Test: SoundToys V5, Plug-in-Bundle

19. Februar 2018

Ein Strauß Analoges

SoundtoysV5 Titel

SoundToys V5 ist eine Plug-in-Collection für macOS und Windows, die mit dem fetten Aufdruck „Analogcharakter“ selbstsicher daher kommt. Seit 2003 in ihrer jetzigen Form am Markt, ist das V5 Bundle inzwischen auf 20 Effekte angewachsen und hat sich schon früh das Prädikat „Industriestandard“ verdient. Das breite Portfolio an Effekten ist von großen, klassischen Analogvorbildern inspiriert, aber noch mehr von den unbegrenzten Möglichkeiten von Software in einer DAW-Umgebung. Sehen wir uns also genauer an, was die Plug-ins zu bieten haben.

Eine kleine Soundtoys-Geschichte

In der ersten Hälfte der 1980er wollte die Firma Eventide eine Nachfolger- und Stereoversion ihres H969 Harmonizers entwickeln. Mit den Entwicklungen wurden schließlich, aus welchen Gründen auch immer, die Neulinge Ken Bogdanowicz, Dave Derr and Gil Griffith sowie Robert ‚Bob‘ Belcher betraut. Nach Aussagen von Ken „ist das Ganze dann etwas über das Ziel hinausgeschossen“ und sie ließen selbst den Eventide Gründer Richard Factor nicht wissen, was sie da eigentlich machten.

Bis schließlich 1986 das Eventide H3000 auf den Markt kam und Studio- und Musikgeschichte schrieb. Bis Mitte der 1990er entwickelte man auch die Folgemodelle der H-Effektgeräte, bis sich die Wege des Teams von Eventide trennten. Dave Derr gründete Emperical Labs und schrieb mit dem Distressor seine eigene Geschichte, während Ken und Bob die Software-Schmiede Wave Mechanics (Sound Blender, PurePitch, Pitch Doctor / UltraTools) gründeten die 1996 zu SoundToys wurde. Zuerst nur für Digidesign (Avid) Pro Tools TDM auf dem Mac, dann ab 2003 mit dem Filterboy nativ und noch später auch für Windows.

Soundtoys Bundle V5

„H3000 was my first love …“, diesen Satz hätte Ken gesagt haben können, denn in fast allen seiner Plug-ins schlägt das Herz der H3000-Algorithmen und jedes der derzeit 20 Plug-ins, wovon sieben Plug-ins nur minimierte Versionen der Größeren darstellen, haben mit „Tonhöhe“, „Zeit“ oder „Harmonisierung“ zu tun.

Auch wenn Namen wie EchBoy, FilterFreak oder PhaseMistress in die Richtung deuten, in die es geht, es steckt immer noch mehr dahinter, als es auf den ersten Blick vermuten lässt.

Wer von einer früheren Version des Soundtoys Komplettpakets auf V5 umsteigt, sieht sich mit einigen Änderungen in seinen Lizenzen konfrontiert. Die ursprünglichen Produkte Sound Blender, PurePitch und Pitch Doctor wurden bis V4 von SoundToys gepflegt, aber da TDM und RTAS nun doch alt sind, wird der Support dafür eingestellt. Auch Speed, das nicht (mehr) TDM- oder RTAS-basiert ist, wurde nicht in V5 übernommen. Auf der Homepage heißt es, dass „noch keine Zukunftspläne für das Plug-in veröffentlich wurden“.

Das trifft mich persönlich etwas, denn Speed hat mir oft gute Dienste geleistet, müsste dann aber doch Melodyne weichen. Trotzdem schade.

Aber vielleicht erinnert sich Ken eines Tages wieder an die „Legacy“ Plug-ins, jetzt wo Eventide mit dem H910 Plug-in die „technisch fehlerbehaftete“ Harmonizierung wieder en vogue macht. Daraus lernen wir wieder mal, dass „technisch fehlerhaft“ nicht unbedingt unmusikalisch ist.

Die SoundToys werden über iLok-Lizenzen aktiviert. Es kann der Dongle oder die Festplatten zur Autorisation benutzt, wobei mir letztere Art immer noch suspekt ist und es nicht raten würde. Um die neuste Software-Version herunterzuladen, wird außerdem noch ein kostenloses Konto bei Soundoys.com benötigt.
Ansonsten stehen die Plug-ins für Mac und Windows in VST, AU, AAX und AudioSuite zur Verfügung.

Verschiedenes

Was mich lange Zeit daran gehindert hat, privat mehr in Soundtoys zu investieren, war – recht trivial – das veraltete Backend des Soundtoys-Kundenkontos. Ich meine noch die Zeit, als man den Admin anschreiben musste, um seine E-Mail Adresse zu ändern. Eine zeitgenössische Kontoverwaltung wurde erst in den letzten zwei oder drei Jahren implementiert und ist inzwischen zwar immer noch nicht mehr als funktional, aber zumindest ausreichend und ich bin glücklich mit dem Bundle.

Als Bundle-Benutzer kann man nur alle Plug-ins in einer 2,5 GB großen Installationsdatei herunterladen, plus die Plug-ins, die zwischen zwei Bundle-Versionen dazukommen. Die Preispolitik von SoundToys gestaltet sich auch sehr fair. Neukunden werden zwar schon sehr in Richtung Bundle-Kauf gelotst, denn einzeln kosten die Plug-ins zwischen 79,- und 199,- USD, während das Bundle für 499,- USD zu haben ist. Dafür wird einem aber auch jedes Plug-in, das man separat erwirbt, auf das zukünftige Bundle-Upgrade angerechnet. Das ist besonders interessant, denn SoundToys haben in den letzten Jahren auch einige Freebie-Plug-ins veröffentlicht, die jeweils mit 5 USD oder sogar10 USD auf den Update-Preis angerechnet wurden. Außerdem vergehen zwischen zwei Versionen oft mehrere Jahre, wodurch sich die Upgrade-Kosten dann doch recht im Zaum halten. Wenn das kein Kundenservice ist, weiß ich es auch nicht.

Die ausschließlich englischsprachigen PDF-Handbücher müssen einzeln heruntergeladen werden. Entweder von den einzelnen Produktseiten von Soundtoys oder über einen Taster in den Plug-ins selbst. Wohlgemerkt, das PDF wird heruntergeladen, nicht angezeigt.
Diese Mühe sollte man sich unbedingt machen. Zum einen enthalten gerade die „großen“ Plug-ins sehr viele Funktionen, die man sonst leicht übersieht und zum andern gehören diese Handbücher zum Bestgeschriebenen, was jemals an Handbüchern verfasst wurde. Gut formuliert, klar gegliedert, informativ. So eine Qualität findet man sonst nur bei Waldorf oder Native Instruments. Das Lesevergnügen wird noch durch die stimmungsvollen Einleitungen gesteigert, die einem wirklich verständlich machen, worum es bei dem jeweiligen Plug-in eigentlich geht, denn so offensichtlich ist das oftmals nicht. Da kommt die Inspiration die Plug-ins gleich musikalisch einzusetzen automatisch: „Wer hören will, muss lesen“ – selten so wahr wie hier.

So erfährt man beispielsweise, dass alle Parameter, die keine dedizierte Werteanzeige haben, per Klick auf den Parameternamen auf eine numerische Anzeige umgeschaltet werden können oder dass die Parameter ein Parameter-Lock haben, allerdings nicht wie im SoundToys User Guide beschrieben mit CRTL+ALT+Klick (Mac), sondern CRTL+ALT+Linksklick. Außerdem gibt es bei Displays eine numerische Eingabe. Soviel zum Allgemeinen.

Es sei auch noch angemerkt, dass SoundToys sehr viel Forschung an den Originalgeräten betreibt und daraufhin ihre Software entwickeln. R&D vom Feinsten.

FilterFreak 1 & FilterFreak 2

SoundToys FilterFreak 1&2

FilterFreak war das „erste“ Plug-in, mit dem SoundToys 2004 ihre neue Produktlinie vorstellten. Hier fallen gleich zu Beginn große Namen wie Mutron III, Morley WahWah und Sherman FIlterbank. Besonders Sherman ist eine Ansage und so bietet FilterFreak nicht nur Synthesizer-ähnliche Modulationsmöglichkeiten, sondern auch eine Variante mit zwei Filtern, die seriell oder parallel geschaltet werden können. Mit FilterFreak zielten SoundToys aber nicht darauf ab, ein bestimmtes Filter zu emulieren, sondern „nur“ ein möglichst analog klingendes. Es gibt auch keine umschaltbare Charakteristik der Filter wie SEM oder Ladder etc.

Die Filter gibt es in den Variationen Hoch-, Tief-, Bandpass und Bandsperre mit 12, 24, 36 und 48 dB/Oktaven Flankensteilheit. FilterFreak ist damit ehr auf der drastischen Seite. Zur Modulation von Cutoff-Frequenz, Resonanz und Lautstärke bei dem Filter gibt es nur einen LFO. Immerhin kann die Modulation in Auslenkung und Richtung (positiv/negativ) bestimmt werden.

Es gibt auch einen Hüllkurvenverfolger für eingehende Audiosignale, aber leider ohne Side-Chain, um die Signatur eine anderen Spur auf das Eingangsignal aufzuprägen. Eine klassische ADSR-Hüllkurve und ein Zufallsgenerator runden das Bild ab.
Der Step-Modus wird durch das Eingangssignal ausgelöst und setzt dann die Filter auf einen Zufallswert, dessen Intensität festgelegt werden kann. Beide Modi verfügen über einen Regler zum Einstellen der Auslöselautstärke (Threshold), der ebenfalls auch die Intensität des Effekts beeinflusst.

Der Augenöffner ist aber der Rhythm-Modus, der eine Erweiterung des einfachen LFO-Modus ist. Hier lässt sich über nahezu beliebig viele Bezierpunkte eine LFO-Schwingungsform festlegen, die weit jenseits der üblichen Standards ist. Zusätzlich kann über die MODE-Taster festgelegt werden, wie der Kurvenverlauf zwischen den Punkten interpoliert wird. Der Smoothness-Regler transformiert die Schwingungsform stufenlos zwischen einer Rechteckschwingung, welche die Bezierpunkte eignetlich darstellen und einer voll interpolierten Sinusschwingung.

Im Rhythm-Editor wird dann die Schwingungsform für jeden Schritt der Sequenz eingefügt. Eine Rhythmussequenz besteht wie bei jedem Step-Sequencer aus der Anzahl der Schritte einer Sequenz und Anzahl der Pattern.
Bei FilterFreak kann über den „Num Bars“-Parameter bis zu 32 Pattern in einer Sequenz verwalten. Über „Beats/Bar“ wird festgelegt, über wie viele Takte sich in einem Pattern erstreckt und über die Quantisierung, wie viele Schritte, hier Schwingungsperioden, sich in dem Pattern befinden können. Das reicht von 1/2 bis zu 1/64 Note. Eine Periode kann aber auch bis zu 64 Takte lang sein. Über die Shift-Tasten können die Perioden verkürzt, verlängert oder aus dem Raster gelöscht werden.
Die selbst erstellten Schwingungsformen wie auch die Rhythmussequenzen können über eigene Preset-Manager verwaltet werden.

Die Unterschiede zwischen FilterFreak 1 und 2 sind neben der Anzahl der Filter nur
ein zusätzlicher Offset für die Panoramaposition in FilterFreak 1.

Vom Klang her ist das SoundToys-Filter extrem geschmeidig und hört sich auch sehr analog an. Besonders bei hoher Resonanz drückt es unglaublich im Bassbereich und die Höhen klingen nie harsch. SoundToys haben das sogar so gut hinbekommen, dass man bei zu hohen Lautstärken tatsächlich seine Boxen sprengen könnte und was ganz wichtig ist, der Bass bleibt fett und die Lautstärke bleibt konstant und wird nicht ausgedünnt. Ebenso sind die Filterfahrten mit dem LFO absolut fließend. Bedenkt man, dass dieses Plug-in schon seit 2004 erhältlich ist, hätte man sich so manche „Analog vs. Digital“-Diskussion sparen können. Am Plug-in-Markt kommt ansonsten allein vom Umfang nur noch Quadfromage von Ohmforce und Fabfilter Volcano 2 mit.

EchoBoy Jr. & EchoBoy

SoundToys V5 EchoBoy & Jr

Mit EchoBoy decken SoundToys quasi die gesamte Entwicklungsgeschichte des Delay-Effekts ab und die dreiseitige Einleitung des 40-seitigen Handbuchs lässt von den 1960er Slap-Echos bis zum PCM 42 kaum einen großen Namen aus.
Unter Beweis stellt EchoBoy sein Fähigkeiten mit zwei unabhängigen Delay-Lines und nicht weniger als 31 Algorithmen, sogenannte Styles, die von generellem Verhalten z.B. „Analog“, „Digital“ „Tube“, „Tape“ bis zu spezifischen Nachbildungen wie „Space Echo“ oder „TelRay“ reichen.

Diese Styles können über den „Styles-Edit“-Taster sogar noch weiter angepasst werden. Da gibt es einen dreibandigen Equalizer, der aber eine ganz andere Funktion hat, als man vermuten könnte. Während der Gain-Parameter noch „normal“ ist, regelt der Decay-Parameter die Färbung des abklingenden Signals über die Zeit hinweg. Also ob die Echos mit der Zeit heller oder dunkler werden und wie schnell.

SoundToys V5 EchoBoy Rhythm

Mit „ Diffusion“ wird die Streuung des Signals und die Raumgröße festgelegt und der
Loop/Post-Schalter legt fest, of das Signal am Plug-in Ausgang gestreut wird (Post) oder in Feedback-Schleife.

Wobble ist ein LFO mit fünf Schwingungsformen zur Modulation der Abspiel- bzw. „Tonbandgeschwindigkeit“. Mit dem FB/Out-Schaltern wird festgelegt, welche Teile des Signal bearbeitet werden. „FB“ variert die Geschwindigkeit des initialen Echos wie auch jedes Ausgangssignal der Feedback-Schleife. „Out“ beeinflusst nur den Effektanteil (Wet) am Plug-in-Ausgang.

„Saturation“ fährt das Signal in die Sättigung. Die beiden Regler „Decay-Sat“ und der darunter liegende „Out-Sat“ bestimmen den Grad der Sättigung im Effektsignal (Wet) sowie den Grad der Sättigung am Plug-in Ausgang. Beide Regler wirken sich auf den Sättigungsregler auf dem Hauptpanel aus, der entsprechend den Gesamtanteil der Sättigung am Signal festlegt. Wenn also z.B. „Decay-Sat“ auf Null und „Out-Sat“ auf 50% steht, lässt der Saturation-Regler im Hauptfenster bei 100%-Stellung eben genau das durch. Die Sättigungsstufe bietet neun Algorithmen, darunter vier Arten von Limitern.

Wichtig wären noch die „Mode“-Enstellungen Single, Dual, Pingpong und Rhythm. Denn je nach Modus ändern sich auch die Bedienelemente auf dem Hauptpanel und der Tweak-Seite erheblich. Ganz besonders ist hier der Rhythm-Modus hervorzuheben, in dem eigene Echoverläufe in Form von Steps gesetzt und mit den Reglern eingestellt werden können. Die Auflösung reich dabei bis zu 1/64 Note oder 3000 ms, wobei bis zu 16 Echos gesetzt werden können. Das kann mit der Maus bei dem kleinen Display ganz schön anstrengend werden. Zum Glück können diese Rhythmus-Pattern über einen eigenen Preset-Manager verwaltet werden.

Als Letztes gibt es noch den Magic-Parameter „Groove“, der nach links „shufflet“ und nach rechts „swingt“ und jedes Echo beeinflusst, während „Feel“ das gesamte Ausgangssignal, gemäß dem Taktverhältnis nach vorne oder nach hinten verschiebt, was zu einem treibenden oder entspannteren Rhythmusgefühlt führt.

EchoBoy Jr. bietet nur eine Delay-Line, keinen Rhythmusmodus und nur sieben der 31 Styles des großen Bruders.

Echoboy ist wohl eines der umfassendsten Delays im nicht gerade spärlichen besiedelten Delay-Markt, mit dem sich wirklich jeder Stil und jeder Charakter verwirklichen lässt. Auch wenn die Konkurrenz mit Ohmforce Ohmboys, Rob Papens RP-Delay, Fabfilters Timeless, Slate Digitals Repeater oder Unfiltered Audios Sandman auch jeden Menge zu bieten haben, mit EchoBoy wird man trotzdem so schnell kein neues Delay brauchen.

PhaseMistress

SoundToys V5 PhaseMistress Styles

Während Jimi Hendrix mit dem Shin-ei Uni-Vibe Phaser Musikgeschichte geschrieben hat, nimmt sich die PhaseMistress trotz ihres dominanten Namens eher unscheinbar aus, aber dennoch nicht weniger umfassend heraus. Dasselbe gilt auch für den Tremolator und den PanMan.

SoundToys V5 PhaseMistress Rhythm

Was die PhaseMistress jedoch von anderen Phasern abhebt, neben dem natürlichen, analogen Klang, ist der Schwingungsform-Editor und Rhythm-Step-Editor, der auch im FilterFreak zu finden ist und das Phasing auf ein neues Level hebt. Die acht verschiedenen „Analog Style“-Sättigungscharakteristiken aus dem FilterFreak gibt es zusätzlich, unabhängig zu den 72 „Styles“. Die „Styles“ sind das eigentliche Mark der PhaseMistress individuellen Schaltungsdesigns. Teils von existierenden Pedalen und Effektgeräten, teils von originalen SoundToys-Design. Da auch hier mit Filterresonnz gearbeitet wird, ist wie bei FilterFreak eine Warnung anzubringen, denn SoundToys haben kein Sicherheitsmechanismen eingebaut. Das mag zwar analog authentisch sein, ist unpraktisch in einer DAW-Umgebung. Dass ein Auto-Gain trotzdem funktioniert, haben SoundToys beim Decapitator gezeigt und es wurde auch PhaseMistress und FilterFreak gut zu Gemüte stehen. Insgesamt erhält man auch hier eine Menge Phaser in einem Plug-in, an die selbst die gängigen virtuellen Gitarren-Racks nicht rankommen.

Tremolator

SoundToys V5 Tremolator

Beim Tremolator findet sich sowohl der Schwingungsformeditor und Rhythm-Step-Editor aus dem FilterFreak, als auch die Feel und Groove-Parameter aus dem EchoBoy. Es gibt auch die acht Sättigungsmodelle aus PhaseMistress und FilterFreak, aber keine weiteren Style-Schaltungen. Dafür gibt es noch den Accent-Parameter mit den Positionen „Sync“ und Max“. Erste Position betont die „1“ und letztere die „2-3-4“. Auch Tremolator ist, was auf beim ersten Hörensehen sehr unscheinbar daherkommt, ziemlich umfassend mit besten natürlichen Sound.

PanMan

SoundToys V5 PanMan

Das Dritte dieser Brot-und-Butter-Plug-in ist ein Panning-Effekt, der umfassender kaum sein könnte Bis 105 Grad Panorama-Offset und 210 Grad Modulationsbandbreite erlauben ein Panning jenseits des physikalsichen Limits des normalen Panoramas. Er bietet zwar nicht den Schwingungsform-Editor, aber immerhin den Rhythm-Step-Editor, der natürlich auch per MIDI synchronisiert werden kann.
Eine Besonderheit, die vom Vorbild des Audio Designs PanScan übernommen wurde, ist der „Trigger Divider“. Dieser legt fest, wie viele Auslösungen des Triggers nötig sind, bis zum nächsten Schritt im Rhythm-Step-Editor weitergefahren wird.

Decapitator

SoundToys V5 Decapitator

Bei diesem Plug-in handelt es sich um einen umfassenden Sättigungseffekt, der nicht nur als Effekt gedacht ist, sondern wie der Radiator auch auf jedem Mixerkanal der DAW eingefügt werden kann/sollte, wie etwa Slate Digitals Virtual Console Collection oder Sonnox Inflator. Auch wenn nur die VCC über eine Instanzen übergreifende Parameterkontrolle verfügt.
Decapitator verfügt über fünf sehr verschiedene Sättigungs-Algorithmen.
Der „A“-Modus steht für den Ampex 350, eine Einzelspurbandmaschine von 1950, die in vielen legendären Studios dieser Zeit zu Hause war. Während neuere Bandmaschinen mehr Dynamik und Transparenz boten, kam keine an die einzigartige Färbung der Ampex ran. Zumeist überlebten aber nur die röhrenbasierten Mikrofonverstärker, die speziell für Bändchenmikrofone ausgelegt waren und damit nicht nur über immense Gain-Reserven verfügten, sondern auch über eine „ultra-ultraweiche“ Röhrensättigung.
„E“ stammt von einem Chandler/EMI TG-Channel Mixer aus den Abbey Road Studios mit einem vollen Bassbereich und luftig-seidigen Höhen.

„N“ stammt von einem Neve 1057 Kanalzug, der mit Germaniumtransistoren einen einzigartigen, besonders gitarrenfreundlichen Sound mit sattem Bassbereich und definierten Mitten bot.

„T“ wurde nach einer Thermionic Culture/Culture Vulture Triode modelliert, die besonders viele Harmonische geradzahliger Ordnung erzeugen. Das Culture Vulture war der erste studiotaugliche Verzerrungseffekt, dazu gedacht, allen Arten von Instrumenten eine paar Grad mehr Wärme, Schmutz und Punch zu verleihen.
„P“ ist ebenfalls nach einer Thermionic Culture/Culture Vulture modelliert, diesmal aber einer Pentode, die Harmonische ungerader Ordnung erzeugt und häufig in Verstärkern und Gitarrenendstufen zu finden ist.

Noch ein paar erklärungsbedürftige Parameter: Der „Thumb“-Schalter ist das Äquivalent zum „Head Bump“ eines Bandmaschinentonkopfes, also mit Anhebung des Basses zwischen, je nach Gerät, 30 Hz bis 120 Hz. „Steep“ schaltet die Flankensteilheit von 6 dB/Okt. auf steile 30 dB/Okt. Punish schaltet einfach eine 20 dB Verstärkung auf das Eingangssignal noch obendrauf. Damit einem trotzdem die Boxen nicht um die Ohren fliegen müssen, gibt es noch den „Auto“, der den Ausgangspegel automatisch auf den Wert des Eingangspegels angleicht. Ein sehr nützlicher Schalter, der auch in anderen SoundToys-Plug-ins gerne gesehen wäre.

Die Auswirkungen von Decapitator reichen von subtil bis drastisch und sind damit sehr vielseitig einsetzbar, ganz besonders mit dem Mix-Regler, der den Effektanteil im Ausgangssignal bestimmt. Es lässt sich also sehr subtil damit arbeiten. Decapitator hat, auch wenn es umfassendere Plug-ins gibt, seit Einführung 2010 eine Messlatte gelegt, was authentische analoge Sättigung angeht, die auch heute nur selten erreicht wird und auch bei extremen Einstellungen immer noch analog klingt.

Crystallizer

SoundToys V5 Crystalizer

Da sind wir wieder bei dem H3000. Crystalizer basiert auf dem „Reverse Shift“-Algorithmus des H3000 und besonders auf dem Preset „Crystal Echos“, das seitdem auf zahllosen Alben verewigt wurde. Crystalizer ist nun die überarbeitete und erweiterte Version von SoundToys.
Der Effekt nimmt ein Sample des Eingangssignal und spielt es vorwärts, rückwärts und verschiebt die Tonhöhe um bis zu vier Oktaven und einem maximalen 2 Sekunden-Delay. Besonders definierend für den Charakter von Crystal ist dabei die Eigenschaft, das Ausgangssignal zu „recyclen“, indem es wieder in den Eingang eingespeist wird und einen Feedback-Zyklus erzeugt.
Crystalizer ist ein granularer Echosynthesizer für allen Arten von abgespaceten Echo- und Pitch- und Delay-Effekten. Der einzige Parameter, der bei Crystalizer aber wirklich der Erklärung bedarf, ist „Splice“, der die Länge des gesampelten Audiomatierals bis zu 2050 ms festlegt. Wahlweise auch in Notenwerten per MIDI synchronisiert. Das steigert die musikalische Einsetzbarkeit erheblich.

Crystalizer kann nicht nur spacigen und chaotischen Ambientsound verbreiten, sondern bei Einzelinstrumenten wie Streicher oder Synthesizern auch sehr überzeugenden Doubling- oder Chorus-Effekte erzeugen.

Leider ist der Pitch-Parameter nicht über MIDI steuerbar wie bei Little AlterBoy. Das wäre noch das Sahnehäubchen gewesen.

Little AlterBoy

SoundToys V5 Little AlterBoy

Dieses Plug-in „korrigiert“ die Tonhöhe und die Formanten eine monophonen Signals und ist der Nachfolger des alten Wave Mechanics PurePitch, dem ersten Plug-in, das Pitchshifting in Echtzeit konnte (und auch wieder eine H3000-Homage ist). Außerdem haben SoundToys noch die Röhrensättigung von Decapitator eingebaut.

Besonders effektiv ist Little AlterBoy auf klaren, unbearbeiteten Einzelnstimmen und monophonen Instrumenten (-spuren) und sollte auch immer als erstes Plug-in im Track eingefügt werden. Dabei erlaubt es eine Manipulation über +/- 12 Halbtönen und mit drei Algorithmen.

„Transpose“ ist die normale, sture Tonhöhenanpassung um den eingestellten Pitch-Wert ohne jede Korrektur oder Rücksicht auf das Originalmaterial.
„Quantize“ korrigiert das eingehende Signal automatisch und schnellstmöglich auf den nächstgelegenen chromatischen Halbtonschritt. Der Effekt ist alles andere als subtil und bedient damit den bekannt „Autotune“-Effekt. Von Cher bis Cloud-Rap geht alles.
„Robot“ korrigiert alle eingehenden Tonhöhen auf eine einzelne chromatische Note. Kraftwerk lässt grüßen.

Dabei reagiert der Pitch-Regler in allen drei Modi auf eingehende MIDI-Signale und kann somit über ein Keyboard gespielt werden, was der musikalischen Einsetzbarkeit sehr entgegenkommt.

Bisher hat sich aber noch kein großer Alterboy im Stile des Eventide H910 angekündigt. Allerdings ist das Plug-in schon in dieser Form ausreichend.

Devil-Loc & Devil-Loc Deluxe

SoundToys V5 Devil Loc & Deluxe

Der Devil-Loc ist ein Limiter und wurde dem Shure Level-Loc M62, einem nicht-professionellen Lautstärke-Limiter für Kleinmikrofone bei Live-Anwendungen aus dem Jahr 1960 nachempfunden.
Der Ruhm dieses Gerätes leitet sich aus dem „So schlecht, dass es gut ist“ Phänomen ab. Als Limiter für eine saubere Sprachübertagung nicht zu gebrauchen, hatte der Shure aber mit seinem schmutzigen, bösen, trashigen Charakter genau das, was lahmen Drums und anderen Instrumenten auf die Sprünge half und sie unbeabsichtigt genau mit der richtigen Art von Verzerrung anreicherte, die kleine Wunder bewirken kann, wenn es um Vibes geht.
SoundToys legten noch ein paar interne Parameter frei, spendierten einen Mix-Regler für den Effektanteil, fertig war der Devil-Loc und viel treffender hätte der Name für diese unscheinbare Höllenmaschine nicht sein können.

Little Radiator & Radiator

SoundToys V5 Radiator & Little

Der Radiator, also Heizkörper, verstrahlt genau das: Wärme. Es ist ein Sättigungs-Plug-in, das „kalten“ Audiospuren mehr analoge Wärme geben soll und ist damit in etwa vergleichbar mit Slate Digital Virtual Console Collection oder Pre-Collection oder SPLs TwinTube oder Vitalizer oder sonstigen Studioröhren-Plug-ins. Auch der Radiator wurde von einer Hardware aus den 1960ern inspiriert, nämlich dem grünen Altec 1567A Röhrenmixer. Im Übrigen ist der Little Radiator hier nicht einfach nur ein 1567A mit weniger Knöpfen, sondern die kleinere Altec Version 1566A mit einem leicht anderen Klangcharakter. Wem diese technischen Ausdrücke nichts sagen, dem sagt hoffentlich Motown etwas. Der Sound dieser Ära wurde zwischen 1961 und 1964 maßgeblich von diesem Mixer mitgeprägt.

Der Klang dieser Altec-Mixer ist sehr färbend und körnig. Mit der Entwicklung der Musikindustrie zu einem dynamischeren Sound, u.a hin zu dem lupenreinen Disco-Sound, der kurz darauf folgte, wurden die Altecs durch die neuen Namen wie Neve und API abgelöst.

Erst viel später wieder entdeckten, vor allem aufgrund der gefallenen Preise, diverse Musikproduzenten des digitalen Zeitalters den Altec als eine preisgünstige Möglichkeit, an den „Röhrensound“ zu kommen, was wie bei anderen Vintage-Geräten, wie z.B. der TB-303, die Preise wieder in exorbitante Höhen trieb.

Das Plug-in benötigt nicht viele Parameter. Die absolut nicht-linearen Shelf-EQs sitzen zwischen Eingangs- und Ausgangsstufen und erlauben eine Anpassung um +/-10 dB.
Nett ist die Umschaltbarkeit der Eingangsimpedanz zwischen 150 und 600 Ohm (Mic/Line) und die Optionen, das hohe Grundrauschen des Altec, das immerhin bei heftigen -68 dBu liegt, abzuschalten.
Der Radiator klingt subtil, aber sein Voodoo ist sofort bemerkbar, so wie es bei allen Plug-ins dieser Art klingen sollte. Das Mixen durch das Plug-in auf allen Tracks kann sehr vorteilhaft sein und verleiht dem Song eine gehörige Portion Vintage-Sound und Zusammenhalt, wenn man es mit dem Aufheizen nicht übertreibt. Auf Einzelspuren kann man aber gerne Dampf geben.

Little MicroShift & MicroShift

SoundToys V5 MicroShift & Little

MicroShift ist ein Stereoeffekt, der das Panorama durch Variierung der Tonhöhe (Pitch-Shifting) verbreitert. Der Algorithmus dazu kommt nahezu direkt aus dem H3000 und repräsentiert zwei Presets dieses legendären Stereo-Harmonizers.
Style 1 wurde akustisch sehr genau an Preset 231 angepasst und „emuliert“ ebenso
den Sättigungscharakter der analogen Hardware.

Style 2 repräsentiert der Preset 519, welches auf einem anderen Pitch-Shifting-Algorithmus des H3000 basiert und in seiner Variation in Verzögerungszeiten und Frequenzantworten einen anderen Charakter hat als Style 1
Style 3 kommt hingegen nicht aus dem H3000, sondern aus einem AMS/Neve DMX-15-80, ebenfalls ein legendäreres digitales Delay/Harmonizer-Effektgerät. Der 15-80 hatte eine größere Verzögerungszeit, ein anderes Sättigungsverhalten und ein strengeres „Berichtigungsverhalten“ bei der Harmonisierung.

Der Focus-Regler ist ein zweibändiges Cross-Over-Filter, das nur den hohen Frequenzanteil durch den Effekt schickt. Das Filter ist dabei stufenlos zwischen 20 Hz und 10 kHz einstellbar. Damit lässt sich eine negative Beeinflussung des tiefen Frequenzbereiches vermeiden, um z.B. den Bass sauber zu halten.

Die Delay- und Detune-Regler bestimmen beide den Grad der Verzögerungszeit bzw. des Verstimmungseffekts. Da alle drei Algorithmen mit verschiedenen Verzögerungszeiten arbeiten, haben SoundToys entschieden, die Angaben in Prozent zu machen. 50%, also die Hälfte des möglichen des Maximalwerts, also für jeden Style ein anderer Wert. Dadurch wird es u.a. einigermaßen schwierig, Vergleiche zwischen den drei Styles festzumachen, zumal softwaretechnisch ein Ändern der Anzeige ja auch in anderen Plug-ins funktioniert. Auch die numerische Anzeige hilft da nicht weiter. Hier ist man eindeutig den kurzen Weg gegangen. Auf der anderen Seite kann man aber auch mal wieder einfach die Ohren benutzen und danach gehen, was sich gut anhört.

Little MicroShift bieten einem lediglich drei Regler weniger, ob es das raushaut, wage ich zu bezweifeln.

Little Primaltap & PrimalTap

SoundToys V5 Primal Tab & Little

Inspiriert wurde dieses Plug-in von Lexicon Prime Time Model 93 Digital Delay Prozessor, der 1978 auf den Markt kam. Dabei wurden sämtliche Fähigkeiten des Originals, Delay- Chorus- und Flanger-Sounds zu erzeugen, in PrimalTap eingebaut und dazu einer Fülle an zusätzlichen Optionen.

Was einem vielleicht nicht sofort ins Auge fällt, ist er Mulitply-Regler zum Multiplizieren der Delay-Zeit. Eigentlich ein Artefakt aus Hardware-Zeiten, das bei einem Plug-in nichts zu suchen hat – denkt man. Der Grund, warum dieser Regler dennoch hier auftaucht, ist die Tatsache, dass im Prime Time mit jeder Verdopplung der Delay-Zeit die Sample-Rate halbliert wurde, um in den begrenzten Arbeitsspeicher zu passen. D.h. die eh schon schwache Sampling-Rate von 12 kHz lag bei achtfacher Länge nur noch bei 1,5 kHz und klang auch nicht mehr ganz so sauber, tonhöhenmäßig ehr „unberechenbar“, aber dennoch nicht unmusikalisch. So wurden auch hier die Schwächen eines Gerätes, wie so oft in der „Musikbranche“, sein Markenzeichen.

Primal Tab erweitert nun die Limitierungen des Lexicon mit zwei unabhängigen Delay-Kanälen, die unabhängig in Zeit- oder einem Taktmaß arbeiten können und einer Adjust-Kontrolle um die Delay-Zeiten zu modulieren. Der Witz des Adjust-Reglers gegenüber dem Time-Regler ist der sanfte Übergang zwischen der Start- und der End-Delay-Zeit. Die mit „Time“ eingestellte Delay-Zeit kann mit „Adjust“ stufenlos auf die Hälfte reduziert werden. Natürlich verändert sich dabei auch die Tonhöhe, aber eben kontinuierlich und nicht springend wie bei Time.
Zudem gibt es noch einen LFO zur Modulation des Effektanteils und der Rückkopplung und natürlich wurde auch das Sättigungsverhalten des Originals mit eingebaut.

Ein komplett von der Hardware unabhängiges Verhalten wurde mit dem Freeze-Taster implementiert. Damit wird das eingehende Audiosignal im Delay-Speicher eingefroren und zwar mit der Länge der eingestellten Delay-Zeit und des Multiply-Faktors, also maximal 2048 ms (es lebe die Zweierpotenz).

Die Little Version bietet nur einen Delay-Kanal mit „Adjust“, „Multiply“ und den Reglern für die Signalanteile.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    JohnDrum  

    Soundtoys und Softube ersetzen bei mir langsam UAD. Ich bin sehr zufrieden. Sehr nette Jungs. Unkompliziert, wenn es um Umregistrierung geht.

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Schöner, umfangreicher Test. Was m.M. nach allerdings auch noch ein Minus verdient hätte, ist, dass die VST3 Schnittstelle hier nicht unterstützt wird. Ist ja auch nicht unbedingt ein neues Format.

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      danke :)
      Ich würde jetzt aber auch nicht sehen, was die SoundToys durch VST3 gewinnen würden. SiceChain wäre lustig, aber vermisst hab ich es nicht (anders als bei Kompressoren oder so).

      Kommt vielleicht noch. SoundToys haben einen sehr langen Updatezyklus, soweit ich das mitbekommen habe.

  3. Profilbild
    psv-ddv  AHU

    Jo, schöner, ausführlicher Test. Vielen Dank dafür. Kleine Korrektur: Das Lexicon Prime Time hat schon immer zwei unabhängig regelbare Delay Lines und das Delay Adjust-Poti. Das ist keine Funktionserweiterung der Software. Klanglich finde ich das Lexicon nicht sehr gut getroffen. Der H3000 und das AMS sind aber gut erkennbar. Der Grundklang ist zwar etwas zu sauber aber korrekt. Habe alle drei seit Jahren als Hardware im Studio, weiss also wovon ich schreibe. Insgesamt für mich eine der besseren Effekt Sammlungen was Software angeht. Klare Empfehlung. Wer mutig ist versucht es mal mit den Originalgeräten…
    …und wird wohl danach nicht mehr zur Software zurück wollen :)

  4. Profilbild
    Markus Schroeder  RED

    HI psv-ddv, danke :)

    Ja, ich meinte eigentlich die Delays und und der Adjust wurden“erweitert“ nicht hinzugefügt. Die Delay-Lines können jeweils unabhängig in Zeit _oder_ Takt arbeiten. Die Adjust-Sektion wurde mit einem LFO erweitert.
    Das ist mir wohl durchgerutscht.

    M.

      • Profilbild
        Markus Schroeder  RED

        Danke Bernd, die Plugin-Infos sind größtenteils „leider nur“ aus den Handbüchern, ohne die wäre es echt garstig geworden. Allerdings war 14 Plugins in einem Test unterzubringen wirklich nicht ohne. :)

        • Profilbild
          psv-ddv  AHU

          14 teils sehr komplexe Plugins vernünftig zu beschreiben ist ne menge Holz. Dein Erfahrungsbericht stellt eine tolle Orientierungshilfe dar.
          Das ist ja auch nicht irgendein Effektanbieter. Soundtoys ist quasi die Mutter der Effektkiste.

  5. Profilbild
    Mick  AHU

    Soundtoys müssten eigentlich bald mit einer 6er Version um die Ecke kommen.
    Es fehlen immer noch Reverbs und mehrbandige EQs.
    Little Plate und SieQ scheinen Vorboten zu sein.
    Bis auf die doch recht dunkle GUI, ein „one trick pony“, und ich liebe das Soundtoys
    – Rack in Verbindung mit HW-Synthesizern!

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