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Workshop: MIDI-Synchronisation im Tonstudio für Einsteiger

13. Mai 2022

Wie synchronisiert man Geräte per MIDI?

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Workshop: MIDI-Synchronisation im Tonstudio für Einsteiger

MIDI steht für Musical Instrument Digital Interface und ist seit Jahrzehnten der Standard, wenn es um die Kommunikation mehrerer elektronischer Klangerzeuger, Sequencer, Drumcomputer, DAWs und mehr geht. Daran konnte auch USB und aller Fortschritt nichts ändern. Mittlerweile (oder endlich) gibt es die Spezifikation von MIDI 2.0, die in Zukunft von allen Herstellern umgesetzt werden soll (hoffentlich). Heute geht es jedoch um ein Thema, das ebenso alt wie MIDI ist, nämlich die Synchronisation.

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Synchronisation, was bedeutet das?

In der Musik bewegen wir uns (in der Regel) in einem Raster aus zum Songtempo relativen Notendauern innerhalb eines Taktes. Die Anzahl an Schlägen (Beats) pro Takt und deren Dauer wird durch die Taktangabe zu Beginn definiert. So definiert zum Beispiel die Angabe 3/4, dass ein Takt drei Viertelschläge umfasst. Die Angabe 6/8 bedeutet, dass ein Takt sechs Schläge besitzt, in diesem Fall entspricht ein Schlag aber einer Achtelnote. Nicht definiert ist bislang, welche exakte Dauer ein Takt besitzt. Dafür benötigen wir eine weitere Angabe, nämlich die der Schläge pro Minute (Beats per Minute/BPM). Mit diesen beiden Angaben ließe sich nun ausrechnen, wie lang zum Beispiel eine Viertelnote in einem 4/4-Takt bei einem Songtempo von 60 BPM ist. 60 Schläge pro Minute bedeuten bei einem 4/4-Takt, dass jeder Schlag eine Viertelnote lang ist und demzufolge jede Viertelnote eine Sekunde lang zu spielen ist. Ein Takt besitzt also eine Länge von vier Sekunden.

Da wir Musiker sind und keine Mathematiker, ist für uns eine solche Information vollkommen irrelevant. Deshalb beschäftigen wir uns in der Musik äußerst selten mit absoluten Tondauern und nur mit relativen Dauern. Erhöhe ich nämlich das Songtempo auf zum Beispiel 120 BPM, ist eine Viertelnote nur noch halb so lang wie bei 60 BPM. Statt eine Stoppuhr zu nutzen, nutzen Musiker ein Metronom, dass zum Beispiel im eingestellten Tempo auf Vierteln „klickt“. Über ein solches Metronom lassen sich prima mehrere Musiker miteinander „synchronisieren“. Sie spielen im Gleichschritt (idealerweise). Bei Orchestern übernimmt die Funktion des Metronoms der Dirigent. Er zeigt nicht nur Einsätze an und wo die berühmte Zählzeit „1“ im Takt ist, sondern gibt auch mit seinem Schlagmuster das Tempo vor, welches er auch variieren kann. Nur so lassen sich um die 60 Musiker überhaupt synchronisieren.

Nun leben wir in einer digitalen Welt und möchten vielleicht auch Maschinen wie Sequencer, Drumcomputer, Effektgeräte, DAWs und vieles mehr miteinander in Einklang bringen, sprich synchronisieren. Mit MIDI ist das sehr einfach, denn hier gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, um Geräte zu synchronisieren.

MIDI Clock, Song Position Pointer, MTC, SMPTE

Eine Möglichkeit der Synchronisation stammt aus der Notwendigkeit, Film und Ton miteinander zu synchronisieren: SMPTE Timecode. SMPTE steht für Society of Motion Picture and Television Engineers, also der Gesellschaft, der wir den SMPTE Timecode verdanken. SMPTE Code, auf den wir hier nicht genauer eingehen, codiert die absolute Zeit im Format HH:MM:SS:FF, also Stunden, Minuten, Sekunden und Frames. Frames ist die Anzahl der Bilder pro Sekunde, also zum Beispiel 24 fps, 25 fps, 30 fps oder 29,97 fps. Ein solcher Timecode konnte zum Beispiel in Form eines Audiosignals auf einer Bandmaschine aufgezeichnet werden, um zu dieser weitere Geräte zu synchronisieren. Da es sich hier um die codierte absolute Zeitangaben handelt, kann das Band zu jeder beliebigen Zeit gestartet und gestoppt oder zu einem beliebigen Punkt gespult werden, ohne dass angeschlossene Geräte asynchron werden. Sie springen einfach an die entsprechende Stelle.

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Timecode-Anzeige in Logic

SMPTE ist entfernt verwandt mit dem jüngeren MIDI Timecode (MTC), der ebenfalls die absolute Zeitangabe als Grundlage nimmt und im Format HH:MM:SS:FF codiert. In der Tat wird in der Regel SMPTE in MTC umgewandelt, wenn zum Beispiel eine DAW zu SMPTE Timecode synchronisiert wird. MTC Zeitstempel werden viermal pro SMPTE Frame gesendet. Früher konnte das unter Umständen für ganz schön viel Datenverkehr auf dem MIDI Bus führen, sodass man tunlichst MTC von anderen MIDI-Daten wie Note On, Note Off oder Continuous Controll (CC) Daten ferngehalten hat. Heutzutage ist das bei den üblichen MIDI over USB Verbindungen kein Problem mehr.

SMPTE und MTC haben gemeinsam, dass Angaben wie die Taktart oder das Songtempo uninteressant sind, weil es sich um absolute Zeitangaben handelt. Was für den Bereich Film oder die Synchronisation zweier Aufnahmesysteme sinnvoll ist, ist für andere Anwendungsbereiche in der Musik eher untauglich. Doch dafür gibt es schließlich die MIDI Clock.

Midronome, MIDI-Clock und Synchronizer

Die Synchronisation mehrerer Geräte und Musiker per MIDI Clock und Metronom am Beispiel von Midronome (Kickstarter Projekt)

Die MIDI Clock ist im Prinzip ähnlich aufgebaut wie ein Metronom. Nur „klickt“ dieses Metronom 24 mal pro Viertelnote. Man spricht von 24 PPQN (24 pulses per quarter note). Einer Achtelnote würden also 12 PPQN entsprechen und einer Sechszehntel 6 PPQN. Schon anhand der Definition lässt sich ableiten, dass es sich hier um ein vom Songtempo abhängiges Synchronisationssignal handelt. Ein einzelner dieser 24 Pulse pro Viertelnote wird als Clock oder auch MIDI Clock bezeichnet. Bei einem Songtempo von 120 BPM fallen also 120 mal 24 Clocks pro Minute an, also 2880 Clocks. Alle 20833 Mikrosekunden wird also bei einem Tempo von 120 BPM eine neue Clock gesendet, anhand derer Folge alle angeschlossenen Geräte das Tempo bestimmen können.

Soweit so schlecht, denn würde man zum Beispiel zwei Sequencer damit synchronisieren und Sequencer 1 auf dem ersten Schlag des ersten Takts, Sequencer 2 aber auf dem zweiten Schlag des ersten Takts starten lassen, würden beide zwar synchron im gleichen Tempo laufen, aber eben um einen Schlag versetzt. Für bestimmte Anwendungen, die lediglich das Songtempo benötigen (getimte Delays, LFOs usw.), ist also MIDI Clock ausreichend. Nicht aber für Anwendungen, bei denen die Position innerhalb eines Songs wichtig ist (zum Beispiel bei zwei Sequencern). Aus diesem Grund gibt es Song Position Pointer.

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Beim Song Position Pointer handelt es sich um eine MIDI-Nachricht, die dem angeschlossenen Gerät sagt, bei welchem Schlag (Beat) in Bezug auf den Song-Anfang (MIDI Beat 0) es starten soll. Das macht der Song Position Pointer auf eine Sechszehntel genau (6 PPQN). Gemeinsam mit der MIDI Clock (für das Songtempo) und MIDI Start, MIDI Stop und MIDI Continue Befehlen reicht das aus, um zwei Sequencer miteinander zu synchronisieren. Genauer geht es nur per MTC (siehe oben).

Verkabelung

Um nun zwei Geräte per MIDI miteinander zu synchronisieren, ist es notwendig, einen Master (= dieser übermittelt alle notwendigen Parameter zur Synchronisation) und einen oder mehrere Slaves (= empfängt/empfangen diese Parameter und richten sich danach) zu definieren.

Nach dieser Definition richtet sich auch die Verkabelung, wenn wir es mit MIDI über übliche fünfpolige DIN-Buchsen (MIDI IN/OUT/THRU) zu tun haben: Vom MIDI Out des Masters geht es in den MIDI IN des Slaves. Der Master sendet also ein Synchronisationssignal, welches der Slave dann empfängt und (hoffentlich) im Gleichschritt mit dem Master mitläuft.

Etwas anders funktioniert das, wenn zum Beispiel zwei Software-Produkte auf dem gleichen Computer synchronisiert werden sollen. Nun sind keine physikalischen Kabel erforderlich, sondern die Verbindung geschieht rein virtuell. Auf Macs lässt sich das über das Audio-MIDI-Setup bewerkstelligen, andere Produkte nutzen zum Beispiel ReWire, OSC (Open Sound Control) oder JACK.

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Apple’s Betriebssystem für Mac bringt die Tools zur Synchronisierung mehrerer MIDI/Audio-Programme auf dem Rechner gleich mit.

Tauschen Geräte Daten per USB MIDI aus, genügt die Verbindung über einen USB Hub und in der jeweiligen Software die Definition der MIDI Ein- und Ausgänge auf dem jeweiligen USB-Port für die Synchronisation.

In allen Fällen ist es aber wichtig, dass ein Master und ein Slave existiert. Eine Synchronisation zwischen zwei Master oder zwei Slaves ist nicht möglich, wohl aber zwischen einem Master und mehreren Slaves.

Auswahl der passenden Synchronisationsmethode

Welche Synchronisationsmethode man nun verwendet, hängt vom Anwendungszweck ab. Möchte man nur ein Delay passend zum Songtempo eines Sequencers oder einer DAW laufen lassen, genügt ein MIDI Clock Signal. Selbst bei Tempo-Änderungen des Sequencers läuft das Delay passend mit. Auch bei der Tempo-Synchronisation von Arpeggiatoren oder LFOs reicht das MIDI Clock Signal aus.

Zwei Sequencer lassen sich ebenfalls per MIDI Clock zueinander synchronisieren. Verzichtet man auf das Spulen oder stellt beide Sequencer immer von Hand auf die gleiche Position innerhalb des Songs, ist das MIDI Clock Signal ausreichend. Soll der Slave Sequencer auch der Song-Position des Masters beim Hin- und Herspringen innerhalb eines Songs folgen, werden zusätzlich Song Position Pointer benötigt.

Bei der Synchronisation zweier DAWs zueinander, bietet sich MTC an. MTC ist wesentlich genauer als MIDI Clock mit Song Position Pointer und außerdem unabhängig vom Songtempo. Nutzt man zudem Controller Hardware zur Steuerung der DAW, lässt sich mit dieser punktgenau im Projekt über ein Jog Wheel oder Tasten zur Laufwerkssteuerung navigieren, wenn man MTC zur Synchronisation einsetzt.

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Soll Logic als Master für MIDI Clock oder MTC laufen, muss man Logic mitteilen, über welchen MIDI-Port das geschehen soll. In meinem Beispiel nutze ich den IAC Treiber von MacOS X, um zwei Programme auf dem Mac miteinander zu synchronisieren.

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Auch die zweite Software muss wissen, dass sie auf MIDI Clock oder MTC Signale hören soll. Hier meine Konfiguration in Ableton Live

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Nach der Konfiguration laufen beide Programme im Gleichschritt und auch Start/Stopp sowie das Spulen in beiden DAWs gleichzeitig ist möglich

Praxis

In diesem Teil möchte ich einige Vorschläge für den Praxiseinsatz auf der Bühne und im Studio machen. Vielleicht fallen euch noch weitere interessante Anwendungsgebiete ein, dann schreibt sie in die Kommentare.

Studio

Vielleicht verwendet ihr in eurem Studio noch Outboard-Effekte. Viele Effektgeräte von den 1990er Jahren an können MIDI Clock zur Synchronisation der Delays interpretieren. Es bietet sich an, einfach das MIDI Implementation Chart in der Bedienungsanleitung (häufig hinten im Anhang) zu studieren. Hier mal ein Beispiel-Chart des bekannten Lexicon PCM 90:

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Das MIDI Implementation Chart liegt jedem MIDI-Gerät bei und gibt Auskunft über die MIDI-Fähigkeiten. Hier das Chart des Lexicon PCM 90 Effektgeräts, das MIDI Clock unterstützt.

In der Reihe zu System Real Time: Clock sehen wir in den Spalten zu Transmitted und Recognized den Eintrag „ox“. Dieser bedeutet, dass MIDI Clock Signale auf Wunsch gesendet und empfangen werden können (deshalb „ox“, weil der Nutzer die Funktion ein- und ausschalten kann). Schalten wir den Empfang von MIDI Clock Signalen ein und verkabeln den MIDI IN des Lexicon PCM 90 mit dem MIDI Out eines MIDI Clock Masters (zum Beispiel DAW oder Hardware Sequencer), berechnet das Lexicon PCM 90 aus den Signalen die BPM für die Delay-Zeit.

Ein anderes Beispiel wäre die MIDI Synchronisation von analogen Bandmaschinen zu einer DAW. Nichts geht über Bandsättigung und mit etwas Geduld findet man auch heute noch gut erhaltene gebrauchte Tonbandmaschinen bei Ebay. Manche dieser Maschinen sind direkt mit einem SMPTE zu MTC Modul ausgestattet, sodass ein MIDI-Kabel ausreicht, um aus dem auf Band aufgezeichneten SMPTE-Signal MTC für den Computer zu generieren. Einige Audio Interfaces, wie zum Beispiel das MOTU 8Pre erlauben es, an einem Audio-Eingang anliegenden SMPTE-Timecode zu lesen und in MTC für den Computer umzuwandeln. Auch die Ausgabe eines SMPTE-Signals über einen Ausgang für die Aufnahme auf Band ist damit möglich. Alternativ lassen sich auch Software Tools wie Horae für diesen Zweck mit jedem beliebigen Audio Interface nutzen.

Zwei Studer 24-Spurmaschinen im Hansa-Studio

Zwei miteinander synchronisierte Studer 24-Spurmaschinen in den Hansa Studios. Doch es müssen nicht immer gleich große Maschinen sein. Ältere Mehrspurmaschinen wie eine Fostex R8 oder Tascam MSR24 lassen sich auf Ebay günstig ersteigern und können das DAW-Studio um das „gewisse Etwas“ der Bandsättigung bereichern, wenn man sie mit der DAW per SMPTE Timecode synchronisiert.

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Die Synchronisation von Plugins zur MIDI Clock bedarf meistens nur eines Mausklicks, da VST und AU Plugins direkt darauf zugreifen können.

Möchte man zwei Software-Produkte auf demselben Computer miteinander synchronisieren, geht das meistens wie oben erwähnt direkt. Auch hier definiert man einen Master und einen Slave und den MIDI-Port, auf dem der Master senden und der Slave hören soll. Bei Plugins hingegen ist in der Regel überhaupt keine Konfiguration notwendig. Hier reicht ein Mausklick, um zum Beispiel den LFO eines Synth Plug-ins oder die Verzögerungszeit eines Delays passend zum Songtempo zu synchronisieren. Meistens ist der betreffende Button mit „BPM Sync“ oder „Tempo Sync“ beschriftet.

Möchte man Filme oder Filmclips nachvertonen, bietet sich hingegen die Synchronisation per SMPTE/MTC an. DAWs wie Logic hängen sich in der Regel direkt an den in einen Film integrierten Timecode und folgen diesem. So ist es möglich, das Audio-Arrangement stets synchron zum Film zu halten und am Ende die Tonspur direkt in den Film zu „printen“ oder als Datei zu exportieren, die dann in der Post Production wieder synchron in der Videoschnitt-Software angelegt werden kann.

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Öffnet man ein Video in Logic, kann sich Logic automatisch zum im Video eingebetteten SMPTE Timecode synchronisieren. Beim Spulen im Video spult auch Logic an die passende Stelle im Arrangement.

Bühne

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So manches Effektpedal ist in der Lage, MIDI Clock zu empfangen und sich dazu zu synchronisieren. Das Eventide H9 Pedal kann MIDI Clock sowohl senden als auch empfangen und ist daher idealer Clock Master für andere Pedale.

Auch auf der Bühne ist es oftmals sinnvoll, das Geschehen zu synchronisieren. Spielen die Musiker zu einem Click, ist es sehr einfach, zum Beispiel einzelne Effekte von den Keyboards oder Gitarren zu einer MIDI Clock zu synchronisieren. So kann zum Beispiel das Eventide H9 Pedal an seinen MIDI Ein- und Ausgängen sowohl MIDI Clock senden als auch empfangen.

Verwendet man zum Beispiel einen Computer mit Ableton Live zum Abfeuern von Backing Tracks oder Samples, kann dieser auch zum Generieren der MIDI Clock genutzt werden. Vom MIDI-Interface des Laptops geht es dann zu den Keyboards, um dort eventuell genutzte Arpeggiatoren zu synchronisieren oder LFOs im Gleichtakt schwingen zu lassen. Von einem zweiten Ausgang aus geht es zum Pedal Board des Gitarristen, um dort Digitaleffekte mit MIDI Input wie dem erwähnten Eventide H9 Pedal das Song-Tempo mitzuteilen, welches dieses dann für Delay, Tremolo oder ähnliche Effekte heranziehen kann. Nicht vergessen sollte man FoH und Licht, denn auch für tempobasierte Effekte am FoH-Platz oder zur Musik synchronisierte Lichteffekte ist MIDI Clock sinnvoll. Zu diesem Zweck sollte man dann allerdings die MIDI-Signale per Ethernet übertragen, da lange MIDI-Leitungen für Probleme sorgen können. Manche Bands setzen zudem auf der Bühne Video- und Textprojektionen mit Software wie ProPresenter ein. Auch hier ist es manchmal sinnvoll, per MTC oder MIDI Clock eine MIDI Synchronisation herzustellen.

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Wenn das Audio- oder MIDI-Interface kein SMPTE lesen oder schreiben kann, hilft eine kleine Software für den Mac. Mit dieser ist es möglich, einen beliebigen Audio-IO für SMPTE (LTC) Timecode zu nutzen und diesen an jede andere Software weiterzuleiten oder in MTC zu wandeln.

Doch auch im Kleinen ist MIDI Clock durchaus sinnvoll. Im Folgenden Video zeigen die Spezialisten von Eventide, wie man mehrere Pedale von Eventide auf dem Pedal Board miteinander per MIDI Clock synchronisiert:

YouTube

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Keyboarder mit mehreren Keyboards profitieren ebenfalls von einer Synchronisation per MIDI Clock, insbesondere dann, wenn es um Layering der Sounds verschiedener Keyboards geht und zum Beispiel die LFOs oder Effekte der Sounds synchron zum Tempo laufen sollen, um den Gesamtmix aller Sounds einheitlicher zu gestalten. Vielleicht läuft von einem Keyboard auch ein Arpeggio, das synchron sein soll oder der integrierte Sequencer einer Workstation feuert kurze Phrasen oder ganze Tracks ab. Die Roland Fantom Workstation kann dabei sogar Clock Signale per MIDI und USB senden und empfangen.

Nützliche Tools für die Bühne

Nicht immer steht ein Computer oder geeignete Hardware als Master für die MIDI Clock zur Verfügung oder es müssen lange Kabelwege überbrückt werden. Abhilfe schaffen einige interessante Tools:

E-RM MIDIclock+

Die E-RM MIDIclock+ erzeugt eine MIDI-Clock und verteilt diese via MIDI. Zwei MIDI-Ausgänge stehen zur Verfügung und das Tempo wird bequem auf der Oberseite per Drehregler eingestellt. Zwei Buttons senden MIDI-Befehle für Play/Pause und Rücksprung/Reset. So gelingt auch die MIDI Synchronisation ganz ohne Computer.

 

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Es geht auch ohne DAW oder Sequencer als Master: Die E-RM Midiclock+ liefert eine stabile MIDI Clock und gibt diese auf zwei MIDI Outs aus.

Kenton LNDR Linedriver

Das Problem, MIDI-Signale über große Strecken zu übertragen, lässt sich mit kleinen Zusatztools lösen. Eines dieser Tools ist der Kenton LNDR Linedriver, mit dem es möglich ist, MIDI über Ethernet zu übertragen und somit zum Beispiel eine MIDI Clock von der Bühne aus zum FoH- und Lichtpult zu senden.

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MIDI über lange Strecken zu übertragen, kann problematisch sein. Eine Übertragung per Ethernet bietet eine zuverlässige Lösung, auch für MIDI Clock Signale.

MIDI Solutions Beat Indicator

Der Schlagzeuger möchte nicht mit In Ear spielen und doch möchtet ihr mit eurer Band gerne synchron zu einer MIDI Clock sein, um Delays, Arps und Sequenzen zu timen? Kein Problem: Mit dem MIDI Solutions Beat Indicator geht das auch ohne Kopfhörer, denn er zeigt passend zur eingehenden MIDI Clock mittels LED das Tempo an. Die LED blinkt passend zum eingehenden Tempo der MIDI Clock. Ein perfektes kleines Helferlein für die MIDI Synchronisation auf der Bühne.

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Auch ohne Ton: Zur MIDI Clock synchronisierbares LED-Metronom von MIDI Solutions.

Boss DB-90 Dr. Beat Metronom

Wer den Click nicht scheut, wird sich über das Boss DB-90 Dr. Beat Metronom freuen, denn dies hat einen MIDI-Eingang, über den es sich zur MIDI Clock eines Sequencers etc. synchronisiert. Dieses Feature besitzen die wenigsten Metronome.

 

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Tool für den Drummer: Zur MIDI Clock synchronisierbares Metronom Boss DB-90

Alesis SR16 Drumcomputer

Günstig, gut und perfekt geeignet, um eine MIDI Clock zu generieren und nebenbei noch Drum Loops abzuspielen ist der Alesis SR16 Drumcomputer. Das schon etwas ältere Gerät erfüllt alle Voraussetzungen, um auf der Bühne mit MIDI Clock zu arbeiten. Der Alesis SR16 arbeitet sowohl als MIDI Clock Master wie auch als Slave. Aufgrund der Einzelausgänge können parallel ein Drum Track wie auch ein Click abgespielt werden, den dann beispielsweise nur der Schlagzeuger hört oder per IEM die gesamte Band. Bis zu 100 Songs speichert der Alesis SR16. Per Fußschalter lassen sich diese starten und stoppen. Setzt man eine kleine MIDI Thru-Box ein, kann das MIDI Clock-Signal des Alesis SR16 Drumcomputers bequem an anderes Equipment wie Keyboards oder das Pedal Board des Gitarristen verteilt werden.

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Günstiger Drumcomputer, Metronom und MIDI Clock: Alesis SR16

Morningstar MC6

Das Morningstar MC6 Pedal ist eine Schaltzentrale für sämtliches Equipment auf der Bühne. Es lassen sich nicht nur Programmwechsel und Controller senden, sondern auch MIDI Clock Signale, um mehrere Geräte auf der Bühne zum Songtempo zu synchronisieren. So könnte zum Beispiel der Keyboarder mit dem MC6 seine Patches umschalten und für jeden Song passend das Tempo an das Equipment der Mitmusiker als MIDI Clock ausgeben. Durch die einfache Konfiguration per Software wird das Erstellen von Sets zum Kinderspiel.

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Mit dem Morningstar MC6 lassen sich nicht nur Programmwechselbefehle oder Continuous Controller-Daten senden, sondern auch MIDI Clock.

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Fazit

MIDI Synchronisation ist auch abseits der früher üblichen Synchronisation von Bandmaschinen mit einem Sequencer ein Thema. Ob auf der Bühne oder im Studio, es finden sich immer Geräte, die man gerne im Gleichschritt laufen lassen möchte. Seien es nun Hardware Sequencer und Drumcomputer, zwei Computer, Effektgeräte oder Keyboards mit Arpeggiatoren. Mit einem MIDI Clock Master und mehreren Slaves lässt sich eine solche Synchronisation einfach verwirklichen. Im Studio trifft man zudem häufig auf MIDI Timecode (MTC) und gelegentlich auch noch auf SMPTE Timecode. Im einfachsten Fall steuert man per Laufwerksfunktionen eines MIDI Controllers die DAW und überträgt dabei auch Timecode-Informationen entweder von der DAW zum Controller oder umgekehrt vom Controller zur DAW. Manchmal muss vielleicht die DAW zum Timecode eines Videos synchronisiert werden, wenn es um die Nachvertonung oder das Anlegen von Filmmusik geht. Auch auf der Bühne wird vielleicht zu Videos gespielt. Dazu wird der Timecode des Videos in MTC und MIDI Clock gewandelt, sodass sich weitere Geräte synchronisieren lassen. Oder wie wäre es mit einem Vocal Delay im Timing des Songs ganz ohne ungenaues „Tappen“ des Tempos oder eine stets synchrone Licht-Show? Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

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Forum
  1. Profilbild
    lunatic AHU

    Was für ein Thema. Ich selbst habe es leider immer viel zu stiefmütterlich behandelt. 3 Midiinterfaces liefern hier Signale an den Rechner. Punkt. Mehr als in/out/thru musste ich laaaaange nicht über Midi wissen.
    Das böse Erwachen kam dann mit dem Erwerb der E-RM Multiclock und der Erkenntnis, daß dieses Thema viel komplexer ist als erwartet. Ich wollte Logic als slave laufen lassen und die Multiclock als master. Problem: die Multiclock generiert kein MTC…….haha….
    Da macht man als “alter Hase“ schon mal dicke Backen…….. aber der Rotwein zur Frustbewältigung war deliziös…..

  2. Profilbild
    tuonodriver

    Sehr interessantes Thema und danke für den Bericht! Was sich mir nicht erschliest ist, wieso ist es 2022 immer noch ein Problem mit einer DAW ( z.B ) Ableton vernünftig Hardware zu synchronisieren??! Mir ist schon klar das die Midi Priorisierung als „letzte “ Instanz arbeitet wenn ich das richtig verstanden habe aber liegt das rein am Betriebssystem oder könnte da die DAW dahingehend verbessert werden mit einem speziell dafür vorgesehenen Prozess?
    Kenn mich mit Programmierung nicht aus daher die Frage. Man ist also gezwungen viel Geld für externe Hardware auszugeben ( zB ERM Multiclock USB ) um seine externe Hardware mit der DAW zu syncen…

    • Profilbild
      Green Dino AHU

      Man kann DAW-seitig sicher viel optimieren, allerdings ist da halt das Betriebssystem dazwischen, USB…Für timing-kritische Prozesse ungünstig. Wobei fast alle Sequenzer/Synths mit Sequenzer/Grooveboxen u.ä. sowieso aus der eingehenden Clock das Durchschnittstempo errechnen und damit ihre eigene Clock anpassen, die reagieren nicht direkt auf das Clocksignal. Kritischer sind da Start/Stop und CC/PC. Da muss man dann evtl. viel rumpronieren, mit Spurverzögerung/Vorziehen arbeiten etc.

      Es kann sehr viel helfen das Midi Interface an einen eigenen USB Controller zu hängen (nicht jeder USB Port hat seinen eigenen Controller, oft teilen sich mehrere Ports einen), aber besonders unter Windows kann sich die Performance von System zu System schon unterscheiden (unterschiedliche HW, die unterschiedlich gut mit OS/DAW läuft) und einige User haben ganz akzeptable Performance über Midi.

      Schwieriges Thema…

    • Profilbild
      Kutscher

      Naja aber z.B. die Multiclock bietet doch genau die Tools um das zu lösen.

      Die ERM-Clock lässt sich auch als Slave zu einem Audio Siganal (Plugin getrieben).

      Da Audio deutlich präziser berechnet wird.

      Die idee wurde als erstes von Innerclock Systema umgesetzt (Sync Gen)
      https://www.innerclocksystems.com/

      Oder zuletzt sehr günstig von Midronome
      https://www.midronome.com/

      Ist zwar ein wenig verkopft aber läuft.

      • Profilbild
        Green Dino AHU

        Ja klar, das Level einer Multiclock o.a. wird man über USB Midi nicht erreichen.

        Wer Elektron-Kisten hat kann z.B. Overbridge in der DAW nutzen um Midi Clock und Start/Stop an andere Midigeräte zu verteilen. Funktioniert mittlerweile richtig gut.

  3. Profilbild
    .MOX

    Vielen Dank für den Artikel. Das Thema hat mir schon oft die Lust am Musikmachen verhagelt. Ist ein willkommener Anlass an meinen Setup mal wieder etwas auszuprobieren. :-)

  4. Profilbild
    Winterfest

    Spannend wird es auch, wenn man Midigeräte und Modularsystem syncen möchte. Zum Glück gibt es da gute Möglichkeiten.

  5. Profilbild
    Anthony Rother AHU

    Vielen Dank für den Artikel.
    Ich arbeite die letzte Zeit wieder viel mit MIDICLOCK und externen Sequenzer (TR8S, MODOR DR-2, PULSAR-23) gearbeitet.
    Da kommt der Bericht genau richtig zur Auffrischung und mit interessanten Details. :-)

  6. Profilbild
    elblaut

    Der Artikel kommt zur richtigen Zeit. Danke dafür.
    Ich hatte die letzten Jahre, nur mit einem Controller-Keyboard bewaffnet, komplett ‚in the Box‘ gearbeitet. Nun sind bei mir in den letzten 10 Monaten zwei analoge Synths, ein Midi-Interface und ein iPad dazu gekommen. Das ist manch mal ganz schön tricky.

  7. Profilbild
    St@rex

    Das große Mysterium MIDI ;-) Vielen Dank für den Workshop – wieder viel gelernt und etwas mehr verstanden…

  8. Profilbild
    chalaco

    Sehr schöner Artikel mit allem was man zum Thema wissen muss. Hab es mir als Nachschlagewerk gesaved, falls ich vergesse was es mit den einzelnen Sync Arten auf sich hat ;)

  9. Profilbild
    Digitalia

    “ Seien es nun … zwei Computer… Mit einem MIDI Clock Master und mehreren Slaves lässt sich eine solche Synchronisation einfach verwirklichen.”

    Huh? Was? Midi clock um Computer im Gleichschritt laufen zu lassen? 🤭
    Erzählt Anfängern doch nicht eure alten Kriegsgeschichten. 🙄
    Ich benutze ableton link; könnte nicht einfacher oder bequemer sein.
    Viele Grüße aus dem hier und jetzt.
    (Was nicht abelton link spricht hat halt verschissen und kommt nicht in die Einkaufstüte.)

    • Profilbild
      Markus Galla RED

      Wenn du dich mit Link intensiv beschäftigt hast, wirst du bestimmt wissen, was damit geht und was nicht. Ansonsten: https://help.ableton.com/hc/de/articles/209776125-Link-Features-Funktionen-und-FAQ

      Du bist gerne eingeladen, diese Diskussion mit deinem umfangreichen Fachwissen über Link zu bereichern, solange du es sachlich und ohne herablassende Äußerungen oder Beleidigungen tust. Es gibt hier nämlich tatsächlich Leser, die diese Artikel hilfreich finden und für sich nutzen. Warum schreibst du nicht einen Leserbericht über Link? Dann haben alle was davon.

      • Profilbild
        Digitalia

        Midi clock ist midi clock,
        SPP und MTC und smpte machen andere Sachen.
        Da hast du selbst alles schön durcheinander geworfen und nicht gemerkt. ;)
        Fürs Schreiben werd ich nicht bezahlt, mach mal selbst.

        • Profilbild
          Digitalia

          Um meine Gedanken zu abelton link vs alte Synchronisationsmethoden knapp zusammenzufassen:
          das alte gedöhns ist total unmusikalisch, hey dein einsatz kommt auf die nächste 1 im Takt versteht jeder Musiker, abelton link auch. :)

        • Profilbild
          Markus Galla RED

          Entschuldige, aber da ist nichts durcheinander geworfen. Es ist alles korrekt erklärt und voneinander abgegrenzt. Was Ableton Link kann und was nicht, steht in deren FAQ. Wenn es für dich passt, ist es doch prima. Leider funktioniert es nur nicht für jeden Anwendungsbereich und deshalb nutzt selbst Ableton Live auch alle anderen Synchronisationsmethoden.

          • Profilbild
            Digitalia

            Äh du schlägst vor 2 Computer per midiclock zu syncen … will ich wirklich nicht länger drauf eingehen. Du weißt warum.

            SPP, Smpte und mtc sind doof weil es eben absolute Zeitangaben sind und keine relativen.
            Midi clock ist genauso dumm weil sie eben auch überhaupt keine Ahnung vom Takt und wo im Takt hat.
            Wir pausieren mal einen Moment und lassen das sacken.
            Moment mal, wollen wir hier Musik machen oder nicht? ;)

            Oben erklärst du noch schön was ein Dirigent so macht,
            leider hat daß überhaupt nichts damit zu tun wie midiclock, mtc oder smpte und spp funktionieren. 🫣
            Enter abelton link. ;)

            • Profilbild
              Digitalia

              Ups, smpte and mtc sind natürlich tempo abhängig, aber nicht dazu gedacht um wirklich Musik damit zu machen, sondern um die Musik an die Bild framefrate anzupassen um synchron zum bildschnitt zu sein. Braucht man also für Filmmusik und sonst eher nicht. Deswegen wird hier auch nicht in Takten oder Zeit sondern in Frames gedacht.
              An live Musik hat hier kein Mensch gedacht, sondern nur an drück auf beiden Maschinen auf Play und spiel die Sequenz und das Band gleichzeitig ab.Bandmaschiene und sequencer zusammen tuckern zu lassen halte ich 2022 auch für recht exotisch. So will man nicht mehr arbeiten.
              Deswegen ist das auch alles so unmusikalisch. ;)

              • Profilbild
                Markus Galla RED

                Sorry, wenn ich dir das sagen muss, aber jede der genannten Synchronisationsmethoden ist dazu geeignet, Geräte, die diese sprechen, miteinander zu synchronisieren. Es hängt nur vom genauen Anwendungsbereich ab. SMPTE und MTC auf Film zu reduzieren, zeugt dann eher von Unwissen. Im Live-Bereich werden viele Gewerke darüber synchronisiert, sobald eine absolute Zeit wichtig ist: Licht, Ton, Video. Die GrandMA Lichtpulte nutzen genauso Timecode wie ein simples Behringer X32. Im Tonstudio wurde SMPTE auf Band aufgezeichnet, um anschließend MIDI-Geräte und die VCA-Automation des Mischpults dazu zu synchronisieren oder zwei Bandmaschinen, wenn 24 Spuren nicht ausreichten. Und auch heute setzen Tonstudios noch SMPTE und MTC und MIDI Clock ein. Selbst manche Plugins synchronisieren sich untereinander per MIDI Clock, von Sequencern und Arpeggiatoren in Hardware Synths ganz zu schweigen. Ich habe da noch nie Ableton Link gesehen. Wenn du mit Ableton Link auskommst, schön für dich. Aber ansonsten zeichnen sich die Kommentare eher durch Unwissenheit aus. Nur weil du etwas in deiner Welt unpraktisch findest und nicht nutzt, bedeutet es nicht, dass der Rest der Welt das auch so sieht oder es dort nicht existiert. So, genug jetzt, die Sonne scheint und es gibt wichtigere Dinge zu tun 🎸

                • Profilbild
                  Digitalia

                  Absolute Zeit find ich total unpraktisch.
                  Wenn man nur starre Strukturen abfahren will mag das reichen.
                  Ich spring aber wild durchs Arrangement wie ich grad Lust habe.
                  Das Stück kann eine halbe oder zehn Minuten lang sein. Wie ich grad Bock hab.
                  Da kann ich mit absoluter Zeit nichts anfangen. ;)

  10. Profilbild
    eisen-uli

    Ich schaue immer mal wieder nach ner DAWless MidiMasterclock, aber die Preise, die da aufgerufen werden, gehen einfach nicht in mein Hirn. Gibt’s da keine tried and true Arduino-Lösung? Geiler Artikel übrigens, kannte beruflich SMPTE, aber wusste nicht, dass der mit dem MTC so sehr verwandt ist. Song Positioner kannte ich überhaupt nicht.

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      Markus Galla RED

      Schau dich mal bei den Raspberry Pi Projekten um. Da gibt es viele Musiker in der Community. Da hat bestimmt schon einer was entwickelt. Arduino aber bestimmt auch.

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        eisen-uli

        Ah daran hatte ich nicht gedacht, danke! Allerdings hab ich noch ein nicht benötigtes Arduino rumfliegen, und Raspberry Pi is fast schon wieder so kostenintensiv, dass es sich fast nicht lohnt. Und mMn auch hardwaremässig eher mit Kanonen auf Spatzen, trotzdem danke für den Hinweis!

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          Markus Galla RED

          Ich habe gerade mal Google bemüht: Gibt es für Arduino alles! Du kannst dir die schönste Lösung aussuchen.

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