Test: Future Artist MIDI LOOPER, Version 2.2

17. Dezember 2017

future artists midi looper

Rund neun Monate nach unserem ersten Testbericht zum Future Artist MIDI Looper erreichte uns kürzlich die Nachricht, dass der Hersteller bei einigen Punkten nachgebessert hat. Wir haben uns die neue Version 2.2 ganz genau angesehen. Wer nur Interesse hat, mehr über die neuen Features der Version 2.2 zu erfahren, springt nun am besten an das Ende des Artikels.

Für alle anderen – nun schön der Reihe nach:

Ich erinnere mich noch an die zwei Macher des Future Artist MIDI LOOPER, ich traf sie kurz auf der Super Booth 2015 und war schon gespannt, das kleine blaue Kästchen zu testen. Nun habe ich das Gerät aus der Pfalz auf dem Tisch und unter Strom – Made in Germany. Denn bis auf die Lackierung des Gehäuses, wird das Gerät komplett in Deutschland gefertigt. Und so wird auch mit diesem Prädikat auf der Seite geworben.

Das satte Blau des Future Artists MIDI LOOPER gefällt

Was hat es?

Das 12 cm x 6,3 cm x 4 cm messende Aluminiumgehäuse des Futurs Artist MIDI LOOPER kennt man von verschiedenen Boutique-Bodentretern, nur dass es in diesem Fall für den Tisch gedacht ist und entsprechend rutschfeste Gummifüße besitzt. Die Anschlüsse sind überschaubar: DIN-MIDI-In und -Out, USB-Anschluss (ein Kabel wird mitgeliefert) und eine 3,5 mm Klinkenbuchse. Als Bedienelemente gibt es lediglich zwei Encoder mit Tasterfunktion und zwei Druckknöpfe, die jeweils von einer RGB-LED beleuchtet werden und die verschiedenen Zustände und Einstellungen des Gerätes anzeigen.

Über die Klinkenbuchse kann man die Funktionsweise einiger dieser Bedienelemente auch auf einen Fußtaster legen. Ein Adapter auf 6,3 mm TRS-Klinke liegt ebenfalls bei. So können mit dem Fußschalter bis zu drei Funktionen gesteuert werden, was einem natürlich die zweite Hand zum Spielen lässt. Dabei sitzt der Adapter richtig fest im Gerät und auch das angeschlossene Kabel hat sehr guten Halt, allerdings ist hier Vorsicht vor der Hebelwirkung angesagt. Die Elemente sind ordentlich verbaut, jedoch biegt sich die Platine im Inneren des Gerätes bei Betätigen des äußeren linken Schalters etwas in das Gerät hinein. Dabei drückt sich auch der USB-Anschluss ein wenig nach hinten raus – das wird laut Future Artists bereits in der nächsten Charge nachgebessert.

Macht die Biege - die Platinenbefestigung wird bereits nachgebessert.

Macht die Biege – die Platinenbefestigung wird bereits nachgebessert

Im Inneren des Future Artist MIDI LOOPER arbeitet ein PIC-Mikrocontroller, der auch über eine Software, die es zur Zeit nur für Windows-PCs gibt (eine Mac Version ist in Arbeit), mit Updates versorgt werden kann. Man hält einfach beide Taster beim Einschalten und kann danach das Update aufspielen – elegant gelöst.

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    *modular*

    Anmerkung: 2015 gab es noch keine Superbooth, auf der 2016er Superbooth wurde das Teil präsentiert.

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