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Test: Strymon Starlab Reverb, Karplus Strong Synthesis Eurorack

High-End Reverb für das Eurorack

25. Mai 2022

Strymon Starlab Frontview

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Liebe Eurorack Freunde! Ein ganz heißes Eisen hat Strymon mit dem Eurorack Modul „Starlab“ im Feuer. Was nach einem abenteuerlichen NASA-Programm nebst Besiedlungsplänen klingt, ist in Wirklichkeit ein sehr CV-freudiges und umfangreiches Reverb-Modul für „noch“ freie Modulschächte. Strymon ist eigentlich im Effektpedal-Markt tätig und sorgt dort mit hochwertigen Effekten für die zupfende Zunft, wobei im Prinzip auch die Elektronik- und Synthiefraktion, gerade wegen der hohen Audioqualität, daran Gefallen gefunden hat – und schick sehen sie auch noch aus. Als Einstieg bzw. als Portierung vorhandener Pedale in das Eurorack Format wurde aus dem „Timeline“ das Eurorack Modul „Magneto“. Klingt jetzt nach einem Superhelden, der alles mit seinen magischen Kräften beeinflussen kann, aber es handelt sich um ein mehrfaches Tape-Delay-Looper-ChaoticOscillator-und-vieles-mehr-Modul. Übrigens nachzulesen im umfangreichen Test von Thilo Goldschmitz hier.

Doch zurück zum Thema! Aus dem Effekt-Pedal „Nightsky“ wurde jetzt „Starlab“, jedoch mit allerlei hardwareseitiger Anpassung. Diesem Modul werden wir uns nun intensiv widmen.

Loswerden muss ich jedoch noch etwas zum Thema Eurorack und Reverbmodule. Wer kennt das SPACE oder das H9 Effektpedal von Eventide? Ganz ausgezeichnete Reverb- und Effektprogramme sind dort zu finden, ganz fdür Eventide typisch in extrem hoher Qualität und Dichte. Schon vor Jahren wünschten sich die Eurorack-User eine Portierung des SPACE. Jahre vergingen und nichts passierte. Und nun kommt Strymon ums Eck und liefert genau das in ähnlicher Machart – vor mir steht das Strymon Starlab. Vorab dafür schon mal eine Gratulation und die Lorbeeren für die Firma Strymon.

Augen auf und Hirn an

Strymon StarLab

Strymon StarLab

Kundenbewertung:
(4)

Doch das alles muss man eigentlich gar nicht wissen, um sich dem Starlab zu nähern, es zu testen und diesen Artikel zu verfassen. Daher fangen wir doch einfach mal ganz trocken bei den Basics an.
Für einen ordentlich relativ hochpreisigen Betrag von knapp 650,- Euro darf man den großen Karton öffnen, um darin Folgendes zu finden: das massive Modul, einen hochwertig gedruckten Folder mit einer Übersicht der wichtigsten Funktionen, das Ribbon-Kabel und einen Strymon Aufkleber. Das Ganze wurde in den USA entwickelt und – hört hört! – gebaut in den USA! Aha! Klar ist, dass die bestückten Platinen wohl größtenteils fertig aus China kommen, jedoch finden der Zusammenbau und die Endkontrolle anscheinend in den USA statt.

Strymon_Starlab_sideview

Build in the USA! Oha!

Hardware-Aufbau und Qualität

Strymon_Starlab_processorboard1

Wer kann den Hauptprozessor entdecken?

Mit 370 g und einer Breite von 28 Einheiten ist das Modul kein Leichtgewicht und macht ordentlich was her. Die Tiefe ist mit 41 mm gemessen und passt gerade so in ein Intellijel 104 4U Case, aber es berührt fast den Boden. Also nur bedingt Skiff-tauglich. Die Regler bestehen aus Metall und versprühen edelste Optik und standhafte Haptik. Die mehrfach geschichteten Platinen entspringen keiner DIY-Bastelromantik, sondern sind hochprofessionell entwickelt und strahlen das auch mit jedem Bauteil und jeder Steckverbindung aus.

Strymon_Starlab_electronic_view

An Qualität wurde hier nicht gespart! Der gut versteckte und sehr große Hauptprozessor ist nur mit viel Geschick auszumachen. Aber selbst der Nebenprozessor von ARM lässt vermuten, dass hier ordentlich Dampf unter der Haube sein muss, denn so wie diese Hardware aufgebaut ist, sind wir von einem Arduino oder Spin FV-1 Chip meilenweit entfernt. Hier sind wir in der Eurorack-Oberklasse angekommen. Von der Seite betrachtet, stechen einem die verschlossenen Eurorack-Buchsen mit Widerstandsfedern ins Auge. Wer kann mir ein anderes Modul nennen, das diese hochwertigen Buchsen verwendet? (Bitte die Kommentarfunktion nutzen!) Die Ein- und Ausgänge haben jeweils eigene Platinen erhalten, um beim Stecken der Kabel keinerlei Druck auf die Mainboards auszuüben. So designt man langlebige Produkte.

Strymon_Starlab_powerboardStrymon_Starlab_sideview2Strymon_Starlab_ARM_Pin_back

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Technische Werte und solche Sachen

Die Wandler (ARM SHARK DSPs) arbeiten in 24 Bit, 96 kHz mit 32 Bit „floating point processing“ in beide Richtungen. Das eingehende Signal wird mit „zero latency dry“ direkt zum Ausgang weitergeleitet. Das Einspeisesignal wird also unbearbeitet an den Ausgang ohne irgendeine digitale Wandlung weitergeleitet. Das ist schon einmal eine gute Basis für reinen Klang. Der Geräuschspannungsabstand liegt bei einem traumhaften Wert von 114 dB. Das Modul verträgt ganz schön was am Eingang, nämlich 20 Vpp, also von +10 Volt zu -10 Volt, und am Audioausgang den gleichen Wert. An Strom benötigt das Starlab sowohl bei +12 und -12 Volt 210 Milliampere. Für so ein stark rechnendes Modul ist das recht moderat. Die Audio-Ein- und Ausgänge stehen stereo zur Verfügung, jedoch ist es kein Hindernis, nur mit einem Monosignal in das Modul zu gehen.
Grundsätzlich spiegeln alle an der Frontplatte eingestellten Parameter den tatsächlichen aktiven Klang wider. Das Starlab verfügt aber auch über vier Programmplätze, in die vier Snapshots des gesamten Modules aufgenommen werden können, sogar mit eigenem CV-Eingang zum Abrufen der Selbigen.

Die wichtigsten Regler

Die wichtigsten Regler befinden sich oben am Gerät. Da wäre zum einen der INPUT GAIN nebst dazugehöriger mehrfarbiger LED. Hier versteckt sich auch schon ein Feature, das man nur durch studieren der Anleitung erfährt. Grün, orange und rot kann die LED den eingehenden Pegel anzeigen, je nach „Lautheit“, soweit klar. Jedoch bedeuten orange und rot nicht unbedingt, dass das Signal ok ist oder zu laut eingeht. Hier ist von vornherein eine Sättigungsstufe eingebaut. Wer also das Effektsignal von vornherein soft-clippen will und das als Soundfeature nutzen möchte, steht dem nichts im Wege. Bei nur „grünem“ Pegel stellt das Modul einen glasklaren Klang zur Verfügung und das bedeutet keineswegs, dass das Signal zu leise ist. Wer also gewohnt ist, den Pegel zwischen orange und rotem Signal einzustellen, dem entgeht der kristallklare Klang. Somit haben wir hier schon eine Möglichkeit, den Grundcharakter des WET-Klanges zu definieren. Der DRY-Regler stellt die Lautstärke des beteiligten Eingangs zur Verfügung und der WET-Regler mischt das Effektsignal zum trockenen Signal. Die Länge des Effekts wird durch das DECAY-Poti eingestellt und der große, mittig sitzende Knopf SIZE/PITCH ist für eine nuanciere Raumgröße bzw. die Stimmung zuständig. Hier mal der Signalfluss:

Strymon StarLab Signalfluss

Der wichtigste Schalter

Klein und unscheinbar, aber entscheidend für den Reverb-Effekt, ist der TEXTURE 3-fache Kippschalter. Hiermit wird der Grundeffekt eingestellt. Ganz ohne Menü-Diving! Folgende Reverb-Strukturen stehen zur Auswahl:

PARSE: Granular klingender Reverb, der interessante Effekte mit Staccato-Einlagen oder einen sauberen Reverb mit anhaltenden Hallfahnen erzeugen kann.
DENSE: Plattenartiger Hall mit schneller Ansprache und dichten Reflexionen, der sich bei hohen Decay-Zeiten in reine Ambientgefilde vorwagt.
DIFFUSE: Langsam aufbauender, atmosphärischer Reverb, der sich hervorragend für Ambient-, Swell- und sogar Reverse-ähnliche Texturen eignet.

Strymon_Starlab_programs

Nach dem Umschalten steht jedoch nicht ad-hoc der neue Effekt zur Verfügung. Es dauert ca. eine Sekunde, bis das Effektsignal zum DRY-Signal dazu gerechnet wird. Das Ganze geht einher mit einem kurzen Fade-in, um Audiospitzen abzufangen oder ein digitales Störgeräusch zu unterbinden. Ich vermute, das könnte der Grund dafür sein. Auf der Rückseite des Moduls regelt ein DIP-Schalter jedoch das Verhalten des Umschaltens zwischen den gespeicherten Programmen. Entweder mit einem kurzen Übergang oder eben ohne.

Reverb-Features und noch viel mehr

Betrachten wir doch mal näher, welche Funktionen uns das Modul effekttechnisch zur Verfügung stellt. Dass es sich um ein Reverb-Modul handelt, ist erstmal soweit klar. Unter den oben beschriebenen Reglern tummeln sich noch vier wichtige Bereiche, die im Groben mit HARMONICS, DELAY/KARPLUS, FILTER und LFO bezeichnet sind. Da wollen wir doch mal genauer hinschauen.

Der Harmonics Effekt

In diesen Bereich fallen zwei Soundveränderungseffekte: SHIMMER und GLIMMER. Beide addieren im Prinzip Obertöne oder fügen dem Effektsignal in der Tonhöhe stimmbare Kopien des Orignalsignales hinzu. Der Glimmer ist eher im brizzeligen, höheren Frequenzbereich anzusiedeln und der Shimmer legt einen Soundteppich hinter das Reverbsignal. Die Wiederholungsrate beim Shimmer ist durch Druck der Taste separat einzustellen. Beim Glimmer kann man bestimmen, ob nur der untere Frequenzbereich herangezogen wird oder nur das High-Band.
Der Shimmer-Effekt ist auch tonal einstellbar. Fantastisch!

Strymon_StarLab_shimmer

Das ist nicht aufgedruckt! Die zweite Funktion des Reglers.

Die Delay und Karplus Strong Abteilung

Hier gibt es traditionelles Delay oder ein Pre-Delay für den Reverb-Effekt. Null bis 1,5 Sekunden sind es bei Pre-Delay und maximal 7,5 Sekunden beim klassichen Delay. Der Regler Feedback erzeugt dann entsprechend die Wiederholungen hin bis zum niemals abnehmenden Delay.
In diesem Block werden auch die Haupteinstellungen für die Karplus Stron Synthese vorgenommen, doch dazu mehr unten im eigenen Abschnitt.

Die Filter Möglichkeiten

In der Filtersektion kann der LOW DAMP Regler, eine Art variabler Low-Cut, ganz geschmeidig diese Frequenzen aus dem Effektsignal herausnehmen. Basslastiges Klangmaterial wird plötzlich ganz zahm und lässt Luft für das Hauptsignal. Genau andersrum fungiert der HIGH DAMP. Harsche oder zugespitzte Höhen können je nach Geschmack und Sounddesign entfernt werden. Doch dessen nicht genug! Zusätzlich kann die eingestellte HIGH DAMP Frequenz durch Drücken des LOW PASS Knöpfchens auch als 24 dB Lowpass-Filter mit Resonanz wirken. Also, Knopf halten, Resonanz einstellen und nach dem Loslassen definiert man die Frequenz mit dem HIGH DAMP Poti.

Das LFO und seine Möglichkeiten

Strymon_Starlab_LFO_section

Die Speisung des LFOs und dessen Auswirkungen auf das Effektsignal sind ziemlich umfangreich. Der LFO kann das Delay, die Tonhöhe und das Filter verändern. Mit dem 3-fachen Schalter wählt man das Ziel. Durch das Modulieren des Delays können Tremolo, Chorus, Flanger und andere Delay-Resultate erzielt werden. SPEED regelt die LFO-Geschwindigkeit, wobei auch Clock-Divisions und Clock-Multiplizierung mit einem angelegten Clocksignal generiert werden können. Hier arbeitet der SPEED Kontrollregler als Teiler/Multiplizierer. Der Anteil des LFOs zu Hauptsignal wird durch DEPTH bestimmt. Fünf überblendbare Schwingungsformen stehen für den LFO zur Verfügung. Die sechste Einstellung ist eine Envelope (ENV), welche die Eingangsdynamik verändert. Einzig bei dieser ENV Einstellung verändert sich das Verhalten des DEPTH-Reglers: Hier ist bei der 12-Uhr-Position keine Modulation und jeweils nach links oder rechts eine negative oder positive Hüllkurve. Ansonsten reagiert der DEPTH Regler ganz normal. Ganz links gibt es keine anteilige Modulation und ganz rechts bekommt das Signal 100 % aufgedrückt.

Der Infinit-Taster

Wer stehende, schwebende Hallfahnen mag, bekommt diesen Taster als Geschenk dazu. Ähnlich dem Infinity-Regler beim Eventide Space friert das Effektsignal ein und kann bearbeitet werden, nur geht das hier per Knopfdruck und nicht per Regler. Durch erneuten Druck deaktiviert man das „gefrorene“ Resultat.

CV-Eingänge en masse

Ums kurz zu machen: Alles, bis auf INPUT GAIN und DRY SIGNAL, sind per CV steuerbar. Selbst das Umschalten der vier Speicherplätze oder der INFINIT Taster haben einen eigenen CV-Eingang. Hier wurde aus dem negativen Punkt fehlender CV-Funktionen beim MAGNETO Modul etwas verbessert. Man kann sich so richtig austoben und dürfte auf ganz lange Sicht jede noch so abwegige CV-Speisung ausprobieren dürfen. Eine Liste, welche Voltages pro CV-Eingang gewünscht sind, kann man der gut gemachten Anleitung entnehmen. Volle Punktzahl. Das ist modular!

Karplus Strong Synthesizer

Pete Celi, der Sounddesigner von Strymon, sagt im Produktvideo, sie hätten am Pre-Delay und dessen Wiederholungen im Feedback-Kanal gearbeitet und dadurch ganz interessante Soundeffekte zu Tage gebracht. Daraufhin hätten Sie das Ganze vertieft und daraus dann noch eine volle per CV stimmbare Synthesizer-Stimme dem Starlab spendierten. Am Ende war es eine Karplus Strong Synthese, die eine Saite (String-Synthese) zum Schwingen bringt. In der geeigneten Tonhöhe und einer gewissen Einstellung kann man tatsächlich eine Saite schwingen hören. Diese Synthesizer-Stimme kann zum eingespeisten Signal zugeführt werden, wobei die Saite sozusagen von dem eingehenden Signal in Schwingung gebracht wird. Es ist jedoch auch möglich, das Starlab ganz alleine als eine Synthesizer-Voice zu nutzen. Sehr positiv ist es, dass alle Effekte immer noch aktiv bleiben.

Schwierigkeiten in der Bedienung?

Strymonstarlab_scale_quantize

SIZE/PITCH Scale Quantize. Skalen für das Reverb-Signal

Ganz und gar nicht gibt es irgendwelche Bedienungsschwierigkeiten in der Nutzung. Die analoge Haptik steht im Vordergrund. Dass digitale Hightech-Algorithmen und SHARC DSPs im Hintergrund werkeln, bekommt man auf der Frontplatte nicht mit. Das ist ein sehr entspanntes Bedienumfeld. Die hochwertigen Metallregler und Knöpfe informieren zu jeder Zeit, was Sache ist, und butterweich kann man daran auch kleinste Veränderungen herbeiführen. Das gezielte Beeinflussen der Reverbs gelingt sehr nuanciert und ohne jegliche Störungen. Es gibt keine Leerläufe beim Einstellen der Regler, alles ist gut ausbalanciert und sinnvoll abgestimmt. Zu jederzeit hat man Kontrolle über den Klang, die Ein- und Ausgänge und auch über die Pegel. Zu Beginn benötigt man nicht mal die Anleitung. Erst wenn man tiefer so manches erkunden möchte, wie z. B. das Einstellen der Stimmung beim SHIMMER, schaut man kurz nach und das war’s dann auch schon. Meist nur einen Taster halten und am Regler drehen! Die Beschriftungen der CV-Eingänge sind selbsterklärend. Die Aufteilung top, der vorhandene Platz ist gut genutzt.

Strymon_Starlab_eurorack

Benötigt viel Platz, aber dieser ist sinnvoll und maximal genutzt

Der Klangcharakter

Freunde, was ich erwartet hatte, wurde übertroffen. Niemals klingt das Starlab digital, sondern so, als ob man irgendwo im Studio einen Riesenkasten mit zusätzlicher analoger-Elektronik stehen hat und das Frontpanel nur eine Fernbedienung ist. Sehr hoch aufgelöst und klar mit feinem Abgang möchte ich sagen, wenn man es als Basic-Reverb nutzt. Bei Nutzung des vollen Repertoires mit allen Schikanen gibt es ein atmosphärisches Feuerwerk, das seines Gleichen sucht. Mehrfach habe ich gelesen, dass es zu schön klingt und nicht düster klingen kann. Doch das kann es auch, es kommt eben darauf an, welche Signale man einspeist. Die Filterfunktionen mit der INFINIT Funktion räumen gut auf und erzeugen abgelegene Klanggebilde und stehende Räume. Wer jetzt aber glaubt, dass es nur für synthetische Klänge und fürs Eurorack reichen wird, der sollte einmal gut aufgenommene Vocals durchschicken. Dann hört man was ganz anderes, nämlich die wirklich erstklassige Qualität der Algorithmen. Also, wir haben hier absolute Studioqualität. Auch kleine intime Räumlichkeiten werden sehr schön abgebildet. Man kneift die Augen zusammen, um wirklich alles im Raum und dessen Verhalten wahrzunehmen. Ich war und bin begeistert! In den Videos weiter unten könnt ihr auch eine weibliche Gesangstimme hören und selbst urteilen. Denn gerade mit einer menschlichen Stimme hört man die Qualität.

Gerne habe ich mir die Mühe gemacht, gleich zwei Videos für dieses tolle Modul zu erstellen. Eines nur für die Effekte und eines das die Karplus Strong Synthese demonstriert.

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Fazit

Qualität hat ihren Preis und diese Weisheit spiegelt sich bei Strymon Starlab in vollen Zügen wider. Hier passt alles von vorne bis hinten – Qualität, Bedienung, Funktionalität und Klangausbeute. Die analoge Bedienung steht ganz vorne in der Reihe. Keiner der derzeit erhältlichen Mitbewerber kommt an diese Qualität im Detailreichtum und in der Bedienung heran. Von dezent bis abstrakt sind die Einstellungen möglich. Eine Karplus Strong Synthesestimme gibt es noch obendrauf! Und diese ist auch gleichzeitig nutzbar mit allen anderen Funktionen. Unter den erhältlichen Eurorack Reverb-(Effekt)-Modulen gibt es eine neue Nummer 1. Das Strymon Starlab.

Plus

  • höchste Hardware-Qualität
  • hervorragende Audioqualität
  • vielseitige Reverb-Algorithmen
  • alles per CV steuerbar
  • alle Parameter im Frontplatten-Zugriff
  • vielseitiger LFO
  • Karplus Strong Synthese gleichzeitig nutzbar

Minus

  • -

Preis

  • 645,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    Hagen

    Ich hab bisher meistens Videos vom NightSky gsehen und mich total in das Teil verliebt. Gibt es irgendwas davon, was der Starlab nicht kann?

    • Profilbild
      Pygman

      ich glaube der Starlab hat nicht den sequencer des nightsky. Dafür das der starlab mehr Tonskalen.

    • Profilbild
      venon303

      Ich kann das leider nicht beantworten, da ich den Nightsky nicht besitze. Aber ich würde das Teil immer wieder kaufen. Die Qualität der Reverbs und Delays ist grandios und sucht seinesgleichen. Auch die Karplus-Strong-Synthese ist auf einem sehr hohen Niveau. Und nicht zuletzt ist das Modul eine Augenweide im Rack!
      Aus meiner Sicht eine klare Kaufempfehlung.

  2. Profilbild
    digital-synthologie AHU

    Im ersten Video ist die Stimme nicht ganz trocken, sondern hat schon Räumlichkeit mit drauf. Hört man, wenn der Hallregler ganz runtergedreht ist.

    Diese Räumlichkeit sollte man nicht dem Starlab zuordnen. Bei den Sequenzen hört man dann, dass der Hall weniger räumlich klingt.

    Aber ohne Frage ein schöner Effekt.

  3. Profilbild
    Ruhestörung

    Kann [P]HEAD nur bestätigen – ein erstklassiges Reverb.
    Starlab hängt seit geraumer Zeit in meinem Rack und ist Teil nahezu jedes Patches.

    Das für mich einzige Manko ist die Position der Audio Inputs/ Outputs auf der linken Seite. Ein besserer Kompromiss wäre wohl eine mittige Positionierung auf der unteren Seite des Moduls.
    Übrigens interessant die Strymon Philosophie hinter dieser Design Entscheidung zu lesen:

    https://www.strymon.net/faq/why-are-starlabs-outputs-on-the-left-side/

    Das sollten alle Hersteller im Auge behalten und auch berücksichtigen, da dies eine mögliche Ursache (von vielen) für Störgeräusche im Rack sein kann.

    Eine lohnenswerte Kombination ist Starlab + Rainmaker. Hier entstehen göttliche Klangstrukturen. Instant Ambient.

  4. Profilbild
    Garfield Modular AHU

    Hallo [P]-Head,

    Herzlichen Dank für dein tollen und interessanten Review von der Starlab. Oh Mann, was für eine „Traummaschine“ ist das! :-)

    Ich hatte es schon ohne dein Review und ohne deine Videos geahnt, aber du hast es (wie schon öfter) mal bestätigt das, sicherlich hier bei der StarLab, kein Weg herum gibt. Das ist ein „muss ich unbedingt haben Modul“ ! :-D

    Mein langes Wochenende hat gerade gut angefangen, und mit dein Review und Videos habe ich jetzt das ganze lange Wochenende ein Big-Smile auf meinem Gesicht. Ich weiß was mein nächster Modul sein wird, jetzt ist sparen angesagt.

    Vielen Dank noch mal, schönes Wochenende und viele Grüße, Garfield.

    • Profilbild
      [P]-HEAD (S.Bernhardt) RED

      Herzlichen Dank für Deine Zeilen. Das ist natürlich für einen Autor der Verdienst, warum wir uns so in einen Test stürzen. Mit dem Starlab machst Du auf keinen Fall etwas verkehrt. Mal vom Rackspace abgesehen ist das ein sehr beflügelndes Modul welches Dich begeistern wird. Natürlich sollten wir als Autoren immer sehr sachlich sein, aber wenn etwas wirklich sehr gut ist, dann muss das auch so raus. So wie in dem Testbericht. Vielleicht hast Du Glück und du kannst es gebraucht für einen hunderter weniger erwerben. Nochmals Danke!

  5. Profilbild
    Operation Mastermind 2

    Sehr schöner Test. Mich würde interessieren, ob das Reverb an das RT-1701 von Radical rankommen kann? Ggf. mache ich mal einen Vergleich, falls ich mich nicht bei der Bestellung für das Strymon zurückhalten kann. Bisher ist für mich das RT-1701 das letzte Wort in Sachen Eurorack Hall.

    • Profilbild
      [P]-HEAD (S.Bernhardt) RED

      Ich nähere mich mal der Frage andersrum. Entweder hat die „Ein-Mann-Firma“ Radical den heiligen Gral in der Algorithmus-Programmierung gefunden, oder das wurde fremd eingekauft. Ich denke nicht, das das RT 1701 technisch besser aufgestellt ist, mal vom Klang abgesehen! Du brauchst doch nur das Modul rumdrehen und dann siehst Du den technischen Unterschied in Qualität. Da sollte dann keine Frage aufkommen! Welcher Reverb Dir besser gefällt, ist dann eine andere Sache. Ein Vergleich wäre in der Tat ziemlich interessant.

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