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Test: Twisted Electrons hapiNES L, Chiptune Synthesizer

16. Oktober 2019

8 Bit Nintendo Synthesizer & Groovebox

Der Twisted Electrons hapiNES L ist ein Chiptune-Synthesizer in Anlehnung an den Klang des 8 Bit Mikroprozessors Ricoh RP2A07 der Spielekonsole Nintendo Entertainment System oder kurz NES.

Bereits Mitte letzten Jahres präsentierte Twisted Electrons die Low-Budget-Version hapiNES, deren Äußeres zu Gunsten des niedrigen Verkaufspreises bis auf die Platine reduziert wurde.
Als haptisch vollwertige Ausführung bietet der französische Hersteller nun den hapiNES L mit einem komfortableren Gehäuse und verbesserten Anschlussmöglichkeiten an.

Wer vorab mehr Details über den Twisted Electrons hapiNES erfahren möchte, sollte zunächst folgenden Artikel lesen:

AMAZONA.de Test: Twisted Electrons hapiNES

Twisted Electrons hapiNES L auf den ersten Blick

Im Gegensatz zu der günstigen Platinen-Version hat der hapiNES L ein massives, graues Metallgehäuse mit einem soliden Kunststoffpaneel, in dem sämtliche Bedienelemente eingelassen sind.

Twisted Electrons hapiNES L

Twisted Electrons hapiNES L in der Praxis

Sein geringes Format (16,6 cm Breite, 9 cm Tiefe und 4 cm Höhe einschließlich der Potis) ist schön platzsparend, bietet aber trotzdem einen bequemen Zugang zu allen Reglern und Tastern. Diese machen allesamt einen deutlich robusteren Eindruck als die fragile Ausstattung des kleinen hapiNES:

Die sechs Potentiometer sind fest mit dem Gehäuse verschraubt, wackeln in keiner Weise und haben beim Drehen einen gesunden Widerstand. Ihre grau-roten Knöpfe erinnern nicht nur auf charmante Weise an die der NES Controller, sondern lassen sich dank der geriffelten Oberfläche auch gut greifen.
Das Gleiche gilt für die muldenförmigen Taster, jedoch muss bei deren Betätigung schon etwas kräftiger gedrückt werden, ein leichtes Tippen reicht meistens nicht aus.
Alle LEDs, auch die des Lauflicht-Sequencers, befinden sich unter dem Kunststoffpaneel und leiten ihr Licht durch jeweilige Bohrlöcher effektiv nach oben.

Twisted Electrons hapiNES L

Twisted Electrons hapiNES L und NES Controller

Sowohl die komplette Klangerzeugung als auch der Sequencer im 303-Stil sind identisch mit denen des hapiNES – hierzu aber gleich mehr.
Die Stromversorgung erfolgt ebenfalls per Micro-USB-Port, ein passendes Kabel gehört zum Lieferumfang und kann wahlweise mit einem Rechner oder kompatiblen Netzteil verbunden werden.

Nicht selten haben Benutzer des hapiNES das verhältnismäßig hohe Rauschen des Audioausgangs beklagt. Inwieweit diese Kritik im Bereich Chiptune angemessen ist oder nicht, sei einmal dahingestellt, jedenfalls hat Twisted Electrons entsprechend reagiert und den hapiNES L mit einem TDA1308 Class-A/B Stereokopfhörerverstärker ausgestattet, der deutlich geringere Nebengeräusche erzeugen soll.

Die Klangerzeugung des Twisted Electrons hapiNES L

Unverändert besitzt der hapiNES L Chiptune Synthesizer vier monophone Stimmen. Dazu gehören eine Dreieck-Schwingung für Bass-Sounds und eine Drum-Voice mit 60 Presets. Letztere sind nicht Sample-basiert, sondern werden wie die anderen drei Stimmen synthetisch erzeugt, was angesichts der ständigen leichten klanglichen Veränderungen, die der 8 Bit Prozessor hervorruft, unüberhörbar ist.

Als Leadstimmen gibt es noch zwei Rechteck-Schwingungen mit einstellbaren Pulsbreiten, die sich aber nur manuell oder per MIDI modulieren lassen. Zusätzlich können die beiden Voices mit einem Vibrato-Effekt versehen werden, dessen Tiefe und Tempo regelbar ist.

Twisted Electrons hapiNES L

Sechs Klangregler

Darüber hinaus stehen für die Rechtecke 16 Arpeggiator-Presets mit variablem Tempo zur Auswahl, diese bieten neben einfachen Oktavsprüngen verschiedene Moll- und Dur-Akkord-Tonfolgen. Manche der Presets erzeugen in ihren Läufen sogar unterschiedliche Anschlagsstärken, was beim Musizieren mit dem Twisted Electrons hapiNES L eine Besonderheit darstellt, da die Velocity von keiner der vier Stimmen – weder per MIDI noch mit dem internen Sequencer – variiert werden kann.

Twisted Electrons hapiNES L – Sequencer

Der Sequencer im 303-Stil verfügt über vier Spuren, somit hat jede Stimme einen eigenen Track. Insgesamt gibt es 16 Sequenzen mit jeweils 16 Steps, die sich wahlweise Step-by-Step oder per Mini-Tastatur in Echtzeit programmieren lassen. Zu den editierbaren Parametern zählen Note-on/off Befehle, die Tonhöhe und Slides.

Anschließend ist es möglich, die komplette Sequenz zu transponieren und verschiedene Pattern zu mehrtaktigen Themen oder ganzen Songs zu verknüpfen. Diese beiden Anwendungen sind nur bei laufendem Sequencer umsetzbar und werden bis zum nächsten Überschreiben gesichert, das heißt, es gibt jeweils nur einen Speicherplatz für Transpositionen und Pattern-Chaining. Wer also diese Funktionen zum Arrangieren nutzen möchte, muss sie zwangsläufig in Echtzeit aufnehmen, was aber zu dem Live-Konzept des Sequencers passt, das Twisted Electrons gelungen ist und vor allem funktionstüchtig realisiert hat.

Twisted Electrons hapiNES L

Diverse Funktionstasten

Dies trifft auch auf die Tempoveränderungen per Tap-Taste, Step orientierte Resets von Sequenzen oder das Stummschalten einzelner Steps und Voices zu. Selbst das Kopieren eines Patterns ist bei laufendem Sequencer möglich, wobei jedoch nur die aktuell angewählte Stimme berücksichtigt wird. Dadurch bedarf es etwas mehr Aufwand, wenn eine Sequenz im Ganzen dupliziert werden soll, wiederum lassen sich so kreativ die Voices verschiedener Pattern neu kombinieren.

Per Ratchet-Funktion sind bis zu vier Schläge pro Step editierbar, allerdings immer nur im Rahmen einer 16tel Note, sprich Achtel-Triolen lassen sich, zumindest bei einem normal getakteten Sequencer, nicht realisieren. Dafür können zum Beispiel mit einem Doppelschlag rollende Drum-Fills oder sogar extreme 64tel Schläge umgesetzt werden, die der anscheinend leicht überlastete 8 Bit Prozessor mit sich ständig modulierenden Glitches und Artefakten veredelt.

Überaus gut gelungen ist auch die Swing-Funktion, mit der sich schöne Grooves kreieren lassen. Im Zusammenspiel mit der äußerst lebhaften Klangerzeugung entsteht so ein sehr musikalisches Ergebnis, das keineswegs statisch wirkt.

Die neuen Anschlüsse des Twisted Electrons L

Während bei seinem kleinen Bruder hapiNES die Audio- und Clock-Ausgabe über einen Stereo-Miniklinkenausgang bewerkstelligt werden muss, hat Twisted Electrons den hapiNES L mit deutlich komfortableren Anschlüssen ausgestattet.

Twisted Electrons hapiNES L

Die Anschlüsse des Twisted Electrons hapiNES L

Neben der bereits im Test des hapiNES beschriebenen USB-MIDI-Funktion – mit der auch eine Steuerung per Plugin aus einer DAW (VST oder AU) möglich ist – gibt es nun einen separaten Ein- und Ausgang für die analoge Clock (5 Volt) und einen MIDI-Eingang. Da alle Anschlüsse im 3,5 mm Format ausgelegt sind, wird für den MIDI-Eingang ein Adapterkabel benötigt, das praktischerweise zum Lieferumfang gehört.

Auf diesem Wege lässt sich der Sequencer per MIDI-Clock synchronisieren, Pattern-Wechsel sind jedoch – wie zuvor beschrieben – nur am Gerät programmierbar.
Wenn der hapiNES L als reines Soundmodul dienen soll, können die Noten der Voices auf vier verschiedenen MIDI-Kanälen editiert werden und sämtliche Parameter sind mit CC-Befehlen steuerbar.

In der Praxis funktionieren diese Standardanwendungen alle einwandfrei. Toll wäre es, wenn noch der Swing auf die analoge Clock-Ausgabe übertragen werden könnte, damit ein synchronisierter Sequencer den schönen Groove des hapiNES L übernimmt. Natürlich ist eine Clock mit Shuffle immer nur in einem gewissen Rahmen in Abhängigkeit vom Tempo möglich, da sich die Trigger-Schläge ab einem bestimmten Grad überlagern und der synchronisierte Sequencer nicht mehr in der Lage ist, diese zu verarbeiten.
Trotz alledem: Selbst wenn sich die analoge Clock des hapiNES L nur mit 30 bis 40 % des Swings versehen ließe, wäre das ein großer Gewinn.

Twisted Electrons hapiNES L – Praxis und Klang

Direkt nach dem Anschließen des hapiNES L zeigen sich die Vorteile des neuen Class-A/B Amps: Die Nebengeräusche fallen wesentlich geringer aus als beim hapiNES, trotzdem sind sie immer noch deutlich zu hören – aber wohlgemerkt, es geht hier um einen 8 Bit Chiptune-Synthesizer.
Der TDA1308 Verstärker ist kein besonders teures oder edles Bauteil, dennoch wirkt der Klang ein bisschen vollmundiger und satter als beim kleinen hapiNES.

Bereits beim ersten Ausprobieren des hapiNES L lässt sich die Struktur des Interfaces nach kurzer Zeit erfassen und auch die Tastenkombinationen zum Bedienen des Sequencers und zum Wechseln der Stimmen sind recht simpel. Dadurch baut sich schnell ein guter Workflow auf, die Bedienung macht Spaß und das Live-Konzept des hapiNES L lädt zum Jamen ein.

Twisted Electrons hapiNES L

Die vier Voices

Genauso einfach ist auch der Aufbau der Klangerzeugung, die bei dem Triangel-Bass ausschließlich auf den Decay-Parameter reduziert wurde. Hiermit lassen sich typische NES-Bässe erzeugen, die sogar überraschenderweise bis 30/40 Hz reichen.

Die beiden Rechteckschwingungen sind für Leadstimmen bestimmt. Dank ihrer Pulsbreiteneinstellungen ist das Klangspektrum auch ein bisschen vielseitiger und bei Bedarf sind sie zusammen natürlich auch duophon nutzbar. Mit den Arpeggiatoren können neben allerlei klassischen Melodiefolgen auch kurze, flirrende Sounds mit Akkordcharakter verwirklicht werden.
Das Vibrato bietet dann noch zusätzlich die Möglichkeit, den Ton nach Belieben zu verstimmen oder mit extremen Effekten zu versehen.

Ein weiterer Teil dieser überaus minimalen Klangerzeugung ist die Drum-Stimme, deren 60 Presets leider nicht verändert werden können. Es gibt zwar einen Random-Sound, der tatsächlich für viel Abwechselung sorgt, sich aber meistens an den Presets orientiert und modulierte Varianten von diesen generiert.

Die Auswahl an Drums ist dafür breit gefächert und reicht von Bass-Drums, Snares, unterschiedlich gestimmten Toms, Hi-Hats bis zu typischen „Super Mario“ Game-Sounds.
Kantige, verzerrte Bassdrums und Snares, abstrakte, fragmentarische Percussions, kratziges Rauschen und penetrante Tuningmodulationen zeichnen den Klang der Presets aus. Manchmal weiß man gar nicht, ob es sich um eine Hi-Hat oder eine Snare handelt, das ist aber auch einfach egal, denn die Lo-Fi 8 Bit Ästhetik lässt beides zu.

Twisted Electrons hapiNES L

Twisted Electrons hapiNES L

Jede der vier Stimmen kann eine individuelle Lautstärkeeinstellung erhalten, was somit nur für die gesamte Drum-Voice und nicht für die einzelnen Drumsounds gilt. Lediglich das Noise-Tuning und dessen Volume sind regelbar.
Beim Mischen der Instrumente fällt ein weiteres amüsantes Detail auf:
Die 8 Bit Klangerzeugung hat naturgemäß sehr wenig Tiefe. Wenn man die Lautstärke von längeren Arpeggio-Läufen mit unterschiedlichen Anschlagstärken reduziert, werden die letzten stilleren Noten einfach gar nicht mehr wiedergegeben. Das ist allerdings auch ein praktisches Mittel, um die teils sehr penetranten Noise-Hi-Hats zu kürzen und zu bändigen.

Um die Summe aller Instrumente zu bearbeiten, hat Twisted Electrons den hapiNES L noch mit zwei kleinen Effekten ausgestattet, die in Echtzeit angewandt werden können. Zum einen gibt es eine Stutter-Funktion mit drei Presets, die entweder kurze, rhythmische Aussetzer oder endlose Wiederholungen einzelner Steps erzeugen.
Der zweite Effekt ist eine Spin-Down-Simulation, mit der sich das Tuning aller Instrumente herunterfahren lässt, ohne das Timing des Sequencers zu verändern. Die Zeitspanne für das „Auslaufen“ lässt sich zudem einstellen.
Beide Effekte sind zwei praktische Tools, um live hin und wieder ein paar Fill-ins oder Drops zu erzeugen.

Während des Tests war schließlich noch eine recht vage Gegenüberstellung mit einem alten NES möglich, die daraus bestand, eine erstellte Sequenz des hapiNES L mit diversen Titelmelodien verschiedener Spiele zu vergleichen. Der Klang des hapiNES L kommt dem des Vorbildes schon sehr nahe, insgesamt wirkt der NES-Sound aber ein bisschen roher.
Dennoch hat Twisted Electrons gute Arbeit geleistet, die drei Synth-Stimmen sind dem Original authentisch nachempfunden und die Auswahl an Drum-Sounds könnte auch als „Best of NES Beats“ betitelt werden.

Besonders charmant ist aber vor allem die überaus lebhafte Klangerzeugung, deren Schwankungen für permanente, latente Veränderungen im Klang aller Stimmen sorgen. Gerade durch diese unperfekt und teils fehlerhafte Wiedergabe entstehen auch immer wieder schöne Artefakte und Glitches, die den hapiNES musikalisch bereichern.

Alternativen zum Twisted Electrons hapiNES L

Wer sich grundsätzlich für Chiptune-Sounds begeistert, wird zahllose Wege finden, um die beliebten 8 Bit Klänge zu generieren. Hier ist nun eine kleine Auswahl an Möglichkeiten:

Zunächst einmal gibt es im Netz sehr viele kostenlose und günstige Software-Instrumente (Plogue Chipsounds, De La Mancha Basic 65, AudioThing Minibit usw.), die den Sound von Atari, Commodore, Nintendo und Konsorten emulieren.

Auch wenn es in den letzten 20 Jahren überaus viele Hardware-Chiptune-Synthesizer erschienen sind, die man immer wieder gebraucht finden kann, ist das aktuelle Angebot schon überschaubarer: Rolands A-01, die überaus günstigen Teenage Engineering Poket-Synths und eben hapiNES und TherapKid von Twisted Electrons sind in allen großen Musikhäusern erhältlich. Auch für die Eurorack-Fraktion werden immer wieder neue Module entwickelt, wie zum Beispiel von Soulsby.

Twisted Electrons hapiNES L

Der kleine hapiNES

Wenn es speziell um den Nintendo Sound geht, wird die Hardware-Auswahl noch mal kleiner. Natürlich gibt es für Hartgesottene die Option, ein Vintage NES zu modifizieren oder mittels einer Software wie FamiTracker Songs zu programmieren, um sie anschließend über spezielle Module von einer Konsole wiedergeben zu lassen.
Deutlich einfacher geht es mit dem Chip Maestro NES, einer Cartridge mit MIDI-Eingang, die wie ein Spiel in den Modulschacht gesteckt wird und so den alten, grauen Kasten in einen Synthesizer umfunktioniert. Leider ist diese momentan nicht erhältlich und war bisher auch nur für NTSC-Versionen ausgelegt, nicht für die in Europa üblichen PAL-Versionen.
Für Besitzer eines alten Gameboys ist es auch hier zu Lande überaus günstig und einfach, seinen alten Spielgefährten mit Modulen von Nanoloop in eine 8 Bit DAW zu verwandeln. Das Besondere dabei ist, dass sich alle Parameter einer Stimme per Step programmieren lassen und so sehr vielseitige Klangmodulationen eines Sounds möglich sind.

Einen ähnlichen Ansatz wie der hapiNES verfolgt Arcano Systems mit dem Obscura 8-Bit Synth, der nicht nur NES-, sondern auch C64- und Famicom-Sounds emuliert. Dieser hat allerdings bei Weitem nicht das komfortable Interface des hapiNES und war zuletzt 2017 über Kickstarter erhältlich.

Klangbeispiele

Vorverstärker: Studer 962
Audiointerface: Lucid 88192
DAW: Logic Pro
Die Klangbeispiele sind unbearbeitet, nur die Lautstärken wurden angepasst.

Twisted Electrons hapiNES L

Twisted Electrons hapiNES L und der Nintendo NES

Fazit

Der Twisted Electrons hapiNES L ist ein schöner Chiptune Synthesizer mit dem Klang und Charme des Nintendo NES. Sein Prozessor sorgt für einen klassischen 8-Bit Sound, der durch dezente Modulationen ständig in Bewegung ist und dank des schönen Grooves des Sequencers sehr lebhaft wirkt.

Im Gegensatz zu der kleinen hapiNES Version und vielen seiner günstigen Artgenossen besitzt der hapiNES L ein äußerst solide verarbeitetes Gehäuse mit einer gelungenen Haptik. Die Programmierung des Sequencers im TB-303 Stil ist äußerst komfortabel und auch die Klangerzeugung lässt sich spielend einfach bedienen.

Durch die große Auswahl an unterschiedlichen Anschlüssen lässt der hapiNES L sich überaus vielseitig verwenden und berücksichtigt dabei so ziemlich jede gängige Nutzungsart, sei es nun per MIDI, USB-MIDI, Plugin-Control oder analoger Clock.

Twisted Electrons hat mit den beiden hapiNES Versionen ein gelungenes Angebot in zwei Preisklassen geschaffen, so dass der Käufer selbst entscheiden kann, welche Features ihm wichtig sind und wie viel Geld er dafür ausgeben möchte.

Plus

  • lebhafter 8 Bit Sound im NES-Stil
  • einfache, intuitive Bedienung
  • robuste Verarbeitung
  • flexible Steueroptionen (MIDI, USB-MIDI, Plugin-Control, analoge Synchronisation)

Preis

  • 255,- Euro + MwSt
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Filterpad  AHU

    Wie genial ist das denn! Endlich die berühmten NES-Sounds in einer Maschine. Sicherlich nur was für Chiptuneintusiasten, aber diese werden sicherlich ihre Freude damit haben. Vl. kommt auch mal ein Softwaresynth mit den Klängen zum Vorschein.

  2. Profilbild
    Numitron  AHU

    Sehr schön dass man mehrere Spuren hat.
    Beim therapsid hatte man nur eine.
    Schaut sehr interessant aus, der Preis ist auch heiß.

  3. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Ich vermute, solche Chiptune-Synthies sind hauptsächlich etwas für Leute, die mit diesen Konsolen-Sounds aufgewachsen sind. Als HiFi-Snob fand ich die nur grauenhaft. Schade, dass der hapiNES L keinen MIDI-Out hat; den Sequencer finde ich recht gelungen…

    • Profilbild
      Herr Mikrobi  

      Zumindest was mich betrifft kann ich deine Vermutung bestätigen. Hatte zwar kein NES, aber der c64
      hat mich dahingehend radikalisiert. Heutzutage reizt mich die Kombination aus 8-Bit-Lofi-
      und „normalen“ Sounds eher als reine Chiptune-Musik.

      • Profilbild
        SynthUndMetal  

        Sehe ich genauso, ein bisschen Chiptune-Sound im Song kann erfrischend sein. Da gibt es aus Japan coole Bands die das gekonnt miteinander verbinden.

  4. Profilbild
    rio  

    Keine Pattern Steuerung via MIDI … Schade. Dabei wären solche Dinge eigentlich so einfach im Code zu realisieren.

  5. Profilbild
    SynthUndMetal  

    Cooler Synth zum Spaß haben. Sound-mäßig weit außerhalb des Mainstreams. Für den Preis kann man da eigentlich nicht viel falsch machen. Danke für den interessanten Test!

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