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Test: SPL Analog Code Ranger, Twin Tube, Transient Designer, Vitalizer MK2-T

Ich denke, jeder Anwender kann entscheiden, ob er mit einem grafischen Equalizer genügend Eingriffsmöglichkeiten ins Geschehen hat. Ich persönlich bevorzuge parametrische Equalizer, da man dort die entsprechende Frequenz genau anfahren kann. Mit einem grafischen EQ ist eine ganz andere Arbeitsweise nötig, die evtl. aber auch zu interessanten Ergebnissen führen kann. Da man quasi in den Frequenzen festgelegt ist, kann (oder muss) man durch Kombinationen der verschiedenen Frequenzen den gewünschten Eingriff vornehmen. Dafür hat man gegenüber drei oder vier Bändern gleich acht zur Verfügung.

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TwinTube

TwinTube ist – wie der Name schon vermuten lässt – eine Röhrenemulation, und das auf sehr hohem Niveau. Dabei belässt es SPL nicht bei einer einzigen Sättigungsstufe, sondern implementiert zusätzlich ein Feature namens „Harmonic Processing“. Dabei werden vor allem die Harmonischen bearbeitet. Dabei wird die untere Grenzfrequenz festgelegt, über der der Röhreneffekt zum Tragen kommt. Während ein normaler Exciter die Obertöne entsprechend der Amplitude des Audiosignals erzeugt und somit bei Pegelspitzen recht schnell anstrengend klingt, erzeugt TwinTube mit seiner Bearbeitung stets dynamisch ausgeglichene Obertonanteile. Im Klartext bedeutet dies, dass bei Pegelspitzen entsprechend weniger Obertöne generiert werden, was im Kontext einen sehr musikalischen Effekt hat.
Man kann also einerseits den Bearbeitungsgrad der Obertöne als auch des gesamten Signals regeln, was sich in der Praxis äußerst effektiv auswirkt. Das Ergebnis klingt druckvoller und eher mittig, während eine Transistorverzerrung meist sehr höhenlastig ist. Allzu cleane Signale können hierdurch die nötige Portion Schmutz erhalten, der nötig ist, um sich im Mix durchzusetzen. Wo man den TwinTube einsetzt, ist natürlich der Kreativität des Anwenders überlassen, und es wäre schade, wenn man nur Gitarrensignale oder Gesang hindurchschickte. Gerade durch den einer Bandsättigung ähnelnden Effekt sind auch Drums und Percussions äußerst prädestiniert.

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