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Test: Boss IR-200 Amp & IR Cabinet, Effektgerät für E-Gitarre

16. Januar 2022

Authentischer Verstärkersound für Bühne und Studio to go

Boss IR-200, schräg 2

Das Boss IR-200 Amp & IR Cabinet-Pedal

Man kennt das. Beim Einsatz im Studio schleppte man früher diverse schwere Verstärker, Topteile, Boxen etc. in der Gegend herum, baute das ganze Gerümpel dann im Studio auf und mikrofonierte aufwendig, um den perfekten Sound aufs Band zu bekommen. Seit einiger Zeit wird das Thema Impulsantwort (Impuls-Response, kurz IR) immer populärer. Damit ist es möglich, den eigenen Verstärker bzw. Hunderte weitere zu simulieren und dies mit erstaunlich perfekten Ergebnissen. Das heutige Testobjekt gestattet natürlich auch den Verstärker, der auf der Bühne genutzt wird, mit zahlreichen weiteren Verstärkermodellen aufzupeppen und die eigenen Pedale „davorzuhängen“ (Verzerrer, Kompressor, Wah) oder auch einzuschleifen (Delay, Modulationseffekte). Das Boss IR-200 sagt somit den „Kollegen“ u. a. wie dem Strymon Iridium oder dem Line 6 HX Stomp den Kampf an.

Boss IR-200 – Facts & Features

Das Boss IR-200 Amp & IR Cabinet Pedal bietet viel Komfort. Hier werden der Verstärker und die Lautsprecherbox simuliert und bei Bedarf auch noch mit Ambience (Hall) versehen. Dabei kann man sich der 150 hochauflösenden Cab-Impulsantworten von Boss und Celestion Digital bedienen. Das Ganze ist natürlich auch komfortabel editier- und auf 128 Speicherplätzen speicherbar. Wer dann noch nicht genug hat oder ein bestimmtes Boxenmodell vermisst, könnte sich die eigenen Impulsantworten via USB in das Pedal laden. Auch ein Audiointerface wurde integriert, um digital in die DAW bzw. den Rechner zu gelangen.

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Der erste Eindruck ist positiv, das Pedal sieht attraktiv aus und macht haptisch einen absolut roadtauglichen Eindruck. Das Pedal besitzt zahlreiche Features, trotzdem ist die Bedienoberfläche übersichtlich gehalten. Schon beim ersten spontanen Antesten kommt Freude auf. Gitarre in den Eingang einstöpseln, Ausgang ins Pult oder in den Audioeingang der DAW, abfahren. Via (Mikro-) USB  gelangt man gleichfalls in den Rechner, ohne sich möglicherweise noch etwas Rauschen eines Mischpultes einzufangen. Das Pedal ist mit seinen Maßen von 101 x 138 x 63 mm (B x T x H) recht klein und wird entgegen einigen Angaben im Netz inklusive eines passenden Netzteiles ausgeliefert. Der Stromhunger ist mit seinen 335 mA doch recht ordentlich, deswegen empfiehlt es sich, dieses Netzteil auch einzusetzen. Das Pedal, das 800 g wiegt, bietet über 150 hochauflösende Cab-Impulsantworten von Boss und Celestion Digital, die auf 128 Speicherplätzen abgelegt und organisiert werden können.

Fliegt man beispielsweise zu einem Auftritt ins Ausland und kann keine geräumige Backline mitführen, könne man lediglich sein Pedalboard mitnehmen und den Ausgang des BOSS IR 200 an ein dort bereits vorhandenes Mischpult schicken, das dieses Signal dann über einen Bühnenmonitor zurückschickt. So hat man alle seine Amps immer dabei und ohne große Verkabelung verfügbar. Selbstverständlich eignet sich unser Testkandidat auch für Bassisten, da auch deren Verstärkermodelle integriert wurden.

Regler

Das Boss IR-200 wurde zwar mit recht vielen Reglern ausgestattet, die Bedienung ist jedoch absolut intuitiv und simpel. Die meisten Regler entsprechen denen eines gewöhnlichen Gitarren-Verstärkers. Über den Memory-Regler können die Presets durchscrollt werden und bei Bedarf die eigenen Veränderungen auch unter einer beliebigen Preset Nummer benannt und gespeichert werden.

Der Preset-Regler rechts oben scrollt durch die Presets und ermöglich nach eventueller Editierung auch das Speichern auf den gewünschten Speicherplatz. Das Poti ist mit einer Druckfunktion ausgestattet.

Mit Amp wird erwartungsgemäß das Verstärkermodell ausgewählt und unabhängig davon mit dem Cabinet-Regler, der das Boxenmodell der Wahl anwählt, beliebig kombiniert. Der Ambience-Regler fügt dem Sound dann einen beliebigen Anteil an Raum (unter vielen Charakteristiken wählbar) hinzu.

Boss IR-200 Frontal 1

Solide gebaut mit übersichtlichem Bedienpanel und Display

Die Regler Gain, Level (Mastervolume), Bass, Middle und Treble kennt man von den üblichen Verstärkermodellen.

Die kleinen, schwarzen Buttons Menü und Exit erledigen administrative Aufgaben wie u. a. das Speichern, Editieren etc. Mit den beiden Fußschaltern kann man sich ebenfalls durch die Presets „hangeln“ oder das Pedal komplett umgehen (Bypass). Setzte man das Pedal auf einem Pedalboard ein, sollte man sich genau überlegen, wann man welche Sounds einsetzt und diese gut organisieren, um umgehend das gewünschte Preset am Start zu haben.

Boss IR-200, Stirn

Einschleifweg, Stereoausgänge und zeitgemäße MIDI-Schnittstelle mit 3,5 mm TRS-Buchsen

Über die linksseitig angebrachte Klinkenbuchse kann ein Expressionpedal, angeschlossen werden, das die Fernsteuerung eines frei wählbaren Controllers ermöglich. So ließ sich beispielsweise die Ausgangslautstärke zuweisen, um das Pedal dann als Volume-Pedal einzusetzen. Natürlich kann aber auch der Grad der Verzerrung (Gain) oder auch der Anteil an Ambience „ferngesteuert“ werden, um live auf der Bühne noch mehr klangliche Flexibilität zu erreichen. Im FX-Loop (Send & Return, 6,3 mm Klinke) können natürlich weitere Pedale wie ein Delay oder Modulationseffekte eingeschleift werden. Warum sollte man im Studio oder auf der Bühne auch darauf verzichten. Der Einschleifweg kann wahlweise parallel oder seriell betrieben werden.

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Boss IR-200, seitlich

Gut ausgestattet mit Anschluss für ein Expression-Pedal, USB, Aux-In und Kopfhörerausgang

Über den linksseitig positionierten Aux-Eingang ließe sich beispielsweise von einem Handy oder Tablet ein MP3 zuspielen, was dann mit der Gitarre pegelmäßig in Einklang gebracht wird. So kann man einfach dazu spielen und das komplette Signal über die Kopfhörerbuchse (3,5 mm Klinke) ausgeben.

Handling

Die Bedienung des Pedals ist erfreulicherweise absolut intuitiv, es war nicht notwendig, eine Bedienungsanleitung zu studieren. Ein blaues LC-Display zeigt die aktuelle Preset-Nummer und einige der eingestellten Parameter an. Dreht man an den Knöpfen, die die Verstärkereinstellungen beeinflussen, zeigt das Display augenblicklich die korrespondierenden Parameter an, einfacher geht es nicht.

Auch der integrierte Hall bietet zahlreiche Klangvarianten (Hall, Room Federhall etc.). Ein „globaler EQ“ kann bei Bedarf genutzt werden, um sich gegebenenfalls verschiedenen Amps oder Bühnenbedingungen schnell anzupassen.

Hier die Vorstellung des Pedals eines Kollegen aus den U.S.A.:

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Boss IR-200 – Sound

Hören wir zunächst einige Presets, hier ein „Marshall Stack“. Die Regler der Klangregelung standen bei den meisten Klangbeispielen auf 12 h. Etwas Raum wurde über den Ambience-Regler hinzugefügt. Der Sound erhielt keinerlei Nachbearbeitung in Logic, wir hören also das (pure Pedal). Zum Einsatz kommt eine Strat mit SSH-Bestückung.

Der Sound wirkt authentisch. Lediglich beim Zurückdrehen des Volume-Reglers der Gitarre kann man evtl. Unterschiede zu einem „originalen und röhrenbestückten Stack“ ausmachen, der dann doch noch geringfügig mehr Dynamik bietet.

Wir hören nun die Simulation eines klar eingestellten Fender Twin Reverbs, viel „Zerre“ besitzt dieser ohnehin nicht, es sei denn, man möchte taub werden.

Auch hier werden der typische Frequenzgang und das Verhalten des Originals schön simuliert, man hat tatsächlich das Gefühl, „einen solchen Verstärker zu spielen“. Auch beim Test des Pedals in Front meines klar eingestellten Peavey Classics gibt es nichts zu meckern. Eine Impulsantwort eines Verstärkers in Kombination mit einer Boxensimulation klingt meist authentischer als ein Verzerrerpedal. Man könnte also im Bühnenbetrieb das eigene Arsenal an Verzerrerpedalen auf dem Bord evtl. abspecken und stattdessen die verschiedensten Verstärkermodelle des IR-200 nutzen.

Wir hören ein Preset mit dem Namen „Tweed 4 x 10″“. Hier wird ein Fender Bassman simuliert. Die Verzerrung hält sich in diesem Beispiel in Grenzen (Gain 12 h). Man kann den gewissen „Grid“ und den Charakter der Verzerrung des Originals wiedererkennen. Auch hier wurde etwas „pedaleigene“ Ambience hinzugefügt:

Auch der Metal-Freund kommt auf seine Kosten. Noch immer ist die Klangregelung „linear“, durch ein Absenken der Mitten könnte man bei Bedarf aber sicherlich noch etwas „mehr heavy“ klingen. Wir hören den „nicht allzu heiß gewickelten“ Steg-Pickup meiner Stratocaster:

Wenn man einmal vergisst, die Gitarre „in einen guten IR-Simulanten“ zu spielen, scheint es, als ob man tatsächlich einen hochwertigen Verstärker spielt.

Die Presets mit der Bezeichnung „Diamond“ haben für mich eine „VOX-ige Note“ und erinnern an einen AC30, da hier die Mitten mehr gefeaturet werden und ein „jangliger“ Sound entsteht. Im Beispiel ist der mittlere- und der Steg-Pickup parallel geschaltet, was typisch nach Stratocaster klingt:

Hochklassige Impulsantworten sind heutzutage die überzeugendste Methode, um bei geringfügigem Aufwand hervorragende Ergebnisse zu erreichen. Es ist tatsächlich auch für das geschulte Ohr, welches möglicherweise die simulierten Verstärker bereits lange spielte, schwierig, Unterschiede auszumachen.

Die Klangbeispiele wurden mit folgendem Equipment aufgenommen:

Stratocaster SSH, Suhr Pickups – Boss IR-200 Amp & IR Cabinet– MOTU M4 – Mac mit Logic.

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Fazit

Das Boss IR-200 Amp & IR Cabinet ermöglicht im Handumdrehen das Einspielen von authentisch klingenden Gitarrensounds. Auch auf dem Pedalboard macht das Pedal eine gute Figur, da man seine weitere Zerrerpedale mit gewohntem Sound davorklemmen oder auch im Effektweg des IR-200 einschleifen kann, um dann ins Pult oder einen clean eingestellten Verstärker zu gehen, was beim Testen gleichfalls gute klangliche Ergebnisse lieferte. Die Bedienung ist außerordentlich intuitiv und die Ergebnisse sind überzeugend, sodass auch das Preis-Leistungs-Verhältnis als gelungen bezeichnet werden kann. Wie von Boss gewohnt, stimmen auch hier die Verarbeitung und die auf die Wünsche des Nutzers abgestimmten Ausstattungsmerkmale.

Plus

  • Sound der IRs
  • Design
  • intuitive Bedienung
  • Verarbeitung
  • Konzept

Preis

  • 369,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
    • Profilbild
      Umusaza  

      Vielleicht sind die beiden Ausgänge (‚L‘ & ‚R‘) ja symmetrisch ausgeführt (müssen hierzu also, anstatt eben einer XLR-Verbindung, mittels zweier sog. TRS bzw. ‚Stereo‘-Klinkenstecker, symmetrischen Kabeln und dann XLR-Steckern am Mischpult eingefüttert werden – was technisch absolut identisch wäre mit den von ‚kinsast‘ gewünschten XLR-Ausgängen) . . . leider gibt weder Testbericht noch die Beschriftung der Ausgangsbuchsen (symmetrische Beschaltung auf Englisch: ‚balanced‘) über die quasi ‚hinter‘ den Ausgangsbuchsen verwendete Schaltungstechnik etwas her.
      Die allgemeine Platznot auf den Seiten oder der Rückseite moderner (kleiner) Bodentreter ‚zwingt‘ vielleicht den Hersteller, dort 2 XLR-Ausgangsbuchsen (ggf. ja zusätzlich) anzubringen . . .

      Dennoch sind moderne (‚Line‘-)Ausgänge in aller Regel sehr niederohmig, so dass sie durchaus längere auch UN-symmetrische Kabel vertragen können, um den Sound ohne Störungen und Einstreuungen an ein entferntes Mischpult zu transportieren.

      Bin mal auf die Beschreibung dieser Ausgänge im Manual dieses Gerätes gespannt . . .

      • Profilbild
        Umusaza  

        Sehe eben in der Bedienungsanleitung, dass KEINE symmetrischen (‚balanced‘) Ausgangsbuchsen erwähnt werden !
        Direkt oberhalb der Beschreibung dieser Ausgangsbuchsen wird erwähnt, dass der danebenliegende ‚Return‘-Eingang in STEREO ausgeführt wird, was auf der Geräte-Rückseite ja auch beschrieben wird. In der Anleitung wird die ‚Beschaltung‘ eines an der Return-Buchse einzusteckenden TRS (‚Stereo-Klinke‘) ausgewiesen … perfekt.

        Doch an den Ausgangsbuchsen findet man weder den Hinweis auf ‚balanced‘ . . . noch in der Anleitung irgendeine Beschreibung u/o Bebilderung, die symmetrische Klinkenbuchsen ausweist.
        Somit scheinen diese Ausgänge nur in Verbindung mit einer Stereo-DI-Box (bzw. zweier Mono-DI-Boxen) mit einem Mixer zu verbinden zu sein – insbesondere, wenn man eine große Distanz zwischen Gitarre und Mixer zu überbrücken hat und Wert auf absolute Störungs-/Einstrahlungsfreiheit legt.
        Für kurze Verbindungen (Studio, Proberaum) sind sicher unsymmetrische Klinkenkabel ausreichend, weil (wie schon erwähnt) moderne Geräte zumeist relativ niederohmige Ausgänge aufweisen, die wenig empfindlich für Einstrahlungen sind.

        • Profilbild
          moinho  

          1. „symmetrisch“ ist nicht „balanced“ und umgekehrt (obwohl beides häufig in Kombination verwendet wird).
          2. „Balanced lines are for telephone lines and very long microphone cables“ (nach Bob Katz).
          3. Interessant ist die Impedanz des Eingangs, nicht des Ausgangs. Anders gesagt: auf einer Bühne mit riesiger Lichttechnik aus dem Ausgang in einen Hi-Z-Eingang eines Interfaces zu gehen ist nicht der Weisheit letzter Schluß. Der Line-Eingang dürfte passen.
          4. Ich kenns von Veranstaltungstechnikern, daß die mir (ohne zu fragen) für jedes Ding, das kein Mikrofon ist, erstmal ne DI bringen.

          • Profilbild
            Umusaza  

            Hallo moinho,
            1) symmetrisch ist quasi eingedeutscht und veranschaulicht einem technischen Laien durchaus die ‚Drei-Adern-Technologie‘ in einem ‚Balanced‘ Umfeld (positiv / Masse-Erde / negativ) – und nichts anderes wollte ich damit beschreiben, weil Gitarristen in aller Regel ja nur die ‚UN-balanced‘ (Mono-)Klinkenkabel nutzen
            2) Bob Katz hat da in dieser ‚Definition‘ sicher die langen Audiokabel vergessen, die eben NICHT für Mikrofone benutzt werden (also auf einer Bühne die Keyboards – im Rundfunk-/TV-Umfeld werden ausschließlich ‚balanced‘ Kabel verwendet!)
            3) Selbstverständlich sollten solche über eine aktive Elektronik vorverstärkte (und im Vergleich zu einem Pick-up ja klar niederohmig ausgehenden) Signale über den Line-Eingang einer DI eingefüttert werden.
            4) Veranstaltungstechniker schlagen einfach zu verstehende Standardlösungen vor – v.a. den NICHT technisch vorgebildeten Kunden; das ist auch verständlich und völlig ok.
            Wenn aber irgendein Gerät eben balanced outputs aufweist, die über Klinke (dann eben TRS) ausgegeben werden, ist die DI ja nicht nötig (und v.a. einfache/billige DI-Boxen mögen den ausgehenden Klang dann – gegenüber dem direkten ‚balanced‘ ausgehenden Signal durchaus auch verfälschen.
            Als Techniker sehe, lese & verstehe aber technische Hintergründe, ‚generelle‘ Empfehlungen stelle ich dann aber hintenan – entscheide anhand der jeweiligen Situation !

          • Profilbild
            Fredi  

            Hallo moinho,

            Du schreibst:
            > „symmetrisch“ ist nicht „balanced“ und umgekehrt
            Dann würde ich aber gerne wissen, was aus Deiner Sicht der Unterschied zwischen „symmetrisch“ und „balanced“ sein soll. „Symmetrisch“ ist der deutsche Begriff für das englische „balanced“, oder etwa nicht?

            Gruß
            Fredi

  1. Profilbild
    kinsast  

    Wir treten regelmässig in kleineren Clubs auf – üblicherweise (immer) finden wir dort eine stage box mit XLR inputs vor. Natürlich könnten wir eine DI box mitbringen oder danach fragen aber wir haben schon genug kram um dass wir uns kümmern müssen so dass jedes gadget weniger unser Leben leichter macht. Das gilt auch fuer zusätzlich notwendige Kabel, z.B. 6.3mm TRS > XLR. Zu meinen da sei halt nicht genug Platz auf dem Chassis hier ‚misses the boat‘!

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich hätte gerne etwas über die Anzahl der Amp-Emulationen erfahren und wie sie sich zu den Modellern von Boss oder Line 6 in der Qualität verhalten.
    Der fehlende XLR verdammt das Teil ins Wohnzimmerstudio, völlig unnötig.

  3. Profilbild
    ctrotzkowski  

    Eigentlich ein netter kleiner Problemlöser mit gutem Sound.
    Warum man bei der Preisklasse den DI Ausgang vergißt, kann ich auch nicht nachvollziehen – dabei scheint ja genau das der Hauptzweck zu sein, schnell mal ohne Amp zu schleppen auf die Bühne zu können. Für mich als notorischem AmpSim Guitarrero ist ein XLR Ausgang genau das, was für schnellen Auf- und Abbau steht, und für garantierte Brummfreiheit auf jeder Bühne ;-)

  4. Profilbild
    Fadermaster  

    Interessantes Teil, aber ohne DI Ausgang ein bisschen am Thema vorbei. Ich habe neulich im Blackstar Dual Drive meinen Meister gefunden, eine authentischere Ansprache (Röhre sei Dank) habe ich so noch nie an einem solchen Teil erlebt. Super durchdacht was Ein- und Ausgänge angeht, sehr einfach zu bedienen und vom Sound her von Humbucker über P90 zu SC einfach nur toll. Allerdings ohne Hall.
    Was immer wieder vergessen wird bei der Soundbeurteilung einer AMP/Cab-Sim ist die Tatsache, dass ein über Mikrofone abgenommener Amp völlig anders klingt als würde man im Raum (oder auf der Bühne) daneben stehen.

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