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Test: Mooer Little Monster AC

Little Monsta!

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Vor Kurzem hatten wir das Vergnügen, eine Auswahl von Effektgeräten der Firma Mooer in einem Review zu besprechen. Die kleinen Kistchen präsentierten sich im Test in Topform und machten neugierig auf weitere Produkte dieser noch recht jungen chinesischen Company. Und diese Neugier soll befriedigt werden, denn mit dem Mooer Little Monster AC trudelt ein weiteres interessantes Gerät zum Test in unsere Redaktion ein. Ein Vollröhren-Gitarrentopteil im Hosentaschenformat, welches laut Herstellerangabe angetreten ist, um in die Sound-Fußstapfen einer der erfolgreichsten und legendärsten Amps aller Zeiten zu treten: dem unvergessenen VOX AC30 Top Boost.

Wollen wir mal schauen, inwieweit es gelungen ist, diesen britischen Ur-Sound in ein kleines Metallkistchen aus China zu pressen.

Front

— Mooer Little Monster AC —

Aufbau/Verarbeitung/Features

Metallkistchen ist eine wahrhaft treffende Bezeichnung, denn der Mooer Little Monster AC wirkt schon auf den ersten Blick sehr robust und solide konstruiert. Eingebettet in einem pulverisierten Stahlblechgehäuse mit den Maßen von 120x193x105 mm sitzt die Elektronik des kleinen Vollröhrenzwergs unter einer verchromten Lochmetallblende, auf welcher auch der Mooer-Schriftzug angebracht wurde. Hier unter der Haube werkeln eine ECC83-Röhre in der Vorstufe und das Modell EL84 in der Endstufe, was dem Zwerg eine Ausgangsleistung von fünf Watt beschert. Durch die Löcher der Abdeckung ist das Innenleben schon ganz gut zu erkennen, wahre Puristen und Röhrenfans könnten aber durch wenige Handgriffe (und einem Schraubendreher) die Abdeckung abnehmen – und so den Kolben beim Glühen direkt zuschauen.

Inside_Front

— Mooer Little Monster AC entkleidet —

In leicht violett gefärbtem und gebürstetem Aluminium sitzen die wenigen Schalter und Regler zur Bedienung des Mooer Little Monster AC. Da wäre zunächst natürlich die Eingangsbuchse zum Anschließen der Gitarre, die fest mit dem Gehäuse verschraubt wurde. Direkt daneben sitzen die zwei Metallswitches, welche sich für den Grundsound des Amps verantwortlich zeigen. Schalter eins wählt zwischen den Betriebsarten “Thin” und “Mellow”, was im Prinzip einer rudimentären Klangregelung entspricht. Hier steht “Thin” für einen höhenreichen und knackigen, “Mellow” hingegen für einen warmen und bassreichen Grundsound.

Der zweite Schalter lässt den Benutzer zwischen den Funktionen “Normal” und “Top Boost” auswählen – in Anlehnung an die Ausstattung des VOX AC30 Top Boost mit seinen zwei Eingangsbuchsen. Hier sorgt der Mini-Switch für eine im Top Boost-Mode für eine deutliche Gain-Anhebung des Signals.

Klangbeispiele

  1. Avatar Image
    skaRulez

    Hi Stephan, schöner Testbericht.
    Das Teil macht mich echt neugierig, nur hab ich leider keinen Cabinet, aber einen ISA One Preamp, in der aktuell meine Gitarre steckt um dann am Rechner über Guitar Rig zu laufen. Nun meine Frage: Ist es möglich den Mooer an den DI oder Line in des ISA anzuschliessen, um dann echten Röhrensound am Audio-In meiner Soundkarte (HDSP 9632) zu haben ?

    • Avatar Image
      Stephan Güte AHU

      Hey skaRulez,

      ich befürchte daraus wird nix … der Mooer benötigt, wie fast jeder Röhrenamp, zwingend einen Lastwiderstand in Form einer angeschlossenen Lautsprecherbox …

      Lösung: Den Amp und ein günstiges 1×12″ Cabinet dazu, fertig ist der Röhrenschmaus :)

      Viel Spaß noch auf Amazona.de!

      Stephan

      • Avatar Image
        • Avatar Image
          akay

          … und Guitar Rig lässt sich in der Kombi wunderbar als Effektgerät nutzen. TS zum anblasen, Phaser, Wah, …

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