Test: Sonuus Voluum und Wahoo, Effektgeräte für Gitarre

11. Februar 2016

Neue Treter braucht das Land!

Es gibt ja Effektgeräte, bei denen es niemanden wundert, dass sie immer wieder aufs Neue entdeckt und stetig weiterentwickelt werden. Es gibt allerdings auch Klassiker, die sich nie zu verändern scheinen und die Gitarristenwelt seit einigen Dekaden mit klassischen Funktionen und Klängen begleiten.

Ein Volumepedal macht lauter/leiser und das Wahpedal quakt fröhlich vor sich hin, richtig? 
“Falsch!“, dachten sich wohl die Entwickler des Herstellers Sonuus, die mit innovativen Entwicklungen im sowohl Hard- als auch Softwarebereich überraschen und präsentieren der Fachwelt zwei satt ausgestattete Pedale. Das Sonuus Wahoo und Voluum sind zwei Fußtreter, die bis oben hin mit Technologie vollgestopft wurden und mit einer stattlichen Anzahl an Funktionen dem modernen Gitarristen eine Plattform für kreative Entwicklung bieten sollen.

Allerdings machen viele Möglichkeiten nicht automatisch auch gleich ein gutes und vor allem zuverlässiges Pedal aus. Ob es Sonuus gelungen ist, mit einer Neuausstattung und Weiterentwicklung von zwei altbewährten Fußpedalen den Musikmarkt zu revolutionieren? Machen wir den Test!

 

BB

— Sonuus Voluum und Wahoo bei uns in der Mangel —

 

Facts & Features

Das Sonuus Voluum und Wahoo sind zwar unterschiedliche Geräte, gleichen sich jedoch im Grundaufbau. Schauen wir uns daher erst einmal die Gemeinsamkeiten an, bevor wir uns die Details der beiden Geräte im Einzelnen betrachten.

Beide Pedale erinnern durch ihr großes Aufgebot an Reglern und Knöpfen fast schon eher an Multieffektgeräte und sind auch dementsprechend aufgebaut. Zwei simple Monoklinken dienen jeweils als Input und Output. Dank einer großzügigen Fußauflage und der leicht abgeschrägten Front, die etwas mehr Bewegungsfreiraum für das Pedal liefert, dürften auch Benutzer mit Schuhgrößen weit jenseits der 40er-Marke keine Probleme haben, alle gewünschten Einstellungen mit Gefühl vornehmen zu können.

Ein- und ausgeschaltet werden die Pedale mit einem üblichen Fußschalter oder indem man das Pedal nach vorne herunterdrückt. Falls dabei im Bühnenstress mal ein Tritt daneben gehen sollte, sind sowohl alle Regler als auch das sehr helle, digitale Display durch zwei Metallbügel gut geschützt.

 

Bügel

— Zwei Metallbügel sorgen für Schutz, falls mal ein Tritt daneben gehen sollte —

 

Klangbeispiele
Forum
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    AMAZONA Archiv

    Für mich lieber das gute alte morley Pedale, da weiß man was man hat. Aber dieses Teil finde ich überteuert.

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