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Test: SPL Gemini, M/S-Prozessor

Highend M/S-Matrix aus Niederkrüchten

5. Februar 2024
SPL Gemini tonstudio mid side prozessor im test

SPL Gemini, M/S-Prozessor

Bei dem SPL Gemini handelt es sich um einen analogen M/S-Prozessor, der zur Enkodierung und Dekodierung eines Mitte-Seiten-Signals dient. Seine integrierten Send- und Return-Wege ermöglichen eine bequeme und flexible Einbindung externer Hardware für M/S-Anwendungen. Darüber hinaus bietet Gemini einige einfache, aber überaus praktische Bearbeitungsoptionen für beide Kanäle, wie z. B. separate Solo-Schaltungen, eine Balance- und Trimregelung für die Mitte, oder eine Stereoverbreiterung und ein Elliptisches Filter für den Seitenkanal.

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Als Teil der Highend-Mastering-Serie von Sound Performances Lab ist Gemini mit der bewährten, hauseigenen 120 Volt Technologie ausgestattet und wird, wie alle SPL Geräte, in Deutschland entwickelt und gefertigt.

SPL Gemini - Logo

SPL Gemini mit 120 Volt Technologie

Wie funktioniert ein M/S-Prozessor?

Ein Stereo-Signal setzt sich bekanntermaßen aus zwei Kanälen zusammen, die unterschiedliche Elemente einer Aufnahme beinhalten. Diese Unterschiede übermitteln die links und rechts vor dem Zuhörer positionierten Lautsprecher und erzeugen so eine räumliche Klangwahrnehmung. Monofone Signalanteile in einer Stereospur werden hingegen von beiden Lautsprechern gleichermaßen wiedergegeben. Dadurch entsteht für den Zuhörer der Eindruck, dass sich diese Instrumente zwischen den Lautsprechern befinden, weswegen man sie auch als Phantomschallquellen oder die Phantommitte bezeichnet.

Wenn nun der Mono- und Stereo-Anteil einer 2-Kanal-Aufnahme separat bearbeitet werden soll, ist die Wandlung in ein Mitte-Seiten-Signal notwendig.
Bei der Enkodierung wird, einfach formuliert, der phasengleiche monofone Anteil beider Kanäle als Mitte-Signal summiert, während sich das Seiten-Signal aus der Differenz der zwei Spuren – also dem Stereo-Anteil – zusammensetzt.

Bei einer gängigen Tonmischung bilden in der Regel Bass-Drum, Snare, Bass und Leadvocal die Mitte. In dem Seitensignal befinden sich meistens Elemente wie Becken, Percussion, Gitarren, Flächenklänge und Backingvocals. Ein Mastering-Engineer kann so Mitte und Seiten separat mit einem Equalizer oder Kompressor beeinflussen, wodurch wesentlich komplexere Eingriffe möglich sind. Selbstverständlich lassen sich auch einzelne Stereo-Spuren in einer Tonmischung mit der
M/S-Technik bearbeiten.

Um letztendlich die Veränderungen im gewohnten Stereo-Format hören zu können, muss bereits während der Bearbeitung wieder die Dekodierung des Mitte-Seiten-Signals stattfinden.

SPL Gemini - Lautstärke und Panorama der Mitte

Balance und Trim

SPL Gemini M/S-Prozessor auf den ersten Blick

Der SPL Gemini hat ein 19 Zoll breites Gehäuse mit einer Höheneinheit und 30 cm Einbautiefe,
sein Gewicht beträgt stolze 5 kg. Wie alle Geräte der Mastering-Serie, ist das Frontpanel wahlweise in Schwarz-Silber, komplett Schwarz oder – so wie das Testgerät – in Rot erhältlich.
Die Verarbeitung des Gemini wirkt überaus solide und auch alle Bedienelemente, zu denen sieben unterschiedlich farblich beleuchtete Drucktaster und vier Regler zählen, hinterlassen einen hochwertigen und langlebigen Eindruck.

Auf der Rückseite befinden sich der Netzschalter, die Kaltgerätebuchse für das interne Netzteil und eine Ground-Lift-Schaltung, um gegebenenfalls Brummschleifen beheben zu können. Ebenso sind hier auch sämtliche Anschlüsse in Form von XLR-Buchsen von Neutrik eingelassen.

An die zwei Eingänge wird eine normale Stereo-Quelle angeschlossen, daraufhin erfolgt die Wandlung in ein Mitte-Seiten-Signal. Dieses geben bei Bedarf die zwei Send-Buchsen zur externen Bearbeitung aus, während die zwei Returnwege zur Rückführung dienen. Anschließend konvertiert Gemini das M/S-Signal wieder in ein Stereo-Format, das am Ende an den zwei Ausgängen anliegt.

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SPL Gemini - In- und Outputs test

Die Anschlüsse auf der Rückseite

Nach der ersten Wandlung lassen sich auf dem Frontpanel in den zwei Sektionen „Mid“ und „Side“ verschiedene Funktionen aktivieren:

Beide verfügen über eine separate Solo-Schaltung und eine Insert-Funktion, die das eben beschriebene Einschleifen externer Hardware über die Send- und Return-Wege erlaubt. Das heißt, bei Bedarf kann zum Beispiel auch nur einer der zwei Kanäle für diesen Zweck genutzt werden.

Die Mid-Sektion beherbergt darüber hinaus einen Balance- (+/-3,5 dB) und einen Trim-Regler (+/-2,5 dB) zur Panorama- und Lautstärkekorrektur. Auch die Side-Sektion besitzt eine eigene Lautstärkeregelung (+/-5,5 dB), die als „Stereo Width“ bezeichnet wird, da eine Anhebung das Stereobild verbreitert.
Mit dem Elliptischen Filter, das auch Cauer-Filter genannt wird und eine äußerst steile Flanke hat, lassen sich schließlich noch die tiefen Frequenzen im Bereich von 22 bis 450 Hz von dem Seiten-Signal in die Mitte verschieben.

SPL Gemini - Mitte-Sektion

Bedienelemente für die Mitte

SPL Gemini M/S-Prozessor – 120 Volt Technologie

Wie die meisten, neueren Geräte von SPL, ist auch Gemini mit der hauseigenen 120 Volt Technologie ausgestattet, die ursprünglich der Firmengründer Wolfgang Neumann in den 90er-Jahren für die MMC 1 Masteringkonsole entwarf.

SPL Gemini - M/S Processor

SPL Gemini, M/S-Prozessor

Gemäß dem Grundsatz „eine möglichst hohe Audioqualität benötigt eine möglichst hohe Audio-Betriebsspannung“ konstruierte er die SUPRA OpAmps mit einer Gleichspannung von +/-60 Volt. Dieser viermal so hohen Spannung würden reguläre Operationsverstärker, die normalerweise mit +/-15 Volt arbeiten, nicht standhalten. Um die Betriebsspannung im Gerät zu realisieren, transformiert das interne Netzteil die Netzspannung, während Gleichrichter sie in die notwendige Gleichspannung wandeln. Der Entwickler des Gemini, Bastian Neu, hat die SUPRA OpAmps nochmal optimiert, so dass hier nun die neuste Generation zum Einsatz kommt.

Als Vorteil dieser Technologie nennt SPL eine höhere Dynamik sowie eine niedrigeres Rausch- und Verzerrungsverhalten. In dem folgenden Video wird das Prinzip der 120 Volt Technologie recht anschaulich erklärt:

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Mehr Informationen

SPL Gemini M/S-Prozessor im Tonstudio

Die Bedienung des Gemini gestaltet sich überaus einfach und ist weitestgehend selbsterklärend, da die Anzahl der Funktionen recht überschaubar ausfällt. Seine Aufgabe als M/S-Prozessor meistert er einwandfrei, dafür muss lediglich die ganz links auf dem Frontpanel sitzende Active-Taste gedrückt werden.

Ohne das Einbinden der Inserts lassen sich grundsätzliche Eingriffe mit den geräteeigenen Funktionen vornehmen, die bereits zu einer Klangverbesserung führen. Wenn das Mitte-Signal nicht sauber im Panorama sitzt, kann man es mit dem Balance-Regler einfach korrigieren oder bei Bedarf auch die Phantom-Mitte etwas verschieben.

Mit der Trim-Funktion und dem Stereo-Width-Regler wird das Lautstärke der Mitte und Seite beeinflusst, was ein einfaches, aber effektives Mittel ist, um ihre Relationen zu verändern, zum Beispiel wenn der Stereoanteil einer Tonmischung etwas hintergründig ist. Dabei vergrößert sich die Stereobreite oder fällt eben schmaler aus, wenn man sie absenkt.

Eine obligatorische M/S-Anwendung ist der Einsatz des Elliptischen Filters. Durch das Entfernen der tiefen Frequenzen im Seitensignal entsteht im Bassbereich schnell und einfach mehr Druck und Klarheit, was für fast jede Tonmischung eine Bereicherung darstellt. SPL hat den wählbaren Frequenzbereich von 22 bis 450 Hz sehr großzügig ausgelegt, zudem ist der Regelbereich gerastert, so dass sich notierte Einstellungen auch schnell wieder aufrufen lassen.

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SPL Gemini Black
SPL Gemini Black Bisher keine Kundenbewertung verfügbar

So richtig spannend dürfte Gemini vor allem für Anwender sein, die bereits eine Auswahl an Kompressoren, Equalizern und Effekten als Hardware besitzen, denn über die separaten Inserts lassen sie sich vielseitig einbinden. Das naheliegendste Beispiel wäre ein Stereo-Gerät, dessen zwei Kanäle für die Mitte und Seite zum Einsatz kommen. Ebenso können aber auch jegliche Mono-Geräte für die M/S-Bearbeitung genutzt werden – der Kreativität setzt Gemini keine Grenzen und so mancher Anwender dürfte seine Geräte dadurch in einem ganz neuen Kontext kennen lernen.

Äußerst beeindruckend ist letztendlich noch der edle Klang von Gemini, der bereits ohne die internen Funktionen oder das Einbinden der Inserts sehr überzeugt. Jedes anliegende Signal wirkt sofort entspannter, detailreicher und transparenter, so wie man es von anderen SPL Geräten wie dem Iron V2 oder Crescendo Duo – die ebenfalls mit der 120 Volt Technologie arbeiten – kennt.

SPL Gemini - Funktionen der Mitte

Die Drucktaster auf der linken Seite

Klangbeispiele mit dem M/S-Prozessor

Die folgenden Klangbeispiele zeigen die internen Funktionen des SPL Gemini in verschiedenen Anwendungen. Alle Klangbeispiele sind wahlweise im WAV- (44,1 kHz, 24 Bit) oder im MP3-Format (320 kBit/s) aufrufbar:

Los geht es mit einem Pad-Sound des Siel Orchestras samt Echo und Hall. Wie bei allen weiteren Beispielen ist erst eine Version ohne Gemini zu hören und danach die bearbeitete Ausspielung – in diesem Fall mit einer starken Seitenanhebung.

Einstellungen – Mid: Trim +0,5 dB, Side: Elliptisches Filter 120 Hz, Stereo Width +3,6 dB

Als nächstes folgt eine Schlagzeugaufnahme von Christoph Eggener mit einer leichten Seitenanhebung, das Elliptische Filter greift bei 150 Hz. Gerade bei dieser Aufnahme tritt der subtile, edle Charakter von Gemini besonders hervor.

Einstellungen – Mid: Trim +1,5, Side: Elliptisches Filter 150 Hz, Stereo Width +2 dB

SPL Gemini - rote Version

SPL Gemini in Rot

Bei dem nächsten Beispiel handelt es sich um eine E-Gitarre mit Echo und Hall, die zuerst mit einem verstärkten Seitensignal und anschließend mit einem reduzierten Seitensignal zu hören ist.

Einstellungen Beispiel 1 – Mid: +0,5 dB, Side: Elliptisches Filter 320 Hz, Stereo Width +2 dB
Einstellungen Beispiel 2 – Mid: +2,5 dB, Side: Elliptisches Filter 450 Hz, Stereo Width -1 dB

Das letzte Beispiel ist ein kleiner Chiptune-Track, der mit dem Twisted Electrons hapiNES L und dem Echo Fix EF-X3 erstellt wurde. Wie zuvor ist das Seitensignal in der ersten Version lauter und in der zweiten Version leiser.

Einstellungen Beispiel 1 – Mid: Trim +1 dB, Side: Elliptisches Filter 210 Hz, Stereo Width +1 dB
Einstellungen Beispiel 2 – Mid: Trim +1,5 dB, Side: Elliptisches Filter 320 Hz, Stereo Width -5,5 dB

Infos zu den Klangbeispielen:

Aufnahme: RME Fireface 800, Logic
Die Aufnahmen wurden nicht weiter nachbearbeitet.

SPL Gemini - Black Version

SPL Gemini komplett in Schwarz

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Fazit

Der SPL Gemini ist ein hervorragender M/S-Prozessor für analoge Studio-Setups.
Neben seiner Funktion als Wandler für Mitte-Seiten-Signale, hat SPL ihn mit flexiblen Bearbeitungsmöglichkeiten für beide Kanäle ausgestattet. Allein mit den Lautstärkeregelungen, dem Elliptischen Filter und der Stereo-Verbreiterung lässt sich ein Signal schon deutlich aufwerten.

Dank seiner separaten Send- und Return-Wege dürfte Gemini vor allem für Besitzer von analogem Outboard interessant sein, denn alle Arten von Kompressoren, Equalizern oder Effekten – egal ob stereo oder mono – können zur M/S-Bearbeitung genutzt werden, wodurch ein enormes kreatives Potential entsteht.
Der Klang des Gemini ist, genau wie bei anderen SPL Geräten, die mit der 120 Volt Technologie ausgestattet sind, überaus hochwertig und veredelt jedes Signal auf eine schöne, subtile Art und Weise.

Natürlich ist ein analoges Studiogerät in dieser Qualität nicht gerade billig, allerdings richtet sich dieses Angebot auch in erster Linie an professionelle Mastering- und Mixing-Studios.

Plus

  • edler Klang
  • Vielseitige M/S-Matrix
  • separate Send- und Return-Wege für Mitte und Seiten
  • Haptik
  • Verarbeitung

Preis

  • 2.589,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    digital-synthologie AHU

    Aus dem Fazit: „Der Klang des Gemini ist, genau wie bei anderen SPL Geräten, die mit der 120 Volt Technologie ausgestattet sind, überaus hochwertig und veredelt jedes Signal auf eine schöne, subtile Art und Weise.“

    Mal abgesehen von der Bearbeitung, die das Gerät durchführt, wie veredelt denn die 120V-Technik das Signal? Auch im Gegensatz zu den Nicht-120V-Geräten von SPL.
    Die Hochspannung sorgt doch „nur“ für einen größeren Headroom, aber hat doch keinen Einfluss auf den Klang.

    Mich würde brennend interessieren, wie der Autor zu dieser Aussage kommt.

    • Profilbild
      Mac Abre

      @digital-synthologie Wo steht, dass die 120-Volt-Technik das Signal veredelt? Der Autor schreibt, dass die SPL-Geräte, die mit 120 V ausgestattet sind gut klingen. Das heißt mitnichten, dass es an den 120 Volt liegt.

      Ganz nebenbei sind 120 V keine Hochspannung.

        • Profilbild
          Jante Loven

          @digital-synthologie Mac Abre hat schon Recht! Der von dir zitierte Satz besagt nur, dass der Klang hochwertig ist, so wie auch bei anderen Geräten von SPL mit der 120V Technik. Er besagt NICHT, dass es an den 120V liegt.

          Sei mal nicht so dreist, mit deinem „sinnesfassenden Lesen“!

          • Profilbild
            digital-synthologie AHU

            @Jante Loven Ich weiß, es ist ein verschachtelter Satz und deshalb etwas schwieriger.

            Aber der Autor bezieht seine Aussage explizit nur auf die 120V-Geräte von SPL. Und SPL hat ja noch andere Geräte im Angebot.
            Das „und“ im Satz verbindet „hochwertig“ und „veredelt“. Ansonsten würde der zweite Teil durch ein Satzzeichen abgetrennt werden.

            Schön, wenn der Autor mal schreibt, dass er das Fazit anderes gemeint hat, als es da steht. Oder genau so gemeint hat.

            • Profilbild
              Mac Abre

              @digital-synthologie Du scheinst es nicht zu kapieren. Ja, der Autor bezieht sich explizit auf die 120-Volt-Geräte. Er sagt aber mit keinem Wort, dass es an den 120 Volt liegt, sondern dass die neuen hochwertigen Geräte von SPL den Klang veredeln. Wobei SPLs hochwertige Geräte nuneinmal mit 120 Volt ausgestattet sind.

              Aber mir vorwerfen, ich könnte nicht sinnerfassend lesen. Herzlichen Glückwunsch.

              Abgesehen davon ist es tatsächlich so, dass ein größerer Headroom den Klang verbessert. Im unteren Lautstärkebereich ist das eher nicht hörbar, bei steigender Lautstärke wird es zunehmend deutlich.

              • Profilbild
                beni

                @Mac Abre Also liegt es doch an der 120 V-Technik, wa?! Oder gibt es einen Unterschied zwischen „veredeln“ und „verbessern“. Der Satz im Fazit intendiert, dass es an der 120 V-Technik liegt und nichts anderes. Mehr Headroom bedeutet erst einmal nur, dass das Gerät tendenziell das Signal weniger schnell verzerrt und beeinflusst, es also nicht „schlechter“ macht. Eine „Veredelung“ meint bei analogen Geräten meißt eher gerade eine angenehm empfundene Verzerrung.

                • Profilbild
                  Mac Abre

                  @beni Stimmt, eine Veredelung kann nicht von der Spannung kommen. Das ist aber auch schon alles, was an Deinem Beitrag stimmt. Mit der Verbesserung des Klanges bei mehr Headroom meinte ich natürlich eine Verbesserung gegenüber weniger Headroom. Ich bin fälschlicherweise davon ausgegangen, dass das Jeder ohne weitere Erklärung versteht. Meine Intention ist Dir entgangen während Du die Intention des Aritkelautors zu kennen glaubst.

                  • Profilbild
                    beni

                    @Mac Abre Du bist ja ein Wortkünstler. Der Klang wir aber durch mehr Headroom nicht verbessert, sondern wenn, dann nur weniger bis gar nicht verschlechtert im technischen Sinne. Also mehr Rauschabstand, weniger Verzerrung usw. – verbessern wäre ja ein Eingriff in das Signal und darum geht es auch laut SPL bei der Technik nicht.

                    • Profilbild
                      Mac Abre

                      @beni Ich habe es klar erklärt. Ok, dann noch einmal ganz einfach, extra für Dich: Mit mehr Headroom klingt es besser als mit weniger Headroom. Das ist doch wirklich nicht so schwer zu verstehen.

  2. Profilbild
    masterBlasterFX

    Hallo

    Interessantes Gerät.

    Wirklich sehr guter Test !

    Was wären die günstigeren Alternativen für ein solches Gerät ?

    Danke, und Gruss
    masterBlasterFX

    • Profilbild
      e-online

      @masterBlasterFX Schau mal bei ADT nach. In der Toolmod Serie gibt es den TMS130. Das Modul entspricht dem eingebauten Richtungsmischer plus EQ in den großen 5MT Pulten und ist somit sehr hochwertig.

    • Profilbild
      Allthatsynth

      @masterBlasterFX Vom Grundsatz macht das Modul Minsk von Xaoc das Gleiche.
      Vermutlich erzeugt das SPL Gerät aber eine bessere Soundqualität. Oder ?

    • Profilbild
      swellkoerper AHU

      @masterBlasterFX Im Eurorack gibts einige Module für diese Funktion, man kann sich das auch easy selber patchen. Ein analoges Logikmodul mit Sum/Difference für M/S, ein Mixer mit drei Kanälen und eine Phaseninvertierung besorgen das Zurückwandeln nach Stereo. Dabei muss man aber die Phasenlage präzise kontrollieren, und allzu kreative Auswüchse zerstören die Monokompatibilität. M/S Processing bleibt halt eine Nischenlösung für ganz spezifische Anwendungen.

      • Profilbild
        masterBlasterFX

        @swellkoerper Sehr interessant.
        Das werde ich beim ausbauen meines kleinen Euroracks berücksichtigen.
        Zum Thema Phasenlage/Monokompatiblität müsste ich auch noch recherchieren.
        Vielen Dank

  3. Profilbild
    Sudad G

    Schickes Teil, aber mir erscheint der Preis etwas happig, wenn man bedenkt, das man z.B. von SSL den Fusion für derzeit 1.738,00 EUR bekommt. Dieser hat bietet quasi als Dreingabe einen M/S Insert-Point und dazu noch klangformende Komponenten wie EQ, Saturation, Stereo-Image-Prozessor, Kompressor und Transformer. Für die meisten Anwendungen reicht das, was der SSL Fusion M/S seitig so bietet.

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