Test: Seymour Duncan Palladium Gain Stage, Effektgerät für Gitarre

Sound & Praxis

Aktiviert man das Palladium, so hat man sofort das Gefühl, es eher mit einem Röhrenverstärker als mit einem Fußtreter zu tun zu haben. Bei dem doch satten Preis, der für das Palladium aufgerufen wird, sollte man das auch erwarten können. Durch die parametrische Mittenreglung kann man vor allem die so wichtigen mittleren Frequenzen außerordentlich gut kontrollieren. So sind auch extrem „gescoopte“ Mitten möglich, die man vor allem bei härteren Gangarten des Rock gut gebrauchen kann. Das Pedal ist durch seine reichhaltigen Regelmöglichkeiten in der Lage, den gewünschten Klang sehr genau herzustellen. Auch die Regelbereiche der entsprechenden Regler wurden gut gewählt.

PalladiumXVorne

— Satt mit Reglern ausgestattet —

Der Booster, der übrigens nur im Verbund mit der Verzerrerabteilung, also leider nicht unabhängig funktioniert, fügt dem Klang noch etwas Höhen hinzu, wobei der Sound zudem etwas an Durchsetzungsfähigkeit hinzugewinnt.

Die Klangbeispiele wurden mit folgendem Equipment erstellt:

Gibson Les Paul Special mit P100 Tonabnehmer – Seymour Duncan Palladium Gain Stage– Koch Twintone II Head, klarer Kanal, etwas Delay – 1×12″ Box mit Celestion Speaker – Shure SM 57 – Apogee Duet – Mac Computer mit Logic.

Fazit

Das Seymour Duncan Palladium Pedal zeigt sich klanglich extrem flexibel und eignet sich vorzüglich für harten Rock. Die große Palette an Reglern gestattet für den nicht ganz unerfahrenen Benutzer eine schnelle Realisation des gewünschten Klanges, der sich haarfein an die persönlichen Bedürfnisse anpassen lässt. Wirklich alle Frequenzen lassen sich exakt beeinflussen. Unbedingt antesten!

Plus

  • Sound
  • Flexibilität
  • Design
  • parametrische Mitten
  • Resonance Regler

Minus

  • kein Schnäppchen

Preis

  • Ladenpreis: 329,- Euro
Klangbeispiele
Forum

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