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Test: Sonuus Voluum und Wahoo, Effektgeräte für Gitarre

Die massiven Kunststofffüße an der Unterseite des robusten Metallgehäuses sichern beiden Pedalen einen sicheren und rutschfesten Stand. Die Größe beider ist bei der Zusammenstellung des eigenen Pedalboards allerdings zu beachten, denn nicht nur sind beide Geräte mit ihren Maßen von 171 x 192 x 73 mm recht groß ausgefallen, auch wiegen sie jeweils stolze 1,3 kg – und das ohne Batterien. Nur die Regler und Knöpfe, die aus einfachem Kunststoff gefertigt wurden, dürften etwas robuster ausgeführt sein.

Eine der wohl wichtigsten Eigenschaften sowohl des Voluum als auch des Wahoo ist deren Signalverarbeitung. Beide verfügen über eine digitale, chipgesteuerte Kontrolleinheit und eine vollständig analoge Klangbearbeitung. Damit möchte Sonuus das Beste aus den beiden Welten kombinieren und Natürlichkeit im Sound mit Variabilität hinsichtlich der Funktionalität vereinen. Die gesamte Bandbreite an gebotenen Effekten kann somit miteinander kombiniert werden, ohne dabei den analogen Signalweg zu verlassen.

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Wahoo Bügel

— Auch beim Wahoo sorgen zwei stabile Metallbügel für den Schutz des Bedienpanels —

Dank des sogenannten „Transparent True Bypass“, der das Pedal komplett aus dem Signalweg herausnimmt, entstehen im ausgeschalteten Zustand keinerlei Nebengeräusche oder Färbungen im Originalsignal. Dieser Bypass schaltet sich sogar automatisch ein, sollte ein Spannungsabfall stattfinden. Auf diese Weise möchte man z.B. im Livebetrieb einen Totalausfall vermeiden, wenn die Power der vier AA-Batterien so langsam die Segel streicht. Ein Netzteil gehört leider nicht zum Lieferumfang, ein günstiges aus dem Zubehör im IBZ/BOSS Standard genügt beiden Pedalen aber vollends zum Betrieb.

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Während das Wahoo einhundert Presets mitbringt, sind es beim Voluum immer noch satte dreißig. Hierzu kommen jeweils einhundert freie Speicherplätze für die personalisierten Settings, die sowohl manuell als auch mithilfe der kostenlosen Editorsoftware verändert werden können. All das geschieht über den USB-Anschluss an der Stirnseite, der auch für MIDI-Datentransfers genutzt werden kann. Das Voluum wurde zudem noch mit einem MIDI In- und Output versehen, über den beispielsweise ein externer Fußschalter angeschlossen werden kann.

wahoo-desktop-edit-norm

— Das GUI der Wahoo Editor Software —

 

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Klangbeispiele
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  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Für mich lieber das gute alte morley Pedale, da weiß man was man hat. Aber dieses Teil finde ich überteuert.

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