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Report: Thomann Sommerfest 2016


Woodstock-Feeling in der fränkischen Provinz

Thomann-Sommerfest-Plakat

Wo kostet ein Glas 0,5 l Bier nur 2 Euro? Und wer verlangt für ein Festival mit zahllosen Live Acts keinen einzigen Cent Eintritt? Tja, wenn Sie mich das vor ein paar Wochen gefragt hätten, dann wäre Schulterzucken meine Antwort gewesen. Doch ab sofort weiß ich es besser: Beides gibt’s beim traditionellen Thomann Sommerfest im bayrischen Treppendorf.

Es ist erst ein paar Wochen her, da landete in meiner Inbox eine E-Mail mit dem Betreff „25. Thomann Sommerfest – Einladung“. Ich schaute mir das beiliegende PDF an, da war das Programm aufgelistet. Es war dicht gepackt mit Bands, die auf gleich drei Bühnen parallel ihr Programm darbieten, überwiegend Open Air. Dazu sprach man von mehreren Food Trucks, Campus Führungen, Marshall Posing Battle und anderen Leckereien. In dieser Größenordnung war mir diese Veranstaltung neu, hatte ich etwa all die Jahre ziemlich was verpasst? Offensichtlich, denn ich ließ mich jetzt nicht lange bitten und wollte mir das mal vor Ort geben. Das Wetter spielt dieses Jahr zwar Lotterie, mit großer Chance auf die zweifelhafte Gewinnbenachrichtigung Regen aus dicken Wolken. Es ist im Falle Thomann Sommerfest aber noch mal gut gegangen, denn neben ein paar fast zu vernachlässigenden Tropfen wurde es ein rundum anregender Frühsommertag.

In Treppendorf angekommen: Parkplatz suchen

In Treppendorf angekommen: Parkplatz suchen

Kurz etwas über Thomann. Besonders gut kennen diesen Laden und seine braunen Kartons mit grün-schwarzem Klebeband wahrscheinlich besonders die Jungs von DHL. Die transportieren bekanntermaßen jeden Tag buchstäblich Hunderte oder gar Tausende davon quer durch ganz Europa. Und wohin? Na zu uns Musikern. Denn in den Kartons werden Instrumente und Zubehör direkt an die Haustür geliefert. Möglich macht das ein gekonnt aufgezogener Online-Shop, dahinter steht ein Team von derzeit über tausend Mitarbeitern, die alles Erforderliche dafür erledigen.

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      k.rausch RED

      Oh, das ist natürlich echt weit weg. Wir kamen vom Rhein-Main-Gebiet aus, das ist via A3 und ewig langen Baustellen bei Würzburg auch so eine Sache. Aber das war es mehr als wert. Hätte ich nicht gedacht, aber für das Thomann Sommerfest lohnt auch ein weiter Weg. In Bamberg soll es ja über 50 Hotels geben, das überlege ich fürs nächste Mal :)

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        TobyB RED

        Hallo Klaus,

        über die A45 und A7 ist man schneller ;-) und von der Entfernung gibt sich das aus dem Rhein Main Gebiet nichts. Meine Übernachtungsempfehlungen, in Bambärch die Brudermühle direkt am Linken Regnitzarm mit Blick auf die Altstadt am Wasser. Oder Löwenbräu in Buttenheim, dort steht auch das Geburtshaus von Levi Strauss mit Museum. In der Sandstrasse in Bamberg gibt es einen sehr guten Jazzclub und zwei Schritte weiter eine Blues Bar. Ansonsten würde ich von Bamberg mal einen Ausflug in die Fränkische Schweiz und ins Fichtelgebirge ins Auge fassen. Meine Bierempfehlungen und Liste der Biergärten würden die 1400 Zeichen sprengen, Schlenkerla Rauchweizen und Rauchbiere sind da gesetzt. Und das Löwenbräu Weizen, das Ungespundete Lagerbier beide aus Buttenheim geht immer ;-)

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          AQ AHU

          Ich glaub da muss ich nächstes Jahr auch hin …
          wenn man da nicht verdursten muss kann ja nichts falsch sein ;-)

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            TobyB RED

            Hallo AQ,

            ich werde zum Flohmarkt am 16.07. hinfahren, zum Sommerfest konnte ich wegen einer Stauchung der linken Hand leider nicht. Aber wer in Franken verdurstet, mag / kann kein Bier ab. Oder keinen Frankenwein. Und verdursten wirst in Franken eher nicht ;-)

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    kkutte

    Danke für diesen Bericht, wollte selber schon ewig hinfahren, konnte mich aber immer nicht aufraffen den Weg von Berlin im Kauf zu nehmen. Dieses Jahr habe ich es dann halt gemacht. Habe in der Nähe von Bamberg übernachtet. Dieser Tag war wirklich jeden Cent wert. Ein Musikgeschäft was man in dieser Grössenordnung wohl noch nicht erlebt hat, Bandauftritte die viel Spass brachten und Preise für Essen und Trinken, die beispielhaft sein sollten, für Veranstaltungen für welche man noch einen Batzen Eintritt bezahlen muss. Hier muss ich, persönlich für mich, besonders Dirty loops hervorheben. Was diese Jungs abgeliefert haben war einfach die Klasse. Mit einigen Zusatzmusikern von Teilplaybacks kann ich leben, wenn das live Gebotene dann diese Klasse hat. Was Henrik Lindner da am Bass abliefert ist schon absolute Weltklasse. Kann mich also an diesen Bericht nur anpassen. NÄCHSTES JAHR WIEDER.

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Thomann

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