Test: TC-Helicon Harmony Singer, Gesangprozessor

9. Januar 2015

Terz, Quarte, Quinte ...

Der Chor auf dem Boden

Perfekter mehrstimmiger Gesang hat schon immer begeistert. Da braucht man sich nur die Fab Four aus Liverpool anzuhören oder viele andere Sängerinnen und Sänger, die diese hohe Schule gnadenlos gut beherrschen. Wer allein auf der Bühne steht und keinen tollen Background-Chor hat, braucht nicht zu verzagen. Vorausgesetzt, eine Gitarre spielt zur Begleitung die passenden Akkorde. Das Bodenpedal TC-Helicon Harmony Singer liefert dann zum Gesang auf Knopfdruck die perfekten Intervalle. Ob Terz drüber, Quarte unterhalb oder Quinte oberhalb und Sexte unterhalb, auf das kleine blaue Kästchen ist Verlass. Was dieser Gesangprozessor sonst noch alles drauf hat, lest ihr hier.

Der kleine Helfer für den Chorgesang

Der kleine Helfer für den Chorgesang

 

Der TC-Helicon Harmony Singer ist Chor, Reverb und Toningenieur in einem kompakten Pedalformat mit den Abmessungen 140 x 90 x 60 mm (H x B x T) und einem Gewicht von etwa 400 Gramm. Das Gehäuse ist aus stabilem Metall gefertigt und macht einen robusten Eindruck. Angeschlossen werden hier Mikrofon und Gitarre (akustisch und elektrisch möglich). Von den Ausgängen geht es dann weiter zum Mischpult und/oder zum Gitarrenamp. Wird ein Gitarrenakkord gespielt, liefert der Harmony Singer passend zum Grundton dann je nach Einstellung eine oder zwei Harmoniestimmen. Eingesetzt wird das Pedal wie eine Stompbox, es steht also auf dem Boden und lässt sich zum Ein- oder Ausschalten der Effekte bequem mit dem Fuß bedienen.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    LittleGizzmo  

    Ich gehe mal davon aus, das bei diesem Gerät noch kein Firmwareupdate emacht wurde, denn es gibt seit April letzten Jahres eine Firmware, die einen zusätzlichen „Tone Style“ hinzufügt. Ich nenne ihn mal *Tone light*:

    Hier sei Interessierten mal folgendes Video empfohlen:
    https://www.youtube.com/watch?v=lWhF9qAqVXY

    Weniger Höhenbetonung ab gefühlten 3-4 KHz, und bei meinem Mic Mechanic deutlich weniger Feedbackanfälligkeit in Verbindung mit AKG D5.

    Ich habe den HarmonySinger gegen einen MicMechanic getauscht, da ich keine Gitarre für die nötigen Akkorde spiele, sondern leider „nur“ mit Backingtracks arbeite. Auch wenn der Support per Mail schrieb, das der HarmonySinger auch in Konserven Akkorde rausfischt, war das Ergebnis nicht zufriedenstellend.

    Zuviel „Tone“ war wohl auch beim VoiceSolo FX 150 ein häufiger Kritikpunkt, die Kiste bekam prompt einen zusätzlichen „Tone“ Style implementiert.

    Zurück zum Produkt hier. Ich stimme Hernr Ludl voll zu, die Effekte, sofern nicht volles Mett reingedreht sind von guter Qualität. (Mein roter Bodentreter von TC hat ja fast die gleichen Effekte)

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