Test: Yamaha HS8, Nahfeldmonitor

10. Januar 2021

Ewiger Studio-Begleiter?

yamaha hs8 test

Yamaha HS8, Nahfeldmonitor

Vorwort

Bereits im September 2013 hatte Gregor Scherer für uns die HS8 von Yamaha getestet. Knapp acht Jahre später ist der Studiomonitor weiterhin erhältlich, was in unserer schnelllebigen Zeit keine Selbstverständlichkeit ist. Daher möchten wir den folgenden Test noch einmal in den Fokus rücken und vor allem den „jüngeren“ AMAZONA.de Lesern diesen Nahfeldmonitor vorstellen. Neben der klassischen schwarzen Version bietet Yamaha die komplette HS-Serie mittlerweile auch in Weiß an, dazu gibt es seit Mitte 2020 eine Matched-Pair-Version. Weitere Informationen dazu am Ende des Testberichts.

Yamaha HS8

Jahrzehntelang waren die NS10m der Firma Yamaha mit der weißen Papiermembran der Quasi-Standard in Studios. Obwohl die Einstellung der Produktion im Jahr 2001 schon eine Weile her ist, finden sie immer noch verbreitet Verwendung.

Im Jahr 2006 brachte Yamaha dann wieder Lautsprecher mit weißer Membran auf den Markt: die HS50m und HS80m. Der hier getestete Yamaha HS8 ist der Nachfolger der größeren HS80m, gewissermaßen ein Update, und der größte der neuen Serie, die auch noch zwei kleinere Monitore – HS5 und HS7 – sowie den Subwoofer HS8S beinhaltet.

yamaha hs8 test

Überblick

Der Yamaha HS8 ist ein aktiver 2-Wege-Nahfeldmonitor mit 8″ Tieftöner (75 Watt) + 1″ Hochtöner (45 Watt), insgesamt also 120 Watt pro Box. Wie auch schon beim HS80m kommt ein Bassreflex-System mit rückwärtiger Öffnung zum Einsatz. Für die HS-Serie wurden sowohl Hoch- als auch Tieftöner neu entwickelt, die Bassreflexöffnung wurde auf niedrigere Geräuschentwicklung hin optimiert. Im Wesentlichen gleich geblieben sind Schaltung und Bauteilauswahl im Inneren, abgesehen von einem Detail:

Verfügten die HS80m noch über eine separate Mittenregelung, können bei den HS8 nun lediglich noch der Bass um -2 bzw. -4 dB und die Höhen um +/-2 dB verändert werden.

yamaha hs8 test

Äußerlich ist der Studiomonitor nahezu identisch mit dem Vorgänger. Nur der Tieftöner kommt ohne die von NS10m und HS80m bekannten charakteristischen sichtbaren Anschlussdrähte der Spule in der Mitte aus und besteht aus Kunststoff. Die Hochton-Seidenkalotte ist durch einen Drahtkorb vor Beschädigung geschützt. Das Gehäuse aus MDF mit Kunststoffüberzug und teils gerundeten Kanten macht einen soliden Eindruck und kommt auf ein Gesamtgewicht von 10,2 kg.

Der Frequenzbereich bis -3 dB wird mit 47 Hz bis 24 kHz angegeben, wobei die Übergangsfrequenz vom Tief- auf den Hochtöner laut Hersteller bei 2 kHz liegt. Mitgeliefert werden eine gedruckte mehrsprachige für die komplette Serie ausgelegte Anleitung sowie ein Kaltgerätekabel.

Anschlüsse

Auf der Rückseite befindet sich neben Bassreflexausgang und Kühllamellen der obligatorische Kaltgeräteanschluss. Leider sind sowohl der Ein/Ausschalter als auch der Regler für die Eingangslautstärke hinten beheimatet. Letzterer rastet lediglich in der Mittenposition bei +4 dB (Studiopegel) ein, was die Kalibrierung eines Stereopaars auf andere Lautstärken nicht gerade einfach macht. Außerdem gibt es hier noch sowohl symmetrische XLR- als auch Klinkenbuchsen sowie die bereits erwähnte Klangregelung.

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Praxis

Die Anleitung liefert dankenswerterweise detaillierte Angaben über die korrekte Aufstellung der Lautsprecher. Füße oder ähnliches gibt es nicht, idealerweise stellt man Lautsprecher aber ohnehin direkt auf dicke Matten aus schwingungsdämpfendem Material. Nach dem Einschalten leuchtet unten das Firmenlogo in angenehm dezentem Weiß.

yamaha hs8 test

Wichtig ist eine genaue Ausrichtung auf die Abhörposition entsprechend den Angaben aus der Gebrauchsanweisung, da der Hochtöner eine ausgeprägte Direktionalität aufweist. Praktisch bedeutet dies, dass die Lautsprecher genau auf die Ohren gerichtet sein müssen, weil sich ansonsten schnell ein Höhenverlust bemerkbar macht. Sitzen mehrere Personen im Studio oder bewegt sich der Abhörende im Raum, müssen bei der Höhenwiedergabe Kompromisse gemacht werden.

Klang

Kommen wir nun zum Wesentlichen, dem Klang. Eine lineare Wiedergabe ist bei der 2-Wege-Kombination aus 8“ Tieftöner und Hochtöner prinzipiell nicht leicht hinzubekommen. Viele solche Systeme leiden unter einem hörbaren Mittenloch, auch deutlich teurere. Die HS8 haben dieses Problem glücklicherweise nicht. Überhaupt ist der Frequenzgang insgesamt ausgeglichen, bis auf eine leichte Überhöhung eines Teils des Bassbereichs, bedingt durch die Bassreflexkonstruktion. Zudem fiel mir im direkten Vergleich mit einem (deutlich teureren) Referenzsystem insbesondere bei Stimmen und Snare-Drums eine leichte Unnatürlichkeit in den Höhen auf.

Bass ist reichlich vorhanden, für meinen Geschmack war es dort mit -2 dB Abschwächung meist besser, allerdings arbeite ich normalerweise mit geschlossenen Lautsprechern, die konstruktionsbedingt weniger Bass liefern. Der Bass geht auch weit genug herunter, um ohne Subwoofer vernünftige Ergebnisse beim Mischen erzielen zu können. Geräusche durch das Bassreflexrohr waren zwar bei tiefen Sinustönen und hohen Lautstärken (also gewissermaßen unter Laborbedingungen) hörbar, bei Musik ist mir dies aber nicht aufgefallen.

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Bei Bedarf kann man auch recht gut aufdrehen, jedoch greift ab einer gewissen Amplitude der Limiter zum Schutz der Lautsprecherchassis hörbar ein, d. h. Clublautstärke bei basslastiger Musik ist nicht drin. Für das Nahfeld bei gehörgerechten Lautstärken – typischen Mixing-Anwendungen also – ist genug Power vorhanden.

Der Klangeindruck mit Programmmaterial (Musik) ist von den erwähnten Abweichungen abgesehen im Frequenzgang schön linear. Bezüglich Dynamik, also zeitlicher Präzision in Mitten und Höhen (im Vergleich zum Referenzsystem) und Details kommt der Klang aber leicht belegt und im Bass mittelmäßig präzise daher. Beispielsweise ging der beim Referenzsystem knackige, klar definierte Attack der Bassdrum auf den HS8 mehr oder weniger unter. Feinheiten wie das Anschlagen von Akustikgitarrensaiten wurden weit weniger klar dargestellt. Natürlich ein etwas unfairer Vergleich, denn die Mitbewerber in dieser Preisklasse machen das nach meiner Erfahrung auch nicht besser.

Eine deutliche Phantomschallquelle, also die räumliche Ortbarkeit dort platzierter Signale in der Mitte der Lautsprecher, konnte ich zwar nicht feststellen, der Raumeindruck insgesamt war zufriedenstellend.

Unterm Strich, auch unter Berücksichtigung des Verkaufspreises, schlägt sich die HS8 aber wirklich gut zu seinem Einsatzzweck als Studiomonitor. Schlechte Mixe und bearbeitungsbedürftige Klänge werden deutlich herausgestellt, insbesondere zeigen die Lautsprecher die richtigen EQ-Einstellungen gut auf. Im Vergleich zu besseren (und teureren Systemen) fehlt es am Realismus der Darstellung, also einem wirklich knackigen, klaren Eindruck mit Räumlichkeit, Tiefe und Details.

yamaha hs8 test

NS10m

Weil die optische Gestaltung der HS8 natürlich als Bezug auf die legendären Studiolautsprecher zu sehen ist, gibt es noch ein paar Worte zu den Unterschieden bzw. Ähnlichkeiten: Die NS10m zeichnen sich durch ausgezeichnete Impulswiedergabe, d. h. zeitliche Präzision (wie schnell ein Signal beginnt und wieder abklingt) über den gesamten dargestellten Frequenzbereich aus, auch wegen der besonderen Papiermembran und der geschlossenen Bauweise. Diese Eigenschaft sowie die Frequenzüberhöhung eines Teils der Mitten ermöglichen, gepaart mit einem sehr guten Verstärker, eine äußerst präzise Beurteilung wesentlicher Elemente einer Mischung. Das macht sie zu Recht so beliebt. Allerdings ist vom Bass der 6,5“ Tieftöner nicht viel zu hören und die Mitten können bei höheren Lautstärken schnell unerträglich werden. Die NS10m sind daher ein Spezialwerkzeug und sollten nicht die einzige Abhöre darstellen

yamaha speaker chronologie

Konzeptionell sowie klanglich sind die HS8 ganz woanders angesiedelt. Sie bieten nicht diese zeitliche Präzision, dafür ist die Wiedergabe insgesamt linearer, einschließlich des Bassbereichs. Und schließlich liegt der Verkaufspreis selbst mit größeren Tieftönern und aktiver Verstärkung ja immer noch unter dem letzten Neupreis der passiven NS10m.

HS8 Matched-Pair

Anlässlich des 50. Jubiläums der Pro Audio Abteilung hat Yamaha seit Mitte 2020 sogenannte Matched-Pair-Versionen der HS-Speaker im Angebot.

yamaha hs matched pair test

Jeweils zwei Lautsprecher werden bei der Fertigung mit speziell ausgesuchten Bauteilen bestückt um den Einfluss von Bauteiltoleranzen nochmals zu verringern.

Fazit

Für den einsteigerfreundlichen Stückpreis von derzeit 266,- Euro erhält man die Yamaha HS8, die ein praxisgerechtes Bild einer Mischung darstellen, gute Mixentscheidungen fördern und einen großen Frequenzbereich weitgehend linear abdecken. Auch wenn sich auf dem Markt für Lautsprecher dieser Größen- und Preisdimension einige Mitbewerber tummeln, sollte man die HS8 daher unbedingt in die engere Auswahl aufnehmen.

Etwas teurer ist die Matched-Pair-Version, diese schlägt mit 636,- Euro zu Buche.

Plus

  • Klang
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Minus

  • Netzschalter/Lautstärkeregler auf der Rückseite
  • Lautstärkeregler ohne Rasterung

Preis

  • 266,- Euro (schwarz, Stückpreis)
  • 269,- Euro (weiß, Stückpreis)
  • 636,- Euro (schwarz, Matched-Pair)
Forum
  1. Profilbild
    defrigge  AHU

    Die HS 80 verdienen m.E. ein klares „sehr gut“, wenn man das Preis-Leistungs Verhältnis betrachtet. Es ist mir unverständlich, weshalb das User-Urteil nur bei einem „gut“ liegt. Denn nur VIEL teurere Monitore wie die großen Neumanns etc. bieten einen besseren neutralen Klang.
    Ich benutze die HS80 seit Jahr und Tag in meinem Homestudio, zum Hören am Schreibtisch ein paar Neumann KH120, und als offene Kopfhörer die AKG K812. Diese drei Klangquellen ergänzen sich so, dass ich alle wichtigen Hör-Informationen problemlos bekomme. Ein paarmal habe ich den Kauf der Neumann KH 310 erwogen, aber dann entschieden, dass das für die begrenzte Größe meines Homestudios schlicht nicht erforderlich ist. Aufgefallen ist mir aber bei ausführlichen Hörvergleichen, dass sowohl die HS80 als auch teurere Studio-Monitore wie die KH 310 viel besser (nämlich weniger harsch und undefiniert in hohen Mitten) klingen, wenn sie von hochwertigen Soundkarten mit guten DACs gespeist werden. Der HS80-Klang leidet definitiv beim Einsatz von Unterklasse-Soundkarten.

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      MonsDuvall  

      Ich meine Unterschiede zwischen D/A-Wandlern zu hören ist ziemlich unmöglich. Das ist Technik die seit 20 Jahren bekannt ist, die Komponenten kosten Cent-Beträge – falls man was hören sollte, müsste der Wandler falsch konstruiert sein oder defekt IHMO. Und wie hast Du da einen seriösen A/B-Vergleich gemacht? Gemessen?

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        ISE500  AHU

        Du meinst, man hört keine Unterschiede zwischen einer Soundkarte für 149 € und einer für 1.127 €? Sorry, falls ich deinen Post falsch verstanden haben sollte.

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          MonsDuvall  

          Naja, es würde mich zumindest wundern. Wenn man da was hören würde, dann müsste ja was falsch konstruiert sein. Maximal bei der Wandlung Digital > Analog, aber selbst da ist die Technik doch seit Jahren ausgereift. Aber zur Frage zurück: nur subjektiv „gehört“ oder gibt es eine Messung die solche, für Dich hörbare Abweichung belegt? Ist ja schon ein sehr konkrete Aussage dass die HS80 mit teuren Soundkarten in den Höhen besser und weniger Harsch klingt.

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            ISE500  AHU

            Also nochmal, man hört doch ganz deutlich den Unterschied zwischen einer Focusrite Scarlett und einer Universal Audio Apollo …was ja auch völlig logisch oder unbestritten ist. Kann es sein, dass wir immer noch aneinander vorbeireden.
            Weil wenn das nicht so wäre, wäre tatsächlich etwas falsch konstruiert.

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              MonsDuvall  

              Ich wette Du hörst den Unterschied in einem Blindtest nicht & könntest keinem funktionieren Interface einen spezifischen Klang zuweisen. Aber zurück zur HS80 – Du behauptest verschiedene Interfaces weichen so schlimm voneinander ab, dass deine HS80 sogar von harschem zu runden Sound neigen. Und dein einziger Beleg sind deine Ohren. Das halte ich für sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Beide genannten Audiointerfaces wandeln mit 24 Bit/192 kHz und arbeiten linear.

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                ISE500  AHU

                Was redest du nur. Jeder hört den Unterschied zwischen einem Billig- und einem High End-Interface. Bist du ein Troll, oder?

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                  MonsDuvall  

                  Du stellt doch bisher nur Behauptungen auf, hast keine Belege und klammerst dich an den Preis und das ominöse „dass andere das doch auch hören“. Sind wir hier im Hifi-Forum im Voodoo-Thread?

                  Wenn man deine Behauptung weiterspinnt, dann sollte Amazona wohl jeden Lautsprecher mit einem Interface bis 200 Euro & einem bis 1500 Euro testen, sonst können Lautsprecher ja gar nicht ihr volles Potential entfalten…

                  Aber weil es mich interessiert: welche spezifischen Komponenten hast Du ausgemacht in beiden Interfaces die eine solche hörbaren Abweichung erklären könnten?

                  Oder Trollst Du einfach fröhlich?

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                    ISE500  AHU

                    Bei dir weiss man halt nicht, ob du trollst oder wirklich nicht glaubst, dass sich der Preisunterschied zwischen Interface auch an der Quali des Wandlers misst. Aber ich habe leider keine Zeit mehr!

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                      bluebell  AHU

                      Wenn man mal Interfaces für unter 100 EUR außer Acht lässt, kommen die Preisunterschiede von der Qualität der analogen Vorverstärker, der Anzahl der Kanäle und dem internen Aufbau (Mixer, DSP).

                      Der Behauptung, dass die meisten Leute bei reiner Wiedergabe das 100 EUR Interface nicht von einem 1000 EUR Interface unterscheiden können, halte ich für valide.

                      Ich würde nur allzugerne mal die Elektronik eines kleinen Focusrite Scarlett mit einem teuren Antelope heimlich tauschen und dann eine Beurteilung der Stereo-Wiedergabequalität machen lassen. Das würde lustig werden. Ich sehe jetzt schon vor mir Sätze wie „Das günstige Scarlett schlägt sich wacker, aber bei Luftigkeit, Souveränität und Bühne hat das Antelope die Nase vorne“.

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                      MonsDuvall  

                      Fand den gelöschten Kommentar von ISE500 mit der weiteren Behauptungen, dass der hörbare Unterschied zwischen DA-Wandlern krasser sei als bei Spotify vs FLAC ist sehr aufschlussreich.

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            maydo

            also ich muss mich hier mal einklinken :) obwohl ich mit den yamaha hs8 und dem test wenig zu tun habe. bin eher zufällig über die kommentare gestolpert.

            wenn du keinen unterschied zwischen verschiedenen Wandlern hörst dann stimmt irgendwas nicht (Abhore, Raum, Gehör) oder du hast nie wirklich welche verglichen.
            es gibt Unterschiede wie Tag & Nacht zwischen Wandlern.

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        defrigge  AHU

        Meine ersten Soundkarten waren alle aus dem Niedrigpreissegment, weil ich auch dachte, der Unterschied würde wohl kaum hörbar sein. Beim Umstieg von einer der ersten Focusrite-Scarlett Serien auf eine MOTU und dann auch auf eine UA Apollo habe ich erstaunt wahrgenommen, dass plötzlich die zu hart klingenden oberen Mitten und Höhen auf den HS80 (über die auch andere User klagten) natürlich klangen und das Klangbild insgesamt deutlich aufgeräumter wirkte. Das war noch subjektives Erstaunen, dann habe ich mich aus Neugier etwas sachkundiger gemacht.
        Es gibt ganz gute Youtube-Videos wie dieses
        https://www.youtube.com/watch?v=MonWnHnWHTc
        die die Wichtigkeit unterschiedlicher DAC-Qualität erklären.
        Vor ein paar Tagen habe ich ein anderes Youtube-Video gesehen, dass erklärt, wieso die DAC-Qualität sogar wichtiger für Hörqualität sei, als der Umstieg von Spotify (mit höheren MP3 Bitraten) auf einen FLAC Streaming Dienst. Und nachdem ich es zunächst belächelt hatte, habe ich mir für meinen iPhone lightning Port inzwischen ein kleines Dragonfly Cobalt besorgt, mit dem meine iPhone Soundbibliothek deutlich besser klingt (ich habe dazu mit Freunden Blindtests mit demselben Ergebnis gemacht).
        Die HS80 können nicht mit fünfmal teureren Laufsprechern wie den Neumann KH310 mithalten, aber ich komme mit guter Karte und ihnen im Homestudio prima zurecht.

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          MonsDuvall  

          Und zum Beleg verlinkst Du ein Video zu einem HiFi-Goldohr der sogar behauptet Jitter zu hören. Und Du selbst hörst da krassere Unterschiede zwischen DA-Wandlern raus als zwischen Spotify und ner FLAC.

          Made my day. Ich wünsch Dir weiter viel Spaß!

            • Profilbild
              beni

              Die DAC’s kosten alle nicht mehr als 20 Euro und auch UAD nutzt in seinen Interfaces Chips von AKM. Mein kleines Zoom UAC-2 für 199 Euro auch. Du solltest wirklich mal einen (korrekten) Blindtest machen! Aber selbst wenn es stimmt, dass die Höhen beim UAD weniger harsch sind, könnte es ja auch gerade heißen, dass UAD den Klang verfälscht und nicht neutral ist. Dafür bräuchte man aber sinnvolle Messungen. Bei dir geht’s aber nur ums Feeling …

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                g.scherer  RED

                Die Chips sind nur ein kleiner Teil, der Aufwand hinsichtlich Schaltungsdesign, Netzteil, Bauteile, Clocking, Filteralgorithmen usw. machen den Unterschied.

                Viele Meßwerte sind psychoakustisch nicht aussagekräftig oder diesbezüglich nicht passend spezifiziert.

                Ich könnte lange Ausführungen dazu machen, dies ist nicht der Platz.

                Da ich jedes Mal Mails bekomme, wenn Ihr hier postet, bitte ich Euch diese Off-Topic Diskussion anderswo zu führen.

                Danke!

  2. Profilbild
    eki mako

    Ich schwanke zwischen diesem sowie den ADAM T8V…
    Ist im Moment ja leider schwierig ein Probe-Vergleich zu hören.
    Ich würde die Monitore auch gerne zum (mit mehreren Leuten) Musik hören auf dem Sofa nutzen.
    Sind die ADAMs (mit ihren speziellen Hochtönern) dafür eher geeignet?
    Wie sind sonst die Unterschiede?

  3. Profilbild
    Slava Soloma

    Ich fand sogar die Tannoy Reveal 802 (300€ das Paar) im Vergleich um Längen besser in den Höhen (Yamaha klingt die 909 OH echt komisch) und wesentlich knackiger im Bass Bereich. Standen damals beide zum A/B hören in einen ziemlich gut optimierten Raum. Bin aufgrund des Wechsels in einen 12qm Raum auf was kleineres umgestiegen. Ich mach vorwiegend Club Musik und die Yamahas waren da echt nicht das gelbe vom Ei, weil die untenrum doch recht heftig matschen. Die 5“ Zoll Variante geht zwar net so Tief aber ist um einiges präziser

  4. Profilbild
    ISE500  AHU

    Ich habe keine Kommentare gelöscht, das kann ich gar nicht. Eventuell hast du dich einfach falsch ausgedrückt, was ich in meinem ersten Posting auch angedeutet habe.

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