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Test: Zoom ARQ Rhythm Track AR-96, Performance Gerät


All-in-One Beat Maschine

Wer den Herstellernamen Zoom hört, denkt unweigerlich an die mobilen Recorder, deren Sparte das japanische Unternehmen gerade zu mitbegründet hat. Jetzt versucht der Hersteller in einem weiteren Produktfeld Fuß zu fassen und bringt mit dem Zoom ARQ Rhythm Track AR-96 eine Mischung aus Drummachine, Synthesizer, Sequencer, MIDI-Controller und Looper heraus. Was hinter diesem All-in-one Gerät steckt und zu was es zu gebrauchen ist, folgt in unserem Test dazu.

Zoom ARQ Rhythm Track AR-96

Zoom ARQ Rhythm Track AR-96

Anfassen, Anschalten, Blinken

Erstmals sah ich den Zoom ARQ Rhythm Track auf der diesjährigen Frankfurter Musikmesse. Das Interesse der Zuschauer war groß, sodass ich nur kurz – und ehrlich gesagt ohne nennenswerten Erfolg – Hand anlegen konnte. Dennoch hinterließ das Produkt nicht nur optisch einen guten Eindruck, sodass ich mich freute als endlich die Verfügbarkeit des ARQ bekannt gegeben wurde. Einmal geliefert und ausgepackt, erstrahlt der ARQ Rhytm Track im klassischen Schwarz-Weiß Design. Doch verbindet man ihn über das externe Netzteil mit der Steckdose, geht das Farbenspiel los.

Zoom-ARQ-7

Da es sich beim Zoom ARQ um eine bis dato nicht bekannte Mischung aus verschiedenen Produktgruppen handelt und das Design entsprechend neu ist, dauert der Geräterundgang zunächst etwas länger. Grundsätzlich besteht der ARQ aus zwei Teilen: Einmal die Basisstation mit allen Anschlüssen, Funktionstasten und einem LC-Display sowie dem weißen Ring Controller über den man den ARQ spielt. Basisstation und Ring Controller sind drahtlos über Bluetooth LE verbunden, weswegen Zoom den Rhythm Track auch als Performance Gerät bewirbt. Nutzt man den ARQ bzw. Ring Controller auf der Bühne kann man sich damit komplett frei bewegen. Eine offizielle Info, wie weit man sich mit dem Ring Controller von der Basis entfernen kann, gibt es nicht, aber im Bluetooth LE Standard ist von bis zu 100 Metern die Rede. Reicht also auf alle Fälle auch für die großen Bühnen.  Entsprechend verfügt der Ring Controller über einen internen Akku, der geladen wird, sobald über einen Kontaktpunkt die Verbindung zwischen Basis und Ring hergestellt ist. Eine LED zeigt den Ladevorgang an und gibt je nach Farbe eine grobe Information zum Stand des Akkus an.

Die Kontaktstelle zum Laden des Ring Controllers

Die Kontaktstelle zum Laden des Ring Controllers

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Klangbeispiele

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    chain AHU

    wie sind denn die Aufnahmen entstanden? rein 1:1 oder noch was nach bearbeitet?
    ansonsten,sehr interessantes Produkt, tolle Raumschiff Optik
    Wie lies sich das Spielen? Wie ist der Looper, so in die Richtung Boss RC Reihe?
    Wenn man die internen EFX mit aktuellen Elektron internen EFX vergliche, wie würden hiesige, dabei wegkommen?

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    chain AHU

    wie sind denn die Aufnahmen entstanden? rein 1:1 oder noch was nach bearbeitet?
    ansonsten,sehr interessantes Produkt, tolle Raumschiff Optik
    Wie lies sich das Spielen?
    Wie ist der Looper, so ein wenig Boss RC Reihe?
    Also live rec, umschalt und ohne Sequencer Stop, Speichern?
    Und wenn möglich, dann auch die 14 Loops direkt als Kit auf SD wegspeichern, richtig?
    Wenn man die internen EFX, mit den von Elektron vergliche, wie würden hiesige abschneiden?
    Können die EFX Tempo Sync?
    Könnte man damit die Sparte Techhouse bedienen oder liege ich mit dieser Einschätzung daneben?
    Wie wäre es für eine Drum & Bass Performance geeignet, wenn hier so viele Spuren und wohl auch Rhythmen möglich sind?

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      Felix Thoma RED

      Hallo chain,
      die Demos wurden direkt über die Line Outs des ARQ aufgezeichnet, keine Bearbeitung. Das Spielen muss man sich erstmal erarbeiten, ziemlich ungewohnt aber nach etwas Zeit geht das ziemlich gut. Hinsichtlich der Sparten ist der ARQ auf alle Fälle dafür einsetzbar. Looper: Genau, entweder interne/externe Sounds aufzeichnen und als Kit abspeichern, max. 16 Loops simultan. Effekte: Die Elektron Effekte sind doch nochmal deutlich hochwertiger. Tempo Sync sollte gehen, das kläre ich aber sicherheitshalber nochmal ab.

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        chain AHU

        fehlt da unten rum, ein wenig wum?
        Kann man dies mit eigenen Samples besser machen?
        (wie man das „Aufwerten“ auch mit einer Korg Tribe ESX macht, durch eigene Sounds).
        Da hier ja nur mono Samples sein soll, würden hier Drumloops laufen und bissl Sprache + Athmo… oder könnte man auch 2 im Stereo Panen und damit quasi Stereo machen?
        Mir wäre noch wichtig, ob ich in der Performance irgendwann zum Stoppen gezwungen werde oder immer live bleiben kann, besonders Thema Speichern.

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Zoom ARQ Rhythm Track

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