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Proberaum Teil 2: Ausstattung, Akustik, Technik

So wird aus deinem Proberaum eine gute Arbeitsumgebung

7. März 2024

Proberaum Ausstattung Akustik Technik Arbeitsumgebung Aufmacher

Nachdem du im letzten Teil erfahren hast, wie du einen Proberaum findest und welche Anforderungen für Proberäume allgemein gelten, geht es jetzt um die Ausstattung, Akustik und Technik des Proberaums. Über die Ausstattung eines Proberaums könnte man ganze Bücher schreiben, nicht zuletzt, da die persönlichen Vorlieben eines Raums, der einen Mittelweg zwischen Privatraum und Arbeitsraum darstellt, von jedem komplett anders interpretiert werden. Dieses Feature soll euch ein wenig Hilfestellung geben über die wichtigsten Fragen und dir zeigen, wie du aus deinem Proberaum eine gute Arbeitsumgebung machst.

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Proberaum: Partykeller oder funktionales Ambiente?

Zunächst sollte man meines Erachtens innerhalb der Band festlegen, wie der Proberaum geführt und ausgestattet werden soll. Du kannst dir noch so viel Mühe geben, den Raum sauber, funktional und schön zu halten, wenn auch nur einer deiner Kollegen zu der Abteilung „Saufen, Rauchen, Party“ gehört, kannst du dich nach jeder Probe dumm und dämlich putzen und verbringst einen Teil des Tages damit, leere Bierkästen und angeschimmelte Bierflaschen zu entsorgen.

Proberaum Ausstattung Funktion Technik Akustik Partyhöhle

Der Proberaum sollte (zumindest bei professionell arbeitenden Bands) als Arbeitszimmer gesehen werden und weniger als Partyhöhle

Meistens wird es ohnehin darauf hinauslaufen, dass derjenige, der den Proberaum bezahlt, auch darüber entscheidet, wie der Raum geführt wird. Wenn derjenige, der das Geld hat, aus dem Proberaum eine Partyhöhle machen möchte, da er zu Hause nicht den Platz hat, beziehungsweise es ihm zu Hause nicht erlaubt wird, kann man in diesem Fall auch nichts machen.

Ich für meinen Teil habe einen Proberaum immer für einen Arbeitsraum gehalten, so wie ein Sportler seinen Trainingsbereich sieht und entsprechend die gesamte Ausstattung der Funktionalität untergeordnet. Auch mit der berühmten Kuschelecke in Form eines Sofas im Probenraum kann ich persönlich überhaupt nichts anfangen.

Zum einen nehmen diese Teile unglaublich viel Platz weg. So viel Platz, dass man sogar ein Schlagzeug dort hinstellen könnte. Zum anderen vergammeln diese Teile sehr schnell. Sie sind Schmutzfänger und sehen nach kurzer Zeit nicht mehr gut aus und erschweren das Säubern des Raumes. Ein Probenraum hat ohnehin das Problem, dass er aufgrund verschiedener Kabel, die sich zwangsweise hier auf dem Boden befinden, sehr schwer zu säubern ist. Stehen jetzt noch irgendwelche Kuschelecken darin herum, ist das in meinen Augen nichts anderes als Platzverschwendung.

In diesem Fall würde ich immer versuchen, sämtliche Gegenstände wie Sofa, den berühmten Marshall-Kühlschrank (mit dem Marshall gefühlt mehr Umsatz als mit seinen Verstärkern macht) oder andere Sachen, die der sozialen Interaktion und nicht dem Musikmachen an sich dienen, in einen anderen Raum bzw. einen Vorraum zu verbannen. Ich befürworte die Trennung von Arbeitsbereich und Entspannungsbereich.

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Schalldämpfung des Proberaums

Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Ich rede nicht von einer Schalldämmung, ich rede von einer Schalldämpfung. Eine Schalldämmung erfordert bauliche Maßnahmen und ist darauf ausgelegt, den Schall, der im Inneren eines Raums produziert wird, nicht nach außen gelangen zu lassen. Eine Schalldämpfung hingegen beschäftigt sich damit, dass der Klang innerhalb eines Raumes möglichst kontrolliert, ohne unnötige Bassresonanzen, Halleffekte oder scharfe Höhenwiedergaben vonstatten geht.

Die Kunst im optimalen Proberaum liegt darin, dass er möglichst natürlich klingt, aber dennoch in allen musikalisch relevanten Bereichen perfekt nachgearbeitet wurde. Der Einfachheit halber fixieren wir uns zu Anfang in Sachen Ausgangsmaterial auf eine normale Band. Vier bis fünf Personen in einer Standardbesetzung: Schlagzeug, Bass, Gitarre, Keyboards, Gesang. Alle Musiker spielen über normale Verstärker und der Gesang wird über eine Gesangsanlage wiedergegeben. Auf die anderen Lösungen bezüglich In-Ear-Monitoring (IEM) kommen wir später zu sprechen.

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Das Hauptproblem in Sachen Proberaum ist, dass es den perfekten Proberaum faktisch nicht gibt, was schon aufgrund der unterschiedlichen Instrumente physikalisch zwangsweise gegeben ist. Nehmen wir zum Beispiel das Schlagzeug. Ein Schlagzeug in einem kleinen, recht ungedämpften Raum mit viel Ambience, knallt ohne Ende und hört sich für den Schlagzeuger an sich großartig an. Leider aber auch nur für den Schlagzeuger, weil jedes andere Instrument, das dazu kommt, mit den Early-Reflections massive Probleme bekommt und in Sachen Ortbarkeit und Klang massiv leidet.

Was sich generell als eine gute Ausgangsbasis herausstellt, ist ein gutes Laminat als Fußboden, gegebenenfalls mit Teppichen ergänzt. Die Teppiche haben den Vorteil, dass man nicht nur eine rutschsichere Unterlage für das Schlagzeug hat, sondern je nach Menge und Dicke auch in die Raumakustik positiv eingreifet. Der Nachteil ist, dass Teppiche so schnell verdrecken, dass man mit dem Staubsaugen gar nicht nachkommt und sich oft darauf auch noch irgendwelche Floorboards befinden, die erst weggeräumt werden müssen. Generell ist das aber eine sehr gute Ausgangslage.

Was es auf jeden Fall zu vermeiden gilt, sind lange, glatte, gerade gegenüberliegende Rigipswände oder ähnliches, an denen der Schall nahezu ungehindert reflektiert werden kann. Hier gilt es, mindestens eine Wand mit einer guten Schalldämpfung in Form von Schaumstoff, Matten bzw. Akustikschaumstoff auszustatten. Die ganz günstige Variante liegt auch in Form von schweren Vorhängen vor, die in Schlaufen liegen, eine gute Raumakustik vermitteln und vergleichsweise günstig sind. Bei Vorhängen hat man zudem den Vorteil, dass man stufenlos einstellen kann, wie viele Reflexionen man in dem Raum haben möchte.

Ein weiteres Problemkind der Raumakustik sind Bässe, sowohl als Frequenz an sich, als auch in Form des Bassisten. Ultratiefbässe unterhalb von 100 Hz sind in einem Proberaum völlig deplatziert. Sie machen faktisch nichts anderes als den gesamten Raum zuzudröhnen. Von daher sollte man gegebenenfalls mit seinem Bassisten reden, ob er im Sinne der Band nicht ein wenig auf die Tiefbässe verzichten kann. Des Weiteren sind Bassfallen in den richtigen Ecken platziert eine echte Hilfe. Man kann selbige zudem sehr schön selber bauen bzw. relativ preisgünstig in Form von zylinderförmigen Tonnen im Internet erwerben.

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Um noch mit einem althergebrachten Mythos aufzuräumen: Was man sich getrost sparen kann, ist auch nur einen einzigen Cent für Eierkartons auszugeben. Eierkartons bringen in Sachen Klang faktisch überhaupt gar nichts. Weder erreicht man damit eine Dämmung, noch eine Dämpfung, noch eine Verbesserung der Raumakustik. Eierkartons waren seinerzeit einfach nur billig und hatten grob die Form von Noppen-Schaum, weshalb man als Laie gerne dazu gegriffen hat. Finger weg!

Proberaum Teil 2

Ein sauberer Proberaum ist wichtig für ein angenehmes Arbeitsklima. Teppiche sind gut für die Akustik, aber auch Staubfänger.

Die Lautstärke im Proberaum

Neben dem Raumklang ist das zweite große Problem eines Proberaums die Lautstärke. Ich meine gar nicht einmal die Lautstärke, die durch die Wände nach außen dringt, sondern vor allem die Lautstärke, die innerhalb eines Proberaums herrscht.

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Das Schlagzeug ist hinsichtlich der Lautstärke des Instruments im Raum ein Sorgenkind für jeden Proberaum

Der Übeltäter ist wieder einmal schnell gefunden, es handelt sich um das Schlagzeug. Ich möchte allerdings betonen, dass dies keinesfalls vorwurfsvoll gemeint ist, denn bekanntermaßen wurden Schlagzeuge in den letzten Jahren in ihrem Klangverhalten perfektioniert, um möglichst laut und druckvoll zu klingen. Zudem kann ein Schlagzeug nur seine optimale Klangqualität entwickeln, wenn es in einer Mindestlautstärke gespielt wird. Zurückhaltendes „Klöppeln“ auf den Fellen sorgt nicht nur für einen dünnen Sound, sondern lässt den Drummer verkrampfen und geht auf Kosten des Timings.

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Wenn man jetzt einem Schlagzeuger den Vorwurf macht, dass seine Snare viel zu laut ist, nachdem er sie perfekt gestimmt hat und sie von so großer Qualität ist, dass es wirklich ohne Ende knallt, tut man dem Musiker Unrecht. Es ist auch nicht möglich, als Schlagzeuger einigermaßen dynamisch oder kraftvoll zu spielen, ohne eine nahezu infernalische Lautstärke zu produzieren. Auch das Verwenden dünnerer Stöcke, dünnerer Becken und ähnliches ist im Prinzip nur der Versuch, die Lautstärke zu senken, wirklich besser wird es dadurch nicht.

Die einzige Möglichkeit, ein Naturschlagzeug in seiner Lautstärke effektiv zu mindern, ist das Aufbauen  des Drumsets hinter einer Plexiglaswand oder einer Wand aus durchsichtigem Kunststoff. Für den Schlagzeuger mag das im ersten Augenblick etwas befremdlich sein, vom Rest der Band getrennt zu werden. Allerdings ist der Direktschall des Schlagzeugs dann so stark reduziert, dass man deutlich besser arbeiten kann, als ständig gegen die Lautstärke des Schlagzeugs ankämpfen zu müssen.

Um die anderen Musiker dann besser zu hören, kann man zum Beispiel ein Mikrofon mit Kugelcharakteristik in den Raum stellen und über eine ganz einfache Verstärkerkonstruktion am Schlagzeug das Ganze auf den Kopfhörer des Drummers oder eine kleine Monitorbox geben, sollte er den Rest der Band jetzt nicht mehr gut hören.

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Ein weiteres großes Problemkind in Sachen Klang im Proberaum ist das Abstrahlverhalten von Gitarrenlautsprechern, den man als sogenannten Beam bezeichnet. Das Problem ist allseits bekannt. Steht man vor einem Gitarrenlautsprecher, womöglich noch einigermaßen in Ohrhöhe, ist der Klang des Lautsprechers etwas höhenlastig, die Lautstärke des Lautsprechers aber vor allem extrem hoch. Bewegt man sich auch nur einen Meter zur Seite, nimmt die Lautstärke massiv ab. Hat man jetzt den Gitarrenlautsprecher hinter sich stehen, womöglich auf dem Fußboden, hat man den Effekt, dass man selber überhaupt nicht mehr hört, was man spielt, während die Kollegen gegenüber an der anderen Wand des Raums sich die Ohren zuhalten, weil die Lautstärke so hoch ist.

Um dieses Problem zu lösen, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten:

Ein Proberaum ist keine Bühne, erst recht keine Open-Air-Bühne.

Große 4×12-Boxen haben zwar den ultimativen Druck nach vorne, sonst aber auch nichts. Den ultimativen Druck nach vorne kannst du in einem kleinen Proberaum aber überhaupt nicht ausnutzen. Das heißt, wenn möglich, wäre es sinnvoll, mit einem nach hinten offenen Combo zu spielen, da 50 % des Schalls nach hinten abgestrahlt und von der dahinter liegenden Wand reflektiert werden.

Versuche dir eine DeeFlexx zuzulegen

Die DeeFlexx ist ein spezielles Schallreflektionssystem, das extrem gut wirkt, wenn der Verstärker auf dem Boden steht, und seine Stärken ganz besonders in Proberäumen ausspielen kann. Hier der Testbericht, um alles weitere darüber zu erfahren.

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Platzierung des Verstärkers

Wenn es nicht anders geht, versuche den Verstärker auf der dir gegenüberliegenden Seite des Raumes aufzubauen, sprich im Rücken deiner Kollegen. Du hast dann den Vorteil, dass du dir selber ins Gesicht spielst und, obwohl der Verstärker bei deinen Kollegen auf der Seite steht, sie weniger von dir hören als du selber.

Stell deinen Verstärker hoch

Ein Verstärker auf dem Fußboden, beziehungsweise ein Lautsprecher auf dem Fußboden, in einem kleinen Raum in deinem Rücken angeordnet, ist absolut sinnlos. Das Abstrahlverhalten ist suboptimal und nur die Leute, die wenig von dir hören wollen, bekommen am meisten mit.

Benutze zwei Boxen

Wenn du ein Topteil hast, das den Anschluss von zwei Boxen zulässt, beziehungsweise einen Combo-Verstärker, der einen zusätzlichen Lautsprecherausgang besitzt, solltest du versuchen, zwei Boxen anzuschließen. Eine Box legst du als Monitor direkt vor deine Füße, die andere richtest du so aus, dass möglichst viele deiner Kollegen dich hören.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bei mir war immer das Hauptproblem, dass jeder Musiker sich selber am lautesten hören wollte und nicht die Kollegen. Von daher ist es nicht so schlimm, wenn du selber für die anderen nicht ganz so laut zu hören bist, weil die Box, die zu deinen Füßen liegt, dir schon extrem laut ins Gesicht bläst.

Was man sich auch immer vor Augen führen sollte: Ausschlaggebend für die maximale Lautstärke, die im Proberaum herrschen darf, ist die Leistung der Gesangsanlage bzw. der PA, die im Proberaum steht (und das eigene Gehör, Anmerkung d. Redaktion). Es versteht sich von selbst, dass hier die gleichen akustischen Gegebenheiten gelten wie auf einer Clubbühne. Das heißt, man sollte, wenn irgendwie möglich, die PA oder Gesangsanlage natürlich niemals hinter dem Sänger bzw. der Sängerin aufbauen, damit die Mikrofone nicht direkt auf die Lautsprecher zeigen. Selbst die schönste Super- oder Hyperniere kann da keine Rückkopplung verhindern

Was allerdings absolut tödlich ist, ist die Gesangsanlage am Limit zu fahren, um wieder einmal gegen den Schlagzeuger mithalten zu können. Sobald diese in die Verzerrung geht, hat man nicht nur ein extremes Rückkopplungsproblem, sondern man läuft  schnell Gefahr, die Lautsprecher aufgrund von Gleichstrom zu zerstören. Zwar haben moderne Anlagen heutzutage meistens sehr gute Limiter-Schaltungen und das Ganze passiert beileibe nicht mehr so häufig wie früher, dennoch ist mit höchster Vorsicht vorzugehen, wenn es um die Gesangslautstärke geht.

Das Proben mit In-Ear-Systemen

Wer bis hierhin durchgehalten hat, wird sich natürlich fragen, was soll das Ganze mit dieser extrem hohen Lautstärke und ihrer Problematik? Warum nicht einfach mit In-Ear-Kopfhörern proben? Zumal die meisten Bands ohnehin nur noch mit In-Ear-Monitoring auf der Bühne spielen und das Thema Lautstärke eigentlich nur noch von der Baustelle vor ihrer Haustür her kennen.

In der Tat bietet die Möglichkeit, mit In-Ear-Hörern respektive Kopfhörern zu spielen oder mit einem  Mischbetrieb aus verschiedenen Sachen, sehr große Vorteile. Als Beispiel könnte man ein digitales Pult wie zum Beispiel das Zoom L-20 nehmen, das über entsprechende Aux-Ausgänge verfügt, mit denen man bis zu sechs unterschiedliche Stereosummen erstellen und auf die einzelnen Kopfhörer verteilen kann. So legt sich jeder Musiker einen individuellen Mix an, bei dem er die Instrumente genau in der Lautstärke und im Stereopanorama platzieren kann, wo er sie gerne haben möchte.

Eine günstige Möglichkeit, das Aux-Signal für einen Kopfhörer zu verstärken, ist der Behringer Powerplay P2 IEM-Kopfhörerverstärker.

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Etwas mehr Kontrolle bietet der Behringer Powerplay P1 Kopfhörerverstärker, der ebenfalls sehr preisgünstig ist und einen guten Job macht.

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Behringer Powerplay P1
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Bass und Gesang sind in einem solchen Setup vergleichsweise einfach einzuspeisen. Über entsprechend hochwertige Speaker-Simulationen auch eine Gitarre. Oder aber, wenn man wirklich die High-End-Lösung haben möchte, kann ich nur die Grossmann-Box empfehlen, die speziell für solche Situationen konzipiert wurde. Letztendlich hätte man dann nur noch das Schlagzeug, das man allerdings bei einem solchen Aufbau auch in der Naturausführung vergleichsweise gut unter Kontrolle bekommt.

Wenn man die Sache auf die Spitze treiben möchte, benutzt man ein E-Drum-Set. In dem Fall bedarf es aber eigentlich überhaupt keines Proberaums mehr, denn man kann so gesehen theoretisch in jedem Wohnzimmer spielen und das lauteste Instrument ist der Gesang, der in diesem Fall natürlich noch nicht mal ein Mikrofon benötigen würde (außer für das In-Ear-Monitoring, Anmerkung d. Redaktion).

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Fazit

Das Thema Proberaum ist sehr vielfältig und zutiefst individuell. Wie dargestellt, ist es für professionell arbeitende Musiker ein Arbeitszimmer. Zu einem Arbeitszimmer gehört immer auch eine entsprechende Ausstattung. Das wichtigste Arbeitsmittel des Musikers sind und bleiben die Ohren. Ein intaktes Gehör ist die Voraussetzung für unsere Tätigkeit. Das Arbeiten in einer akustisch optimierten Umgebung ist also wichtig, doch auch die Disziplin hinsichtlich der Probenlautstärke, Aufstellung der Musiker und Verstärker im Raum und so weiter. Bei aller Technik sollte man jedoch nie aus den Augen verlieren, dass man letztendlich Emotionen vertont und nur darüber erreicht man auch den Fan. Wie man zu diesem Ergebnis gekommen ist, ist im Endeffekt völlig egal. Viel Erfolg und vor allem Spaß beim Proben.

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