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Tasty Chips GR-1 bekommt ein Major-Update

14. Februar 2019

Mit neuer Firmware multitimbral

2017 startete der Granular-Synthesizer Tasty Chips GR-1 als Kickstarter-Projekt. Zwar ist der GR-1 immer noch nur mit angezahlter Vorbestellung und Warteliste erhältlich, aber der Hersteller hat nun das umfangreiche Firmware-Update 2.0 angekündigt, das den Synthesizer multitimbral macht und neue Funktionen, Verbesserungen und Bugfixes beinhaltet.

Die neuen Features:

  • multitimbral – komplett überarbeitete Soundengine und GUI
  • bis zu 4 Parts gleichzeitig aktivierbar
  • viele Features über MIDI NRPNs zugänglich
  • File Chooser erinnert sich in jedem Pfad an ausgewählte Items, sortiert nach Datentyp (Sample, Patch, Performance)
  • Menü-Switches funktionieren nun mit einem Druck auf den Encoder-Vutton
  • größere SD-Cards werden unterstützt (16 GB und höher)
  • MPE-Strike und MIDI-Note on Velocity als Modulationsquellen
  • Firmware-Upgrades via Internet
  • NRPN-Support: 14 Bit Auflösung für alle CCs
  • LED-Helligkeit hat einen Minimalwert, damit Anzeigen nicht komplett verdunkeln
  • Unterstützung von USB-Computer-Tastaturen zur Eingabe von File-Namen

 

Ab hier die Meldungen von 2017:

Und gerade haben wir ein YT-Video entdeckt, bei dem die Erfinder erstmals den GR-1 live präsentieren – SPANNEND!!!

 

ES IST SOWEIT – GR-1 KICKSTARTER Projekt ist AB SOFORT am Start:

Der Tasty Chips GR-1 Granular-Synthesizer scheint wohl Realität zu werden. Zumindest ist nun das Kickstarter Projekt Live und endet am 3. Oktober 2017.

Die Produktion des GR-1 kann ab 749 Euro mitfinanziert werden. Die Early-Bird-Varianten waren aber schon nach kürzester Zeit weg und es bleibt nur die 849 Euro Option.

Der GR-1 soll dann ab Januar 2018 erhältlich ein und die Unterstützter erhalten dann einen Standalone-Hardware-Synthesizer mit den folgenden Spezifikationen:

  • 128 grains per voice
  • 16 voice polyphony
  • Standalone or MIDI controllable
  • MIDI IN & MIDI THRU connection with DIN and USB MIDI
  • High quality stereo audio: internally: 32 bit float, DAC: 44.1KHz, 106 dB SNR
  • High quality headphone amplifier with dedicated volume control
  • Quad core ARM Cortex-A running optimized Neon SIMD code.
  • 800 x 480 pixel, 7” TFT true color display
  • Firmware updates via USB
  • Sample file uploads in multiple formats via USB
  • The GR-1 can handle 32 sample files of 10 MB (about 2 minutes long)
  • Presets and performances can be saved to internal flash (4GB) or external (USB) memory
  • 2 control voltage assignable inputs 0-5V with voltage protection
  • 1 gate output
  • 12dB/oct digital lowpass filter with direct and MIDI controls
  • 2 assignable LFO’s with waveforms (sine, random, saw, square) and direct controls
  • 4 banks of 8 presets all hands-on accessible and overwritable
  • ADSR amplitude envelope and Grain window envelope with direct controls
  • Rotary encoder for configuration, file/sample selection. Config menus provide extender.
  • possibilities beyond what the pots and sliders offer.
  • Access to configuration screen providing many more options
  • 32 x 21 x 7 cm aluminium casing.
  • Full MIDI control: All on-board sliders and knobs, and internal controls are represented as MIDI CC. Full support for program change, pitch bend.
  • Ability to read and write any USB stick or drive: FAT, ExFat, NTFS (Windows), HFS+ (Mac), Ext4 (Linux).
  • Much more to be added by firmware updates: fully exposed mod matrix, another mode of granular synthesis (very small sample loops), MIDI clock sync, LFO cross mod, and stretchgoals (see below!)

Es gibt noch einige Überfinanzierungsziele, die es in sich haben:

  • € 50,000: Sampling über ein USB-Interface/-Dongle für Aufnahme und Abspeichern von Samples im Gerät
  • € 65,000: Zwei zusätzliche Regler für das Tiefpassfilter (und die zusätzliche Effekte wie Filter, Delay, Distortion, Bitcrusher/Sample-Rate-Reducer etc.)
  • € 70,000: Sinus-Sub-Oszillator für Sub-Bässe
  • € 100,000: MIDI-Noten auf verschiedene Sample-Positionen mappen für multitimbrales Layern und Spielen.
  • € 120,000: Mehrere, mindestens zwei, Patches über mehrere MIDI-Kanäle gleichzeitig spielen. Das Kickstarter-Projekt ist ab sofort unter folgender Adresse zu finden:https://www.kickstarter.com/projects/844778849/gr-1-granular-synthesizer

Forum
  1. Profilbild
    wedok

    Die meisten Samplesammlungen befinden sich auf den Desktoprechnern der Sammler.

    Nun verbindet man so externe Hardware via LAN/WIFI mit dem Netzwerk und läd die Samples via SMB/Windows Netzwerk Freigaben.

    Wär das nich mal was innovatives?

  2. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Mein Einstieg in die Granular-Synthese kam durch Mutable Instruments‘ „Clouds“-Modul, welches sich ja auch „Texture Synthesizer“ nennt, obwohl es einen ganz anderen Ansatz hat. Von einem Nachfolger des V-Synth träume ich schon lange, egal, von welchem Hersteller. Ich wünsche diesen Leuten viel Erfolg…

  3. Profilbild
    Joghurt  AHU

    Nun, 800 Euros sind dann schon mal ein strammer Preis. Mal schauen was der frühe Vogel noch zu bieten hat.

  4. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Da nehme ich lieber den alten Roland V-synth oder komfortabler Software zb. Omnisphere oder sonic core scope Adern Flexor für den Modular. Man müsste das Ding eben mal aus dem Rendering schälen und unter den Finger haben. Aber jaaaa es muss erst mal Geld gesammelt werden. Inzwischen gibt’s Synthesizer wie bei Gitarristen Distortion Pedale, jeden Tag wird ein neues geboren. Manchmal schon langweilig.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Synthesizer ist nicht gleich Synthesizer. Und Granularsynthesizer als Hardwarekisten sind nu auch nicht wie Sand am Meer vertreten.

      Zur Kickstarteridee. Das ist doch nicht verwerflich…. ist mir lieber als wenn man ’ne 6stellige Anschubfinanzierung aus Steuergeldern kassiert. Und hier haben wir es mit ’nem absoluten Risikomarkt zu tun.

  5. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Auf Anhieb gefallen mir das große Display und die langen Fader-Wege. Man hat sich sichtlich Mühe gegeben, eine solide Hardware zu entwickeln. Dazu noch die in Aussicht stehenden weiteren Features; da ist m.M.n. der Preis gerechtfertigt. Ich würde jedoch gerne noch weitere Klang-Beispiele hören; da ist das Video ja nicht so ergiebig.

  6. Profilbild
    Kari  

    Würde mich sehr über einen Test oder Lese-Bericht freuen. Irgendwie hört man so wenig davon, obwohl es ja das einzige seiner art ist. Wenns nicht so teuer wäre hätte ich mir bereits eins besorgt, aber bei einem Preis von ca 850€ (Schneiders laden) will ich wissen ob es sich lohnt.
    Hat irgendwer schon ein TR-1 zuhause/im Studio und kann ein kurzes Feedback abgeben?

    • Profilbild
      psv-ddv  AHU

      Hey Kari, hatte eine frühe Version recht kurz im Studio. Fand das Teil eigentlich super. Manches war softwareseitig noch etwas unbeholfen aber macht grundsätzlich Spass. Letztendlich hat mich der Grundsound irgendwie nicht so richtig gezeckt, daher habe ich ihn dann nicht gekauft. Aber ich überlege immer mal wieder. Werde ihn mir nach dem Update nochmal reinziehen.
      Empfehlung: Wenn Du auf Granularsounds stehst, mal selber antesten.

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        Emmbot  AHU

        Den würde ich auch gerne antesten. Der sieht aus wie ein VST in Hardware gegossen, dass gefällt mir.

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          psv-ddv  AHU

          Ja, VST in Hardware gegossen beschreibt es sehr gut.
          Durch den grossen Bildschirm und die vielen Regler lässt sich das dann super bedienen.

    • Profilbild
      Dave the Butcher  AHU

      Das laaange warten hat bei mir begonnen. Wenn das dings da ist, werd ich eine Leserstory schreiben. Könnt mir auch jetzt schon Fragen stellen, ich werde versuchen zu beantworten wenn er da is, der kleine gr.

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