Interview: Roger Linn, von der LinnDrum bis zur MPC60

3. Oktober 2020

Roger Linn, Erfinder der Linn-Drum & MPC60

Roger Linn mit LM-1

Archivfund
Im Februar 2012 hatten wir Roger Linn im Interview. Ein Visionär und Vordenker, der auch durch seine LinnStruments heute noch in aller Munde ist und durch seine Zusammenarbeit mit Dave Smith (Tempest) immer wieder für Überraschungen sorgte.

Roger Linn zählt sicher zu den großen Legenden der Musikindustrie. Die Erfindung des ersten programmierbaren Real-Time-Drumcomputers LM-1, der noch dazu mit gesampelten Sounds, also quasi realistischen Klängen, arbeitete, war 1980 eine Sensation und kostet die zahlreichen prominenten User schlappe 5.000 Dollar. Danach folgte die LinnDrum und schließlich die Erfindung der AKAI MPC60, aber dann wurde es einige Zeit ruhig um den Gitarristen, der der HipHop-Welt ihren „Groove“ verdankt.

Viel Spaß nun mit dem Interview, eure AMAZONA.de-Redaktion

Peter:
Hi Roger, auch wenn du es sicher schon hundertmal erzählt hast, wie kam es zur Erfindung des ersten Linn Drumcomputers?

Roger:
In den späten 70ern war ich Anfang 20 und arbeitete als Gitarrist, Songwriter und Tontechniker in Los Angeles. Auch für Elektronik und Computer habe ich mich sehr interessiert und mir um 1976 meinen ersten Computer gekauft. Ich lernte alles Mögliche rund ums Programmieren und schrieb einige einfache Musikprogramme. Ich hatte zu Hause ein einfaches Studio und konnte Gitarre, Bass und ein wenig Keyboard spielen. Aber Schlagzeug spielen, das war am schwierigsten für mich.

Peter:
Nur für unsere Leser, das war Ende der Siebziger, also lange vor TR808 etc.

Roger:
Ja genau, zu dieser Zeit existierten bereits einige einfache Drumcomputer, zum Beispiel von Ace Tone, aber deren Sound war in Sachen Realismus erbärmlich und sie waren nicht programmierbar. Also entschied ich mich, auf meinem Computer ein einfaches Programm für einen Drumcomputer zu schreiben.

Peter:
Und das ging bereits mit den damaligen Heimcomputern?

Roger:
Nicht ganz, die damaligen Computer waren nicht ausreichend leistungsfähig, um Sound von einer Software zu generieren, deshalb habe ich einen Roland Drumcomputer gekauft, das Circuit Board ausgebaut und an meinen Computer angeschlossen. Daraufhin habe ich ein Programm geschrieben, das zum Programmieren von Drumbeats eine Gitter-Matrix benutzte und damit sehr einfach zu bedienen war. Viele meiner Musikerfreunde waren davon richtig begeistert.

Peter:
Und das alles erst mal alles für dich selbst. Kam das Teil dann zum Einsatz?

Roger:
Na klar, ich habe diesen simplen Drumcomputer dann tatsächlich dafür genutzt, um von einem Song namens „Promises“, den ich mit meinem Freund Richard Feldman geschrieben hatte, eine Demoversion aufzunehmen. Wir schickten dann genau diese Aufnahme mit den Beats aus diesem „Drumcomputer“ zu Eric Clapton, der ihn schließlich 1979 aufnahm und zu einem seiner größten Hits wurde.

Rogers natural Habitat

Peter:
Und wie war die Klangqualität des Roland Boards eures DIY-Drumcomputers?

Roger:
Der Klang des Roland Sound-Boards war nicht sonderlich gut. Ich hatte über die neuen digitalen Recorder gelesen, die Aufgenommenes als eine Abfolge von Zahlen auf dem Tape abspeichern. Wenn das funktionierte, musste es auch möglich sein, echte Drumsounds zu digitalisieren und wieder abzuspielen. Ich brauchte nur genügend Speicher, um eine kurze Aufnahme jedes Drumsounds abzuspeichern und das Programm würde sie dann in zu einem Drumbeat zusammenfügen.

Peter:
War das zu diesem Zeitpunkt immer noch alles nur zum reinen Eigenbedarf geplant?

Roger:
Nein, zu diesem Zeitpunkt entschied ich mich, den Fokus darauf zu setzen, aus meiner Idee der Drummachine ein kommerzielles Produkt zu machen. Ich designte neue Circuit-Boards, ein Kontrollelement mit LED-Displays, Knöpfe und ein Metallgehäuse. Dann modifizierte ich meinen Computer so, dass er mit der neu designten Hardware funktionierte.

Peter:
Ließen sich damit schon echte Drumsounds abspielen?

Roger:
Noch nicht, jetzt wo ich die Möglichkeit hatte, eingespielte Drumsounds abzuspielen, brauchte ich nur noch die Sounds und vor allem den Speicher. Datenspeicher waren extrem teuer, also entschied ich, von jedem Drumtyp (Kick, Snare, Tom etc.) nur eine Version in der Maschine zu speichern. Außerdem entschied ich mich, auch für Regler zum Tunen der Drums zu integrieren – einfach, um die Geschwindigkeit der Playback-Samples anzugleichen und somit Variationsmöglichkeiten zu bieten.

Peter:
Die Drumsounds deines ersten Drumcomputers haben schließlich Geschichte geschrieben und waren Bestandteil unzähliger Hits in den Achtzigern. Erzähl uns, wer sie eingespielt hat.

Anzeige für die Linn LM-1

Roger:
Ich lud einen guten Freund namens Art Wood ein, ein Drummer aus Los Angeles. Er besuchte mich in meinem Tonstudio zu Hause, um eben ein paar Drum-Sounds aufzunehmen. Mit meiner Erfahrung als Tontechniker und meinem Sortiment an Mikros und sonstigem Audioequipment arbeitete ich daran, von jeder Drum die bestmögliche Einzelaufnahme zu bekommen.

Wir analysierten genau, welche Art Sounds damals populär waren, das war in den späten Siebzigern. Wir entschieden uns dann für eine tiefe, hart gespielte Snare und eine ebenso hart gespielte Kick-Drum mit einem deutlich zu hörenden „Click“ in der Attack-Phase.

Die Instrumente spielte Art einzeln ein und ich nahm sie direkt in den Computer auf. Wir probierten einige Drums und Aufnahmetechniken, bis uns das Ergebnis gefiel, welches der Computer wiedergab. Danach lachten Art und ich über die Tatsache, dass das die einzige Aufnahmesession war, für die er je gebucht worden war, ohne dabei auch nur irgendeinen Drumpart zu spielen.

LinnDrum

Peter:
Welche Programmierungen konnte man denn bei dem ersten Prototyp schon vornehmen?

Roger:
Am Anfang erlaubte der Prototyp nur eine Step-Programmierung, was ich als sehr mühselig empfand. Ziel war schon eine Echtzeitprogrammierung der Drumbeats, statt Schritt für Schritt Noten einzugeben. Ich fand das aber sinnlos, solange das Timing nicht perfekt war. Um das Problem zu beseitigen, führte ich eine Zeitkorrektur ein (heute „Quantize“ genannt), um Timing-Fehler während des Spielens in Echtzeit zu bestimmen und durch den Computer ausgleichen zu lassen. Ich erfand außerdem ein Feature namens „Shuffle“ (heute „Swing“ genannt), um den 1/16 oder 1/8 Noten mehr menschlichen Touch zu verleihen. Mein Prototyp konnte damit nicht nur echte Sample-Drumsounds liefern konnte, sondern auch Real-Time- und Step-Programmierung ermöglichen. Mein Drumcomputer war endlich fertig.

Peter:
Wann kam schließlich das Teil auf den Markt und welchen Namen hatte es?

Roger:
1979 taufte ich mein Produkt LM-1 Drum Computer und verkündete seine Existenz der Welt. Die ersten Geräte wurden Anfang 1980 ausgeliefert – 5,000 $ kostete jede LM-1. Ich finanzierte die Produktion, indem ich 50 % Vorschuss von den Käufern nahm und Musikerfreunde bauten die ersten Geräte mit mir bei mir zu Hause zusammen. Unter den ersten Käufern waren Stevie Wonder, Steve Winwood, Herbie Hancock, Prince, Michael Jackson und andere große Namen der Zeit. Es wurde nur eine Auflage von 500 Stück produziert, aber die waren alle in den Händen großer Stars.

Peter:
Die LinnDrum hat die Musikwelt verändert und viele Schlagzeuger hatten damals Angst, arbeitslos zu werden. Hattest du damals ein schlechtes Gewissen deshalb?

Roger:
Nein. So wie Autos Kutschen ersetzt haben, Kameras die Portraitmaler und das ARP String Ensemble einige Saitenspieler, habe ich begriffen, dass Technologien immer die Gesellschaft beeinflussen. Und wenn ich keine bessere Drummachine entwickelt hätte, dann hätte es jemand anderes getan. Außerdem war damals schon klar und das ist auch mir aufgefallen , dass Drummachines nur in der Lage waren, die programmierten Drum-Parts  wiederzugeben. Keine der Drummachines kann beurteilen, ob ein Drum-Part gut ist und sie kann auch nicht mit den anderen Musikern interagieren. Einen guten Drummer kann man einfach nicht ersetzen.

LinnDrum, Nachfolger der LM-1

Peter:
Die LinnDrum hat den Pop-Sound der 80er so stark geprägt, dass es kaum einen Hit gab, auf der man die LinnDrum nicht hört. Vor allem die Bassdrum war extrem markant. Wie kam es zur Einspielung der legendären LINNDRUM Sounds?

Roger:
Mit 8 Bit und 27 kHz Sampling war die Soundqualität sehr schlecht. Wenn man sie mit frühen analogen Drummachines vergleicht, haben sie für diese Zeit eigentlich recht gut geklungen. Aber verglichen mit heutiger Qualität bei Sampling-Technologien klingen sie dumpf und leblos.  Bei genauerem Hinhören der Bassdrums und der Toms fiel auf, dass die schlechte Qualität der 8 Bit Sampler einen nervigen digitalen Ton hervorruft, der meist bei niedrigen Abspielfrequenzen zu hören war. Meine Lösung: ein eingebautes Lowpass-Filter am Ausgang der Drum-Generators, welches wiederum von einer Hüllkurve mit schnellem Attack und mittlerem Decay gesteuert wird.

Peter:
Hattest du damals direkten Kontakt zu den Top-Stars der Branche?

Roger:
Ja, zu manchen. Denen, die an technologischen Neuerungen sehr interessiert waren, wie Stevie Wonder, Peter Gabriel, Bruce Hornsby oder der Produzent Giorgio Moroder. Bei vielen anderen sprach ich normalerweise mit den Technikbeauftragten, wie zum Beispiel von Prince, Madonna, Michaels Jackson, Tina Turner und eine Menge anderer.

Ich erinnere mich daran, dass Stevie Wonder ein echter Gentleman war und Peter Gabriel jemand, der neue Ideen mehr schätzt wie kaum ein anderer aus der populären Musikszene.

Die Linn 9000, das letzte Produkt der Firma Linn

Peter:
Die LINN 9000 konnte leider nicht an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen. Woran lag das?

Roger:
Mit 26 konnte ich besser Ideen kreieren als einen Betrieb führen oder verlässliche Produkte herstellen. Die LINN9000 war unzuverlässig und zu teuer, denn genau in dieser Zeit veröffentlichten die größeren Firmen erstmals günstigere Drummachines.

Peter:
Wurden in die LINN 9000 einige Sounds der LinnDrum übernommen oder waren das alles neue Sounds?

Roger:
In erster Linie handelte es sich um neue und bessere Sounds. Erst die LINN9000 ermöglichte es dem Nutzer, seine eigenen Sounds einzuspielen, also spielte es keine große Rolle mehr, welche Sounds wir bereitstellten.

Peter:
Nach dem Untergang der Firma LINN hat AKAI zum Glück das riesige Potential der Linn Drums erkennt und brachte mit dir gemeinsam die AKAI MPC60 heraus. Wie kam es dazu?

Roger:
Die haben mich gleich nach dem Untergang meiner Firma kontaktiert. Das hat gut gepasst, denn die brauchten einen Creative-Designer und ich eine zuverlässige Firma für Produktion, Marketing und Verkauf. Das hat super funktioniert. Die MPC60 war in erster Linie ein Redesign des „LINNDRUM MIDI-Studio“, einem Produkt, das meine Firma auf den Markt gebracht hätte, wenn sie nicht vorher pleite gegangen wäre.

Roger Linn mit dem Prototyp der ersten AKAI MPC60

Peter:
Auch bei der AKAI MPC3000 stand noch dein Name auf dem Gehäuse, bei späteren Geräten dann nicht mehr. Was hat es damit auf sich?

Roger:
Nach der MPC3000 entschied AKAI, dass sie Geld sparen könnten, wenn  sie mich nicht mehr bezahlen würden, also haben sie eine Menge mieser Tricks probiert. Ich war gezwungen, rechtliche Wege einzuleiten, damit sie unsere Vereinbarung anerkennen und bezahlen. Als Numark die Firma AKAI in den späten 90ern kaufte, benutze der Präsident Jack O’Donnell ziemlich fiese, aber legale Tricks, um mir so viel Angst zu machen, dass er mich auch weiterhin nicht bezahlen müsste. Ich hatte keine Lust auf einen langen Kampf mit einem unehrlichen Menschen wie O’Donnell, also entschied ich mich, den Kampf zu beenden. Numark hat nie die durch meinen Vertrag mit AKAI erforderlichen Lizenzgebühren bezahlt.

Peter:
Welche deiner LINNs und MPCs findest du im Rückblick am gelungensten?

Kult von Roger Linn, die AKAI MPC3000

Kult von Roger Linn, die AKAI MPC3000

Roger:
Bei meiner ersten Firma „Linn Electronics“ mochte ich unser zweites Modell „LinnDrum“ am meisten, weil es sehr zuverlässig war und eine Menge neuer Features hatte. Das Design war schlichter und der produzierte Sound klang gut – und das alles für einen kleineren Preis als unser originalen LM-1 Drum Computer. Bei AKAI mochte ich die MPC3000 am liebsten, weil sie bereits mit 16 Bit arbeitete und eine deutlich schnellere CPU im Gegensatz zur MPC60 mit 12 Bit Sound und einer langsamere CPU.

Peter:
Nach den MPCs hast du dich vom Sequencer- und Drum-Markt verabschiedet. Warum? Hast du damals kein Potential mehr für Drumsequencer gesehen?

Roger:
Wenn du ein Songschreiber wärst, hättest du Lust, immer die gleiche Art von Songs zu schreiben? Ich habe mich schon immer wahnsinnig für die Zukunft interessiert und mich nie sonderlich um die Vergangenheit gekümmert. Als Gitarrist wollte ich etwas Neues tun. Also kreierte ich nach der MPC I die AdrenaLinn, die ein Gitarrensignal mittels eines Sequencers rhythmisch filtert.

Viele Gitarristen fanden das sehr inspirierend, es brachte sie wohl dazu, über neue musikalische Ideen nachzudenken. Und erst vor Kurzem habe ich eine neue Drummachine namens TEMPEST entwickelt, aber mit einem völlig neuen Konzept, also weit mehr als eine weitere „old-school“ DrumMachine.

kaufberatung dave smith tempest test

Das Comeback: TEMPEST von Roger Linn und Dave Smith

Peter:
Wie kam es schließlich zur Zusammenarbeit mit Dave Smith?

Roger:
Dave und ich waren schon seit langer Zeit Freunde, also beschlossen wir, die Fähigkeiten meiner Drummachine und die seines analogen Synthesizers zu kombinieren, um so einen neuen Typ analoger Drummachines zu schaffen. Wie auch immer, ich wollte etwas Neues für die heutige Musik erfinden – nicht wieder eine andere LinnDrum oder MPC. Ich denke, wir haben das Ziel erreicht.

Peter:
Eigentlich hat die Musikerwelt tatsächlich eine neue LINN DRUM bzw. eine neue LINN MPC erwartet. TEMPEST ist aber weit davon entfernt. Wieso?

Roger:
Die LinnDrum war gut für die 80er und die MPC-Produkte für die 90er. Aber wir haben 2012. Diese alten Geräte waren super für die Produktion, aber nicht für eine Performance. Ich wollte etwas Neues: eine neue Art Musikinstrument, um rhythmische Musik zu performen. Genau das ist TEMPEST – ein neues Instrument für Live-Performance. Ein Ding, mit dem jeder Musiker eine individuelle Performance entwickeln kann und zwar mit seiner eigenen Handschrift.

Außerdem wollte ich auch von diesem „Schnappschuss“-Feeling des Samplings weg und hin zum lebendigen Klangbild von Daves analogen Sounds.

Mit TEMPEST werden Sounds während der Performance kreiert und modifiziert wie bei einer Gitarre, einem Saxophon oder einem sonstigen Instrument. Als Basis bieten wir 400 exzellente eingespielte Sounds, so dass man im Grunde alles bekommen kann, was man möchte.

Zwei Legenden – Roger und Bob 1997

Peter:
Ist es geplant, TEMPEST evtl. irgendwann noch um eine Sampling-Funktion oder Sample-Playback-Funktion zu erweitern?

Roger:
Der Fokus von TEMPEST liegt auf der analogen Synthese, weil der formbare Charakter der analoger Synthese so viel ausdrucksstärker ist als die unflexible Natur des Samplings. Aber wir denken über die Möglichkeit nach, eigene Samples laden zu können, möglicherweise bei einem der kommenden Software-Updates, mal sehen. Audiosampling wird aber ganz sicher nicht integriert, weil TEMPEST keine Audio-Inputs hat.

Peter:
Eine Frage zum Schluss: Macht ROGER LINN heute selbst noch Musik?

Roger:
Nicht sonderlich viel. Ich höre neue musikalische Ideen in meinem Kopf, aber meine Finger spielen einfach die alten Geschichten auf der Gitarre. Einmal im Monat performe ich in Berkeley mit einer traditionellen italienischen Mandoline, aber das langweilt mich und vermutlich werde ich bald damit aufhören. In erster Linie interessiert mich das Spielen des LinnStruments, welches ich gerade entwickle. Wenn es mal auf dem Markt ist, würde ich gern wöchentlich performen, damit ich gezwungen bin, damit neue Musik zu spielen.

Peter:
Und eine geht noch… was kommt als nächstes?

Roger:
Ich bin total gespannt auf das LinnStrument, ein vollkommen neuer Instrumententyp, den ich entwickle. Es ist eine neue Art Controller-Keyboard für eine Synthesizer-Performance, die wesentlich ausdrucksstärker ist als jedes elektronische Keyboard. Das geschieht dadurch, dass es den Druck (Lautstärke), Links-Rechts-Bewegung (Erkennung von Abweichungen) und Vor-Zurück-Bewegungen (Erkennung von Klangfarbe) von jedem Finger gleichzeitig deuten kann und das mit hoher Auflösungskraft und Polyphonie.

Hast du jemals probiert, ein Saxophon, eine Violine, ein Cello oder eine Gitarre auf einem MIDI-Keyboard oder Synthesizer zu performen?

Wenn ja, dann weißt du, dass es fast unmöglich ist, die Lebendigkeit der Originale zu erreichen. Ich glaube, LinnStrument wird das drastisch ändern. Auf meiner Website kann man mehr darüber erfahren: www.rogerlinndesign.com

Die Videos von mir, wo ich den Prototyp spiele, wurden bis jetzt etwa 300.000-mal angesehen.

Peter:
Roger, wir bedanken uns bei dir für dieses ausführliche Interview. Vielen Dank!

Dinner-Party: (v.l.n.r.) Mike Campbell, Tom-Petty, Ingrid & Roger-Linn, Richard-Feldman, Tim-Ryan

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        iggy_pop  AHU

        Eher Tom Petting… ohne Herzattacken.

        „Es wurde nur eine Auflage von 500 Stück produziert, aber die waren alle in den Händen großer Stars.“

        Ich wußte es — ich war mal ein großer Star und habe es nicht bemerkt.

        Danke dafür, daß die „LinnDrum“ „LinnDrum“ heißt und nicht „LM-2“.

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