Amp-Engine & Mehrkanal-USB
Das letzte substanzielle Firmware-Update für den Teenage Engineering OP-1 Field ist schon eine Weile her. Jetzt wurde die OS-Version 1.6 veröffentlicht, die einige interessante Features enthält.
Teenage Engineering OP-1 Field OS 1.6
Mit der neuen Firmware erhält die Synthesizer-Groovebox eine Amp-Engine, die einen Gitarrenverstärker emuliert. Es können Signale (Guitar, Bass, Vocals, Instrumente) über den External In oder via USB-Audio in die FX-Sektion und damit in den Amp geführt werden. Der Amp hat auch einen nützlichen Tuner integriert.
Das zweite Highlight des Updates ist die Multichannel-Übertragung via USB. Es lassen sich vier der sogenannten Tape-Tracks als separate Stereokanäle, zusätzlich zum Stereo-Mix, beispielsweise in eine DAW übertragen. Das vereinfacht den Workflow, wenn die Tracks aus dem OP-1 Field weiter bearbeitet werden sollen.
Zu den weiteren Verbesserungen mit dem OS 1.6 gehören ein Random Preset Generator, eine nicht-destruktive Crossfade-Funktion für die Tapes, eine optionale Einzählfunktion (Count-in) für die Aufnahme, eine erweiterte Fade-Funktion, um Attack und Release im Drum-Sampler zu editieren, ein Folder-Management im Preset-Browser, das optionale Senden der MIDI-Clock via BLE (Blue Tooth) sowie Detailverbesserungen und Bugfixes.
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Das Teenage Engineering OP-1 Field OS 1.6 steht ab sofort auf der Download-Seite des Herstellers kostenlos zur Verfügung.
Ab hier Infos zum früheren Vocoder-Update
Der OP-1 Field bietet eine Reihe von unterschiedlichen Synth-Engines, Sampling, Drums und Effekten. Der gesamte 32 Bit Signalweg ist dabei in Stereo ausgeführt.
Dazu kommt nun der Vocoder-Algorithmus, der in einen der acht Slots geladen werden kann. Wenn der Vocoder aktiviert wird, können unterschiedliche Quellen als Voice-Eingang (Modulator) verwendet werden, wie zum Beispiel das eingebaute Mikrofon, ein Headset oder auch das integrierte Radio und selbst USB. Das Trägersignal (Carrier) kann über das Keyboard bzw. vom internen Sequencer gespielt werden.
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Der OP-1 Field Vocoder arbeitet intern mit 20 Filterbändern, deren Breite gesteuert werden kann. Außerdem ist eine Formant-Shift-Funktion vorhanden. Das Carrier-Signal des polyphonen Synthesizers wird mit maximal sieben Oszillatoren erzeugt. Das Spektrum reicht von einem einfachen Sägezahn bis zu weißem Rauschen. Wie auch bei den anderen Engines des OP-1, können hier alle Parameter in Echtzeit moduliert werden. Die hauptsächliche Bedienung ist auf die vier farbigen Regler des Panels angepasst.






























Ich finde das YT Video witzig. Erinnert mich an Werbeclips, wo jede Sekunde Geld kostet.
Naja, nettes Gimmick. Aber auch mit Vocoder finde ich den Preis recht hoch.
Bei «Multichannel-Übertragung via USB» horche ich auf. Sollte der OP-XY dies später für seine acht Audiokanäle ebenfalls bekommen, werde ich wohl schwach…