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Test: Cwejman S1 MKII, analoger Modular-Synthesizer


Cwejman S1 Mk.II

Aus dem hohen Norden, abseits von den Ballungszentren der Synthesizerhersteller, erreichen uns seit einigen Jahren immer wieder Nachrichten über wundersame Synthesizer und Module, die mittlerweile auch den Weg in viele Studios und Homerecordingbereiche gefunden haben. Als Mitte der 90er Jahre Dieter Doepfer der Öffentlichkeit erste Module seines A 100-Systems präsentierte, hat wohl nur ein kleiner Kreis von Musikern und Geschäftsleuten ahnen können, dass der analoge Stein mal wieder so richtig ins Rollen kommen würde. Und doch haben sich mittlerweile einige Hersteller auf diesen Sektor konzentriert, sowohl um große Modularsysteme als auch kleine analoge Kompaktgeräte anzubieten.

Cwejman S1 - Version MK2

Cwejman S1 – Version MK2

Wowa Cwejman bietet neben diversen Modulen auch den S1 Mk II an, ein Gerät, das mit seiner olivgrünen Oberfläche und den Schaltern und Buchsen schon ein recht auffälliges, aber auch übersichtliches und nach meinem Empfinden angenehmes Äußeres bietet. Alternativ gibt es ihn auch mit weisser Frontplatte.

Aber letztendlich soll dieses Gerät keinen Schönheitspreis gewinnen, sondern im Hinblick auf Klangpotential und Bedienung konkurrenzfähig sein. Also schraube ich das gute Stück in ein Rack, stelle die notwendigen Verbindungen her und fange mal an, diesen Synthesizer einer Generaluntersuchung zu unterziehen.

Cwejman S1 in olivgrün

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Klangbeispiele

  1. Avatar
    pit

    Das Fazit unterschreibe ich. Da ich selbst den S1 Mk2 zuhause hab, weiß ich worüber ich rede. Der S1 ist mit Abstand der beste Monophone diskret analog aufgebaute Synth. Durch sein semidolurares Prinzip sind Dinge möglich wie sonst nur noch mit einem grösseren Modularsystem. Der Klang jedoch ist einzigartig, und mit nichts und niemand zu toppen. Ein echtes Meisterwerk, dass nicht durch Optik protzt (Mac Beth) oder zum xten mal den Minimoog D nachäfft (Pfui, Voyager..igitt ;-))

  2. Avatar
    Sintacs

    Schöner Bericht.
    Wer sich auch nur ein klein wenig mit analogen Maschinen auskennt, kann damit eine ganze Menge anfangen. Das Patchfeld kann man sich als High-Res-JPEG auf der hier angeführten HerstellerSite ansehen. Somit ist man im Bilde und kann die Möglichkeiten dieser Kiste erahnen.
    Die im vorigen Kommentar bemängelten, fehlenden Klangeindrücke spiegeln sowieso nur den Vorzug des jeweiligen Testers wieder und sind somit relativ.
    Super und seriös gearbeitet. Vielen Dank.
    Sin

  3. Avatar
    Alex

    Man braucht nur das Foto des Synthesizers sehen und bekommt Lust zu schrauben. Schade, dass Qualität immer kostet.

  4. Profilbild
    monokit

    Zum Preis vom S1…ich find den im Vergleich zu Buchla und Serge sehr günstig. Der S1 bietet in etwa soviel wie ein 2 Panel System der beiden genannten Hersteller für ein Viertel des Preises und trotzdem bestechender Qualität. Ein vergleichbares Doepfer System ist im übrigen nicht günstiger.

  5. Profilbild
    Electric

    Guter Test, aber ich hätte noch gerne ein paar Audiobeispiele gehabt, so 100 bis 200 wären ok gewesen. ;-)

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Cwejman S1 MKII

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