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Test: Resolume 3

Resolume 3

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Als Resolume im Jahr 2001 veröffentlicht wurde, war die VJ-Szene noch recht jung, unorganisiert und experimentell. Zusammen mit einigen wenigen Alternativen war Resolume eines der ersten Programme, das dem VJ mit einem auf Anhieb verständlichen Benutzerinterface und intuitiv nutzbaren Funktionen ein stabiles Basis-Setup bieten konnte. Mit der Version 2 wurde das bestehende Konzept weitergedacht und um sinnvolle Funktionen ergänzt. Doch dann wurde es erst einmal still um Resolume. Während sich die Szene entwickelte, weiter experimentierte und neue, innovative Tools entstanden, war Resolume bald noch als stabiles und nützliches Werkzeug, aber immer weniger als neuartig und kreativ bekannt.

Persönlich hatte ich Resolume schon fast abgeschrieben, als mich im April 2008 die Neuigkeit erreichte, dass es eine neue Version mit vollständig neu entwickeltem User-Interface geben sollte. Das hörte sich schon mal nach einem Schritt in die richtige Richtung an und weckte sofort meine Aufmerksamkeit. Inzwischen ist nach einigen mehr und auch weniger stabilen Beta-Versionen Resolume 3, getauft mit dem neuen Zweitnamen “Avenue”, in seiner finalen Version erhältlich.

Interface

-- Interface: Komplex, aber übersichtlich --– Interface: Komplex, aber übersichtlich —


Mit der offensichtlichsten Neuerung sammelt Avenue gleich mal dicke Pluspunkte. Das neue Interface ist aufgeräumt, sehr minimalistisch gestaltet und doch voll mit zahlreichen Funktionen. Gut, dass sich Resolume vom weiß-pinken Bonbon-Design verabschiedet hat. Die neue Oberfläche in Grautönen mit Gelb als Auszeichnungsfarbe stellt endlich die Clips in den Vordergrund, wie es sich gehört.

Der Aufbau der Oberfläche erschließt sich schnell und ist immer logisch. Während die obere Bildschirmhälfte den Ebenen und Clips gehört, zeigt der untere Teil Informationen und Einstellungen zum gerade ausgewählten Clip, der Ebene und der Komposition an. Die einzelnen Bedienelemente sind klar und schnell zu erkennen. Hinter vielen unauffälligen Schaltflächen verbergen sich allerdings weiterführende Funktionen. Wo diese zu finden sind, will erstmal gelernt oder nachgelesen werden, sonst verpasst man einen erheblichen Teil der Funktionalität. Ein Kritikpunkt ist das aber nicht, denn so zeigt sich das Interface immer aufgeräumt und übersichtlich.

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