Test: Fulltone GT500, Distortion Pedal

Fulltone GT-500 Oberseite Hinten

— Fulltone GT-500 Stirnseite —

Sound & Praxis mit dem Fulltone GT500

Lässt man den Drive-Regler des Boosters im unteren Bereich (12 Uhr und weniger), erzielt man lediglich eine subtile „Erfrischung“ des Cleansounds. Danach beginnt der dezente Crunch, der in Zusammenarbeit mit der Klangregelung auch etwas schlapper wirkenden Amps gehörig den Marsch bläst. Die Distortion-Einheit hingegen geht erwartungsgemäß direkt etwas kräftiger in den Gain, wobei die sehr effektive Klangregelung, allen voran der Mittenregler, für sehr viele Schattierungen im Klang sorgt. Nicht zu vergessen, der sehr „musikalische“ Klang der FETs, es ist wirklich unglaublich, wie unterschiedlich die Transistoren klingen.

Die Krönung hingegen ist das „Anfetten“ des Distortion-Pedals durch den Booster, der den ultimativen Leadsound offeriert. Hierbei lohnt es sich sehr, sich viel mit den jeweiligen Reglern auseinanderzusetzen. Auch das „Anblasen“ der Ampvorstufe durch den nachgeschalteten Booster ist eine wahre Freude, allerdings sollte man das Feedback im Hinterkopf behalten.

Fulltone GT-500 Unterseite

— Fulltone GT-500 Unterseite —

Fazit

Mit dem Fulltone GT500 hat Mike Fuller ein ganz hervorragendes Doppelpedal im Angebot, das viele Gitarristen überzeugen wird. Das in Handarbeit in den USA gefertigte Pedal überzeugt durch große Soundvielfalt, hervorragende Verarbeitung und eine ausgeklügelte Schaltung, welche die Stärken der selten verwendeten Feldeffekt-Transistoren in vollem Umfang nutzt.

Setup: Gibson LP Standard, Palmer Eins

Plus

  • Sound
  • Verarbeitung
  • Bauteile
  • Konzept

Preis

  • Ladenpreis: 169,- Euro
Klangbeispiele
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