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WaveRex bringt Roland R-8 Cards und U-Karten neu auf den Markt

23. März 2021

WaveRex füttert nun auch Roland R-8 und U-Serie

Bekannt geworden ist der in Deutschland beheimatete Hersteller WaveRex bislang vor allem durch die Speicherkarten für die Korg M1-Serie, die wir HIER bereits getestet haben.

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Dabei handelt es sich nicht um übliche Speicherkarten für Soundprgramme, sondern um Karten, die es per USB erlauben, neue Samples in den jeweiligen Synthesizern und Drumcomputern einsetzen zu können.

In meinem M1 tummeln sich seitdem Fairlight Chöre und DX7 Bässe.

WaveRex Cards für Roland R-8, R-8 MKII und R-8M

Wer ein wenig die steigenden Preise für die Roland R-8 PCM-Karten verfolgt hat, musste leider feststellen, dass so manche seltene Karte inzwischen mehr kostet als der Roland R-8 selbst. Die meisten Standard-Karten kosten zwar nach wie vor nur ca. 20,- Euro, aber Karten wie Dance oder Electronic liegen inzwischen über 100,- Euro.

Und da die Roland R-8 Drumcomputer sich immer noch großer Beliebtheit erfreuen, ist es durchaus sinnvoll, über den Erwerb einer WaveRex-Karte nachzudenken, auch wenn die Karte sicher nicht günstig sein dürfte. Der Preis für die M1-Variante liegt derzeit bei knapp über 200,- Euro.

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Bei meinen Versuchen mit der Korg M-1 WaveRex-Karte lief die Überspielung der Samples von meinem Mac auf die Karte reibungslos, aber auch der Transfer an PCs funktioniert wunderbar. Die mitgelieferte Software war einfach zu bedienen und hielt, was der Hersteller versprach:

Übersicht Disc Image WaveRex

WaveRex für Roland U-110, U-220 und U-20

Zusätzlich zur R-8 Karte kündigte WaveRex auch eine Karte für die beliebte Roland U-Serie an. Dazu gehören die beiden Soundexpander Roland U-110 und Roland U-220 sowie das Keyboard U-20. Die U-Synthesizer waren die Vorläufer der JV-Serie und die konnte man nur mit den kleinen PCM-Karten füttern, während die Nachfolger bereits auf wechselbare Soundboards mit höherem Speichervolumen zugreifen konnten.

Mir war gar nicht bewusst, dass es hier noch große Nachfrage gibt. Die Synths bekommt man jedenfalls für einen Apfel und ein Ei – und mit der WaveRex-Karte ist dann auch für Sample-Nachschub neueren Datums gesorgt.

Über den genauen Erscheinungszeitpunkt und Preis haben wir leider noch keine genauen Informationen. Auf seinem Facebook-Profil wirbt WaveRex aber mit „Coming Q02/Q03“.

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Forum
  1. Profilbild
    JCEFNY  

    Ich finde die Idee mit der WaveRex-Karte so gar so stark, dass ich mir ernsthaft überlege einen U-220 zuzulegen. Die gibts ja inzwischen unter 100,-€.

  2. Profilbild
    JohnDrum  

    Ich hätte noch 2 U20. Die will ich aber ausschlachten (Tastatur).
    Aus dem Rest könnte ich aber Rackteile machen!? Ein U110 steht auch noch rum. Eigentlich alles „Müll“ von früher.

  3. Profilbild
    Alessio

    Die WaveRex-Ankündigung ist nicht „Coming 02/03“ sondern „Coming Q2/Q3“. Der Zeichensatz ist aber zugegebenermassen ziemlich daneben. :)

    Ansonsten: Eine großartige Idee für R8-Fans. Für den Preis (~ 150 EUR) würde ich wahrscheinlich keine existierenden Karten klonen, sondern eigene Retro-Samples verwenden (Linn, Oberheim DX usw.). Schon unglaublich, was Rolands Sounddesigner damals in 512/1024 kB gequetscht haben!

    Bin mir nur nicht sicher, was der Nutzen der WaveReX für die U-Serie ist. U110 und U220 liegen mir sehr am Herzen, fallen mir aber nicht als Erstes ein, wenn ich mir überlege, für welche Plattform ich gerne neue Samples hätte. Die U-Serie bietet kaum Möglichkeiten zum Sounddesign, hat keinen Filter und der DAC klingt doch eher neutral.

    • Profilbild
      Tyrell  RED 113

      Ich denke die R-8-Serie stand im Mittelpunkt der Entwicklung und da die U-Serie der R-8 Kartenserie sehr ähnlich ist, hat an die halt gleich mitgeboten. Ansonsten sehe ich das wie Du.

    • Profilbild
      kiskadar69

      „Die U-Serie bietet kaum Möglichkeiten zum Sounddesign, hat keinen Filter“: Ich denke, die Waverex-Karte wird auch mit Roland D-70 und Roland MV-30 kompatibel sein.

      • Profilbild
        Alessio

        Das stimmt natürlich, der D-70 hat Filter. Der MV war mir unbekannt, scheint aber die gleiche Engine zu haben. Allerdings sind die eher selten anzutreffen. Aber für diese lohnt sich die Anschaffung der Waverex-Karte sicherlich.

        • Profilbild
          kiskadar69

          Der Roland MV-30 ist eine ziemlich seltsame Konstruktion, nicht gerade der D-70-Motor. Etwa ein U-220 mit D-70 PCM-Audio-Samples und D-70-Filtern mit einem Roland MC-50 MkII-Sequenzer.

          • Profilbild
            Alessio

            Ist eine wirklich interessante Kiste! Bin durch puren Zufall nach Deinem Post über einen MV-30 gestolpert und musste ihn mir einfach holen. Habe mir die Bootdiskette selbst erstellen müssen, ohne die nichts läuft. Der Sequenzer ist leider nie erweitert worden und blieb ziemlich spartanisch, aber das Display ist sehr benutzerfreundlich und die U-Sounds mit Filter sind eine ganz neue Erfahrung.

  4. Profilbild
    Pavel  

    Sorry – dies ist ein absoluter Nicht-Artikel. Die Ankündigung einer Karte für Roland R8 wurde auf FB bereits im Herbst 2020 vorgenommen, dieser Artikel täuscht lt. Titel vor es wurde bereits ein wie auch immer geartetes Produkt released. FAKE!
    Nach wie vor ist nichts erwerbbar. Hold your Ponies!

    PS: Wer für 80 EUR u. mehr SN-R8-* Karten in DE erwirbt ist, nunja, leicht beeindruckbar. Um es nett auszudrücken…

    • Profilbild
      Tyrell  RED 113

      Tja, der Google-Übersetzer scheint nicht wirklich zu funktionieren Pavel. Dein Kommentar ist zum einen schwer zu verstehen, zum anderen falsch. Im Text steht ganzheitlich:

      „Über den genauen Erscheinungszeitpunkt und Preis haben wir leider noch keine genauen Informationen.“

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