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Test: Fender David Gilmour Signature Stratocaster, E-Gitarre

Fender David Gilmour

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Irgendwie hat der Name “Custom Shop” ja schon etwas Magisches an sich. Nicht wenige denken dabei an ein Team von absoluten Fachmännern, die sich zwischen Edelhölzern, Bunddrahtrollen und Holzspänen über eine Werkbank beugen, um dort ein Instrument zu fertigen, welches nicht nur soundtechnisch, sondern auch preislich in einer besonderen Liga spielt. Der Geruch von Leim und frisch geschnittenem Holz durchzieht die kleine Werkstatt, und die Liste der Kunden ist gespickt mit berühmten Namen. So oder so ähnlich zumindest kann man sich auch den Fender Custom Shop vorstellen, wenn gleich auch dort nicht alles nur aus purer Handarbeit besteht, die Vorgehensweise beim Bau einer Gitarre /eines Basses aber mit der industriellen Großfertigung, wie man sie heute aus Fernost kennt, nicht zu vergleichen ist. Hier werden wahrhaftig noch Tonhölzer handselektiert, Bünde in Handarbeit abgerichtet und dem Ganzen zum Abschluss auch noch das perfekte Setting verpasst – natürlich eigens von einem dazu beschäftigten Mitarbeiter. Also alles Dinge, die den Preis eines Instrumentes in oft schwindelerregende Höhen treiben – und so ist es auch mit unserem heutigen Test-Instrument, der Fender David Gilmour Signature Stratocaster. Ein Instrument, welches die Handschrift eines des wohl einflussreichsten Musikers unserer Zeit trägt – und den Geldbeutel ein gutes Stück leichter machen kann.

-- Fender David Gilmour Signature -- — Fender David Gilmour Signature –

Lieferumfang/Konstruktion

“Leicht” ist ein gutes Stichwort, denn das Case mit dem wertvollen Inhalt ist alles andere als das. Das liegt aber noch nicht mal an der Gitarre selbst, sondern an dem umfangreichen Zubehör, das Fender dem neuen Besitzer der Fender David Gilmour Signature Stratocaster mit auf den Weg gibt. Allen voran wäre da der über 200 Seiten starke Bildband “The Black Strat”, welcher in ausführlicher Form und mit vielen hochwertigen Fotos die Entstehungsgeschichte des David Gilmour Signature-Instrumentes dokumentiert und darüber hinaus auch die Geschichte der Band Pink Floyd und ihres musikalischen Schaffens darstellt. Weiterhin findet sich in dem mit grünem Samt ausgestatteten Ledercase eine Dreier-CD von Gilmours Soloprojekt, ein hochwertiger Ledergurt, ein Satz David Gilmour GHS Boomers-Saiten der Stärke 010″, ein Evidence Audio Klinkenkabel mit einer Länge von drei Metern, Poliertuch, Schlüssel und natürlich das Zertifikat des Fender Custom Shops. Das erklärt somit das hohe Gewicht des Case, denn die Gitarre selbst ist ein typisches Strat-Leichtgewicht, was man nach dem Herausnehmen aus dem Koffer sofort bemerkt.

-- Das Case mit grünem Samt -- — Das Case mit grünem Samt –

Klangbeispiele

  1. Profilbild
    iltis30

    Bitteschön, was ist denn das? Ein positives Fazit einer Signature-Gitarre, auf der man offensichtlich den typischen Stil des namensgebers nicht verwirklichen kann? Gilmour benutzt bekanntermaßen sehr ausgiebig sein Tremolo und würde eine Gitarre, die das mit sofortigem Verstimmen quittiert, sicher nicht benutzen. Also nur eine ordentliche Strat. Meine Empfehlung: nicht kaufen! Für weniger Geld baut dir ein guter deutscher Gitarrenbauer deine Wunschstrat mit wirklich gutem Tremolo-System.

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