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Feature: Berühmte Gitarrentakes, die Fehler waren

Berühmte Gitarrentakes, die Fehler waren

28. Mai 2024

 

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Die Rockgeschichte ist voller unerwarteter Wendungen und manchmal sind es gerade die Fehltritte, die zu den interessantesten und charakteristischsten musikalischen Momenten führen. Hier sind einige berühmte Gitarrenparts und -takes, die ursprünglich Fehler waren, aber letztendlich zu ikonischen Teilen der Musikgeschichte wurden.

Genie und Wahnsinn liegen bekanntlich oft nah beieinander. Und um „Lightning in the bottle“ einzufangen, wie es im Englischen so schön heißt, ist es manchmal wichtig, dass eben nicht alles nach Plan läuft. Sicher, damit sich Songs ins kollektive kulturelle Gedächtnis einbrennen, bedarf es oft einer minutiösen Planung und Umsetzung von Ideen und Parts. Alle Zutaten sind „perfekt abgewogen“, der Sänger trifft jede Note perfekt, Gitarre & Bass machen ihren Job fehlerfrei, das Schlagzeug pumpt – und zack, geht das Kalkül auf und man hat einen Hit. Vor allem der Ansatz heutzutage zeugt von einer sehr kalkulierten Art, „Hits“ zu schreiben. Da werden Top 10 Listen der letzten zehn Jahre von Algorithmen ausgewertet, die erfolgreichsten Chords und Kadenzen daraus abgeleitet und am Reißbrett Songs gebaut, die dann jeder zwei Wochen nach Erscheinen wieder komplett vergessen hat.

Doch vor allem die alten „Größen des Rock“, wilde, entfesselte, bisweilen unverantwortliche und geniale Musiker, waren oft gar nicht in der Lage, diesem „Malen nach Zahlen“-Prinzip der Musikproduktion zu folgen. Auch wenn es sich hierbei um ein recht modernes Phänomen handelt, spielte auch früher Planbarkeit von Studio-Sessions eine wichtige Rolle und oft genug ging eine Menge schief. Auf jeden „erfolgreichen“ Unfall kommen wahrscheinlich hunderte, die nicht so erfolgreich waren. Doch wir wollen uns eben diese paar „fehlerhaften“ Parts, „irren“ Experimente ansehen, die sich in der Musikgeschichte ereilten und es ins kollektive Musikgedächtnis geschafft haben. Also, ohne weitere Einleitung – 10 Gitarrentakes, die eigentlich Fehler waren und trotzdem (oder deshalb) weltberühmt wurden.

The Kinks – „You Really Got Me“

Wenige Gitarristen prägten den harten Rock so sehr wie Dave Davies – sein Sound legte vor, wie aggressive Gitarrenmusik klingen kann und das vor vielen Jahrzehnten schon. „You Really Got Me“ war eine der erfolgreichsten Singles der 60er-Jahre. Der verzerrte Gitarrensound, der diesen Song prägt, war das Ergebnis eines zufälligen Experiments von Dave Davies, der die Membran seines Verstärkers mit einer Rasierklinge zerschnitt. Dieser „Fehler“ führte zu einem der einflussreichsten Gitarrensounds in der Rockmusik. Davies erklärt das Ganze dem Guardian in 2013:

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„Meine Jugendliebe Sue wurde schwanger und wir wollten heiraten. Aber unsere Eltern sagten, wir seien zu jung und trennten uns. Ich war ohnehin ein rebellisches, wütendes Kind, aber das hatte eine tiefgreifende Wirkung auf mich. Ich war voller Wut. Etwas später war ich sehr deprimiert und spielte mit einer Rasierklinge herum. Ich hätte mir leicht die Pulsadern aufschneiden können, aber ich hatte einen kleinen grünen Verstärker, einen Elpico, der scheiße klang. Ich dachte: „Ich werde es ihm beibringen“ – und schlitzte die Lautsprechermembran auf. Das hat den Klang meiner Gitarre verändert. Als ich dann diesen Verstärker mit einem anderen, einem Vox AC30, verkabelt habe, wurde er viel, viel lauter.“ Raus kam, wenn man so will, der Proto-Fuzz-Sound.

Led Zeppelin – „Whole Lotta Love“

Einer meiner „Lieblingsunfälle“ überhaupt: Der mittlere Teil von Whole Lotta Love enthält ein Theremin-Solo, gefolgt von einem Gitarren-Intermezzo von Jimmy Page, das viele zufällige Echo- und Feedback-Effekte enthält. Während der Aufnahme von „Whole Lotta Love“ in den Olympic Studios in London im Jahr 1969, spielte Page sein Gitarrensolo durch einen Vox Super Beatle Verstärker und verwendete dabei einen Theremin für die unheimlichen und schwebenden Geräusche. Das Besondere dabei: Ursprünglich wollte Page nur bisschen improvisieren, ohne eine feste Struktur im Kopf zu haben. Doch die rohe, spontane Energie, die dabei entstand, passte perfekt zum kraftvollen und psychedelischen Klang des Songs. Man fackelte also nicht lange rum: Page und der Produzent Eddie Kramer entschieden sich, die ursprüngliche Aufnahme fast unverändert zu lassen, da sie die rohe Intensität und das organische Gefühl beibehalten wollten.

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Dazu lässt sich nur sagen: Der Drang nach Perfektion, so bezeichnend für die Studiolandschaft von heute, hätte diesen Moment wahrscheinlich eliminiert. Dabei ist der Part ein perfektes Beispiel dafür, wie unerwartete und ungeplante Momente manchmal die denkwürdigsten in der Musikgeschichte sein können.

The Beatles – „Helter Skelter“

Ich muss mich an dieser Stelle outen als Beatles-Banause. Sie haben mich einfach noch nicht abgeholt – bis auf eine Handvoll Songs. Einer davon: Halter Skelter. Während der Aufnahmesessions im Studio 2 der Abbey Road Studios experimentierten McCartney und die Band mit verschiedenen Klängen und Techniken, um den gewünschten rohen und aggressiven Sound zu erzielen. Sie nutzten Verzerrungen, Feedbacks und andere Effekte, um die Intensität des Songs zu verstärken. Der Aufnahmeprozess war chaotisch und wild, mit mehreren Takes und Schichten, die übereinander gelegt wurden.

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Da wäre zum Beispiel das Endsegment, in dem Ringo Starr, der Schlagzeuger der Beatles, erschöpft in die Mikrofone schreit: „I’ve got blisters on my fingers!“ Dieser Moment, der im Song zu hören ist, war nicht geplant, sondern das Ergebnis der intensiven und langen Aufnahmesession. Ließ man auch drinnen, was  dem Song eine zusätzliche Ebene von Authentizität und Rohheit verleiht. Die chaotische Natur der Aufnahmen führte dazu, dass „Helter Skelter“ eine Energie und Unmittelbarkeit besitzt, die schwer zu replizieren ist. Die Kombination aus hartem Gitarrensound, wilden Vocals und der unorthodoxen Struktur des Songs machte ihn zu einer der härtesten Rocknummern, die die Beatles je produziert haben. Und wie gesagt – einer der wenigen, die mich persönlich abholen.

Neil Young – „Cinnamon Girl“

Nicht unbedingt ein „Unfall“, sondern eine kreative „Laune“, die Geschichte schrieb: Das berühmte Ein-Note-Solo in diesem Lied ist ein perfektes Beispiel dafür, wie ein einfacher Ansatz unerwartet effektiv sein kann. Neil Youngs „Cinnamon Girl“ ist ein ikonischer Song, der 1969 auf seinem Album „Everybody Knows This Is Nowhere“ veröffentlicht wurde. Der Song wurde von Neil Young geschrieben und zusammen mit seiner Band Crazy Horse aufgenommen. Das Gitarrensolo dabei ist ungewöhnlich, weil es aus einer einzigen, wiederholt gespielten Note besteht – und Neil Young holt wirklich alles aus dieser Note raus, spielt sie mit einer rhythmischen Intensität, die perfekt zum Rest des Songs passt. In einer Zeit, in der viele Gitarrensolos durch technische Virtuosität und komplexe Melodien geprägt waren, setzte Young ein starkes Zeichen, indem er sich auf das Wesentliche konzentrierte – weniger ist eben oft mehr!

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Grateful Dead – „Dark Star“

Ich persönlich hoffe, dass Grateful Dead nicht in Vergessenheit geraten. Großartige Band, und Grateful Dead’s ikonisches Stück „Dark Star“ ist ein Paradebeispiel für die improvisierte Magie, die die Band auf die Bühne brachte. Jerry Garcia, der Lead-Gitarrist der Band, war bekannt für seine außergewöhnlichen Improvisationsfähigkeiten. Während der Live-Auftritte von „Dark Star“ waren seine Soli oft von unerwarteten Noten und anscheinenden „Fehlern“ durchzogen. Dabei wusste der Gute ganz genau, was er da tat. Garcia’s Ansatz zur Improvisation war stark von Jazz und Blues beeinflusst, wo das Einbinden von „falschen“ Noten als Teil des kreativen Prozesses angesehen wird.

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Ein bekanntes Beispiel ist eine Live-Version von „Dark Star“ aus dem Jahr 1972, in der Garcia während seines Solos mehrere Male anscheinend aus der Tonart fällt. Diese Momente schienen zunächst unpassend, wurden aber schnell in den improvisierten Kontext integriert. Es war diese Haltung, dieser improvisierte und oft unvorhersehbare Stil, der zur Kultbildung der Band beitrug. Die Fähigkeit, „Fehler“ in kreative Höhepunkte zu verwandeln, machte ihre Live-Auftritte unvergesslich und inspirierte Generationen von Musikern – ungefähr 100.000 Psychedelic Rock Gitarristen, die Garcias Spiel als Freifahrtschein erachteten, keine Skalen üben zu müssen.

Rolling Stones – „(I Can’t Get No) Satisfaction“

Das berühmte Riff, das Keith Richards nachts mitten im Schlaf quasi auf einer Akustikgitarre aufnahm, war ursprünglich nur als Platzhalter gedacht. Richards hatte vorgehabt, das Riff später durch ein Bläser-Section zu ersetzen. Die rohe Energie und Unmittelbarkeit des Gitarrenriffs erwiesen sich jedoch als so überzeugend, dass es blieb und einer der bekanntesten Gitarrenparts der Rockgeschichte wurde. In einer späteren Reflexion bemerkte Richards, dass er dachte, das Riff sei „zu einfach“ und schlichtweg „nicht fertig“. Doch der gute Mick Jagger erkannte sofort das Potenzial des Riffs und drängte darauf, es beizubehalten.

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Statt durch Bläser ersetzt zu werden, wurde das Riff zum Herzstück des Songs und trug maßgeblich zu dessen Erfolg bei. „(I Can’t Get No) Satisfaction“ wurde 1965 veröffentlicht und erreichte schnell die Spitze der Charts. Es ist seitdem zu einem der bekanntesten Songs der Rolling Stones geworden und bleibt ein fester Bestandteil ihrer Live-Auftritte – ein Paradebeispiel dafür, wie manchmal die einfachsten Ideen die größten Erfolge hervorbringen können.

Radiohead – „Creep“

Der markante Gitarrensound kurz vor den Strophen kommt von Jonny Greenwood, der ursprünglich versuchte, den Song zu sabotieren, weil er ihn nicht mochte. Während der Aufnahmen zu „Creep“ war Greenwood so frustriert, dass er, kurz bevor die Strophen beginnen, aggressiv auf die Gitarrensaiten einschlug, wodurch der laute, dissonante Sound entstand, der wie ein „Chug“ klingt.

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Doch trotz Greenwoods ursprünglicher Absicht, den Song zu sabotieren, erkannte die Band schnell, dass diese aggressiven Gitarrenanschläge perfekt zum Gesamtgefühl des Songs passten. Der unerwartete Effekt wurde beibehalten und ist seither ein ikonisches Merkmal von „Creep“. Die Kombination aus Thom Yorkes melancholischem Gesang und Greenwoods unvergesslichem Gitarrensound machte „Creep“ zu einem Hit und brachte Radiohead internationale Bekanntheit – einen Song, den wahrscheinlich fast jeder auf der Welt mitsummen kann.

The Velvet Underground – „I’m Waiting for the Man“

Manchmal ist ein chaotisches Gitarrenspiel Teil des Storytellings eines Songs: Lou Reed’s Performance in diesem Track enthält eine Reihe von Dissonanzen und technischen „Unsauberkeiten“, die ursprünglich nicht beabsichtigt waren. „I’m Waiting for the Man“ von The Velvet Underground ist ein ikonischer Track, der 1967 auf ihrem Debütalbum „The Velvet Underground & Nico“ erschien. Lou Reed, der Frontmann und Gitarrist der Band, erzählt in dem Track die Geschichte eines Mannes, der in Harlem auf seinen Drogendealer wartet. Die chaotischen und manchmal fehlerhaften Gitarrenriffs von Reed spiegeln die Nervosität und Unruhe der Handlung in den Lyrics wider. Roh, emotional ehrlich, musikalisch unvollkommen: Das war die Geburtsstunde des Proto-Punk-Stils. Lou Reeds Fähigkeit, Dissonanzen und Unsauberkeiten in seine Musik zu integrieren, hat unzählige Bands beeinflusst. Der Song wird bis heute oft als ein früher Vorläufer des Punkrocks angesehen.

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Van Halen – „Eruption“

„Eruption“ ist eines der bekanntesten und einflussreichsten Gitarrensoli aller Zeiten, gespielt von Eddie Van Halen. Was viele nicht wissen: Das Solo war ursprünglich nie als offizieller Track geplant. Eddie Van Halen nutzte es als Aufwärmübung und spielte es regelmäßig vor den Aufnahmen. Doch der Produzent Ted Templeman hörte Eddie eines Tages diese Übung spielen und entschied spontan, auf „Rec“ zu drücken.

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Eddie Van Halen dachte nicht, dass diese Aufnahme jemals veröffentlicht werden würde. Er sah es lediglich als eine persönliche Übung, um seine Fingerfertigkeit zu trainieren. Trotzdem entschied Templeman, das Solo auf das Debütalbum der Band zu setzen. „Eruption“ wurde schließlich auf dem 1978 veröffentlichten Album „Van Halen“ aufgenommen und erlangte sofort Kultstatus. Das Solo ist bekannt für seine technische Brillanz und enthält viele von Eddies charakteristischen Techniken, wie das zweihändige Tapping, das Hammer-On und Pull-Offs – eben die Nomenklatur einer ganzen Generation von Gitarristen.

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Forum
  1. Profilbild
    CDRowell AHU

    Ja, geil! 🤩

    Danke für deinen Beitrag!

    Um die „richtig“ falsche Version eines Musikstücks zu veröffentlichen benötigt es anscheinend auch von den Profis eine Menge Gefühl für das Richtige.

    Phil Collins, Marty Robbins, The Beatles, Lennon und andere haben bei manch berühmten Song unterhaltsame und einprägsame „Fehler“ eingebunden, wie bei den B-52s und Radiohead…😜👍

    Auf ein „Hohes C“🎻🤣

  2. Profilbild
    Flowwater AHU

    > […] Der Drang nach Perfektion, so bezeichnend für die Studiolandschaft von heute, […]

    Yesssss!

    Das ist – mit Verlaub gesagt – exakt der Grund, warum ich diese gelackten superteuren Produktionen der amerikanischen Superstars nicht hören kann. Da ist (für mich) einfach alles künstlich: die Komposition, das Arrangement, das Image, der Star selber … bis hin zum Silikongel über den Brustkorb-Rippen der weiblichen Artisten. Fürchterlich.

    Ähnlich verhält es sich mit aktuellen Radioproduktionen in DE: Bloß keine Innovation, selbstähnlich bis zur Unkenntlichkeit, der kleinste (langweiligste) Nenner »rulez«. Unhörbar öde. 🥱

    Ich weiß schon, warum ich Vladislav Delay (Sasu Ripatti) geil finde.

    Ach ja: Rock ist nicht mein Genre. Ich habe deswegen eben gerade das erste mal in meinem Leben »Whole Lotta Love« von Led Zeppelin gehört (kein Witz). Wenn das nicht geil ist … 😀

    • Profilbild
      zm33

      @Flowwater Das mit Vladislav Delay kann ich sehr gut „nachempfinden“ (all-time-favorit), allerdings hat seine Musik und kompositorische Methode mit den im Artikel besprochenen „Unfällen“ doch recht wenig zu tun. sorry dafür

      • Profilbild
        Flowwater AHU

        @zm33 So ganz würde ich das nicht unterschreiben, dass seine Produktionsmethoden nichts mit Unfällen zu tun haben. In diversen Interviews hat er erklärt, dass er einfach mal Kontaktmikrofone auf diverse Gegenstände klebt und dann hört, wie das klingt, wenn man die anschlägt. Das hat für mich sogar etwas mit systematischem Suchen nach »Happy Accidents« zu tun.

  3. Profilbild
    Kh143

    Genialer Artikel: Perfektion ist super, besser sind allerdings Intuition, Kreativität oder manchmal auch der richtige Fehler zum richtigen Zeitpunkt.

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