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Vergleichstest: Kawai MP-7, Kurzweil Artis SE, Yamaha CP40, Stagepianos

(ID: 122537)

Sounds

Neben der Tastatur sind die internen Sounds natürlich mit am wichtigsten. Da es sich bei unseren drei Modellen um klassische Stagepianos handelt, stehen in unserem Vergleichstest A- und E-Pianos, Orgeln und Streicher klar im Vordergrund. Wie bereits erwähnt, verfügen aber alle Stagepianos über das komplette Soundrepertoire mit Bläsern, Gitarren, Bässen, Synthesizern und weiteren Klängen.

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Bei den Klangbeispielen habe ich versucht, möglichst gleiche Phrasen einzuspielen, damit man die Unterschiede zwischen den Modellen möglichst gut heraushören kann. Alle Aufnahmen wurden lediglich normalisiert.

MP7-6

Durch die rote Beleuchtung der Tasten ist die Soundauswahl des MP-7 sehr übersichtlich

Bei den Flügel-Sounds hat mich von allen drei Pianos das Kawai am meisten überzeugt. Klanglich kommt man das meinem Ideal eines Flügels am nächsten, dazu hat das MP-7 den Vorteil des Virtual Technican. Mit Hilfe dessen kann man sehr detailliert in den Klangcharakter der akustischen Flügel eingreifen, was zur Findung des persönlichen Lieblingssounds von Vorteil ist.

Kawai MP-7 Flügel

Aber auch das Artis SE bietet mit dem relativ neuen Kurzweil Sound German 9′-Flügel ein sehr gutes Pedant.

Kurzweil Artis SE Flügel

Das CP40 ist im Klang etwas dünner, dafür aber im Bandkontext sicherlich durchsetzungsfähiger. Beim Yamaha CP40 vermisse ich allerdings Resonanzen und Nebengeräusche, die bei den anderen Modellen deutlich mehr zu Tage treten. Da wäre hinsichtlich des Realismus mehr drin gewesen.

Yamaha CP40 Flügel

Bei den E-Pianos ergibt sich für mich ein ähnliches Bild, wobei ich Kawai und Kurzweil auf eine Stufe stellen würde, Yamaha kurz dahinter. Rhodes können alle drei Modelle recht gut, wobei es mir bei Yamaha und Kurzweil recht schnell zu knallig wird. Beim Wurlitzer gibt es zwar natürlich klangliche Unterschiede, aber das ist meiner Meinung nach Geschmackssache, das machen alle drei sehr ordentlich. Bei den DX E-Pianos hat das Yamaha CP40 für mich die Nase vorne.

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Kawai MP-7 E-Piano

Kurzweil Artis SE E-Piano

Yamaha CP40 E-Piano

 

Das CP40 sieht alles etwas dezenter aus

Beim CP40 sieht alles etwas dezenter aus

Bei den Orgeln sehe ich die KB3-Orgelsimulation des Kurzweil Artis SE ganz vorne, gefolgt von MP-7 und CP40. Die KB3-Orgelsimulation ist schon viele Jahre Garant für sehr gute Orgelsounds, da kann man auch beim Artis SE nicht viel falsch machen. Dazu ist die Auswahl der Sounds recht üppig, man findet stets sehr schnell ein passendes Preset. Im Bereich der Kirchenorgeln finde ich dagegen die Sounds des MP-7 am besten.

Kawai MP-7 Orgel

Kurzweil Artis SE Orgel

Yamaha CP40 Orgel

Auch bei den Streichern hat das Artis SE für mich die Nase vorne, auch weil es hier deutlich mehr Abwechslung gibt als beim MP-7 und CP40. Qualitativ fallen die Streicher des CP40 etwas ab, so dass ich das MP-7 auf dem zweiten Platze sehe, das CP40 auf dem dritten.

KurzweilArtisSE-6

Traditionell ist Kawai bei den A- und E-Pianos klanglich zwar immer weit vorne mit dabei, kann aber bei den restlichen Sounds oft nicht wirklich überzeugen. All-in-One Workstations, von denen man Sounds übernehmen kann, hat Kawai eben nicht im Programm. Kurzweil liegt da für mich allerdings noch vor dem CP40. Besonders bei Lead-Synths oder Pads ist das Artis SE hier einfach nicht zu schlagen und somit insgesamt auch breiter aufgestellt als das MP-7 und das CP40.

Einen eindeutigen Sieger kann ich in der Kategorie Sound nicht feststellen. Wer fast ausschließlich A- und E-Pianos benötigt, wird mit dem Kawai MP-7 sicherlich sein Glück finden. Wer auf der Bühne etwas breiter aufgestellt sein möchte, dem würde ich das Kurzweil Artis SE empfehlen, was klanglich sehr gut ist. Das Yamaha CP40 bietet in allen Bereichen zwar ebenfalls gute Sounds, im direkten Vergleich muss es aber gegenüber der Konkurrenz oft etwas zurückstecken.

Alle Stagepianos verfügen im übrigen über interne Speicherplätze, so dass man die Lieblingssounds passend ablegen kann. Beim MP-7 stehen dafür 256 Speicherplätze bereit, das CP40 bietet 128, das Kurzweil wieder 256.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    JensNieco

    Test lese ich gleich aber vorab vielen dank dafür ich will Weihnachten mir selbst das Kawai MP7 unter dem Weihnachtsbaum Legen nachdem ich Yamaha p45, Kawai es100 und Roland F20 getestet und/oder zurück geschickt habe.
    Hoffentlich lese ich im Test eine Bestätigung für mein Vorhaben ich bin gespannt wie sich die anderen gegen das Kawai schlagen.
    Kurzweil habe ich bis jetzt kaum auf mein schirm gehabt und bei Yamaha mochte ich 1. die spartanische Ausstattung nicht
    2. hatte mich die GHS Tastatur nicht völlig überzeugt, und bei vielen Datenblätter hatte ich das Gefühl bei Yamaha bezahlt man viel Geld für ihren Name und ihr wirklich tolles stylische Logo (das mein altes Yamaha Keyboard leider noch nicht hatte).

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