Test: Behringer U-Phoria UMC1820, Audiointerface

8. August 2016

Budget USB-Audiointerface

Aber hoppla, das hat den Behringer Kritikern mächtig Wind aus den Segeln genommen, als die unter der Leitung von Uli Behringer in Manila, Philippinen beheimatete Music Group im Jahre 2010 die Konsolen-Legende Midas aufkaufte und dem beeindruckenden Portfolio mit Namen wie TC Electronic, Tannoy, Klark Teknik und Turbosound hinzufügte. Jetzt steht das neue Audiointerface Behringer U-Phoria UMC1820 in den Startlöchern.

 

Behringer U-Phoria UMC1820

Behringer U-Phoria UMC1820

Die seiner Zeit berechtigte Kritik an den unzulänglichen Preamps und Filtern war mit einem Mal dahin, da Behringer sich schlauerweise unmittelbar nach der Einverleibung der Firma daran machte, die Ressourcen des Vorzeige-Konsolengiganten in die eigene Produktpalette mit einfließen zu lassen. So verwundert es auch nicht, dass das Behringer U-Phoria UMC1820 Interface jeden einzelnen Eingang zzgl. der Gain-Regler mit einem fetten Midas Button schmückt. Logisch, würden wir doch alle so machen, hätten wir die Marketingabteilung von Behringer inne.

Das Ergebnis macht neugierig. Maximal 18 Ein- nebst 20 Ausgänge inklusive 8 Midas gestützter Analog-Eingänge für unter 200,- Euro Ladenpreis? Fette Ansage …

Konzeption

Bei dem Behringer U-Phoria UMC1820 handelt es sich um ein 1 HE Interface mit einer maximalen Samplerate von 96 kHz bei 24 Bit Wortbreite, will heißen, das aktuell beliebteste Aufnahmeformat ist abgedeckt. Viele hatten ja schon die Hoffnung aufgegeben, da das Produkt bereits Anfang 2014 angekündigt wurde, aber erst 2 Jahre später das Licht der Welt erblickte.

Behringer U-Phoria UMC1820 - Vorderseite 2

Behringer U-Phoria UMC1820 – Vorderseite

Forum
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    gaffer  AHU

    Treiberfrei am Mac?. Dann sollte es auch am iPad/iPhone gehen. Man sieht allerdings nirgendwo einen Hinweis

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      AMAZONA Archiv

      Hallo laut händler und user berichten soll es auf den ipad problemlos laufen…iphone weiss i leider nicht

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    AMAZONA Archiv

    Danke für den test. Warten seit 2014 und.somi bis dato jetzt kein sound machen naja..ok..wie verhälts sichden die latenz unter windows 10 inetwa..zb mit einem neueren rechner um die 1300
    Euro..ohne knacksen und guter performance und evtl weiss das jemand im vergleich zu den 2nd generation focusrite faces?..habe noch eine multiface 2 rme wie wär den da der vergleich in sachen druck bzw soundaualität..also i hatte es schon bestellt vor wochen und ein verkäufer von tho…n hat es mir nicht empfholen .und i wollte es net einfach so bestellen und wieder zurückschicken klar der preis is hammer…danke für die hilfe

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    Chick Sangria  

    Zitat einer Thomann-Rezension:
    „Beim Einschalten kracht es mal ordentlich an den Monitoren“ <- WTF?
    Ich verstehe nicht, warum das bei so vielen Interfaces vorkommt. Ist es so kompliziert, da ein Relais einzubauen, um Einschaltknacken zu verhindern?
    Vor allem bei kleinen Interfaces, die für den mobilen Einsatz (bei dem man gerne mal schnell was an- und aussteckt) beworben werden, hat man dieses Phänomen oft, z.B. Focusrite iTrack Solo. Laut Thomann-Rezension auch beim Scarlett 6i6. Beim Steinberg UR22 nicht.
    Aber auch im stationären Betrieb ist es doch nervig, immer ein strenges Einschalt- und Ausschaltzeremoniell befolgen zu müssen.

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      TobyB  RED

      Hallo Chris,

      ich denke man muss das „Knacksen“ aber nicht dramatisieren, im Studio lässt sich das mit einem Schaltnetzteil o.ä lösen. Ich weiß ja nicht wie andere Studios aussehen aber prinzipiell wird das Equipment auf Sicherheit gefahren. D.h. alles was es beschädigen kann, wird abgestellt oder verhindert. Dazu gehört eine automatisierte Einschaltreihenfolge und Netzentkopplung, wie kontrolliertes Ausschalten. Ich mache das so.

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        Chick Sangria  

        Danke, klingt sinnvoll! Gibt es für sowas ein Tutorial?
        Ich sprach natürlich eher vom Kleinanwender. Oder auch vom kompakten Interface für den Liveeinsatz – hier ist Knacksen aufgrund Absturz oder Neustart natürlich noch schlimmer.

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          TobyB  RED

          Hallo chicksangria,

          Live lasse ich mal aussen vor ;-) Das ufert aus, da man dazu alle Parameter kennen muss.

          Anbei ein kleines Tutorial für daheim und Proberaum:

          Vorraussetzung deine Elektroinstallation passt.

          1. Leistung und max. Stromaufnahme aller 230V Verbraucher ermitteln. Wert merken. Reserve von ca. 10 Prozent drauf.

          2. Wenn Netztrennung gewünscht, passenden Trenntrafo auswählen, obacht bei der Absicherung. Hier gibts auch was von Adam Hall, Rackfähig https://www.thomann.de/de/adam_hall_ahpcs10.htm , wärmt mir im Winter die Füsse ;-)

          3. passende Steckerleisten suchen. Adam Hall hat Rackfähige mit Frontschalter und Verzögerung. Faule Leute wie ich haben zwei zentrale mit RF Schalter. Es gibt aber auch Master Slave Varianten.

          4. Entsprechend der Einschaltreihenfolge verkabeln, Große Lasten induktive Lasten zuletzt, usw.

          4a. LAN und DSL Überspannungsschutz nicht vergessen.

          5. Fertig.

          6. Ganz schlecht sind mehr als eine 230V Phase und 3 Steckdosen auf je einer Phase, je nach wie der Elektriker bei der Installation drauf war brummt es oder pfeift es.

          Kritischer Punkt: die korrekte Ermittlung der Leistungsaufnahme, aus Gründen der Energieeffizienz steht auf den Schildern gerne mal Schnee.

          Alles was du brauchst findest du hier.

          https://www.thomann.de/de/adam_hall_pa_zubehoer.html

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            Chick Sangria  

            Vielen Dank! Sobald meine Geräte den Preis übersteigen, den die genannten Teile ausmachen, werde ich mir das überlegen :)
            Aber nochmal zu knackenden Interfaces: Hat das einen konstruktionsbedingten Grund? Oder ist das einfach den Prioritäten bzw. Sparmaßnahmen einzelner Hersteller geschuldet?

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              TobyB  RED

              Hallo Chick,

              solche Komponenten müssen ja nun einiges aushalten und dementsprechend schlägt sich Entwurt und Fertigung auf die Kosten nieder. Und wir reden hier über ein sehr begrenztes Segment. Insofern muss und wird das alles abgewogen und eher der Rotstift angesetzt, um einen Preis zu halten.

              PS: Du glaubst gar nicht wie schnell das geht, bis den Punkt erreicht hast. ;-)

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    utopia3000  

    Entschuldigung, soll das ein Test sein oder ist das Werbung? Wo ist bitte die Angabe der Latenz? Auch keine Angabe der Rauschmessung der Preamps sowie des maximalen Gains der Preamps!

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      arnte  

      Ich finde diese Kritik absolut berechtigt. Auch die Erstellung einer Frequenzgangskurve sollte bei einem Test eines Audiointerfaces unbedingter Bestandteil sein. Dann kann man sich so nichtssagende und vermutlich an den Haaren herbeigezogene Sätze wie „Auch wenn das Interface im direkten Vergleich zu der deutlich höheren Klasse einen Hauch weniger Höhen und Glanz besitzt…“ sparen. Das ist so lediglich eine nicht einordbare und nicht nachvollziehbare subjektive Meinung. Damit kann ich als Leser nichts anfangen. Fakten müssen her!

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        A.Vogel  AHU

        @utopia3000 + arnte
        Angesichts der empörten Ausrufungszeichen: Wieviel wären euch die Fakten denn wert?
        Ein Fachmagazin am Kiosk kostet irgendwas zwischen 6,99 und 12,99 EUR. Und dieser Artikel?
        Nein, ich möchte jetzt nicht auf die Schiene, dass wir ganztags auf Knien danken sollten, dass wir hier für lau alle möglichen Infos bekommen.
        Aber mal ganz realistisch: Wie kommen wir zu einer Kaufentscheidung?
        1. Schritt: Infos sammeln und Auswahl eingrenzen.
        2. Schritt: Losgehen, ausprobieren und schauen, ob wir das aufgerufene Geld loswerden wollen oder nicht.
        Und für genau den ersten Schritt gibt es in der Regel zwei Wege: Entweder ein wenig Geld investieren und ein Fachmagazin kaufen, oder an mehreren kostenfreien Stellen Infos sammeln und vergleichen, ggf. inklusive Abgleich zwischen früheren Beiträgen der Autoren zu anderen Geräten und weiteren Quellen oder sogar eigenen Erfahrungen.

        Mit diesem Fünkchen Einsicht kommen wir alle gut durch den Tag, und der Ausrufungszeichenvorrat ist nicht schon Mitte des Monats aufgebraucht.

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          AMAZONA Archiv

          Hi na dann siehts so aus bestellen und gegebenfalls behalten :-)..aber den test ist nun wirklich nicht viel zu entnehmen bzw ich habe von amazona schon andere gelesen…und i bin mir relativ sicher das amazona von uns..usern lebt..ps: der hauch eines drachen wohl anders ist als einer mücke..wegen höhen brillianz.glanz:-).thx

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          Chick Sangria  

          Allerdings gibt es bei Thomann auch Tests aus Fachmagazinen kostenlos zum Download. Also auch kein Argument. Aber es ist sicherlich unkonstruktiv, Amazona-Tests zu bashen. Natürlich macht sich jeder Autor Arbeit, und es ist frustrierend, vernichtende Kritik dafür zu ernten. Im besten Fall sollten also User die Tests ergänzen, wenn sie schon Erfahrung mit den Geräten haben. Ich werde es nicht tun.
          Schade übrigens, dass man bei Thomann keine öffentlichen Fragen wie bei Amazon stellen kann. So ließen sich viele Details klären.

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            A.Vogel  AHU

            Ein kleiner Unterschied besteht dann doch noch: Bei Thomann muss ich mich registrieren und anmelden, um die Fachartikel zu lesen.
            Guter Service, aber ich bezahle ihn halt mit meinen Daten, und das ist dann doch etwas mehr als hier, wo ich keinerlei Anmeldung o.ä. benötige, um die Artikel zu lesen.
            Mir geht es auch nicht darum, Kritik an den Artikeln generell zu verdammen; ich find nur die Anspruchshaltung und daraus resultierenden Forderungen bisweilen befremdlich.
            Und da ist es egal, ob der eine Messwerte verlangt oder der andere bei jedem Gerät darüber meckert, dass alles massiv überteuert ist.
            Da schreit es öfter mal in mir: „Dann lies es halt nicht, dann kauf es halt nicht, aber mecker auch nicht rum!“.
            Konstruktive Kritik hilft allen, Selbstreflektion durchaus auch.
            Alles totally off topic, aber dennoch nicht ganz unwichtig…..

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              Chick Sangria  

              Ja, stimmt alles. Amazona muss nicht unbedingt Messwerte liefern. Aber was wirklich ohne Probleme möglich wäre und der Verbindung von Amazona mit Thomann nicht widersprechen würde, sind Vergleiche mit Konkurrenzprodukten. Dazu muss man nichts stundenlang aufnehmen, bearbeiten oder durchmessen, sondern sich einfach mal in den potenziellen Käufer hineinversetzen, der sich z.B. im Meer von Audiointerfaces (oder Masterkeyboards!) nicht zurecht findet. Es muss kein umfassender Vergleich sein, aber eine Formulierung hie und da, die den Horizont auf die Konkurrenz eröffnet, wäre doch sehr hilfreich.

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                  XCenter  

                  Es gibt doch ganz eindeutig eine Erwartungshaltung beim Leser wenn über einem Artikel „Test“ steht und die wird hier von vielen als unerfüllt empfunden. Schreibt doch „Blitztest“ oder „Kurz angeschaut“ drüber und das Geschrei bei den Magertests wird sich erledigen. Die Schere zwischen „Wenig mehr als Datenblatt“-Tests und „15+ Seiten-Monster“-Tests geht hier mitunter schon sehr weit auseinander.

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                Felix Thoma  RED

                Hallo chick sangria,
                das hast Du natürlich Recht, da werden wir in Zukunft mehr drauf achten. Für die richtigen Vergleiche haben wir aber unsere Vergleichstests. Da wird demnächst auch etwas im Einsteigerbereich (Preissegment ca. 200-300 Euro) kommen.

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          lectrolurch  

          Nun ja, die Webung auf Amazona .de ist bestimmt auch nicht ganz billig… ;o) natürlich kann man nicht nur von solchen Tests ausgehen aber etwas
          sollte man schon erwarten dürfen…
          Schließlich verbringen wir ja auch unsere Zeit hier mit lesen (und Hören).

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          arnte  

          Wir haben begründet kritisiert. Ein Ausrufezeichen pro Beitrag ist dabei meienr Meinung nach jetzt auch nicht soooo sehr übertrieben. Deine Reaktion darauf imo dagegen schon. Etwas Kritik sollte jeder Autor eines öffentlichen Artikels vertragen können.
          Deiner Argumentation (kostenlos…) kann ich leider nicht folgen. Das wurde weiter unten von anderen Lesern schon gut begründet.
          Den Kommentar vom „Cheffe“ kann ich nachvollziehen.

          Das Produkt interessiert mich (und augenscheinlich auch eine Menge anderer Leute). Insofern hoffe ich darauf, dass noch etwas mehr Substanz nachgeliefert wird. Das ist ja kein Hexenwerk und dauert auch nicht ewig sowas zu machen.

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    AMAZONA Archiv

    Behringer begeistert, nicht immer aber… Ja das kennen wir ja. Schade dass es kein thunderbold vonner behringer gibt. Aber gut man kann ja nicht alles haben. Ich glaube dass amazona von Werbung für Thomann lebt. Und thomann.de finde ich schon sehr gut. Ja auch ich finde dass das kein Testbericht hier ist, aber ich glaube man wollte einfach mal sagen, hallo es ist verfügbar, auf Lager! Also kaufen kaufen kaufen, denn nur so sind die Behringer Kurse zu Halten.

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      TobyB  RED

      Hallo amazonaman,

      Thunderbol(t) HW gibts fast nur für Apple, ich kenne nur HP als Hersteller eines NBs mit TB und das auch nur bei den Industrienotebooks. Und selbst die haben den Treiber selber schreiben müssen. Solange Microsoft da nicht nachzieht und das ins OS implementiert wird da keiner HW machen oder es wird teurer. Und das wird derzeit nicht passieren. Zum anderen hat sich halt auf dem Massenmarkt USB und class compliant durchgesetzt. Und solange es funktioniert ist es Wurst ob es FW, USB 2.0 oder TB ist.

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        AMAZONA Archiv

        Thunderbolt wurde von Intel (unter Mitwirkung von Apple) entwickelt. Ich schätze in dieser Hinsicht Intel höher ein, als eine Unterstützung von Microsoft.
        Und was Microsoft von USB-Audio-Interfaces hält, lässt sich an der Existenz von Asio4All hervorragend ablesen.
        Warum Hardwarehersteller Thunderbolt meiden hat sehr wahrscheinlich etwas mit den Kosten zu tun. Um es mal populistisch auszudrücken: Wenn ich einen Windows-PC kaufe, bekomme ich (üblicherweise) die billigsten Komponenten geliefert, die es auf dem Weltmarkt gibt. Es soll Menschen geben, die das für ausreichend halten, und die sich daraus ergebenen Konsequenzen für Gottgegeben hinnehmen.
        Egal. Tatsächlich wird Thunderbolt von Apple als Universal-Schnittstelle verwendet. Daran werden Displays, FireWire, USB-3 und andere Geräte betrieben. Es gibt aktuell keine schnellere Schnittstelle.
        Was bleibt? Der Musikmarkt ist nicht groß genug um den Einbau von Thunderbolt zu rechtfertigen, und einen 50 Euro höheren Preis zu riskieren.

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          TobyB  RED

          Hallo Thomas,

          stimmt. Wobei MS hatte ja auf der 2015 WDC RT Audio und MIDI angekündigt und das auch in der Embedded Version von Win 8.1e implementiert. Und Akai hat das an einer Ren Prototypen demonstriert. Dummerweise passte das nicht mehr in die Roadmap und viel dem Geschäftsmodell zum Opfer. Jedenfalls hört man nichts mehr davon. Und ASIO4ALL löst immer noch die Probleme mit der Latenz. Wobei bis auf MOTU und HP kenne ich wirklich keinen der einen TB Treiber für Windows hat. Was aber nichts an der nativen Problemlösung ändert.

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            AMAZONA Archiv

            MIDI? 2015? Angekündigt? Microsoft?
            „MIDI 1.0 wurde im August 1982 eingeführt“ Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Musical_Instrument_Digital_Interface
            Nach 37 Jahren hören wir eine Ankündigung! Sorry, aber der musste mal raus. Und da wunderst Du dich, dass Thunderbolt nur für Macs, und ein paar ausgesuchte Workstations gibt?
            Für mich ist Microsoft eine einzige Wurstbude. Die verarbeiten was anderswo keiner mehr essen will, und leben gut davon, weil so viele Menschen Wurst mögen, obwohl sie genau wissen was drin steckt …
            Peace :-)

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              TobyB  RED

              Hallo Thomas,

              ich meinte RT Midi und RT Audio, Real Time. Mit Latenzzeiten unter denen des MacOSX. Nur wie gesagt Roadmap und IoT. Frieden :)

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      Tyrell  RED 41

      Die Tests hier sind definitiv nicht durch Thomann oder einen Hersteller motiviert noch in irgendeiner Weise beeinflusst. Und ja, es gibt Unterschiede in der Ausführung. Wir sind aber sehr bemüht die Tests immer hochwertig zu halten, bei ca. 40 Tests pro Monat, von einem Pool aus 60 Autoren, kann es aber vorkommen, dass uns das nicht immer gelingt.

      • Profilbild
        XCenter  

        Es gibt doch ganz eindeutig eine Erwartungshaltung beim Leser wenn über einem Artikel „Test“ steht und die wird hier von vielen als unerfüllt empfunden. Schreibt doch „Blitztest“ oder „Kurz angeschaut“ drüber und das Geschrei bei den Kleinartikeln wird sich erledigen. Die Schere zwischen „Wenig mehr als Datenblatt“-Tests und „15+ Seiten-Monster“-Tests geht hier mitunter schon sehr weit auseinander. Beides darf und soll sein, aber dann deklariert das doch einfach entsprechend.

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    thesoulcatcher

    Habe bei amazona schon wesentlich ausführlichere Tests lesen dürfen, aber dieser ist doch etwas sehr dürftig.
    Das es kostenlos auch besser geht, kann man bei Bonedo nachlesen.

  7. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Also, Test ist schon was anderes. Es ist mehr als eine Produktvorstellung, denn der Autor hatte es in der Hand, und konnte sich ein Bild von dem Produkt machen. Man kann davon ausgehen, dass hier wer seinen augenscheinlichen Eindruck wiedergibt, Produktaussagen prüft und seinen Höreindruck schildert. Das ist passiert. Und die Aussage, dass etwas besser klingt als der Preis vermuten lässt, kann einen wirklich weiter bringen.
    .
    Wie hier schon erwähnt beinhaltet ein echter Test auch gemessene Frequenzangaben, Verhalten im Dauerbetrieb, Vergleiche mit ähnlichen Produkten.
    .
    Mir hat dieser Artikel schon mal geholfen einen ersten Eindruck zu gewinnen. Ich weiß nun, ob ich das Gerät in den nächsten Hörtest mit einbeziehe, oder besser nicht. Und das ist schon mal ein Wert für sich.
    .
    Deutliche Kritik muss ich aber an der „Entschuldigung“ des Autors anbringen, es handele sich hier um einen „kostenlosen Artikel“, und der sei halt nicht so wertvoll wie die Artikel bezahlter Kollegen. Letztere liefern solche Angestestet-Artikel auch ab, und ich muss trotzdem zahlen.
    .
    Aber am wichtigsten ist mir klar zu stellen, das ich hier bei Amazona sehr wertvolle Artikel und gute Tests kostenfrei zu lesen bekomme. Ich hoffe, die (dezente) Werbung bringt genügend Geld ein, um den Betrieb am Laufen zu halten.
    .
    Weil, ohne Amazona geht gar nicht …

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    Kybernaughty   1

    Hallo,
    Ist bekannt, ob die Ausgänge gleichstromgekoppelt ( dc-coupled) sind, sodass man auch Steuerspannungen an ein Modularsystem ausgeben kann? Das wäre für die Integration von Euroracksystemen und Software sehr interessant, vgl. Reaktor Blocks, Silentway usw. Danke!
    LG

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        Kybernaughty   1

        Hi Toby,
        danke! Dein erster Satz sagt es schon- nobody knows but Jesus… Bei acht outs wäre das schon was! Ich bin RME – Jünger, da kosten mich vier outs (dc-coupled) fast 170 Øre .
        LG

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      Axel Ritt  RED

      meines Wissens nach nicht, aber man kann es über ADAT I/O um den Behringer ada8200 erweitern um 16 analoge Kanäle einzuspeisen.

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        smile  

        Eig. sollte es doch möglich sein, die 8 Inputs direkt auf die ADAT-Outs zu routen – oder?

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          Axel Ritt  RED

          normalerweise schon, aber hier würde ich bei Bedarf auf Nummer sicher gehen und beim Hersteller nachfragen

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    Atarkid  AHU

    „Ladenpreis: 199 Euro“

    Ladenpreis auf einen Schlag um fast 30% erhöht.. Die spinnen doch langsam alle….

  10. Profilbild
    barthjen

    Ich finde den Test nicht schlecht, auch wenn wir inzwischen das Jahr 2019 schreiben.

    Womit ich bei Behringer ein Problem habe ist die unterirdische Webseite und auch teilweise fehlende Information. Es gibt nur eine rudimentäre Schnellstartanleitung und aus dieser geht z.b. nicht hervor, ob und ggf. wie man die Ausgänge routen und individuelle Mixe erstellen kann. Für mich bedeutet das ein klares no go,. Andere Hersteller (die zugegebenermaßen auch teuer sind) haben sich hier deutlich besser augestellt und machen es potentiellen Kunden viel leichter, vor dem Kauf die verschiedenen Optionen zu bewerten. Was nütz ein Superpreis, wenn nicht klar ist, wie man mit dem Gerät arbeitet?

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