Test: the t.bone GigA Pro Body Set, Gitarrensender

20. Oktober 2017

Frei wie der Wind!

Auch im Bereich Gitarrensignal stehen die Zeichen der Zeit immer mehr auf drahtlos. Wen wundert’s, bieten Sender und Empfänger doch auf den ersten Blick die oft zitierte grenzenlose Freiheit auf der Bühne, kombiniert mit der Aussicht auf ungeahnte Showelemente. So weit, so gut, aber wo viel Licht, da auch viel Schatten. Auf der dunklen Seite der Macht kämpfen Wireless Transmitter mit den Mankos des Batterieverbrauchs, den Untiefen des Frequenzdschungels, ungewollten Drop-outs, Einstreuungen magnetischer Felder, der umfangreicheren Kabelführung bei Rackbetrieb und der veränderten Klangqualität gegenüber des liebgewonnenen Kabels.

Zudem mögen sich die Produkte preislich bitte nicht in den Sphären des deutschen Platzhirsches mit dem Anfangsbuchstaben „S“ bewegen und zudem eine entsprechende Robustheit für einen ordentlichen Tourbetrieb an den Tag legen. Ganz schön viele Punkte, welche es bei einer entsprechenden Anschaffung zu berücksichtigen gilt. Mit dem the t.bone GigA Pro Body Set schickt sich eine der Hausmarken des Musikhauses Thomann an, eben alle diese Kriterien zu erfüllen und sich dabei dennoch nur knapp über der 200,- Euro Ladenpreisgrenze zu bewegen. Ich hatte das Glück, das System dieses Jahr auf einer 2-wöchigen Europatournee und zusätzlich auf insgesamt 15 der größten Rock- und Metalfestivals der Welt testen zu können, von daher, man darf gespannt sein.

Lieferumfang

Wie zu erwarten, umfasst das Zubehör des GigA Pro Body Set einen Sender in Bodypack Ausführung und einen Empfänger im halben 19 Zoll Format. Auch das mitgelieferte externe Netzteil des Empfängers stellt keine Besonderheit dar, allerdings lässt die mitgelieferte doppelt ausgeführte Ladestation aufhorchen. In der Tat arbeitet das Bodypack des GigA Pro Body Set nicht mit handelsüblichen Batterien der Klasse AA oder aber einem 9-Volt-Block, sondern mit einem Akku Typ ICR 18500, der zwar die Breite einer typischen Mignonbatterie besitzt, jedoch deutlich mehr Umfang sein Eigen nennt.

— the t.bone GigA Pro Body Set – Seite —

Das Bodypack verfügt demnach auch über zwei Ladelaschen an der Seite und lässt sich einfach in eine der beiden Ladeöffnungen schieben. Die Ladestation ist sehr flexibel aufgebaut und verfügt gleichzeitig auch über zwei Aufnahmen für das Handheld aus der Giga Serie oder aber nur zwei Ladeschächte für die oben genannten Akkumulatoren. Zudem lässt sich die Ladestation für den stationären Betrieb mit zwei Schrauben an der Unterseite des Gehäuses für einen stabilen Betrieb auf einem Brett / Case oder Ähnlichem befestigen. Eine sehr sinnvolle Einrichtung, da die Ladestation wirklich sehr leicht ist und sich sehr schnell in Bereiche verschieben lässt, wo sie nicht hingehört. In meinem Fall verschraubte mein Backliner die Station mit seinem Hauptcase, sodass die Station auch während des Transports gut gesichert war.

Forum
  1. Profilbild
    dr noetigenfallz   1

    Respekt. Ich finde, das muss mal gewürdigt werden, dass das Equipment live in Wacken und anderen Festivals getestet wurde!

    Ich wundere mich, dass du dir das getraut hast. Wenn ich mal so ´nen Auftritt hätte, würde ich mir wahrscheinlich den teuersten Sennheiser-Sender besorgen, um ja auf Nummer sicher zu gehen.

    (Das Teil muss also was taugen, sonst hättest du es nicht eingesetzt, denk ich mal)

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