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Epiphone präsentiert Prophecy Series

5. November 2020

Epiphone bringt Prophecy Series raus

Muss es denn immer die Singlecut sein? Auch wenn die Qualität vieler Epiphones in den letzten Jahren zugelegt hat, sind die Kollektionen auch insgesamt ein bisschen eintönig – dass darüber Verdruss herrscht, scheint die Firma endlich verstanden zu haben. Die neue Prophey Kollektion soll ein erstes Fundament einer neuen Vielfalt aus Epiphone Hause legen – erfreulich, wenn auch überfällig.

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Wir haben zuletzt in diesem Vergleichstest den Versuch gewagt, mehrere Epiphones miteinander zu vergleichen. Einige Epiphones der Prophecy-Reihe warten mit den derzeit immer stärker gehypten Fishman Fluence Humbuckern auf – interessant, was das Voicing dieser Humbucker im Epiphone-Kontext reißen wird. Fällt übrigens unterschiedlich aus, das Voicing. Zum einem gibt es das warme BurstBucker-Vintage-Feeling, das für die LP-Modelle zum Einsatz kommt. In Sachen Hardware gibt es auch erfreuliches zu verzeichnen: Grover Rotomatic Tuner, LockTone Tune-O-Matic Steg und ein Graph Tech NuBone Sattel. Darüber hinaus: Custom Binding, Ebenholz Griffbrett, Jumbo Bünde und Weight Relief. Der Hals ist asymmetrisch, kommt im SlimTaper-Format daher und erstreckt sich über 24 Bünde. Alles in allem also eine ziemlich runde Sache.

Auch schön: Satin Finish auf Ahornplatten in Red Tiger Gloss, Olive Riger Gloss oder Black Aged Closs. Die Modellsparten, welche die Prophecy Serie abdeckt, besitzt übrigens eine kleine Überraschung – aus was für einem Grund auch immer haben Epiphone dem Explorer-Modell den Namen Extura gegeben. Angelehnt ist das Ganze am tieferen Cutaway der (unsäglichen) Gibson Futura – seltsame Angelegenheit. Nichtsdestotrotz ein überfälliges Signal seitens Epiphone. Die Low- und Mid-Budget Grenze wird bei der Prophecy Serie übrigens ordentlich angekratzt – das kostet jeweils 899,- Euro und kommt leider ohne Gigbag aus. Damit könnte es für Epiphone diesmal wirklich um Neuland gehen – aus dem Stehgreif fallen mir nicht so viele Gitarren aus dem Hause ein, die an der tausend Euro-Grenze kratzen.

Trotzdem – wir sind gespannt. Wie bereits erwähnt: Das Voicing der Fishman Fluence Humbucker kann in bester Push-Pull Manier der Volume- und Tone-Regler gewechselt werden, die Verarbeitung scheint einiges her zu machen. Die Push- und Pull-Funktion ist einiges wert, vor allem wenn man bedenkt, wie distinkt die Fishman Voicings sein können. Wird es also demnächst bei uns im Test geben, das Ganze.

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