließen und durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf sich aufmerksam machten. Schauen wir also heute einmal, mit was für einem netten Spielzeug der Avenged Sevenfold-Guitarrero Synyster Gates seine Riffs abfeuert. Vorhang auf also für den Amazona-Test der Schecter Synyster Gates Custom S.

-- Schecter Synyster Gates Custom S --

— Schecter Synyster Gates Custom S —

Aufbau/Verarbeitung/Features

Was andere Hersteller für ein Drittel des Verkaufspreises zumeist schon anbieten, darf man beim Erwerb der Synyster Gates Custom S leider nicht erwarten, nämlich einen Gigbag oder geschweige denn ein Case. Dieses kann man aber optional bekommen, wenn auch der Preis von knapp 200,- Euro hier schon recht deftig ausfällt. Dafür ruht die Gitarre aber auch dann in flauschig-weichem und blauem Samt und besteht auch den Transport im Bandbus ohne irgendwelche ernst zu nehmende Blessuren.

Der auffällig geschwungen konstruierte Body des Instrumentes besteht aus Mahagoni und wurde komplett deckend schwarz-glänzend lackiert. Mit auflackiert wurden auch Silberstreifen, welche der Synyster Custom S eine unverwechselbare Optik verpassen. Die Decke besitzt keinerlei Konturen, auf der Rückseite wurde allerdings die allseits so beliebte und bewährte „Bierbauch-Fräsung“ angebracht, welche den Korpus bequem am Körper des Spielers anschmiegt. Ebenso aus Mahagoni besteht der Hals, der dreiteilig ausgeführt und im Body verleimt wurde. Auch er ist auf seiner Rückseite in zeitlosem Schwarz lackiert und besitzt ein Ebenholz-Griffbrett, in welches 24 Jumbo-Bünde eingesetzt wurden. Zwecks guter Erreichbarkeit der oberen Lagen wurde der Hals/Korpus-Übergang sehr ergonomisch gestaltet, und auch das untere Cutaway behindert die linke Hand nicht bei Ausflügen jenseits des zwölften Bundes.

-- Inlays des Ebenholz-Griffbretts --

— Inlays des Ebenholz-Griffbretts —

Etwas überfrachtet, aber letzten Endes Geschmackssache, sind die reichhaltigen Inlays des Griffbretts, welche zum einen die Initialen des Namensgebers (SYN) und zum anderen, in der Oktavlage am zwölften Bund einen Totenkopf mit Fledermausflügeln (Death Bat) darstellen. In den übrigen Lagen dienen Kreuze zur Orientierung. Also nichts mit Understatement, hier wird geklotzt statt gekleckert!

Klangbeispiele
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