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Test: Teenage Engineering TX-6, Field-Mixer, Audiointerface, Synthesizer, Sequencer

Klein, aber auch oho?

16. September 2022
teenage engineering tx6 test

Teenage Engineering TX-6, Field-Mixer, Audiointerface, Synthesizer, Sequencer

An den Produkten des innovativen schwedischen Entwicklers Teenage Engineering (TE) scheiden sich von jeher die Geister. Die minimalistischen Design-Geräte sind vollgestopft mit nützlichen, oft unerwarteten und manchmal auch etwas abstrusen Funktionen (ich erinnere nur an die Lego-Schnittstelle des OP-1) und schwanken zwischen Genie und Wahnsinn; einfach nur einen Synthesizer, eine Groovebox oder einen Sampler zu entwerfen, ist bei TE nicht drin, alles ist auf die eine oder andere Weise multifunktional. So lieben die einen dann auch die vielfältigen Möglichkeiten auf engstem Raum, die anderen halten das für überteuertes, schlecht zu bedienendes und unnötig kompaktes Spielzeug.

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Und nun der Teenage Engineering TX-6, ein 12-Kanal-Mono-Mixer (bzw. 6-Kanal Stereo) in der Größe einer Kompaktkassette, der gleichzeitig auch Audiointerface, Sequenzer und Synthesizer ist (oder: sein will?) und satte 1.199 Euro kostet. Haben die Schweden damit ihren nächsten großen Coup gelandet – oder den Bogen dieses Mal überspannt?

Teenage Engineering TX-6

Technische Daten & Featureliste

Für alle, die es ganz genau wissen wollen und Zahlen lieben, hier die wichtigsten nüchternen Facts in aller gebotenen Kürze:

  • 12-Kanal-Mixer-USB Audiointerface (24 Bit, 48 kHz)
  • Inputs: analog Gain 0-42 dB, SNR 102 dBA, max Level 8 dBu
  • Output (Main and Aux): max level 8 dBu, SNR 110 dBA
  • Output (Cue) max level 2 dBu, SNR 110 dBA
  • ADC (Audio Input): TLV320ADC3140 burr-brown
  • DAC (Output Main und Aux): cirrus logic masterhifi CS43131 (32 Bit)
  • Output Cue: cirrus logic CS47L35
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Der Teenage Engineering TX-6 ausgepackt

Schon die schlichte weiße Umverpackung hat die Maße einer (sehr kleinen) Pralinenpackung. „TX-6“ – steht auf einer Seite, „designed and engineered by teenage engineering” ganz klein auf einer anderen. Ansonsten deutet nichts auf den Inhalt hin – keine bunten Bilder, nicht einmal ein Logo. Das nenne ich mal Understatement.

Im Inneren dann eine flache schwarze Box, in der in einem passgenauen Bett aus Schaumstoff das TX-6 ruht. Der dazugehörige Schaumstoffdeckel ist mit kleinen Löchern für die Potis versehen, die mir silbern entgegenblinzeln. Ebenfalls noch mit im Karton: Ein mit ca. 80 cm nicht übermäßig langes USB-Kabel (USB-C auf USB-C) und ein englischsprachiges, bebildertes Manual aus der Liliput-Staatsbibliothek. Aber nun gut, wer den Mixer in der Jackentasche hat, will für das Manual nicht extra einen Rucksack mitnehmen. Kleiner Verbesserungsvorschlag: Das nächste Mal bitte mit Inhaltsverzeichnis und Seitenzahlen, das erspart unnötiges Suchen.

Sonst noch was? Nein, leider nicht. Warum „leider“, und was da wirklich fehlt, das erkläre ich gleich.

Teenage Engineering TX-6

Der Teenage Engineering TX-6 unter der Lupe: Die Regler

In diesem Fall darf man die Zwischenüberschrift fast schon wörtlich nehmen. Denn mit einer Größe von gerade einmal 62 x 90 x 23 mm (B x T x H) inklusive Reglern bzw. 62 x 90 x 16 mm ohne Regler ist der „ultra-portable pro-mixer and audio interface“ (O-Ton Teenage Engineering) tatsächlich sogar noch kleiner als die Hülle einer alten Kompaktkassette (67 x 108 x 16 mm – falls die noch jemand kennt), mit einem Gewicht von 155 Gramm allerdings deutlich schwerer als eben diese (und auch schwerer, als es auf den ersten Blick wirkt). Was daran liegt, dass das TX-16 fast komplett aus – auf der Oberfläche gebürstetem – Alu gefertigt ist. Was zum einen recht stabil ist, zum anderen aber auch edel aussieht, ein Teil, das man sich einfach gerne anschaut und in der Hand hält (was hier ja absolut kein Problem ist, selbst bei kleinen Händen). Dass die Unterseite des Gehäuses dann mit Kunstleder besetzt ist, will dagegen nicht so recht in die Hochpreisliga passen. Sieht zwar schick aus, löst sich aber erfahrungsgemäß nach ein paar Jahren auf. Wenn schon Leder, dann bitte richtig oder gar nicht.

Das Regelwerk auf der Oberseite ist – aus Platzgründen – bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht beschriftet, auch Markierungen jedweder Art wurden nicht untergebracht. Es geht aber auch ganz gut ohne, da der Aufbau des Mixers größtenteils den gängigen Standards entspricht. So besteht jeder der sechs Kanalzüge aus einem 20 mm (!) Fader plus einer 5-Segment-Pegelanzeige, einem Drei-Band-EQ (+/- 18 dB pro Band) und einem Track-Button. Letzterer dient in erster Linie der Solo- bzw. Mute- Schaltung eines Kanals (solo oder mute kann im Menü umgestellt werden, aber es geht immer nur eines), kann aber je nach Kontext auch andere Funktionen übernehmen – so wie fast alle Regler des TX-6. So können zum Beispiel auch die 18 winzigen EQ-Regler im Menü mit anderen Aufgaben betraut werden – dazu gehören unter anderem Aux Send Level, Pan, FX-Amount, Filter Cutoff, Oszillator-Frequenz, Sequenzer-Notenlänge, Kompressor, Synth-Wave und dergleichen mehr. Wodurch der Mixer dann einerseits zum wahren Tausendsassa wird, andererseits aber die Frage aufwirft, ob das Schrauben an eng gesetzten Stecknadelköpfen tatsächlich Spaß machen kann.

Teenage Engineering TX-6

Der TX-6 am iPhone

Auf der rechten Seite des TX-6 befinden sich zwei größere Taster, beschriftet mit „FX“ und „I“ bzw. „II“, wobei FX I für die Send-Effects und FX II für die Insert-Effects zuständig ist. Darüber ist der Select Knob in Form eines Endless-Push-Decoders untergebracht; mit dem wird zum einen das Main Volume geregelt, zum anderen aber dient er auch der Parametereingabe und der Navigation durch das Menü. Menü? Richtig, denn der Teenage Engineering TX-6 besitzt tatsächlich auch ein Display. Das ist zwar nur 48×64 Pixel groß (bzw. klein) und dazu noch monochrom, liefert aber erstaunlich viele Infos und ist gut ablesbar. Insgesamt über 100 verschiedene Systembildschirme gibt es – ein weiterer kleiner Ausblick auf das, was in den Tiefen des TX-6 schlummert.

Zwei weitere kleine Schalter, (ausnahmsweise) auf der Vorderseite, beschriftet mit „aux“ und „cue“, kümmern sich um die beiden gleichnamigen Buchsen (zu denen komme ich gleich); Der Power-Button ist in Form eines Kunststoff-Kippschalters auf der linken Gehäuseseite zu finden. Einerseits ist er durch seine Konstruktion gut zu bedienen und auch gut „ablesbar“, andererseits vermittelt er – dadurch, dass er aus Kunststoff ist und seitlich über das Gehäuse hinausragt – ein etwas ungutes Gefühl.  Fällt der TX-6 mal auf diese Seite (oder man titscht damit etwas unvorsichtig irgendwo an oder stößt davor, etwa beim Transport in der Jackentasche), so bin ich nicht ganz sicher, ob der Schalter das übersteht. Warum wurde hier nicht – wie beim Rest des TX-6 – ebenfalls Alu verbaut?

Das Handling der Bedienelemente ist angesichts ihrer minimalen Größe besser als erwartet, aber natürlich trotzdem weit entfernt vom relaxten Schrauben an den großen Kollegen. Die Fader sind gut erreich- und bedienbar und laufen butterweich, die insgesamt 18 EQ-Regler (Durchmesser: 3 mm) sitzen dagegen etwas wacklig (anscheinend nur auf der Platine befestigt), sind extrem winzig und sind selbst mit spitzen (kleinen) Fingern nur eher mühsam zu erreichen. Gerade mal vier Millimeter zu den Seiten und acht Millimeter nach oben hat man da zwischen den einzelnen, sieben Millimeter hohen Knobs Platz, da passt einfach kein Finger zwischen. Immerhin wird jede Reglerbewegung sofort auf dem kleinen Display angezeigt, sehr übersichtlich.

Die übrigen Buttons plus Control-Regler sind dagegen recht gut bedienbar. Sie  haben einen ordentlich Druckpunkt, der Endlos-Decoder ist etwas größer ausgefallen und dank Riffelung nicht übermäßig rutschig. Andere Regler, die man üblicherweise auf einem Mixer vorfindet, wie etwa Panning oder FX-Anteil, wurden ins Menü mit seinem Display verbannt, oder können durch Umwidmung der 18 EQ-Regler im Menü auf die Oberfläche geholt werden. Geht also auch, ist aber schon etwas umständlicher.

Teenage Engineering TX-6

Mit herkömmlichen Kabeln wird es eng

Die Eingänge des Teenage Engineering TX-6

Nun benötigt ein Mixer bekanntermaßen ja nicht nur einiges an Regelwerk, sondern auch einiges an Buchsen für den Kontakt zur Außenwelt. Da stellt sich die Frage: Wie bekommt man zum Beispiel die sechs Stereo-Buchsen für die Eingänge auf die rückseitige Fläche von 60 x 15 mm? Klar ist, dass man da keine große Klinken- oder gar XLR-Buchsen erwarten darf – daher hat der Teenage Engineering TX-6 dann auch sechs TRS-Buchsen für Stereo-Miniklinken. Was ja ok wäre, muss man sich halt ein paar Adapter besorgen oder basteln, falls die nicht eh schon in der Schublade liegen.

Allerdings hat Teenage Engineering die Buchsen dann aber so dicht nebeneinander platziert, dass bei der Verwendung herkömmlicher Stecker immer nur jede zweite Buchse belegt werden kann. Was unter anderem auch daran liegt, dass man nun auch noch die USB-C-Buchse daneben untergebracht hat. Würde diese woanders liegen, hätte man gut 15 mm gewonnen. Und damit ausreichend Raum für Standardstecker. Dass nun die Schweden selber Kabel und Adapterkabel mit schmaleren Low-Profile-Steckern anbieten (Audio 3,5 mm auf 3,5 mm, 1200 mm lang für 10,- Euro und Audio 3,5 mm auf 2x 6,35mm, ebenfalls 1200 mm lang für 15,- Euro), die mit diesem begrenzten Platzangebot auskommen, stößt mir da schon etwas übel auf. Entweder ich baue das Gerät so, dass auch normale Stecker passen, oder ich lege die benötigten Kabel dem TX-6 bei. Das kann man ja bei einem Preis von knapp 1.200,- Euro erwarten. Aber dem Käufer dann noch einmal 60,- bis 90,- Euro für die passenden Kabel abverlangen hat in meinen Augen schon einen leicht faden Beigeschmack. So oder so: Wer sich den Teenage Engineering TX-6 zulegen will, muss diese Mehrkosten in jedem Fall einplanen (oder sich mit drei Kanälen begnügen). Was ebenfalls – außer den Kabeln – fehlt: Hi-Z, Mikro-Preamps („guitars and microphones may need a preamp to function well“)  oder +48V, also alles Dinge, die selbst preiswerte Mixer üblicherweise mitbringen.

Teenage Engineering TX-6

Beispiele für den Aufbau

Der Teenage Engineering TX-6 unter der Lupe: Die Ausgänge

Auf der Frontseite finden sich die beiden schon angesprochenen Ausgänge „Cue“ und „Aux“. Auch die liegen wieder so dicht nebeneinander, dass auch hier nur Low-Profile-Kabel genutzt werden können, will man beide Ausgänge bestücken. Wir addieren also weitere 20 Euro auf unserer Einkaufsliste. Der Aux-Out kann als zweiter Ausgang neben dem Master-Out genutzt werden. Hier zeigt sich erstmals, was in dieser kleinen Kiste steckt: Betätige ich den Aux-Button, öffnet sich im Display ein eigenes Aux-Fenster. Mit dem Select-Knob lässt sich das Volume des Ausgangs ändern, bei zugeschalteter Kanaltaste zudem auch der jeweilige Anteil der einzelnen Kanäle am Aux; und auch dafür existiert dann wieder ein eigenes Fenster. Das ist aber noch nicht alles: Ein Druck auf den Select-Knob bringt mich in das Modus-Menü des Aux-Outs, den ich dann entweder Pre- oder Postfader schalten kann. Das mal als Beispiel, was Teenage Engineering da alles in den Tiefen der Menüs an Möglichkeiten versteckt hält – das ist schon erstaunlich. Allerdings dauert es eine Weile, bis man da trittsicher durch die Menüs und Untermenüs wandelt

Ähnlich umfassend sind auch die Features am Cue-Out, der als Kopfhörerausgang gedacht ist: Zuweisung einzelner Kanäle zum Kopfhörermix, wahlweise den Main Mix auf den Cue-Ausgang legen, Volume-Regelung sowieso; in dem Fall wird der vielseitige Control-Regler bei aktiviertem Cue-Fenster zum Volume-Knob. Überdies lässt sich an den Cue-Out auch ein Headset mit Mikrofon anschließen; auch hier sind dann einige Tastenkombinationen inklusive Shift und Control-Button nötig, um das Mikro einzuschalten, Gain und Volume zu regeln oder einen Effekt auf das Mikrofon zu legen. Es steckt viel drin im Teenage Engineering TX-6, die Wege dorthin sind jedoch – wie gesagt –  nicht immer ganz einfach.

Ich gestehe: Den Main-Out hatte ich anfangs glatt übersehen, weil ich den Kopf des 6,3mm-Adapters doch glatt für einen weiteren Drehregler gehalten hatte. Kein Wunder, ist der doch ebenfalls aus gebürstetem Alu und passt sich hervorragend ins stimmige Gesamtbild ein. Ein Blick ins Manual brachte mich dann aber schnell darauf, den „Regler“ mal rauszuziehen – prompt hatte ich den Adapter in der Hand. Aber wer kommt auch darauf, dass der winzige TX-6, der an jeder Stelle mit Millimetern geizt, dann tatsächlich eine 6,3mm Klinkenbuchse als Main-Out anbietet? Das Volume wird hier mit dem Control-Regler eingestellt, die vielgliedrige (aber winzige) Pegelanzeige für den Main-Mix wird im Display dargestellt.

Teenage Engineering TX-6

USB-C-Buchse jetzt mit Record-Funktion

Über die USB-C-Buchse wird der TX-6 mit PC, Laptop oder iOS-Gerät verkabelt und dient dann als Audio-Interface. Im Menü kann ich das dann wahlweise in den Modi „2ch“ (Main Mix, send & receive), „12 in“ (Multichannel USB Input, mixed mit den analogen Eingängen, auf Stereo Output) oder „12 out“ (Multichannel Outputs Post Fader, Stereo Input to Main – gut für das Multitracking mit einer DAW).

Zudem wird das TX-6 auch per USB aufgeladen. Vollgeladen reicht der Tank für ca. 8 Stunden Betrieb – das könnte ungefähr hinkommen (hängt natürlich auch von der Art der Verwendung ab); ich hab jedenfalls stundenlang damit rumgespielt und getestet, ohne an die Zapfsäule zu müssen.

Seit dem Update auf die Firmware 1.14 kann auch ein USB-Flashdrive oder eine SSD an den USB-C-Port angeschlossen werden, um darauf direkt aufzunehmen – bisher allerdings nur der Main-Mix im WAV-Format und keine Einzelspuren; aber wir sehen, dass die Entwicklung – wie bei allen Produkten von TE – ständig weitergeht und immer neue Features hinzukommen. Auch da wird sich sicherlich einiges tun.

Teenage Engineering TX-6

Kleine Finger sind da fast schon Pflicht

Der Teenage Engineering TX-6 in der Praxis

Nachdem ich mir einen Überblick über Regelwerk und Anschlüsse verschafft habe, schließe ich den TX-6 an mein Windows-10-Notebook an. Was völlig problemlos funktioniert: Anstöpseln, wird sofort erkannt und in den Soundeinstellungen als „Lautsprecher TX-6“ (Ausgabegerät) bzw. „Digitale Audioschnittstelle (TX-6)“ (Eingabegerät) eingetragen, eine Treiberinstallation ist überflüssig. Allerdings liefert der TX-6 unter Windows dann nur das Master-Stereosignal und keine 12 Spuren. Die Kontaktaufnahme unter Android via Bluetooth BLE funktionierte tadellos, per USB hingegen tat sich im Test nichts. Nach dem Anschluss schaltete die Soundausgabe auf dem Smartphone zwar stumm, auf dem TX-6 war aber kein Pegel zu sehen/hören. Auch andere Berichte im Netz schreiben von Problemen mit Android,, da scheint es also noch nicht ganz rund zu laufen.

Die Entwickler schrieben dagegen auf meine Anfrage hin: „we have now tested the TX–6 both with android 10 and 12 and we haven’t encountered any problems! once the usb is connected, the audio of the phone is played through the mixer. beware that the sound doesn’t go through one channel but you will see it on the master meter (on the display).“ Nun gut, auf meinem Display bewegte sich der Master Meter nicht (Android 11).

Auf meinem Windows-10-Testrechner 1 gab es nach der Installation der Firmware-Version 1.1.4 übrigens das seltsame Problem, dass der TX-6 zwar immer noch in den Soundeinstellungen als Audiogerät auftauchte, die Soundausgabe aber trotzdem aus den Notebook-Speakern kam. Auf dem fast frisch installierten Windows-Testrechner 2 dagegen lief er weiterhin völlig problemlos. Warum das nun so war, konnte mir der auch hier hilfsbereite Support nicht erklären, das Problem sei bisher nie aufgetaucht. Vielleicht ist auf Testrechner 1 inzwischen einfach zu viel an Audiokram installiert, oder ich hab mich irgendwo zu blöd angestellt. Grundsätzlich funktioniert der TX-6 aber unter Windows – und Mac und iOS sind da in der Beziehung sowieso problemfrei, da gibt es dann auch die volle Track-Dröhnung. Das nur der Vollständigkeit halber.

Teenage Engineering TX-6

Weiter geht’s: Kopfhörer eingestöpselt und ich stelle fest, dass der mitgelieferte Adapter am TX-6 Master Out zu breit ist – steckt der drin, passt die Miniklinke meines Rode-Kopfhörers nicht mehr daneben. Warum also ist der Adapterkopf – der ja nur zierendes Beiwerk ist – so unnötig breit ausgefallen? Ein weiterer Fall von „Form over Function“. Der Klang, der dann aber aus dem Kopfhörer kommt, entschädigt mich ein wenig für diesen „Design-Blödsinn“: Der nämlich ist transparent, klar, hat enorm viel Druck und noch Volume technisch Luft nach oben, da muss ich den Regler (der nach einem Druck auf den Cue-Button aktiviert ist) gar nicht bis ganz nach oben drehen, wie mir die Pegelanzeige im Cue-Fenster verrät. Vielleicht klingt der Teenage Engineering TX-6 ein wenig „kalt“ und nüchtern, wenn ihr wisst, was ich meine; aber ok, das ist Geschmackssache. Der EQ greift auf allen Bändern kraftvoll zu, wobei jede Reglerbewegung auch sehr anschaulich auf dem Display abgebildet wird. In Kombination aus Shift + Trackbutton kann ich für jeden Track separat zudem noch LP/HP-Filter, Channel Compressor, Channel Gain (von 0 bis +42 dB) oder Stereo Panning ins Display holen und einsetzen. Großartige Parameterspielereien (bei HPF/LPF oder Compressor) sind zwar nicht vorgesehen, aber nützlich sind diese Track-Add-Ons allemal.

Am Cue-Out lässt sich – wie erwähnt – auch ein Headset anschließen. Von denen habe ich hier so einige rumliegen, aber nicht alle wurden auch als solche erkannt; nach welchen Kriterien der TX-6 da auswählt, kann ich nicht sagen – geklappt hat es schließlich mit dem Headset meines Smartphones (es gibt aber sicher auch klanglich bessere Alternativen).

Thema Mikrofon: Hier muss man sich von allem verabschieden, was eine XLR-Klinke hat oder +48V benötigt, denn beides unterstützt der TX-6 nicht – das Großmembran-Kondensatormikro muss also in der Schublade bleiben (oder über einen PreAmp angeschlossen werden). Was bleibt, sind zum Beispiel dynamische Mikrofone bzw. Lavaliermikrofone mit Miniklinke, wie etwa das Rode SmartLav+ (für iPhone und iPad) oder das Lavalier Go. Kleine Mikrofone für einen kleinen Mixer eben, da gibt es inzwischen ja auch schon ein paar ganz ordentliche.

Kleines Detail am Rande: Die Kanal-Pegelanzeigen (die Pre- oder Post-Fader geschaltet werden können) sind trotz ihrer geringen Größe äußerst übersichtlich und schalten im Falle eines Clippings komplett auf Rot – was man dann kaum übersehen kann.

Teenage Engineering TX-6

Klein, aber hilfreich: Das Display

Die Effekte des Teenage Engineering TX-6

Kann so ein kleines Gerät überhaupt „vernünftige“ Effekte liefern? Hören wir mal rein. Slot 1 (FX1) ist bestückt mit 3x Chorus (subtle, medium, strong), 5x Reverb (mit den Presets light, small, medium, large und drone) und Delay (1/8, ¼, ½, 2/3, ¾, 1, 3/2, Warp, Mash). Hier ein paar Soundbeispiele – starten wir mit dem Reverb. Den einstellbaren Return-Anteil habe ich hier auf 75 gesetzt.

Die liefern einen schönen Sound, damit lassen sich Audio ansehnlich verfeinern – das spart zusätzliche Hardware. Das gilt auch für das Delay, das sauber läuft und mit seinen zum Teil ungewöhnlichen Abstufungen schöne Effekte generiert:

Den Chorus gibt es in den drei Presets subtle, medium und strong. Hier vermisse ich schmerzlich die fehlenden Parameteränderungen: Subtle ist kaum hörbar, strong einfach too much; einzig medium ist ganz brauchbar und bringt die gewünschte  Schwebung in den Sound. Hier mal die drei im Durchlauf; der erste Sound ist ohne ganz ohne den Chorus Effekt.

Effektslot II hat zwei schöne Live-Effekte mit dabei. Zum einen ist das der Tape-Effekt, der nichts mit der Tape-Saturation am Hut hat, sondern eine Aufnahme auf verschiedene Weisen (Stop 1, Stop 2, Pong) abbremst, ganz so, als würde man die Hand auf den Bobby legen und runterdrücken. Der Effekt wirkt nur, solange ich den FXII-Button gedrückt halte, lässt sich also beliebig ein- und ausschalten. Kleines Gimmick am Rande: Begleitet wird das durch eine kleine Tape-Animation auf dem Display.

Auch der Freeze-Effekt gehört in die Live-Sparte (und wird ebenfalls durch eine Animation unterstützt). Hier wird der Sound „eingefroren“. Über den Drehregler kann ich dabei sogar die Tonhöhe ändern:

Der Distortion-Effekt bietet vier Spielarten (Push, Drive, Blow, Destroy), die nicht weiter regelbar sind – und mich nicht so wirklich überzeugen konnten, da fehlen zum einen einfach die Parameteränderungen, zum anderen klingen die Presets nicht dreckig genug. Finde ich.

Der Crunch-Effekt (Shape, Bend, Chip, Bit) ist natürlich stark vom jeweilig eingesetzten Instrument abhängig, und bringt zum Teil ganz witzige Klangveränderungen. Hier mal ein Durchlauf mit einem Solo-Synth (erster Sound = ohne Effekt):

Das Filter erlaubt die Veränderungen der Parameter Cut und Resonance, jedoch nicht gleichzeitig, da beides auf einem Regler liegt. Was gerade bei Filterfahrten doch etwas hinderlich und umständlich ist.

Das Tremolo lässt sich in seiner Intensität stufenlos regeln. Was aber mit dem kleinen Drehregler nicht ganz sauber stufenlos gelingt.

 

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Die „Extras“: Synthesizer und Sequencer

Mit Synthesizer und Sequenzer? Das liest sich ja erst einmal großartig, ist es dann aber bei genauerem Hinschauen doch nicht so ganz. Zumindest nicht übermäßig. Ja, es gibt einen Sequencer, allerdings ist der nicht frei programmierbar, ja, nicht einmal überhaupt programmierbar, sondern liefert „lediglich“ 24 vorgefertigte Patterns, die allerdings recht ordentlich sind und sich für jeden Track einzeln auswählen lassen. Somit können die gemischt und kombiniert werden. Deren Tempo wird im Temposcreen – mit animiertem Metronom – von 40 bis 400 bpm eingestellt, wo auch der Sequenzer gestartet wird. Pattern- oder Tracklength sind aber fix und können nicht verändert werden, da bleibt es also beim angebotenen „Four on the Floor“.

Teenage Engineering TX-6

Der Synthesizer beschränkt sich auf einfache Sinus-, Rechteck-, Sägezahn- oder Triangletöne, was sich im Grundsound (bzw. mit einigen Effekten) dann erst einmal so anhört:

Die „Drum-Machine“ kommt mit Bassdrum, Snare, Clap und Hihat. Ich kann jedem der sechs Kanäle eins dieser Drum- und Synthesizer-Instrumente zuordnen (oder in der Play-Funktion live über die Trackbutton abspielen, was aber nur bei den Drums Sinn ergibt) und dabei dann jeden der Sounds pro Kanal ein wenig bearbeiten: Filter, Tonlänge, Tonhöhe, Kompressor, EQ und Volume. Über den Trackfader können die einzelnen Sounds ein- und ausgeblendet werden:

Ich kann mir zum Beispiel aber auch meine eigene Kick nach meinen Vorstellungen basteln und bin da nicht auf den Grundsound festgelegt.

Außerdem kann ich ja noch die beiden Effektkanäle drauflegen, was zu netten einigen Spielereien ermuntert. Zum Beispiel lässt sich jeder der sechs Kanäle mit einem Synth-Sound mit unterschiedlichen Tonhöhen und Sequencer-Pattern füttern, dazu kommt die Spielerei an den Effekten. Was sich dann so anhören kann:

Im „Tone-Modus“ des Synth gibt jeder Kanal einen Dauerton ab; Wellenform, Tonhöhe und Panning sind einstellbar, das jeweilige Volume wird über die Trackfader gesteuert. Auch hier können die zwei Effektslots des Mastermix belegt und verändert werden. Die Tonhöhen lassen sich auch on the fly ändern, was ich mir hier dann aber verkniffen habe.

Seit dem Firmware-Update auf die Version 1.1.4 kann der Onboard-Synthesizer übrigens immerhin auch chromatisch über eine Bluetooth-MIDI-Tastatur angesteuert / gespielt werden. Und wenn ich gerade schon bei der Version 1.1.4 bin: Hinzugefügt wurde da auch für den Sequenzer ein PO-Sync über Aux oder Cue, mit wählbaren Achtel für PO-Sync und Sechzehntel für Modular Systeme.

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Insgesamt ist die Synth/Seq-Sektion eine nette Spielerei, gerade für unterwegs, deren praktischer Nutzen dann aber doch eher limitiert ist. Das Tempo des Sequencers kann auch über eine externe MIDI-Clock gesteuert werden; wer also beispielsweise den OP-1 am TX-6 hängen hat, kann dessen Sounds dann ja mit einer Drum-Sequenz ergänzen.

Weitere Extras: DJ-Modus und mehr

Ebenfalls mit dabei: Ein „DJ-Modus“. Der deaktiviert Channel-Fader 1 und macht ihn zum Crossfader, der zwischen Kanal 5 und 6 hin- und her fadet; einstellbar ist da wahlweise ein Slow Fade und ein Fast Cut. Wenn man dann auch noch den TX-6 quer legt, kommt ein Hauch von DJ auf. Live allerdings dürfte das vielleicht etwas  albern aussehen, wenn der DJ da an dem Mini-Teil rumspielt. Aber gut, dafür ist das Feature dann auch eher nicht gemacht. Aber zwei Smartphones mit ordentlichen Playlists dran an die 5 und 6, an den Main-Out eine kleine aktive Box, Powerbank an den USB-Port und schon kann man im Park ein wenig die Kumpel beschallen. Verbuchen wir unter „nette Spielerei“.

Auch MIDI liefert der TX-6, das wahlweise über USB-C oder Bluetooth LE (Low Energy) ausgeliefert und empfangen werden kann. So lässt sich der TX-6 zum Beispiel über einen OP-Z steuern oder kann selber als MIDI/DAW-Controller eingesetzt werden; die MIDI-Clock Source lässt sich seit dem Firmware Update wahlweise auf Internal, USB oder BT LE setzen.

Sonst noch mit dabei: Ein integriertes Stimmgerät, dass die Tonhöhe eines an einem Eingang angeschlossenen Instruments erkennt (nett – aber einen Synthie muss ich eher nicht stimmen, und für Saiteninstrumente gibt’s auch schon Clip-Tuner für fünf  Euro), und ein ganz praktischer Limiter für den Mastermix (on/off, ansonsten nicht weiter regelbar).

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Fazit

Tja, Fazit. Erlaubt mir, da ausnahmsweise etwas weiter auszuholen.

In meinen Augen ist der Teenage Engineering TX-6 eher eine Machbarkeitsstudie oder ein Designobjekt denn ein Audiogerät für die Praxis. Ja, da stecken eine Menge guter Ideen drin, die aber zuweilen auch mit Kompromissen einher gehen (müssen).

Klang, Verarbeitung, Effekte, Vielseitigkeit, anpassbares Regelwerk, auch die kleine Drummachine: Alles gut, teilweise sogar richtig gut. Und wer seine Akku-betriebene Mini-Synthesizer (e.g. Volca, TE) mit in den Park nehmen will und dafür noch einen ebenso kleinen Mixer benötigt, der mag im TX-6 die Lösung sehen.

Die Schweden wollten mit dem Teenage Engineering TX-6 beweisen, dass es möglich ist, massenweise Features auf engstem Raum unterzubringen. Das ist ihnen gelungen, auch wenn Sie meiner Meinung nach teilweise über das Ziel hinausgeschossen sind (siehe zu eng gesetzte Buchsen). Trotzdem ist der Teenage Engineering TX-6 zweifellos cool, gut aussehend (zumindest so lange, bis an allen Buchsen Kabel hängen), reizvoll und ein beeindruckendes Stück Entwicklerkunst. Respekt dafür.

Die Frage, die sich aber stellt: Brauche ich tatsächlich diese eierlegende Wollmilchsau, brauche ich ein Audio-Interface mit Sequenzer, Synthesizer, DAW-Controller, Stimmgerät und DJ-Modus, dessen Bedienung auf einem sehr schmalen Grat zwischen „geht so gerade noch“ und „geht eher nicht“ wandelt? Wäre der TX-6 doppelt so groß, wäre er immer noch verdammt klein und transportabel, aber dafür auch deutlich besser bedienbar. Aber dann hätte er ja seinen USP verloren, seinen „Unique Selling Point“. Dass zuletzt  über kaum so ein Audio-Device so viel kontrovers diskutiert wurde wie über den TX-6, liegt in erster Linie an seiner irre winzigen Baugröße. Und am ebenso irren Preis. Teenage Engineering hatte noch nie den Wunsch, für den Massenmarkt zu produzieren. Und vermutlich könnten sie auch gar keine großen Stückzahlen liefern. Sie bauen Produkte für eine kleine Nische, für ein Klientel, die das Geld hat und die das Besondere wollen.

Wer also tatsächlich die rund 1.200,- Euro übrig hat, wer viel mit seinem Mini-Equipment auf Reisen ist, wer ohnehin schon mit einigen TE-Produkten wie den PO, OP1 oder OP-Z ausgerüstet ist, für den mag der TX-6 dann der lang ersehnte, nützliche Missing Link in seinem Setup sein und der soll sich den Mini-Mixer gerne zulegen. Und kann auch darauf hoffen, dass die Schweden immer neue Features nachlegen werden und irgendwann mit ihrer Firmware so weit sind, dass sich die Waage von „Form“ noch mehr in Richtung „Function“ neigt.

Plus

  • extremst kompakt
  • schönes Designobjekt
  • solide gebaut (bis auf den Powerbutton)
  • sehr guter Klang
  • vollgestopft mit Features
  • gute Onboard-Effekte auf zwei FX-Slots
  • Drummachine ist eine witzige Spielerei
  • MIDI via Bluetooth LE und USB
  • bis zu 12 Kanäle (unter iOS und Mac)
  • 3-Band EQ, Kompressor, Filter und Panning für jeden Kanal
  • Regler frei belegbar, dadurch vielseitige Einsatzmöglichkeiten
  • erstaunlich übersichtliches und hilfreiches Display
  • Akku hält recht lange

Minus

  • die meisten Buchsen nur mit Low-Profile-Kabeln nutzbar
  • Plastik-Powerbutton
  • im Test Probleme mit Windows und Android
  • Standardfeature wie +48V, Mikrofon PreAmp oder HiZ fehlen
  • viele Funktionen nur über Button-Kombis erreichbar, dadurch leidet die Übersicht
  • sehr eng gesetzte Miniregler
  • (zu) hoher Preis

Preis

  • 1.139,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    komabot

    Was ein „Schmarn“.
    Man will es einfach nicht richtig machen. Sonst ist man ja nicht „anders“ oder „unique“.
    Der Preis ist dann natürlich auch ein „Alleinstellungsmerkmal“.

  2. Profilbild
    Robby

    Wird um diesen Preis auch die Pinzette zum Regler einstellen mitgeliefert. Da muß man mit einer Hand das Gerät halten, das man es mit der zweiten bedienen kann. Für mich allein die Größe ein NoGo.

  3. Profilbild
    Wasserspeier

    Hey Leute, seit froh, dass der so klein ist. Bei Reglern in Normalgröße und den heutigen Materialpreisen würde der sonst das doppelte kosten :-)

  4. Profilbild
    shapemodulator

    Wollte es nach dem antasten meinem 8jährigen Sohn kaufen aber da wäre er in ein paar Monaten schon herausgewachsen. Das perfekte alter für den Mixer ist so zwischen 6-9 Jahren bei durchschnittlicher Größe.

  5. Profilbild
    Sodawasser

    Tolle Review, inhaltlich wie sprachlich. Das Fazit bringt es gut auf den Punkt. Schön auch, dass der Autor zwar kritisch urteilt, aber auf wohlfeiles populistisches TE Bashing verzichtet. Alleine dafür gebührt Herrn Steinwachs Dank. 🙏

  6. Profilbild
    Codeman1965 AHU

    Mir erschliesst sich der Sinn dieses Designs nicht.

    Potis, die ich nur mit ’ner Splitterpinzette bedienen kann…?
    Exklusive Kabel, weil 3,5mm nicht passt…?
    Ein „Display“ in Fingernagelgröße…?
    1200,- €…?

    Ich hatte schon immer den Traum, später mit ’nem Flohzirkus in der Fußgängerzone meine Rente aufzubessern.
    Da könnte sich Kalle, der Trapezclown, noch ein wenig um den guten Klang bemühen… :-)

    Die eigentlichen Features mögen ja absolut nicht schlecht sein, das will ich gar nicht in Abrede stellen! Und es wird auch Leute geben, die mit diesem Teil glücklich werden.

    Aber ich (persönlich!) kann dem Ding nix abgewinnen, schon gar nicht zu dem aufgerufenen Kurs…

    • Profilbild
      d_eric

      Fragt sich nur, wie lange du mit deinem Flohzirkus auftreten müsstest, bis du das Geld für dieses „Schmuckstück“ zusammen hast.

    • Profilbild
      Analog Twin

      Ich habe lange überlegt, ob ich mich äußern sollte; aber man kann wirklich nicht
      kommentarlos daran vorbei gehen:
      Mit den kleinen Potis der Volcas kommt man schon noch klar, aber 20 mm Fader und Potis mit so kleinen Durchmesser und ein Display vom der Grösse einer 10Cent-Münze?
      Dazu noch dieser „Preis?
      Ach ja, ganz vergessen: Es gibt ja noch Menschen, die eine Lesebrille mit mehr als 1,25 Dioptrien benötigen.
      Designstudie mag ja ganz okay sein und vielleicht reicht es ja für irgendeinen internationalen Preis, aber unter „Workflow“ oder haptischen Zurechtkommen verstehe ich zumindest etwas ganz anderes!

  7. Profilbild
    AmigoMario

    Für mich wäre das von der Bedienung her schon alles viel zu klein. Auch wenn das winzige Gerät einiges zu bieten hat.

    • Profilbild
      Codeman1965 AHU

      Stimmt…!!!
      Ist ja eine überlieferte Erkenntnis, daß eine fundierte Uhrmacher-/Goldschmied-Ausbildung der musikalischen Karriere durchaus zuträglich sein kann. :-)

      Wie gesagt, das Teil wird sicher seine Liebhaber finden.
      Muss ja nicht zwangsläufig ich sein…

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        lunatic AHU

        Codeman, wir sind einfach zu erwachsen (charmant formuliert) ;)
        Musikinstrumente in Piercing-Format….
        Das Ende naht

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          Codeman1965 AHU

          Jaaaa, das Alter…!

          Alte Augen, alte Ohren, Alters-Starrsinn, Alter was geht ab uswusf… ;-)

          Ich habe nichts gegen Kleinkram, aber bei TE (wie auch einigen Anderen) stösst mir halt sauer auf, daß es anscheinend nur um das Erschaffen von Lifestyle-Produkten geht.
          Sollen sie ja gerne machen, ich habe ja die Wahl, es mir zu verkneifen.

          Aber mit meinen 57 Lenzen nehme ich mir einfach mal das Recht raus, da ein wenig grumpy zu reagieren!
          Für irgendwas muss es ja gut sein, daß man langsam senil/debil/persil wird.

          Gott sei Dank haben wir den größten Teil unserer Zukunft schon hinter uns… :-)

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          Analog Twin

          Ich verstehe Dich mit meinen 62 Jahren gut und das Ende naht sicherlich noch nicht, aber ein Gimmick bleibt halt ein Gimmick und nichts macht daraus ein wirklich handelbares „Instrument“, mit dem man wirklich zufriedenstellend arbeiten kann.

  8. Profilbild
    Garfield Modular AHU

    Hallo Zusammen,

    Also… erst war ich auch sehr skeptisch, wenn dann aber das Teil zur Verfügung stand bei meinem lokalen Händler habe ich den einfach mal an getestet und wow! Was ein Teil, also wirklich 12 Channel Mixer so klein, so gut?! Ich habe den Verkäufer gefragt mir direkt 3 Stück zu reservieren und habe noch hinterher geschrien: „Ich bin bald wieder zurück!“

    Bin dann wie ein Verrückter nach Hause gefahren, habe mir mit viel Mühe mein „alten“ 32 Channel Mammut-Mixer mit kleine 20 Kilo auf der Waage nach oben geschleppt und unwürdig ins Auto „geknallt“ und wieder wie ein Verrückter zurück gefahren nach meinem Händler. Viel verhandelt und getan und ein guten Preis für mein alten Mixer, der noch nicht mal 2 Jahre alt war, bekommen, so musste ich am Ende eigentlich nur etwas mehr bezahlen als was einen TX-6 kostet, dafür aber voll zufrieden und stolz wieder nach Hause gefahren.

    Heiliger Strohsack, was war da jetzt ein Platz übrig auch meinem Studiotisch! Der Alte Mammut-Mixer war zirka ein guten 80 cm breit! Ich habe jetzt ein Wahnsinns-Platz übrig und…! Ich habe jetzt sogar ein 36 Channel Mixer wenn man es „gut“ betrachtet.

    Also wirklich, nichts besser als drei TX-6-er neben einander, wirklich jetzt das volle Studio Gefühl hier!

    Weiter sehe Teil 2.

  9. Profilbild
    Garfield Modular AHU

    Hier Teil 2 – Der 36 Channel Mixer-Super-Tiny-Studio-System (oder so)

    Doch da brach mir plötzlich das Schwitzen los… und ein sehr unangenehmes Gefühl hat mich da erobert…

    Mist! War das nicht etwas über eilig? Hatte ich eigentlich noch alle Taschen im Schrank?

    Voll verschwitzt wurde ich Wach und dachte mir: „Oh nein, das darf doch jetzt nicht wirklich war sein?! Habe ich das jetzt nur geträumt oder bin ich wirklich so doof gewesen?“

    Noch halb schlaf-betrunken bin ich ins Keller gegangen mitten in der Nacht und habe mein Studiotisch mit halb-offene Augen angeschaut, was stand dort jetzt…?

    Also der Staubabdeckung von der Mammut Mixer war noch da. So ganz traute ich das noch nicht, den Staubabdeckung weggenommen und man was war ich froh mein „alten“ Mammut Mixer anschauen zu dürfen :-)

    Nah ja, mehr brauche ich glaube ich nicht dazu zu sagen, meine Meinung sollte jetzt deutlich sein ;-)

    Ich bin aber auch M. Steinwachs einig das wenn man das Geld hat und kein Problem damit hat es dafür aus zu geben, hey, „be my guest“, nur halt nicht mein „Cup of tea“.

    Vielen Dank an M. Steinwachs für ein sehr gutes Review und ein Fazit das es zum Punkt bringt. Prima!

    Viele Grüße, Garfield.

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      Kazimoto AHU

      Martin Stimming ist sowas wie „die Zielgruppe“ schlechthin. Ein symphatischer Typ übrigens aber er wirkt zunehmend angestrengt. Ob es am TX-6 liegt? 😁

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      richard AHU

      Ich sag mal: lassen wir es dahin gestellt ob ein Equipment Papst wie Stimming das Teil wirklich bezahlen musste, oder jemand anderes ihn damit er es nutzt ;-)

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        HoWi

        @Richard Immer diese haltlosen Vermutungen und Behauptungen.
        Ich selbst würde mir das Teil auch niemals kaufen und schon gar nicht für das Geld, aber ich bin auch nicht die Zielgruppe. Das ist ein Boutique Design Hersteller der sehr gute Qualität bietet die sicher nicht für jederman gedacht ist aber seinen speziellen Markt hat.
        Verstehe die Diskussion immer nicht

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          Mac Abre

          Wieso haltlos? Es ist Usus, dass Tester die Testobjekte von den Herstellern oder Vertrieben gestellt bekommen. Je nach Hersteller, Preisklasse und Tester, ist das Gerät entweder nur geliehen oder wird dauerhaft überlassen. Man sollte annehmen, das sei allgemein bekannt.

            • Profilbild
              Mac Abre

              Da ich selbst eine Zeitlang Reviews für verschiedene Online-Magazine geschrieben habe, weiß ich sehr genau, was üblich ist.

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                m.steinwachs RED

                Nur um das an dieser Stelle mal eben klar zu stellen: Wir Tester bei Amazona bekommen die Testobjekte von den Herstellern und Vertrieben grundsätzlich immer leihweise gestellt und packen die nach dem Test wieder ein und schicken sie zurück. Egal, ob die nun 20 oder 2.000 Euro kosten. Hier wird also nichts dauerhaft überlassen.🎹

                • Profilbild
                  Mac Abre

                  Ohne die Leistungen der Amazona-Redakteure schmälern zu wollen, ist Amazona nicht gerade ein Riese im Fachbereich. Bei den Magazinen, für die ich tätig war, wurden Computercomponenten, manchmal sogar ganze PCs oder Monitore verschenkt (Druckerhersteller waren etwas knauseriger) – ausdrücklich, ohne Einfluss auf den Test nehmen zu wollen. Bei Datenträgern oder Download-Software sowieso. Ich sehe daran nichts verwerfliches.

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            martin stimming

            ich hab ihn mir gekauft und auch nicht bereut. als ich ihn beim vorletzten gig wegen dem blöd platzierten anschalter aus Versehen während des gigs ausgeschaltet habe hat es mir aber doch die lust verdorben.

            und dass ich nur nervig und ganz und gar nicht sympathisch bin: abgesehen davon dass es natürlich weh tut so etwas zu lesen (stell dir vor du liest das über dich) scheint das der preis der offenheit, des „Zeigens“ zu sein – nervt mich, weil ich nicht mehr unbedarft irgendwo hinlesen kann aber muss ich halt mit leben, nicht so schlimm.

            lg

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              Codeman1965 AHU

              @ martin:

              < "... , nicht so schlimm. " >

              Weiss ich nicht.
              Blöde ist es allemal.

              Die „Offenheit des Zeigens“, wie Du es nennst, birgt immer das Risiko, daß Irgendeiner die Rübe aus dem Loch streckt und über Dich herblubbert, meistens nicht mal direkt An Dich, sondern ÜBER Dich. So what…

              Viele sind hier, um sich auszutauschen, Neues zu erfahren und dadurch etwas zu gewinnen.
              Manche sind hier, um zu lediglich zu gewinnen (was auch immer sie dafür halten)…

              < " ...abgesehen davon dass es natürlich weh tut..." >

              Ich sehe das pragmatisch:
              Mehr als 7einhalb mrd. Typen hier können von mir halten, was sie wollen, das ist für mich in etwa so relevant wie der chinesische Reissack. Die wissen gar nichts über mich.

              Der kleine Rest darf mir durchaus die Meinung geigen, da mache ich mir auch gerne Gedanken drüber.

              Wenn das Fell zu dünn ist, machst Du’s Dir nur selbst schwer… ;-)

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              Kazimoto AHU

              Habe den TX jetzt in natura gesehen und musste lachen. Keine Ahnung was live wichtig ist aber wenn das Ding vom Tisch fällt ist es fast wie Kontaktlinsen auf der Tanzfläche suchen. 😂 Da gibt es 100% bessere wenn auch weniger hippe Lösungen. Mit dem öffentlichen Auftreten….., Ich bekomme schon Schwitzbacken wenn bei den Kleinanzeigen nur meine Bettkante sichtbar ist und viele Youtuber haben eigene „Studios“ zum Aufnehmen ihrer Sachen. Da sieht man privat nix. Kennt einer das Gesicht von Loopop? Ok, Wytse hat Spaß an bunten Fingernägeln und geht offen damit um. Es kostet halt alles Kraft und jeder muss entscheiden wieviel am Ende des Tages übrigbleibt, öffentliche Person oder nicht. Choose wisely! 😘

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              zirkuskind

              Darf ich fragen was Deine Intention des Kaufs und des Benutzens war? Ich nehme an: Auf möglichst kleinem Raum 6 Kanäle zusammenführen plus bisschen dort Aufräumen (mit zb LowCut etc)? Die Mobilität kommt noch dazu, für Gigs halt super.

              Falls meine These in die richtige Richtung geht: Wie wäre Dein Fazit? Cool, oder am Ende nicht viiiiel besser als ein 12 Kanal Mackie/A+H/WasAuchImmer mit mehr HandsOn,Kontrolle und Übersichtlichkeit?

              • Profilbild
                martin stimming

                ich habs in ner bierlaune am release-tag bestellt ;)

                fazit: als profi kann ich das absetzen und es gab/gibt einige use-cases die einen echten gegenwert darstellen, tatsächlich kann ich mich aber dem tester anschliessen: doppelt so groß wär immer noch gut wenn nicht sogar besser.

                falls ihr einen von den beiden mini-mixern braucht/wollt: die bluebox ist da die bessere wahl.

                falls platz keine rolle spielt würd ich um beide einen bogen machen :)

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              s.tubenrocker

              Also mich nervst du nicht und freue mich noch immer über neue Videos und Musik von dir.
              Was ich immer nicht verstehe:
              Wenn sich Menschen ein Gerät sowieso nicht kaufen wollen, warum regen sie sich dann über den Preis, Größe etc. auf?
              Einfach zur Kenntnis nehmen, dass es das jetzt gibt…fertig

              • Profilbild
                lunatic AHU

                Wenn sich hier wirklich nur noch diejenigen zu Wort melden, die Interesse am jeweiligen Gerät haben, kann man bei Amazona gleich den Stecker ziehen.

                • Profilbild
                  s.tubenrocker

                  Ich glaube nicht, dass Amazona nur von der Kommentarfunktion lebt und natürlich soll doch auch ein Austausch stattfinden. Mein Kommentar bezieht sich auch nicht nur auf dieses kleine Teil. Ich finde es nur manchmal erstaunlich was so mancher Test oder Neuankündigung in einigen Menschen auslösen kann. Ich lese mir sehr viele Artikel schon seit Jahren bei Amazona durch, kommentiere aber nicht jeden. Und wenn ein Poti oder das Display mal die Position tauschen, fängt es zumindest in mir nicht gleich an zu kochen. Hoffe, dass ich es so noch ein bisschen besser erklären konnte.

            • Profilbild
              mfk AHU

              @stimming:
              Ich finde Deine Tests gut.

              Frage:
              wie ist das live-Handling im Vergleich zur 1010 bluebox?

              • Profilbild
                martin stimming

                naja, da sind beide nicht so toll – allerdings ist die bluebox mit controller schon sehr nah an einem „ausgewachsenen“ mixer dran, am ende klingt sie auch ein bisschen besser (leider die effekte halt nicht)…

                der tx-6 ist wirklich zur performance nicht geeignet, spätestens wegen des schlecht platzierten an- und ausschalter. als verschwindend kleines bindeglied ist es aber ein überraschend nützliches gerät.

                nochwas: als interface ist das gerät unter windows leider ziemlich grottig, geht nur über asio4all und auch da nur mit hoher latenz dropout-frei.

            • Profilbild
              Mac Abre

              @ Martin Stimming „stell dir vor du liest das über dich“
              Ach Göttchen, ich habe schon viel schlimmeres über mich gelesen, ohne Selbstmordgedanken zu bekommen. Es gibt immer Leute, die mit Ehrlichkeit nicht umgehen können und beleidigend werden. Ich bin zur Ehrlichkeit erzogen und wurde immer dazu angehalten, meine Meinung offen zu äußern. Dafür danke ich meinen Eltern bis ins kalte Grab.

            • Profilbild
              Mac Abre

              @Marting Stimming: Und jetzt kommt der Punkt, an dem ich mich bei Dir entschuldigen muss. Ich habe Dich mit dem Audiopilz verwechselt. Wohl zu viele Videos in zu kurzer Zeit gesehen und den Überblick verloren. Mea culpa.

  10. Profilbild
    richard AHU

    Sorry für den Preis ist das doch einfach nur ein Witz, ich fand schon die Preispolitik bei der OP1 abenteuerlich, aber hier wird es echt völlig ad absurdum geführt.
    Miniklinke war mir persönlich noch nie so ganz geheuer, schon gar nicht für live Equipment und hier passen noch nicht mal mehr Standard Mini Klinke Kabel wenn man das Teil voll nutzen möchte,
    Ich sehe so was eher als Sammlerobjekt für Techniknerds.

  11. Profilbild
    mfk AHU

    Die meisten triggert der Preis.

    Als Geschenk würden sich alle darüber freuen.
    Offensichtlich realtiv solide gebaut, sehr nützlich, handlich, guter Sound (vermutlich).

    • Profilbild
      Mac Abre

      Als Geschenk würde ich mich nur über den Erlös beim Verkauf freuen. Davon würde ich mir dann etwas brauchbares kaufen.

    • Profilbild
      Everpure AHU

      Naja, der Preis lädt ja auch ein, sich triggern zu lassen… Ich würde das Teil noch nicht mal geschenkt haben wollen. Ja, super schickes Design. Ja, ein Haufen toller Features. Ja, mit dem entsprechenden Budget sicher eine mögliche gute Ergänzung für das eine oder andere Setup. Aber selbst mit meinen relativ kleinen, schmalen Fingern ist mir das zu frickelig. Muss ja jetzt nicht gleich Moog Model 15 sein mit Knöpfen und Reglern für Giganten. Aber Mackie & Co können ja auch gute, kompakte Mixer mit etlichen Features bauen…

  12. Profilbild
    MichBeck

    Find ich gut. Hardware in Plug-In-Größe. Das wird vielen Umsteigern, welche bisher rein softwarebasiert gearbeitet haben, den Umstieg erleichtern und Befremdlichkeitsgefühle, gegenüber unglaublich großen und schweren physischen Gerätschaften der Klanggestaltung, nehmen.

    Aber im Ernst: ich finde das wirklich gut, brauche es nur nicht. Es wird aber definitiv seine Käufer finden, die damit etwas anfangen können und viel Spaß haben werden. Zum Beispiel eine Session mit Freunden im Stadtpark, bei der jeder seinen Minisynthesizer mitbringt, in einem Mixer, der in die Hosentasche passt, zusammenzuführen, hat doch was.

  13. Profilbild
    Klangkollektor

    Schöner Test. Das Ding ist schon ziemlich speziell. Aber auch hübsch. Wobei ich gegen eine etwas grössere und bezahlbarere eierlegende Wollmilchsau auch nichts hätte.

  14. Profilbild
    d_eric

    Einen Mixer in dieser Größe könnte ich schon gebrauchen, nehme mir oft zwei, drei Geräte mit auf die Arbeit, um in der Mittagspause etwas Musik zu machen, mehr Zeit für mein Hobby bleibt mir als Familienvater im Moment nicht.
    Allerdings müsste der Mixer keine eierlegende Wollmilchsau sein, sondern solide und langlebig.
    Dann darf er auch entsprechend etwas kosten, bei realistischer Preisgestaltung dürfte am Ende trotzdem ein Bruchteil des von Teenage Engineering aufgerufenen Preises dabei herauskommen.
    So, wie es jetzt daherkommt denke ich, dass das Ding super zu den aktuellen Roland – Geräten passt, auf dem Papier klingt alles erst einmal irgendwie cool, in der Realität will man es aber dann doch nicht wirklich benutzen…

    • Profilbild
      TomH

      Nun, es gibt auch das RME Babyface Pro FS.😉
      Zwar größer, aber doch gut zu transportieren.
      Ok, Notebook / iPad bräuchte man auch.
      Aber es ist nicht sinnlos miniaturisiert, sondern Qualität auf kleinen Raum. Nur die DSP Dynamik Effekte fehlen im Totalmix FX wegen der Beschränkung der Stromaufnahme durch USB 2.0. ….www.rme-audio.de/files/downloads/Media-Material/RME_TotalMix-FX.pdf

        • Profilbild
          TomH

          Ja, aber ohne Dynamics (Expander, Kompressor ..)
          Fußnote im PDF (no Dynamics)
          Das DSP ist vorhanden und alles andere ist nutzbar. ist halt beschränkt durch die gewollte geringere Leistungsaufnahmen mit USB 2.0

  15. Profilbild
    Analog Twin

    Ich habe lange überlegt, ob ich mich äußern sollte; aber man kann wirklich nicht
    kommentarlos daran vorbei gehen:
    Mit den kleinen Potis der Volcas kommt man schon noch klar, aber 20 mm Fader und Potis mit so kleinen Durchmesser und ein Display vom der Grösse einer 10Cent-Münze?
    Dazu noch dieser „Preis?
    Ach ja, ganz vergessen: Es gibt ja noch Menschen, die eine Lesebrille mit mehr als 1,25 Dioptrien benötigen.
    Designstudie mag ja ganz okay sein und vielleicht reicht es ja für irgendeinen internationalen Preis, aber unter „Workflow“ oder haptischen Zurechtkommen verstehe ich zumindest etwas ganz anderes!

  16. Profilbild
    steveB

    Sehr schöner, detaillierter und ehrlicher Testbericht,

    kommentiere ja selten, aber hier war ich dann doch zum Teil etwas nachdenklich bei den gelesenen Kommentaren.

    Klar polarisiert Teenage Engineering gerne, aber niemand (wird wie bei vielen anderen Produkten zum Kauf gezwungen) und Features und Form sind tatsächlich einzigartig.

    Wenn es einem nicht gefällt, oder es nicht das passende Gerät ist … dann halt nicht. Ich schreib ja auch kein Pamphlet über eine Alleinunterhalter Tischhupe die für mich keinen Sinn macht bzw. die ich nie ausprobiert oder mal unter den Fingern hatte.

    Es scheint heutzutage einfach ein sehr hohes Empörungsbedürfniss zu geben ;) das ist bis zum gewissen Grad natürlich unterhaltsam, aber wenn in so einer kleinen Familie wie der unseren dann mangelnder Respekt beim Umgang miteinander herrscht finde ich sehr schade ….

    LG,
    Steve

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