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Test: AKG K267 TIËSTO, DJ-Kopfhörer

Der Alleskönner?

30. Oktober 2014

Anfang 2013 hatten wir einen Kopfhörer im Test, den AKG K167, der in Zusammenarbeit mit dem DJ und Produzenten TIËSTO entwickelt wurde. Die Zusammenarbeit mit TIËSTO allerdings ergab nicht nur ein Modell, sondern drei. Nachdem wir mit dem K167 das Mittelklasse-Modell im Test hatten, schauen wir uns abgesehen von dem K67, dem preisgünstigen Modell, auch einmal den AKG K267 TIËSTO, das Spitzenmodell mit dem selbstverständlich auch höchsten Preis an.

Der AKG K267 - flankiert von einem großen Tiësto-Logo

Der AKG K267 – flankiert von einem großen Tiësto-Logo

Der K267 ist ein professioneller dynamischer DJ-Kopfhörer mit geschlossener Bauform.
Mit rund 290 g (ohne Kabel) gehört der Kopfhörer zum oberen Bereich hinsichtlich des Gewichts, geschuldet der doch überdurchschnittlichen Größe der Komponenten und einer Tatsache, die Vertrauen schafft: Wer sich den K267 genauer anschaut wird feststellen, dass ein Großteil des Bügels sowie der Kapsel aus eloxiertem Aluminium besteht. Dies ist gerade im Bereich des Gelenks ein Pluspunkt, denn schnell stellt man fest, dass hier doch eine große Flexibilität besteht.

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AKG K267 TIËSTO

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Während gleichzeitig viele Firmen DJ-Kopfhörer recht schlank bauen, ist der K267 doch alles andere als klein.

Ein weiterer Grund für das Gewicht liegt sicherlich auch in der Art des Kopfhörers, der Tatsache, dass es sich um einen Over-Ear Kopfhörer handelt, sind natürlich die großen Ohrmuscheln geschuldet.

Auffällig beim K267 ist ohne Frage der Bügel. Dieser wird dominiert von einer großen Leder-Blende an der Oberseite, in die ein AKG Logo geprägt ist. Unterseitig befindet sich ein sehr weiches, dickes Stoffpolster.

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Ein "kleines" Logo auf Leder.

Ein „kleines“ Logo auf Leder

Eine weitere Auffälligkeit wird sicherlich bei einem Blick auf die Ohrmuscheln sichtbar. Drei Bezeichnungen sind hier zu finden: Studio, Club und Stage, sowie ein drehbarer Kunststoffring. Dies dient der Einstellung verschiedener Klangarten, auf später noch einmal genauer Bezug genommen werden wird.

Zunächst jedoch einmal zurück zu den äußeren Werten des Kopfhörers.

Durch das große Polster am Bügel sitzt der wirklich überdurchschnittlich bequem und weich auf dem Kopf, auch bei längerem Tragen. Ein Manko haben diese Arten von Polster, welches sich erst nach einiger Zeit im Gebrauch bemerkbar macht. Stoffpolster nehmen im Gegensatz zu gummierten Bügeln Schweiß und Gerüche sehr stark auf. Jeder kennt den Geruch seines T-Shirts nach einer langen Clubnacht. Das Shirt kommt in die Wäsche, was aber macht man mit dem Polster des Kopfhörers? Dies wird (wenn überhaupt) gelüftet und kommt dann beim nächsten Einsatz unwohl riechend wieder auf den Kopf. Also, ein definitives Plus für die weiche Polsterung, ein Minus für die fehlende Möglichkeit, das Polster zu wechseln.

Das dicke Polster des AKG K267.

Das dicke Polster des AKG K267

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Über den Autor
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Bolle / Johann Boll RED

Mit 11 Jahren der erste eigene Plattenspieler, mit 18 oder 19 der erste Gig. Zwischendurch fleissige Arbeit im Plattenladen. Abi, Studium - erst Wirtschaftsingenieurswesen, dann Tontechnik.
Aktuell ist er in vielen Bereichen tätig, unter anderem als Tourmanager und Tourtechniker für Richie Hawtin.
"Pauls Büro" war er als Act, derweil lautet der Name "Johann Boll". Er war einer der Köpfe hinter Veranstaltungsreihen wie dem "Schwärmertanz" und "Tummeln", war eine Zeitlang der Kopf hinter ...

Forum
  1. Profilbild
    OdyPody

    Ohrpolsterwechsel dauert 10 Sekunden wenn es hoch kommt. Es gibt eine kleine Kerbe in dem äußeren Kunststoffring da schiebt man ein paar Milimeter des Randes des neuen Polster hinein und dreht dann das gesamt Polster einfach drauf. feddisch. Einfacher geht wirklich nicht….

  2. Mehr anzeigen
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