Test: Zoom AR-48 ARQ Aero RhythmTrak, Performance Gerät

26. November 2017

48 Pads zum Spaß haben

Zoom AR-48

Gerade einmal etwas mehr als ein Jahr ist seit unserem Test zum Zoom ARQ Rhythm Track AR-96 vergangen, da schiebt der japanische Hersteller Zoom schon das nächste Modell hinterher, den Zoom AR-48. Am Grundkonzept hat Zoom nichts geändert, aber bereits auf den ersten Blick fallen einige Änderungen am AR-48 auf. Wir haben das gegenüber dem AR-96 leicht abgespeckte Produkt der ARQ-Reihe unter die Lupe genommen. Allerdings hat der Hersteller auch an vielen Stellen sinnvoll nachgebessert, so viel sei vorweggenommen.

Wie eingangs erwähnt, hat Zoom am Konzept des ARQ Rhythm Track nichts geändert, daher empfehle ich zum Einstieg unseren Test des AR-96. Nur in aller Kürze: Der Zoom ARQ AR-48 ist eine Kombination aus Performance-Instrument, Drummachine, Synthesizer, Sequencer und Looper. Bestehend aus zwei Teilen, einer Basisstation und einem abnehmbaren Ring Controller samt farbiger Spielflächen, kann der AR-48 somit gleichermaßen im Studio und auf der Bühne eingesetzt werden. Die Verbindung zwischen Basisstation und Ring-Controller erfolgt wahlweise über ein USB-Kabel oder über ein optional erhältliches Bluetooth-Modul. Das ist auch sicherlich einer der größten Unterschiede zum AR-96, denn dieser ist ab Werk bereits mit einem Bluetooth-Modul ausgestattet, beim AR-48 muss man dies zum Preis von 49,- Euro hinzukaufen. Alternativ ist aber wie gesagt eine USB-Verbindung möglich, das hierfür notwendige Kabel gehört zum Lieferumfang.

Zoom AR-48

Bereits auf den ersten Blick fällt eine Änderung auf, der Zoom AR-48 verfügt nun über zwei getrennte Displays. Beide fallen im Vergleich zum AR-96 zwar kleiner aus, dennoch ist die räumliche Trennung durchaus sinnvoll. Im Normalbetrieb werden rechts die Pattern/Songs angezeigt, links die einzelnen Sounds und deren Bearbeitungsmöglichkeiten. Die Bedienoberfläche verfügt nun über deutlich mehr Elemente, Zoom bietet beim AR-48 hierdurch mehr Parameter im Direktzugriff, beispielsweise durch die sechs Potis unterhalb der Displays, die je nach Arbeitsmodus direkt den Parametern im Display zugeordnet sind.

Die Effektabteilung wurde ebenfalls umgestaltet und wird nun über einen zentralen Drehregler, zuständig für den Effekttyp, gesteuert. Zwei zusätzliche Potis dienen zum Editieren von zwei festen Parametern. Diese können theoretisch aber auch über den Ring-Controller moduliert werden. Die 11 Insert-Effekte, die der AR-96 bietet, sind beim AR-48 leider nicht enthalten.

zoom ar-48

Klangbeispiele
Forum
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      Felix Thoma  RED

      Oha, dann gab es beim größeren Modell einen drastischen Preissturz. Hatte vor zwei Tagen noch den Preis nachgeschaut, danke für die Info

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    AMAZONA Archiv

    Ich glaube das Tenori ON hätte ich lieber. Schönes Spielzeug für Erwachsene die ihrem Alltag ein wenig entfliehen möchten. Der Zoom ist nicht mein Fall.

    199€ klingt für mich als ob man den Ladenhüter indendifiziert hat. Also raus damit, der Preis wird langsam Kinder Weihnachten fähig!

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    L. Lammfromm  

    Vielleicht liegt es ja an mir, aber der Sound ist mir zu „spitz“, zu krachig und höhenlastig. Das betrifft auch den Reverbsound – ich kann damit eher wenig anfangen.
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    Im Testbericht hätte vielleicht noch darauf eingangen werden können, wie feinfühlig die Pads reagieren – das ist bei einem Performance-Tool nicht uninteressant.
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    Möglicherweise bin ich auch insgesamt zu altmodisch, wenn ich mir denke: Für so etwas benötige doch eigentlich keine Hardware. Da fallen mir jedenfalls eine Menge Alternativen ein, die genauso viel Spaß und Produktionsfluss versprechen. Und, wenn es Hardware sein soll, dann finde ich – gemessen am Preis – zum Zusammenbauen von Grooves einen JDXI deutlich spannender. Oder den Novation Circuit.
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    199 Euro wäre in meinen Augen der richtige Preis dafür gewesen. So, in dieser Form, ist es mir zu teuer.

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      Wellenstrom  AHU

      Meins isses auch nicht. Allein schon haptisch, vom Sound ganz zu schweigen.

      Aber nochmal… die GRößERE Variante von dem Dingen liegt derzeit bei 199 €.

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