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Test: Adam Audio F7, Studiomonitor

(ID: 149853)

Praxis

Die Adam Audio F7 stellen mit einem Preis von 300,- Euro pro Monitor eher die günstige Variante dar, um in den Genuss von professionellen Adam Studiomonitoren zu kommen. Dass dabei Abstriche gemacht werden müssen, sollte klar sein.

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In diesem Fall wurden die Abstriche bei den fummeligen Mini-Reglern für die Bass- und Hochtonanpassung gemacht. Da sind mir Schalter, wie sie beispielsweise die Yamaha HS8 bietet, allemal lieber. Immerhin wurde ein schaltbares 80 Hz Hochpassfilter zur Nutzung mit einem Subwoofer integriert. Messtechnisch und klanglich gibt es hier aber nichts zu meckern.

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Auch diese eher günstigen Adam Audio Monitore besitzen die Qualitäten, für die Adam weltweit bekannt geworden ist. Der patentierte X-Art Bändchenhochtöner ist in seiner Unaufdringlichkeit bei gleichzeitiger Linearität einfach unvergleichlich. Wer Probleme mit zu scharfen Höhen bei Studio-Monitoren hat, der ist hier goldrichtig.

X-Art Hochtöner

X-Art Hochtöner

Wer die Höhenwiedergabe jedoch eher knackig präzise bevorzugt, der wird mit der Adam Audio F7 eventuell nicht glücklich, hier wird nämlich eher ein seidig weicher Hochton geboten. Die Stereo-Ortung und Tiefenstaffelung ist für die Lautsprechergröße tadellos. Im Bassbereich und bei hohen Pegeln fallen die Adam Audio F7 aber etwas zurück, doch für Nahfeldmonitoring ist die Leistung mehr als ausreichend. Und auch wenn der Bassbereich etwas zurückhaltender als bei den anderen Testkandidaten ist, klingt die Box ausgewogen. Das Prädikat: „Studio-Monitor“ ist hier definitiv verdient, auch wenn ein zusätzlicher Subwoofer hier keine schlechte Idee ist.

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Fazit

Lautsprecher sind Geschmacksache. Dabei kann ich nur die Empfehlung aussprechen, die Lautsprecher vorher Probe zu hören und das am besten zu Hause oder in vergleichbarer Umgebung. Mir persönlich haben es die Adam Audio F7 angetan, vor allem wegen ihrer klaren aber unaufdringlichen Höhenwiedergabe.

Plus

  • ausgewogener Klang
  • hohe Linearität
  • klare unaufdringliche Höhen

Minus

  • fummelige, ungerasterte Bass- und Höhenregler
  • geringere Bass- und Pegelreserven

Preis

  • Ladenpreis: 299,- Euro (Stückpreis)
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Forum
  1. Profilbild
    RoGo541

    Die F7 gibt es in einem Bundle mit dem Sub7 im Augenblick sehr günstig (knapp 780 €).

    • Profilbild
      r.biernat RED

      @maulwurf Ich hätte zumindest nichts dagegen, doch in meiner Entscheidung liegt das leider nicht. Was mich aber stören würde, ist das Fehlen von XLR-Eingängen oder zumindest symmetrische Klinke. Ich lege keinen Wert auf Cinch-Verbindungen. Aber laut Aussage vom Nubert-Chef werden die PWM-Endstufen direkt mit dem Digitalsignal beschickt (aktuelle Beilage der Dezember-Ausgabe von Sound&Recording), was eine vorherige DA-Wandlung unnötig macht. Somit macht es ammeisten Sinn, die Digital-Eingänge zu benutzen.

  2. Profilbild
    Tai AHU

    Sorry, aber die Kurve schockt mich. 15 dB weniger bei 56 als bei 44 Hz und gleichzeitig ein „Hohe Linearität“ im Urteil. Ich bin zwar auch Fan meiner angewachsenen Messgeräte, aber wenn ich die Kurve sehe, würde ich die Box nur mit Highpass über 150 Hz betreiben und darunter einen Sub setzen, der den Begriff Wellenform adäquat umsetzt

    • Profilbild
      r.biernat RED

      @Tai Diese Senke im Frequenzgang ist meinem Abhörraum geschuldet, wie im Test auch geschrieben steht. Die hat nichts mit dem Lautsprecher an sich zu tun, sondern mit Raummoden, die jeder Raum besitzt und die vor allem in kleinen Räumen besonders negativ auffallen. Das ist übrigens auch der Grund, warum ich meine Tannoy Ellipse 10 zusammen mit einem Subwoofer betreibe. Weil ich ansonsten am Abhörplatz ein mächtiges Frequenzloch rings um 60Hz habe. Die Frequenzgangmessung sollte hier nicht zu ernst genommen werden, vor allem nicht unter 400Hz, besser sogar nicht unter 800Hz. Sie war eigentlich auch für einen Vergleichstest mit mehreren Lautsprechern gemacht worden, da man so zumindest die Unterschiede visualisieren kann.

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