Top News: Korg Volca Sample, Digital Sample Sequencer

4. September 2014

Sample-Groovebox im Miniformat

Mit Korg Volca Sample wird ein neues Mitglied der Volca-Serie angekündigt.

volca s

Korg Volca Sample ist eine kleine Groovebox, die bis zu 100 Samples (4 MB, maximal 65 Sekunden in 16 Bit bei 31,25 kHz) speichern, editieren und per Sequenzer spielen kann.
Der Sequenzer besitzt wie bei allen Volcas 16 Steps und kann im laufenden Betrieb per Step-Eingabe oder in Realtime programmiert werden. Der interne Speicherplatz ist mit 10 Plätzen ähnlich eng wie bei den anderen Volcas bemessen. Über Motion Sequence lassen sich bis zu 11 Parameter automatisieren, indem einfach Reglerbewegungen aufgezeichnet werden. Dazu gehören Startpunkt, Länge, Hochpassfilter, Pitch-Hüllkurve, Volume und Panaroma. Die bekannten Active Step / Step Jump und Swing-Funktion sind ebenso vorhanden.

Mit dem Isolator steht eine Kombination aus analogem Hoch- und Tiefpassfilter zur Verfügung, mit dem die Samples bearbeitet werden können. Ein Reverb-Effekt lässt sich pro Part aktivieren.

volca s2

Korg Volca Sample ist mit 100 Samples ab Werk bestückt, kann aber als Gerät nicht selbst samplen. Statt dessen wird als Zusatz eine iOS-App angeboten werden, zu der es heißt: „Audio files on your iPhone or iPad or ambient sounds recorded with the app, can be used as samples”. Genaue Informationen wie das Ganze funktionieren soll, wird es erst ab Oktober geben.
Als erstes Gerät der Serie besitzt Volca Sample einen „Song“-Mode, mit dem bis zu sechs Pattern in 16 Sequenzen verbunden werden können. Über die bekannten Miniklinken-Sync-Buchsen lässt sich Volca Sample mit den anderen Volcas bzw. via WIST mit iOS Apps wie den Korg Gadgets synchronisieren.
Korg Volca Sample verfügt auch über den eingebauten Lautsprecher und kann via Batterien oder zusätzlichem Netzteil betrieben werden.

Angaben zur Lieferbarkeit liegen leider noch nicht vor.

Hier ein Demo-Video von Korg:

Preis

  • UVP 178 Euro
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    AMAZONA Archiv

    Zumindest der Preis ist auf der Seite ja schon mit 178 EUR angekündigt.
    Scheint mir (als Besitzer der anderen drei Volcas) am ehesten Spielzeugcharakter zu haben.
    Für kurzweilige Improvisationen sicherlich nett zu gebrauchen, ansonsten ist das Potential als FX-Sound-Zuspieler im Zusammenspiel mit den drei Brüdern sicherlich am größten.
    Dass das Ding nicht selbst samplen kann ist sicherlich gut zu verkraften; die Editierung am Gerät selbst dürfte ansonsten dem sechsten Höllenkreis entsprechen.
    Dass nur die IOS-App als Importweg bereitsteht wird sicherlich viel Geschimpfe hervorrufen; ich find es verkraftbar. Wobei der Weg wahrscheinlich über einen Rechner gehen wird, was den schnellen intuitiven Einsatz schon wieder stark schmälert.
    Ich für meinen Teil bin noch nicht sicher, ob ich den vierten Bruder haben möchte, oder ob aller guten Dinge vielleicht doch drei sind….

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      TobyB  RED

      Hallo Andreas,

      die Volcas sind keine Spielzeuge, okay die Snare der Beat ist krank, crunk geht anders. Das Korg das Samplen über eine App macht, geht für für mich mit meinen Fingern okay, sonst würde ich mich im siebten Höllenkreis wähnen. Wie Korg dann die Daten von A nach B bekommt, interessiert mich jetzt mal brennend. Aber vermutlich gibts im Fünften Höllenkreis ein Fax.

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        AMAZONA Archiv

        Moinsen TobY.
        Nichtfalsch verstehen; ich halte die bisherigen Volcas in der Tat nicht für Spielzeuge.
        Der Beat ist ziemlich gut, insbesondere die Kick, die HiHats (bin halt ein alter 606-Fan) und die Becken sind geil. Die Snare dagegen ist in der Tat absolut unbrauchbar, und das sage ich selten über einen Sound. :)
        Der Keys ist mein Liebling, da der Sound stets sehr sanft und analog rüberkommt. Toller Synth, selbstverständlich extern angesteuert….
        Den Bass finde ich aus dem Trio am schwächsten, auch wenn der Grundsound solide ist, aber ich bin halt nicht so Bassschrauber.
        Den neuen ordne ich halt dagegen ganz anders ein, wie schon in meinem Ursprungspost geschrieben. Während die anderen (auch ohne Sequenzer) „echte“ Instrumente sind, taugt der ohne Sequenzer ähnlich viel wie ein Casio SK1000.
        Mit Sequenzer ist es nett, aber der Nutzwert ist aus meiner Sicht deutlich geringer.

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          TobyB  RED

          Hallo Andreaz,

          da sind wir uns ja wieder einig ;-) Keys mit externer Tastatur und dem richtigen Sound klingt gut und taugt auch als Solo Synth und trägt einen Track/Song. Volca Bass macht Druck, was ich wirklich vermisse ist ein RM für Wobble, um mal so eben vom Giorgio Moroder Bass Pattern, in allerfeinstes Dubstep Wobblen zu verfallen. Oder mehr Fuzz und Drive. Okay das kommt dann via EHX und geht auch. Die Snare der Beats klingt als ob ein Riss im Fell ist. Die geht noch nicht mal nach fettester Kompression. Ähnlich daneben wie die der Monotribe. Was ich interessant finde ist je nach Routing des Syncs verhalten sich alle vier rhythmisch etwas anders, da ich auf den neuen Sample Volca mal gespannt, der Nutzwert geht für mich erstmal okay, wenn die Geschichte mit den Samples, der Bearbeitung und Übertragung sinnig gelöst wird.

          Tob

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          volcarock  

          Import nur über IOS empfinde ich schon als große Einschränkung, da ich trotz Mac/Ipad/Iphone nur computerlos Musik mache.
          Aber das ist wohl dem Marketing geschuldet und daher nur dem großen Bruder Electribe Sampler vorbehalten.

          Vielleicht gibt es ja eine Modding-Möglichkeit, wer weiß…

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    Markus Schroeder  RED

    Finde ich ultra cool – die mini MPC/ Octatrak!

    Allerdings wie die Samples da rein kommen, möchte ich gerne wissen.
    Per MIDI-Dump wohl er nicht, da nur MIDI-In, außerdem bräuchte das iOS-Gerät noch ein MIDI-Interface.
    Das WiFi /BlueTooth eingebaut ist, denke ich nicht, wäre aber genial! Bleibt also noch ein „Audio-Modem“ über den Sync-Eingang (wie beim Firmware Update vom monotribe).
    Die Lösung könnte maßgeblich über den Erfolg des Volca Sample entscheiden.

    Bin schon mal sehr gespannt. :)

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      TobyB  RED

      Ei gudde Marcus,

      vielleicht schicken wir uns die Samples als Fax aufs Gerät, Korg wird da schon ne listige Lösung für haben, die Eckdaten sind brauchbar in Verbindung mit der neuen Electribe hat Korg mal wieder Mut zur Lücke. Find ich gut.

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        Markus Schroeder  RED

        Ja, bestimmt/ allerdings.

        Vielleicht sogar was in Kombination mit den neuen Sample-Gadgets für iOS Gadget.
        Das wärs noch.
        :)

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          TobyB  RED

          Hallo Markus,

          Also Bilbao und Abu Dhabi sind cool, die Midi Erweiterung des Korg Gadget ist um 200 Prozent verbessert worden, SampleGadget konnte ich noch nicht testen. Ich glaube Korg sieht das ähnlich, Skale in Gadget vorgeben, fluffigen Beat dazu, die Snare kommt vom Gadget ;-) und ab geht die Noise Party.

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    penishead  AHU

    Einfach nur super, das Korg die Volca Serie ausbaut. Von mir aus noch ein kleiner Mixer mit effekten in der Volca Form, alles mit Miniklinke! Fänd ich super! Wird gekauft!

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    Basicnoise  

    Sample import nur über IOS ist ein no go. Hab so auf genau diese Volca gewartet und gehofft. Und dann sowas. Macht es für mich völlig unbrauchbar. Echt schade, das wird sicher außer mir noch viele Andere arg enttäuschen. Finde das geht auch völlig gegen das Volca Konzept. Ne Audio IN Buchse und nen Record Knopf. Das wärs gewesen :((((((((((

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      AMAZONA Archiv

      Ich könnte mir gut vorstellen, dass (wie es Markus schon orakelt hat) die Sounds ähnlich wie beim Monotribe die Updates via Syncbuchse akustisch eingespielt werden. Ist zwar tierisch olkschool (da wird die Datebübertragung ein Vielfaches der Samplezeit in Anspruch nehmen), aber es passt wiederum auch gut zum Gesamtkonzept.
      In diesem Fall wäre die App allenfalls der Abspieler für das/die Soundfile/s, was aber auch über den guten alten Kassettenrecorder gemacht werden könnte (insofern die Start-/End-Informationen ebenfalls zur Verfügung stehen, aber das ist ja das geringste Problem).
      Eine Lösung via Rechner ist zwar auch denkbar (stumpfer MIDI-Dump als Einbahnstraße); das wäre jedoch deutlich zu unflexibel für das Gerätchen.
      WLAN-Modul im Gerät selber ist zwar auch technisch möglich, (Datenübertragung im unverschlüsselten AdHoc-Modus), aber auch der krankt an höheren Hardwarekosten und etlichen Stolperfallen.
      Also warten wir mal entspannt ab, was denn da kommt; ich tippe auf die erstgenannte Lösung (oder was Artverwandtes), und damit wäre dann auch eine Nicht-IOS-Lösung wahrscheinlich möglich.

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      TobyB  RED

      Hallo sibbhold,

      ich finde das geht mit dem Volca Konzept :) Mir wäre es Recht, wenn Korg die WIST und Midi Geschichte von Start Stopp Tempo mal verbessern würde, die Volcas müssen bei mir hart arbeiten, okay die Snare der Beat nicht, aber wir können bald samplen. M.E. spricht gegen Audio in und REC das Interface der Maschine, das mag sich dem Einen nicht gefallen, anderer hat akzeptiert das es ein IPad gibt und nutzt dieses. Die Hersteller müssen halt momentan gucken was der Markt kauft und da sind halt Kompromisse nötig.

      Gudde

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        Basicnoise  

        Aber wenn ich eben kein iPad habe? Oder ein iPhone? Ich weiß, für viele sind die Mac Produkte sowas wie der heilige Gral, ich aber kann mit dem ganzen Kram nichts anfangen. Ich mag Sachen, die man richtig anfassen kann. Wie die Volcas. Daher finde ich ja auch, dass das Konzept einfach nicht zusammen geht. Sollte das echt über Bluetooth gelöst sein würde ja auch nichts gegen eine Lösung vom Rechner aus sprechen. Im Moment steht da aber noch „only“ via iOS und das finde ich echt schwach. Echtes samplen hätte ich super gefunden. Irgendwas reinspielen. Startpunkt und Endpunkt festelegen und los gehts. Das wäre Volcastyle nach meinem Geschmack. Wie auch immer, gibt ja zum Glück alternativen. (Wenn auch nicht in dem Preissegment)

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          Markus Schroeder  RED

          Hi sibbhold,
          trotz all meiner Liebe für iOS muss ich Dir zustimmen. Den Sample-Import NUR für Apple Handhelds anzubieten wäre ein ziemlicher Faux Pax.

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      volcarock  

      Ich habe ebenfalls auf den Sample gewartet und sehe die Einschränkung genauso, da bleibt wohl nur der Griff zum Electribe Sampler.
      Und das ist wohl von Korg gewollt ;-)

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    Basicnoise  

    Swing finde ich spannend. Wenn ich den Sample als Master nehme und die anderen Volcas via Sync dranhänge… swingt dann alles??

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      TobyB  RED

      Hallo Sibbhold,

      je nachdem wie du die Sync Kette aufbaust mehr oder minder, das kannst du relativ gut steuern, in dem Du die Volcas unterschiedlich patcht. Wenn du den sync Impuls manipulierst, kannst du reproduzierbar rhythmisch sehr interessante Dinge machen. Falls du dann noch ne Monotribe hast und hier das letzte Firmware Update und CV Equipment hast, wird es dann richtig lustig. Das einzige war sehr doof ist, die kranke Snare der Beat.

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    phil_dr110  

    die technischen daten klingen ein wenig so, als hätte korg die engine der alten electribe – s recycled. schön aufs wesentliche reduziert – ich freu‘ mich drauf.
    und so schlimm finde ich die sd der beats nicht und ich hatte wirklich vorbehalte…

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    richard  AHU

    Grundsätzlich ist die Idee wirklich witzig, aber wie die Sampels da genau reingekurbelt werden sollen bleibt spannend. An sich hätte es mir schon völlig gereicht sie hätten einen kleinen „Volca-Drumsapler“ raus gebracht, klein, kompakt, easy zum mitnehmen und wem das Konzept so nicht langt der holt sich halt die neue Electribe S. Für unter 200 doch ein witziges Gadget.

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    Atarkid  AHU

    Mit welcher Selbstverständlichkeit Apple-Produkte vorausgesetzt werden ist schon wirklich traurig.

    In dem Fall ist es doppelt ärgerlich, entspricht es so gar nicht dem Volca-Konzept. Unabhängig, klein, praktisch. War doch gerade das DIng, dass man keinen Rechner brauchte.Und jetzt soll ich mir ein iPhone kaufen? Na wohl kaum! Letztendlich verhagelt es mir nur den Spaß an den anderen Geräten.

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      TobyB  RED

      Hallo Markus,

      öhm quasi Fax G3 Dump ;-) Also voll diskrete Übertragung. Sehr sinnig.

      Gudde

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        Markus Schroeder  RED

        Ich denke bis die Volca rauskommt hat schon ein Findiger ein Programm geschreiben.

        Ich hoffe aber echt Korg wird das selber noch was für PCs anbieten.

        • Profilbild
          TobyB  RED

          Hallo Markus,

          ich denke Korg wird die Datenübertragung recht simpel gestrickt haben, so das die Chancen recht gut stehen, die App sehe ich mir später mal an.

          Grüße ToB

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