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Test: EBS, Stanley Clarke Bass WahWah&Metal Drive, Effektpedale für Bass

EBS Metal Drive

-- Der EBS Metal Drive --

— Der EBS Metal Drive —

Konstruktion

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Dieses neue Pedal, vorgestellt auf den Messen im Frühjahr 2009 und jetzt im Handel erhältlich, ist ein weiterer Baustein in der Wall of Sound der Black Label-Serie. Und mindestens so stabil wie Steine zum Mauern sind diese Treter mit den Ausmaßen 7cm x 11,5cm x 3,5cm auch gebaut. Da gibt es nichts, was lose sein oder brechen kann, auch nicht ausleiern. Das komplette Gehäuse ist aus gegossenem Metall, den Taster dürfte sicherlich ein Elefant bedienen. Dabei wiegt das Effektgerät mit 480g annähernd das Pfund, welches es hoffentlich auch im Sound hat.

Die Achsen der beiden Drehknöpfe sind selbstverständlich auch aus Stahl, der kurze 3-fach-Schalter dazwischen ebenso. Das Teil überlebt einen Flugzeugabsturz.

Ein- und Ausgangsbuchse liegen sich direkt gegenüber, rechts geht das Signal rein, links wieder raus. Auch hier: full metal, hochwertige Komponenten. Der untere Deckel, welchen man zum Batteriewechsel entfernen muss, ist ebenso stählern und mit vier Schrauben befestigt. Eine Auflage aus Moosgummi sichert das Gerät gegen Verrutschen auf glatten Unterlagen.

Der Stromanschluss für ein 9V-Netzteil ist kopfseitig, und den aktiven Zustand des Effektes zeigt eine rote LED mittig ganz oben an.

Der linke Drehregler ist mit DIST für Verzerrung gekennzeichnet, über dem rechten steht OUTPUT, während der Dreifachschalter dazwischen den TYPE, nämlich TUBESIM, STD oder FLAT wählen kann.

FLAT verzerrt das komplette eingehende Signal, alle Frequenzen werden hierbei erfasst und distorted. In hoher Dosierung bekommt man hier fuzz-artige Klänge zustande.

STD ist als Standard-Setup für dieses Pedal gedacht, indem es nämlich die tiefen Frequenzen, welche für einen druckvollen Bass wichtig sind, ohne sie zu verzerren durchlässt. Sehr starke Verzerrungen und hohe Dynamiken sind hier mit typisch röhrenartigen Sounds möglich.

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TUBESIM – wie der Name schon sagt wird hier Röhrenklang simuliert, indem über den zweiten Röhrensimulator zusätzlich harmonische Verzerrungen bei gleichzeitiger Kompression und weniger Hifi-mäßigen Höhen beigemischt werden.

2_MetalDrive1.jpg

Klangbeispiele

Die Sounds sind so eingestellt worden, wie es in der beiliegenden Bedienungsanleitung empfohlen wird. Lediglich bei „full metal drive“ ist Hall dazugekommen, und bei „overdrive“ sind zusätzlich Hall und Delay nachträglich beigefügt. Der Anfang ist dry, also trocken.

Das gesamte Signal ist über das Effektpedal gelaufen, keine zweite trockene Spur dazugemischt.

Modern Metal: DIST ¾, Type FLAT, OUTPUT 65%

Full Metal Drive: DIST 100%, Type STD,  OUTPUT ca.22%

Metal Overdrive: DIST 45%, Type TUBESIM, OUTPUT ca.22%

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Klangbeispiele
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