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Test: Ultrasone Edition 8

Edles von außen

Die in genau 888 Exemplaren erhältliche Edition 8 Limited sind an sich Referenzkopfhörer der Oberklasse, die für Klangfetischisten unter Musikliebhabern gedacht sind, aber auch in Studios zu Hause sind. Ihr Einsatzgebiet sind somit das Profistudio, besonders der verwöhnte Musikgenießer mit Hang zum klanglichen Realismus und wohl auch die Fensterbank – zumindest ist die Packung so schön, dass sie beim Einsatz als Dekoobjekt jeden Passanten neidisch macht.  Aber Scherz beiseite – das Funktionale entspricht hier dem Äußerlichen. Die Verarbeitung ist von höchster Güte und entspricht optisch eben genau auch diesem Stand. Edle metallene Trageteile und mit einem Spezialmaterial beschichtete Ohrmuscheln und die wohlgeformte Hülle aus Schafsleder sind nicht nur ansprechend, sondern auch haptisch angenehm. Dazu kommt eine sehr durchdachte, robuste und leichtgängige Einstellmechanik und eine gut isolierende Ohrmuschelakustik, die ermüdungsfreies Hören bei nervigen Außengeräuschen möglich und erträglich macht. Auch gibt es goldene Steckerkontakte und einen praktischen Klettverschluss für das Zusammenrollen der Kabel, hübsche Details. Die technischen Werte der verwendeten Kapseln sind hervorragend, wenn auch nur für Leute mit tiefen Fachkenntnissen bedeutsam. Die verwendete Technologie ist sogar patentiert, somit wohl geheim und für Nichtfachleute im Fachchinesischen versteckt. Mit den Herstellerinformationen kann der Autor nicht mehr anfangen, als dass sogar Un- und Nichthörbares abgebildet wird: Der angegebene Frequenzgang reicht vom Subbassbereich bis zum Ultraschall (6-40000 Hz). „Tri-Bass-Tube titanbeschichtete Schallwandler“ sagen dem Autor dann schon nichts mehr. Eine dreifache Titanbassröhre klingt interessant – aber was es wohl genau ist? Vielleicht weiß es ja einer der Leser – der Autor ist um Aufklärung dankbar. Vom Hersteller besser erklärte wurde dagegen die neue „S-Logic Natural Surround“-Technologie. Sie soll für ein räumliches, an natürliche kopfhörerfreie Wahrnehmung erinnerndes Klangerlebnis sorgen. Dazu werden die Schallwandler dezentral angeordnet, so dass die Signale nicht mehr direkt auf die Ohrmuscheln treffen, sondern prinzipiell das gesamte Ohr zur Generierung realistischer Klangeindrücke einbeziehen. Die zusätzlichen Extras sind dagegen für den Einsatz nicht so zentral, entsprechen aber etwa dem Standard des Kopfhörers: Das erwähnte Putztuch und das vier Meter lange Verlängerungskabel sind durch das Material Seide (Tuch) und goldene Kontakte (Kabel) eben auch höherwertig, die Verpackung aus schickem Kunstleder ist so robust wie praktisch. Dazu kommt der ständig benötigte 3,5 auf 6,3 mm Klinkensteckeradapter. Ein nützliches Detail mehr.

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Und so kommt er daheim an: Blick in die Verpackung

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  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Die Abbildung auf Seite 1 zeigt aber den Kopfhörer Ultrasone Edition 10!

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