Test: Akai MPC1000 Unofficial JJ OS

Durch das Auto-Chromatic Assignment lässt sich rasch das volle Potenzial eines Samples ausschöpfen und ein Sample-Programme kann Dank der neuen Gesamtübersicht kurzer Hand mal völlig verbogen werden, da man einen viel schnelleren Zugriff auf alle Filter, LFOs und Envelopes hat.

- Das neue Program Fenster -

– Das neue Program Fenster –

Ursprünglich sollten an dieser Stelle einige Bugs genannt werden, da aber zum Ende des Tests schon wieder ein neues Update heraus kam, fällt dieser Teil nun deutlich kürzer aus. Fast alle gefundenen Bugs wurden behoben und das in einem Zeitraum von knapp zwei Wochen! Einen besseren Beweis für den hervorragenden Kundenservice hätte es während des Tests gar nicht geben können! Natürlich gibt es noch kleine Fehler, wie zum Beispiel beim Wechseln mancher Menüfenster, aber diese Bugs kann mit einem guten Gefühl dem „JJ-Team“ mitteilen.
In einem Punkt haben aber auch die japanischen Programmierer das MPC 1000 nicht in den Griff bekommen: Je mehr CPU hungrige Effekte man öffnet, desto untighter läuft der Sequenzer – ein Problem, das Akai selbst auch schon hatte. Leider muss man an dieser Stelle vermuten, dass es sich nicht mehr um einen Softwarefehler handelt, sondern die Rechenleistung überfordert ist. Öffnet man zwei Halleffekte, springt eine Sequenz nicht mehr sauber im Loop. Schleift man zusätzlich noch ein Audiosignal durch den Input-Thru, fängt der Sequenzer massiv an zu schwanken und das MPC 1000 stürzt komplett ab. Das ist natürlich eine sehr unschöne Angelegenheit, da die Grenzen ganz offensichtlich erreicht sind. Aber ganz ehrlich: Ein großer Verlust sind die Effekte nicht, da ihr Sound mehr als dürftig ist.

MPC 1000 vs. MPC 2500

/>Vergleicht man die beiden Akai Kandidaten nur in Hinblick auf die Software, so muss man klar feststellen: Der Kleine kann momentan tatsächlich mehr! Sämtliche im Abschnitt „MPC 1000 Custom Shop“ genannten Features besitzt die große Version nicht. Dadurch wachsen dem MPC 1000 natürlich noch lange keine neuen Midi- und Audioausgänge! Nach wie vor trumpft das MPC 2500 durch seine Vielzahl an Anschlussmöglichleiten und die stabiler verarbeitete Hardware, was natürlich auch rund 700 Euro mehr kostet. Gerade ältere MPC User dürften mit den kleinen, harten Pads des MPC 1000 ihre Probleme haben. Die größeren Pads der 2500er Version hingegen verhalten sich wohlbekannt weich und cremig.

Forum
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    AMAZONA Archiv

    Als MPC'ler mit der 1k habe ich natürlich auch gleich JJ's OS gekauft. Die Neuerungen und Bug-Fixes in der aktuellen (und anscheinend erstmal vorläufig abschließenden) Version 4.15 sind einfach umwerfend. Die MPC läuft extrem stabil und die neune Funktionen werten die 1k so dermaßen auf, dass ich hier nur eine ganz klare Kaufempfehlung aussprechen kann. Jeder Cent lohnt sich! Die Kaufabwicklung ist dabei ganz einfach und seriös.

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    Ich habe einen MPC 1000 und hätte gern die V.4.15 .Gibt es die denn nun schon?

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    @Rudski, Pierre:

    Informationen zu aktuellen Software Updates erhalten Sie auf der JJ Homepage (siehe Verweise)

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