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Marienberg kommt zur Superbooth mit neuem Modularsystem

System EX von Marienberg

2. Mai 2019

Soeben hat uns Steffen Marienberg über seine Superbooth 19 Neuheiten unterrichtet:

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News-Mitteilung von Steffen Marienberg

Das System EX setzt sich aus dem EX und dem EXII zusammen. Dabei ist die Trennung nur wegen des Transportes gemacht wurden. Was die Abmessungen betrifft, so sind diese vollkommen identisch mit dem System 2 plus System 1, nur dass hierbei beide eine Einheit bilden. Das System ist auf die speziellen Anforderungen von Nutzern zugeschnitten, die eine klare Zielvorstellung des gewünschten Sounds haben und auch ein hohes Verständnis von der zielgerichteten Umsetzung. Es wurde also weniger zum Experimentieren konfiguriert. Das zeigt sich z. B. auch darin, dass nur ein LFO und nur ein Sinusphasenoszillator enthalten sind.

Auf Grund der hohen Gleichlaufeigenschaften unserer VCOs und VCFs sind aber allein im System EX drei VCO A,  drei VCO B, drei VCO C und vier VCF A enthalten. Gleiches trifft bis auf die VCFs auf den oberen Teil des System EXII zu. Dazu befinden sich noch vier VCAs im System, um Modulationen steuern zu können. Auf der Superbooth werden wir wahrscheinlich auch einen Prototypen der neuen Hüllkurve, von der dann zwei im EX II sein werden, vorstellen. Diese ist vorzugsweise gedacht, um lin FM flexibler realisieren zu können, da wir festgestellt haben, dass die dynamischen Verläufe klar definierten mathematischen Funktionen folgen müssen, also nicht pauschal lin, exp oder log, egal mit welchem Exponenten oder zu welcher Basis, sondern es müssen eindeutig definierte Kurvenfunktionen realisiert werden. Um keine Latenzen entstehen zu lassen, setzen wir etwas ein, was sonst eher aus der Regelungstechnik bekannt ist: einfache Analogrechner. Nur damit haben wir wirkliche Echtzeitverhältnisse.

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Das berührt dann schon sehr stark Bereiche der mathematischen Fehlerfortpflanzung. Das ist wichtig, um z. B.  auf analoger Ebene so etwas wie Seitenresonanzen zu realisieren. Da müßte man mit digitalen Modulen immer die Latenz in die Berechnung mit einbeziehen. Genau das versuchen wir zu vermeiden.

Ich habe noch mal bei Holger nachgefragt, was er beim Demo verwendete. In dem Soundbeispiel wurde kein anderer Synthesizer eingesetzt. Nur die Reaper 5 DAW, das Reaper Delay als Inserts und das Lexicon Random Reverb VST-Plugin. Als Wandler diente ein Tascam US-1800. EQs, Kompressoren oder andere klangverfälschende Effekte wurden nicht benutzt – nur Spur für Spur aufgenommen.

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