Test: Korg DS-10 Synthesizer für den Nintendo DS

29. Juli 2008

Der Pocket-Synth für Nintendo

Es gab viele Previews, Spekulationen und mächtig Hype um das Modul. Zeit also, für den ersten Hands-On Test über die zunächst nur in Japan erhältliche Vertriebsversion.
Das Programm wurde in englisch gehalten, das Handbuch gibt es derzeit nur in der japanischen Version.

Zum Releasetag am 10. Oktober 2008 wurde der Artikel nachmals aktualisiert.

Der Nintendo DS-Lite mit Korg DS-10 Modul.

Dass heutzutage große Klänge aus kleinen Geräten kommen, sollte eigentlich niemanden mehr wirklich beeindrucken. Und die Entwicklung ist weder aufzuhalten noch wegzudenken. Ein nächster Schritt sind Emulationen, manchmal auch Neuerfindungen von Hardware. Emulationen haben den Vorteil, dass sie nahezu plattformunabhängig und portabler sind. Portabler, sowohl was die Laufzeitumgebungen betrifft, als auch den Volumenbedarf in der Jackentasche. An dieser Stelle werden einige Taktilisten vielleicht schon die Nase rümpfen und nach der Bedienungsergononomie, dem greifbaren Spass bei der Anwendung der Emulation fragen. Womit sie natürlich vollkommen recht haben. Eine Maus als Eingabeinterface ist einfach nicht sexy! Wie sieht es aber mit einem Touchscreen oder Stift aus?
Der Nintendo DS Lite macht da schon eine ganz gute Figur. „Betouched“ man das drucksensitive LCD mit den Fingern, kommt das älteste Werkzeug der Menschheit zum Einsatz und mit dem Stift das wichtigste. Die Interaktion findet auch tatsächlich dort statt, wo das Bedienelement berührt wird. Die taktile Rückmeldung lässt zwar immer noch zu wünschen übrig, aber wir sollten auch nicht vergessen, dass dieser Test auf der Basis einer Spielekonsole stattfindet. Womit wir schon beim nächsten wichtigen Punkt dieses Tests wären: Wie klingt der DS-10?

Da wir es hier laut Vertrieb mit einer Simulation und nicht mit einer Emulation der legendären Korg Hardware MS-10 und SQ-10 zu tun haben und die DACs des Nintendo DS auch keinen Highend-Charakter haben, stellt sich meines Erachtens die Frage von „Analog vs. Virtuell“ erst gar nicht. Immerhin beträgt der Preisunterschied zwischem echten und simuliertem MS-10 + SQ-10 laut Syntacheles Liste rund € 900. Dazu kommt noch das vierspurige Drum-Modul, das AQ Interactive dem DS-10 spendiert hat. Ob einem der Zugewinn an Klangcharakter das Geld fürs Echte wert ist, muß jeder für sich entscheiden. Informativer sind jedoch einige Aussagen darüber, ob der DS-10 auch ohne Referenzen an seine Vorbilder ausreichend Fett und Originalität bieten kann.
Es ist auch festzuhalten, daß die genannte Hardware nur Vorbild des DS-10 ist. Das Modul weicht in seiner Gesamtheit dann doch erheblich von den Originalen ab.

Auch sollte für  die nächsten Seiten im Hinterkopf behalten werden: wo andere Simulanten mit 3GHz QuadCore Prozessoren arbeiten, muß der DS-10 respektive der DS-Lite mit einem ARM946E-S mit 33 MHz und einem ARM7TDMI mit 67 MHz auskommen. Die ARM7T RISC Familie wurde u.a. in den Apple iPods der 4. und 5. Generation verbaut – aber das nur am Rand.

Die zwei Schirme des Nintendo DS

Grundlagen der Bedienung Korg DS-10

Der DS-10 Synthesizer kommt als sogenanntes Slot-1 Modul für die Nintendo DS und DS-Lite Handheld Spielekonsole nach Hause. Das Modul wird einfach in die Öffnung hinten am DS-lite geschoben und die Konsole angeschaltet. Nach dem Bootvorgang zeigt der DS-10 zuerst den Optionsbildschirm an. Hier kann ausgewählt werden, ob der Benutzer lieber alleine spielt oder als Master für bis zu sieben weitere DS-10s arbeitet, die dann alle über WiFi auch synchron laufen. So steht es zumindest im japanischen Handbuch. Ich konnte das wegen des Mangels an weiteren DS-Konsolen leider nicht testen. Aber die DS-10 Expo, das erste von AQ organisierte Künslterltreffen am 26.Oktober in Tokyo wird sicher genug möglichkeiten bieten und wir werden darüber berichten.
Bedient wird der DS-10 ausschließlich mit dem Stift, auch Stylus genannt, der jedem Nintendo DS beiligt. Man kann zwar auch seine Finger benutzen, aber das macht das LCD halt schnell fleckig. Der Benutzer tippt mit dem Stift einfach auf ein Bedienelement der DS-10 Oberfläche oder führt eine intuitive Bewegung für dessen Steuerung aus. Das ist noch einfacher, als es sich hier anhört.

Auf der AQ Interactive Webseite und auf Youtube findet man schon etliche Videos der Previewversion. Das anzusehen kann ich nur empfehlen.

Egal ob der Benutzer im Single- oder Gemeinschafts-Modus arbeitet, er wird nach dem Starten des Moduls immer aufgefordert, einen Song zu laden, bevor er mit dem Editieren beginnen kann. An sich etwas ungewöhnlich, aber der Bildschirm ist tatsächlich dort platziert, wo er am wenigsten beim Komponieren stört.
Ist ein Song geladen, kommt man zu den beiden Hauptbildschirmen des DS-10. Auf dem oberen ist die Übersicht der Signalwege, aus denen der DS-10 aufgebaut ist und auf dem unteren die gerade aufgerufene DS-10 Sektion. Möchte man eine andere Sektion editieren, kann mit den Schultertasten hinten am DS-Lite oder dem „Bildschirmwechseldich“-Button in der oberen rechten Ecke (1) die Signalwegsübersicht auf den Touchscreen geholt und die gewünschte Sektion zum Editieren ausgewählt werden. Ob man Linkshänder oder Rechtshänder ist, lässt sich im Optionmenü des DS-10 festlegen. Das Arbeiten mit den Bildschirmen funktioniert in der Praxis sehr flüssig und ist hervorragend für den Einsatz in überfüllten U-Bahn-Kabinen geeignet. In Japan ist eben Platz sehr wertvoll.

Übersicht des Signalwegs des DS-10. Umschalten zwischen den Screens (1)

Übersicht des Signalwegs des DS-10. Umschalten zwischen den Screens (1)

Buy 1 – Get 6? Klangerzeugung des DS-10

Der Simulant bietet zunächst zwei voneinander unabhängige bzw. isolierte monophone Synthesizer, bestehend aus jeweils zwei Sektionen, die in Aufbau und Funktion am Vorbild des Korg MS-10 orientiert sind. Die erste Sektion ist die SYN EDIT Seite. Hier finden sich zwei VCOs mit Dreieck, Sägezahn, Rechteck und Rauschen als Wellenformen. Dazu gibt es noch die Balance zwischen VCO1 und 2, sowie einen VCO2 Pitchregler und den VCO SYNC Schalter.

Die Filtersektion bietet CUTOFF und PEAK-Regler (Korgs Nomenklatur für Resonanz) mit den Filtertypen Hoch- Tief- und Bandpass. Das Handbuch schweigt sich darüber aus, welche Ordung die Filter haben, es ist aber davon auszugehen, dass sie wie der MS-10 auch als 2-Pole (12dB/Oktave) ausgelegt sind. Als nächstes folgt der EG (Envelope Generator: Korgs Nomenklatur für den Hüllkurvengenerator) mit den ADSR-Parametern.
In der PITCH-Sektion gibt es den Oktavwahlschalter mit einem Umfang von fünf Oktaven, den Portamento-und den EG INT-Regler (EG Intensifier: Filterhüllkurve), mit dem man die Auswirkungen des EG in Polarität und Stärke für das Filter beinfllussen kann. Schließlich gibt es noch die VCA Sektion mit den Parametern Lautstärke, VCA-Drive und dem VCA Hüllkurvenfolger, der entweder EG- oder GATE-Charakter hat. Die Empfindlichkeit des GATEs wird ebenfalls durch die Parameter des EG gesteuert.

SYN EDIT-Seite

SYN EDIT-Seite

Die zweite Sektion ist die SYN PATCH-Seite. Hier gibt es einen MG (Modulation Generator, auch bekannt als LFO) der zum BPM-Takt synchonisierbar ist. Den MG gibt es als Dreieck, Sägazahn, Rechteck und Sample&Hold. Zusätzlich gibt es als Modulationsquelle noch den EG und sogar VCO2 für Frequenzmodulation. Die vier Wellenformen sowie EG und VCO2 dürfen zwar alle gleichzeitig, aber jeweils nur einmal auf ein Modulationsziel angewendet werden. Als Modulationsziele stehen PITCH für VCO1+2, PITCH für VCO1, PITCH für VCO2, CUTOFF und das VCA zur Auswahl.
Es sei noch erwähnt, dass hier der Stepsequenzer im Hintergrund mitlaufen muss, möchte man die gemachten Veränderungen am Klang auch hören.

SYN PATCH-Seite

SYN PATCH-Seite

Weiter geht es zur Klangerzeugung der DRUMS. Der Button, diese aufzurufen, ist etwas unintuitiv auf dem Hauptbildschirm rechts unten versteckt. Bei seiner Berührung erscheint zunächst der Performance-Bildschirm – dazu später mehr. In der oberen linken Ecke ist dann der EDIT-Button zu finden, mit dem wir endlich eines der 4 DRUM-PADs editieren können. Der darauf folgende Bildschirm zeigt uns DRUM EDIT, DRUM PATCH und DRUM FX.

DRUMS-Seite

DRUMS-Seite

Kommt einem bekannt vor? Richtig! Die DRUM EDIT-Seite ist mit denen der SYNs nahzu identisch. Es fehlen lediglich die Regler PORTAMENTO und RELEASE. Die Seite DRUM PATCH ist identisch mit den SYN PATCH-Seiten. Der Verdacht kommt auf, dass die Rhythmussektion hier nicht nur auf percussive Klänge ausgelegt ist, da es auch möglich ist, die abgespeicherten Känge der Synthies hier einzuladen. Auch dazu später mehr. Sehr praktisch ist, dass der editierte Klang als Viertelnoten automatisch im Hintergrund abgespielt wird. So gibt es immer eine direkte Rückmeldung darüber, was man gerade macht.

Am Ende des Signalwegs gibt es dann noch den 6-Spur Mixer mit einer gesonderten Effektseite, auf der wahlweise SYN1, SYN2, beiden SYNs, nur den DRUMS oder allen Klangerzeugern entweder DELAY, FLANGER oder CHORUS beigefügt werden können.

Als kleines Resümee sollte festgestellt werden, dass es sich beim DS-10 bisher um sechs MS-10 Simulationen handelt. Das sollte in Hinsicht auf die Nintendo DS Plattform dann doch ein wenig beindrucken.

Mixer

Mixer

FX

FX

Die Super SQ-10s – oder die Sequenzer im DS-10

Wählt man aus dem Hauptbildschirm die Sektion SYN SEQ aus, kommt man in den Sequenzer-Bereich eines der beiden Synthies. Die Eingabe der Noten erfolgt in einem Raster das auf der Y-Achse die Notenhöhen von C0 bis B7 bietet und auf der X-Achse die 16 Schritte des Stepsequenzers. Die Anzahl der Steps kann im übrigen pro Pattern individuell eingestellt werden. Dem Walzer auf dem DS-10 steht also nichts im Wege. Leider ist die optische Orientierung des Rasters auf 16 4/4 Noten festgelegt und passt sich nicht der Step-Anzahl an.

SYN-Sequenzer NOTE-Seite gefolgt von GATE, VOLUME, PAN, KX und KY

SYN-Sequenzer NOTE-Seite gefolgt von GATE, VOLUME, PAN, KX und KY

Oben links befindet sich der Toggle-Button, über den auf die 6 Unter-Seiten des Sequenzers zugegriffen werden kann. Dem NOTE-Raster folgt das GATE-Raster, das jedem der 16 Steps einen von 4 GATE Werten oder ein fixes LEGATO zuordnen kann. Danch kommt das VOLUME-Raster mit 12 fixen Lautstärkenwerten je Step und dann das PAN-Raster mit 5 Panning-Positionen von links bis rechts. Zu bemerken ist noch, dass auf diesen Seiten keine Steps editiert, sondern nur artikuliert werden können. Bisher nichts neues, kennt man schon. Aber das ändert sich auf den beiden letzten Seiten, wenn man die Bezeichnungen KAOSS X und KAOSS Y liest und ein 12×16 Raster vor sich hat. „Hallo“, werden manche sagen, sollte das etwa …? Ja, es ist, muß aber in der Besprechung noch ein klein wenig warten, denn erst ist der DRUM-Sequenzer dran.

SYN-KAOSS

SYN-KAOSS

Dieser Bereich hat ebenfalls ein 16 Step Raster mit den Spuren 1-4 für die „Percussion-Instrumente“ und mehrern Unterseiten. Berührt man eine Spurennummer, erschein zum Editieren das aus dem SYN-SEQ bekannte NOTE-Raster, und ein sehr helles Licht geht auf. Somit sind die gerade gemachten Anführungszeichen absolut berechtigt. Es ist nicht nur möglich nicht-perkussive Klänge zu erstellen, sondern diese auch tonal zu spielen. Zusätzliche Basslines oder Akkorde, alles is möglich möglich.
Auch die bekannten Artikulationsseiten GATE, VOLUME und PAN sind vorhanden. Nachdem AQ Interactive diesen Part des DS-10 auch nur als schlichten Drumsequenzer beworben hat und man dementsprechen nur ein paar Samples erwarten konnte, sollte das hier Gebotene nun wirklich überraschen. Hier wurde geklotzt und zwar so richtig!

DRUM-Sequenzer

DRUM-Sequenzer

Um unser Zwischenresümee etwas zu erweitern: der DS-10 bietet nicht nur sechs komplette MS-10 Simulationen, sondern auch ebensoviele SQ-10 orientierte Sequenzer. Und das sind bisher nur die programmierbaren Parameter des DS-10. Zu den Live-Perfomance Aspekten kommen wir erst jetzt.

Der einfingrige Sam – DS-10 Keyboard,

Performance Teil I

Die zwei Oktaven umfassende Klaviatur lässt sich über den Oktavwahlschlalter von der höchsten Note E7 bis der tiefsten spielbaren Note F1 im Notenspektrum verschieben. Wenn man mit dem Stift so über der Klaviatur rumrutscht macht sie wegen ihres monophonen Charakters allerdings eher den Eindruck, lediglich eine Komplettierung der Eingabemasken zu sein und nicht eine echte Kompositionshilfe. Aber das dürfte wieder Geschmackssache sein.  Sehr schön ist, das die kleinen Melodien, die man hier findet, aufgenommen und im Sequenzer weiter bearbeitet werden können.

2_ds10-kbd.jpg

NanoMPC – DRUM PADS

Performance Teil II

Wie schon erwähnt kommt man über den DRUMS-Button auf die Seite mit den vier DRUM PADS, welche die DRUM-Klänge ansteuern. Auch diese PADS sind nur monophon spielbar, doch live auf den Pads herumzudrücken macht, zumindest mir, wesentlich mehr Spass, als das Arbeiten mit der Klaviatur. Die Performance kann auch hier durch Druck auf den RECORD-Button aufgenommen werden und steht dann im DRUMS-Sequenzer zum weiteren Editieren zur Verfügung. Leider ist der Touchscreen des DS nicht mehrstufig drucksensitiv, sodass keine „natürlich klingenden“ Performances aufgenommen werden können. Das muß dann später im Sequenzer nachgebessert werden. Eine kleine Träne gibt es auch für die Tatsache, dass Performances nur innerhalb des gerade aktiven PATTERN aufgenommen werden können.

DRUM-PADS

DRUM-PADS

Das totale KAOSS

Performance Teil III

Im Hauptbildschirm kann man es sehen und denkt sich doch nichts dabei. Großer Fehler! Tippt der Benutzer auf den Button SYN KAOSS, öffnet sich im Touchscreen das KAOSS PAD. Ja, richtig gelesen – und nicht nur eins, sondern gleich drei für jeden Synthie! Die erste Instanz des KAOSS Pads ist fest den X/Y Parametern NOTE und GATE zugeordnet, allerdings kann über den SET-Button eine von 31 Notenskalen gewählt werden. Die Skalen reichen von chromatisch über diverse Musikgenres und ethnischen Skalen hin zu Dis-Harmonischen Skalen, die alle im Handbuch vorbildlich beschrieben sind. Perfekt!
Das zweite Pad ist VOLUME und PAN fest zugeordnet.  Einstellen lässt sich hier leider nichts.
Dafür hat es das dritte KAOSS PAD so richtig in sich. Hier können den X/Y Achsen jeweils einem der insgesamt 18 Parameter zugeordnet werden, die sich auf den Seiten SYN EDIT und SYN PATCH befinden. Und das für jeden Synthie unabhängig. Wer jetzt denkt, es ist Zeit für ein paar wirklich große, feuchte Augen, der sollte noch schnell zur Kenntnis nehmen, dass auch die gezeichneten Figuren im KAOSS PAD aufgenommen und dann auf den KAOSS X/Y Seiten des SYN-Sequenzers ebenfalls weiter bearbeitet werden können.

Kaoss Pad 3 - live

Kaoss Pad 3 – live

KAOSS Parameter

KAOSS Parameter

Ordnung im KAOSS – Arrangieren

Das ganze Setup des DS-10, wie es bisher besprochen wurde, ist eigentlich ein PATTERN. Eine 16-Step-6-Spur-Sequenz, von denen der Simulant 16 speichern kann, wie ein Druck auf den PATTERN-Button, links oben auf dem Übersichtsbildschirm, zeigt. Die PATTERN-Seite dient zum Kopieren und Live-Anwählen der einzelnen Patterns. Das erfolgt auf Wunch synchronisiert. Am oberen Bildschirmrand befindet sich der LOCK-Button. Ist er aktiviert, wird das momentan gespielte Pattern erst zu Ende gespielt, bevor das angewählte aktiv wird. So bleibt auch bei Stress alles im Takt. Deaktiviert man die LOCK-Funktion, bedarf es schon eines gewissen Fingerspitzengefühls im wahrsten Sinne des Wortes, um die Pattern zum richtigen Zeitpunkt aufzurufen. Auf diese Weise lassen sich wunderbar Breaks realisieren. Auch können hier die 6 Spuren des DS-10 Sequenzers einzeln MUTE oder SOLO geschaltet werden, so dass z.B. ein sich aufbauendes Intro nur eine Frage des Zuschaltens von Spuren ist. Klassisch. Leider gilt die MUTE- und SOLO-Aktivierung ausschließlich für alle Pattern, was etwas schade ist, da keine Startkonfiguration der Patterns für diesen Livemodus möglich ist und man etwas mühselig bei einem Patternwechsel auch die betroffenen Spuren wieder de-/aktivieren muß. Andererseits kann so auch der abrupte Übergang von einem Pattern zum nächsten etwas abgemildert werden. Die Frage nach Bug oder Feature ist auch hier wieder Geschmackssache.
Eindeutig ein Feature ist hingegen in jedem PATTERN andere Intrumente für SYN1 und SYN2 festlegen zu können. Was die Kompositionsmöglichkeiten des DS-10 noch einmal stark erweitert.

PATTERN

PATTERN

Hat man dann endlich mehrere Patterns mit wohlklingenden Sequenzen gefüllt, kann der Spieler in den SONG-Modus wechseln und seine Arbeit in einem 16 Spur Patternsequenzer mit 100 Steps arrangieren. Die Besonderheit hier ist, dass der Sequenzer immer am rechten Rand des Bildschirms anfängt, egal welcher Step das gerade ist. Das ist irgendwie auch als Ersatz für ein Pre-Roll gedacht, um sein PATTERN besser im Kontext beurteilen zu können und funktioniert in der Praxis wunderbar.

Song-Sequencer

Song-Sequencer

…und dann geht die Batterie zur Neige und mehrere Stunden Arbeit entschwinden ins eh schon überfüllte Datennirvana. Dem kann man vorbeugen und ab und zu mal sichern. Dazu stehen 18 Speicherplätze für Songs und 48 für selbstgebaute Intrumente auf dem DS-10 Modul zur Verfügung.
Sind die dann aber voll, muß man damit anfangen, ältere Daten zu überschreiben. Denn weitere Datensicherung oder gar die Synchronisation mit dem PC ist im DS-10 nicht vorgesehen. Einzig der Austauch von Daten mit andern DS-10 Besitzern über Wireless ist noch vorhanden. Das war’s.

Der Korg DS-10 im Studio-Verbund

Die Einbindung ins eigene Equipment

Da der DS-Lite eine Spielekonsole ist, hat es sich erstmal mit Profianschlüssen. Weder XLR noch MIDI Ports zieren den kleinen Kasten. Ein 3,5 mm Klinke muß als Anschluß genügen, um den Synthesizer mit dem eigenen Setup/Studio zusammenzubringen. Auch den Online-Modus gibt es nur für andere Korg DS-10. Zumindest bis jetzt. Es wäre möglich, per Wireless den DS-10 mit dem eigenen Rechner zu koppeln. Muß nur noch ein findiger Geist die Schnittstelle dazu programmieren oder ein Programm zum Umwandeln des Dateiformats in das MIDI-Format schreiben. Aber das ist bisher eher hypothetisch. Da es jedoch zum DS jede Menge Modifikationen gibt, ist das wohl nur ein Frage der Zeit, bis eine Lösung gefunden ist.
Bleibt nur noch die einstellbare aber ziemlich stabil laufende BPM-Clock des DS-10, um die darauf erstellten Kompositionen zu samplen und in der DAW seiner Wahl weiterzuverabeiten. Einstarten manuell versteht sich.
Das ist (bisher) die einzige Möglichkeit seine Kompositionen ausserhalb des DS-10 weiter zu verarbeiten.
Von Haus aus ist auch der interne Kopfhörerverstärker des DS-Lite nicht all zu kräftig. Das ist ein Problem aller Nintendo Handhelds seit dem Ur-Gameboy. Will man Studiolevel haben, muß schon das Gain am Mischpult zusätzlich angepasst werden.

Der Korg DS-10 on YouTube

Fazit

Der Korg DS-10 ist eindeutig ein Konsumerprodukt. Hier wurde der Fokus auf die Masse an Features gelegt, um ein möglichst vollständiges und eigenständiges Produkt zu liefern. Das muß sicherlich eher gelobt werden, da die meisten Interressenten sich nicht erst ein Homestudio zulegen wollen, um mit dem Modul arbeiten zu können.

Dass dabei die Klangqualität leidet, ist an den VCO Beispielen gut zu hören. Das mag auch an den DACs des Nintendo liegen, die den Sound des DS-10 bei voller klanglicher Auslastung doch eher schwammig und undefiniert machen.
Persönlich finde ich den Klang sehr gut… –  für eine Spielekonsole. Aber Studioqualität ist was anderes. Diese Qualität der Klangsimulation gab es schon vorher. Andererseits wird aber vieles von den zackigen Hüllkurven und Gates wieder gut gemacht, so dass es doch noch ordentlich zapped und zirpt, auch wenn da einige Artefakte mitspielen und der Bassbereich natürlich niemals so drücken kann wie beim analogen Original. Die perfekte Emulation war auch nicht die Absicht hinter der Entwicklung des DS-10. Dafür hat Korg die CMT-Technologie der Legacy Collection. Den Klang des DS-10 mit „Lofi-Charakter“ zu bezeichnen ist völlig korrekt und hat natürlich auch seinen ganz eigenen Charm, wenn man offen dafür ist. Der Gesamtsound des DS-10 ist nie nervend. Eine längere Jamsession unter Kopfhörern ist ohne weiteres möglich ist. Diese Zahmheit ist ebenfalls Geschmackssache.

Eine übersichtliche und flott zu bedienende Oberfläche, ein Konzept das dem Kreativfluss möglichst nicht im Weg steht und die weitreichenden Möglichkeiten zur Live-Performance machen den DS-10 aus. Den Blick ins Handbuch kann man sich meistens sparen. Bis auf wenige Ecken, die nicht so wirklich intuitiv sind, kommt man gut ohne aus.

Die Bedienerfreundlichkeit des DS senkt auch die Hemmschwelle für die Annährung an die für viele immer noch befremdliche Spielwiese (virtuell)-analoger elektronischer Musik deutlich herab. Dies zeigte sich, als unser Besuch dieses Wochende, der sonst nichts mit dieser Art von Musik am Hut hatte – geschweige denn selbst einmal etwas komponierte – schon nach kurzer Zeit eigene Performances zum Besten gaben. Der DS-10 ging an diesem Abend durch viele Hände. Das muß dem Konzept erstmal nachgemacht werden.

Ich gestehe: ich bin Fan von „handheld music“. Ich habe meine Sony PSP nur wegen Wipeout und PSP-Rhythm gekauft, bin damit auch live mit Elektrocombo aufgetreten und habe es nie bereut, sowohl den Auftritt als auch den Kauf. Der DS-10 war der Grund, mir einen DS-Lite zuzulegen, und ich würde ihn jederzeit auch mit auf eine Bühne nehmen.

AQ hat sich an seine Vorgaben vom 29.7.2008 gehalten und innerhalb von nur 3 Monaten den DS-10 weltweit verfügbar gemacht. Das liegt völlig innerhalb der Zeittoleranzen die Konsolenspiele üblicherweise von Japan nach Europa brauchen.

Selbst, wenn man den Preis für den Nintendo DS-Lite und DS-10 zusammenrechnet, ist das Geld immer noch besser angelegt, als für das nächste langweilige „more of the same“ Plug-in. Denn es handelt sich hier, um es noch einmal in Erinnerung zu rufen, um ein Schraubgerät und spielt schon deshalb in einer anderen Liga.
Deswegen ist meine Empfehlung: KAUFEN! und sich in der Straßenbahn die Dröhnung geben.

Plus

  • Preis/Leistung
  • Spielspass
  • bis zu 7 DS-10 synchronisierbar
  • Bedienerkonzept
  • Klang

Minus

  • Nintendo DS-Lite Lautstärke ist an sich ist nicht so hoch.
  • ehr begrenzte Speicherkapazität

Preis

  • 40,-€
Klangbeispiele
Forum
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    AMAZONA Archiv

    Das Modul wird sich wie Geschnitten Brot verkaufen…
    Ein cooles Konzept und dazu auch noch Taschengeldkompatibel.

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    AMAZONA Archiv

    Hallo,

    die Exklusivität gilt nur für Japan. Hierzulande kann man sich das Modul über eBay und über play-asia.com besorgen.

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    Markus Schroeder  RED

    Hallo, die internationale Erhältlichkeit des DS-10 ändert aber nichts daran, dass alle diese Module bei Amazon Japan gekauft sind. Das sich die Zwischenhändler darauf stürzen war klar.

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    AMAZONA Archiv

    Schöner Bericht! Erwähnenswert wäre noch, dass der virtuelle MS 10 eher ein MS 20 „light“ist, da der Original MS 10 weder über 2 Oscillatoren noch über ein Multimodefilter verfügt, das ist schon ein (netter) Unterschied wie ich finde ;)

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    Markus Schroeder  RED

    Hallo fmq,
    ja allerdings! Leider hätte die zusätzliche Besprechung der beachtlich vielen Unterschiede zwischen dem DS-10 und seinen Vorbildern den (zeitlichen) Umfang des Artikels gesprengt. :)

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    AMAZONA Archiv

    Schöner bericht zu einem schönen produkt :)

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    AMAZONA Archiv

    Ich habe mal bei Nintendo Deutschland bzgl. Verfügbarkeit hier nachgefragt. „Kein Kommentar“ war die Antwort. Verstehe das wer will. Erst zeigen Sie den DS-10 auf der Musikmesse, kriegen eine gute Presse und dann gibt es das hier nicht zu kaufen. Komisches Marketing, oder?

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      AMAZONA Archiv

      so wie es zur zeit aussieht wird es in eu und us nicht veröffentlicht. aber falls jemand interesse hat habe ich ein ds-10 im kleinanzeigenmarkt.

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      Markus Schroeder  RED

      Mit Bezugnahmen auf die vorigen beiden Kommentare: Neue Infos die Erhältlichkeit betreffend befinden sich auf Seite 6 meine Tests.
      Ab dem 30.9.2008 ist der DS-10 bei amazon.com erhältlich.
      Weiter Updates folgen. :D

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    AMAZONA Archiv

    moin

    wie sieht es mit dem exportieren aus? bekommt man die tracks als wavs auf den rechner? dann würde es erst interessant werden….finde ich…

    gruß
    g.

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      Markus Schroeder  RED

      hallo greg,

      die einzige Möglichkeit die Kompositionen auf den Rechern zu bekommen ist deren Aufnahme vom Audioausgang des Nintendo DS.

      Der DS-Lite hätte mit 2MB Arbeitsspeicher und der fehlenden Möglichkeit Memorysticks zu benutzen auch gar nicht die Möglichkeit die Daten irgendwo zu speichern.

      Grüße :)

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        AMAZONA Archiv

        Mensch Leute, jedes Schulkind weiss, dass es Module für die DS gibt. Hierauf lassen sich Daten wie Spiele, Fotos, Filme und eben Musik speichern. Hiermit wird auch die USB-Verbindung zum PC hergestellt. Noch Fragen?!?

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    AMAZONA Archiv

    Hallo Michael,
    Mit Bezug auf meinen vorigen Kommentar: Mit Daten meinte ich Audiodaten nicht die Daten, die der DS-10 erzeugt. Sorry für die Unklarheit.
    Die Probleme liegen ganz woanders:
    1. Wenn Du ein DS-10 ROM-Image auf einer „Backup Cart“ (erhältlich bei AMAZON.de) installierst, begehst Du damit, Urheberrechtsverletzung, da die Software dann aus dem Internet stammt.
    2. Ein ROM-Image zu erstellen ist nur legal, wenn du den teuren Aufwand betreibst und ein ROM-Image von deinem eigenen Modul machst. Dabei stehst Du aber immer noch mit einem Bein „unsicher“.
    3. Ganz abgesehen davon, wird das eigentliche Problem damit nicht gelöst: Du hast dann immer noch nur die „Paramenter- und Sequenzerdaten“-Datei im DS-10 Format auf dem Backup-Modul und keinen verlustfreien Audiomixdown der Komposition, was ja die ursprüngliche Problemstellung war.

    Noch zur Erläuterung des „USB“ Port des DS-Lite: der ist nur zum Aufladen des Handheld da. Der USB Port von dem hier die Rede ist, ist auf der Backup Karte.

    Anmerkung:
    Das Betreiben von frei erhältlicher „Homebrew“ Software mit einer Backup Karte stellt, keine rechtlichen Probleme dar, auch wenn es Nintendo nicht passt.
    Noch Fragen? ;)

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      AMAZONA Archiv

      Sorry wollte nur helfen.
      Natürlich hast du Recht, aber wenn ich das Original Besitze, habe ich keine Probleme Backups zu verwenden.Von meinen Original Musik-CD`s mache ich auch MP3`s – illegalerweise.
      Der Vorteil beim Verwenden eines Backups auf einer Speicherkarte liegt doch auf der Hand – Speicherplatz zu genüge.

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        Markus Schroeder  RED

        Sorry, wenn ich etwas oberlehrerhaft rüberkam! Ich wollte nur deinen Kommentar nicht in die falschen Hälse kommen lassen.
        :)

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        AMAZONA Archiv

        Entschuldigt, dass ich noch mal so unwissend nachfrage, aber ich würde tatsächlich gern das DS-Lite und die Korg-Anwendung kaufen – jedoch eben nur, wenn ich die Audiodaten dann auch auf den PC und von da auf meinen MP3-Player überspielen kann. Daher nun noch mal die technische (nicht die legale) Frage: Ist das Erstellen des Backups auf der Karte und das Überspielen auf den PC eine Plug-&-Play-Anwendung, oder muss ich dazu neben Windows Mediaplayer oder ITunes zusätzliche Programme auf dem PC installieren bzw. andere komplizierte Umwege gehen. Wenn Ihr mir bestätigt, dass das alles sehr einfach geht, ist mein persönliches Weihnachten gerettet :-)

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          Markus Schroeder  RED

          Hallo U.H.,
          sorry wenn dich die obige Backup Diskussion verwirrt hat. Soll nicht wieder vorkommen.

          Um deine Kompositionen vom Nintendo DS-10 auf deinen Rechner als Audiosignal zu überspielen benötigst Du ein Stereokabel, das am einen Ende einen 3,5mm Klinkenstecker hat und auf der anderen Seite einen Stecker in deine Soundkarte passt. Dann kannst Du mit einem geeigneten Audioeditor (wie z.B. den hervorragenden, kostenlosen Audacity), das Audiosignal im Rechner aufnehmen. Das ist der einzige Weg deine Kompositionen in den Rechner zu bekommen.
          Der DS-10 speichert auf seinem ROM-Modul nur die „MIDI-Daten“ im DS-10 Format ab und die kann bisher nur der DS-10 verarbeiten.
          Leider, und das hab ich auch bemängelt, sind auf dem DS-10 Modul nur Speicherplätze für 18 Songs gleichzeitig.

          Du hast natürlich eine geringen Qualtiätsverlust beim Überspielen in den Rechner, aber den hast du bei jedem anderen analogen Synthesizer auch.

          Hab ich deine Frage damit beantwortet? Wenn nich, einfach dranbleiben :D
          beste Grüße,
          M.

          • Avatar
            AMAZONA Archiv

            Vielen Dank. Jetzt habe ich tatsächlich noch eine Frage: Wenn ich den Kopfhörerausgang des DS-Lite mit dem Mikrofoneingang der Soundkarte verbinde, bekomme ich doch nur eine Mono-Übertragung. Für eine Stereoüberspielung bräuchte ich dann wahrscheinlich eine spezielle Soundkarte mit Cinch-Eingängen, oder? Ich weiß, ich weiß: Meinen Beiträgen ist überdeutlich anzumerken, dass Nintendo mit Korg Zielgruppen erreicht, die sich jenseits von Word noch nie mit ihrem Rechner beschäftigt haben :-)

            Für eine hoffentlich letzte Antwort wäre ich sehr dankbar.

  10. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Hallo, U.H., das ist gerade das schöne am DS-10: er zeigt Spielern, daß ihre Konsole mehr kann, als sie denken und Musikern, daß man keine 1000 Euro investieren muß, um musikalisch Spass zu haben.
    Ich komme gerade von der „DS-10 Expo“ in Toyko (Bericht folgt umgehend) da ist ein Musiker aufgetreten, der noch nie zuvor in seinem Leben irgendwas mit Musik geamcht hat – bis er den DS-10 in die Finger bekommen hat.
    Finde ich super!

    Du siehst also: hier berühren sich Welten.

    Ok, zu deiner Frage: Manche im Rechner integrierten Soundeingänge haben einen kominierten Mikofon/Hifi 3,5mm Klinken-Eingang. Da kannst Du dann in den Systemeinstellungen des Rechners oder der Aufnahmesoftware den Eingangspegel umschalten.
    Anderen haben separate Cinch Eingänge.
    Da musst du mal genau nachschauen. Wenn Du tatsächlich noch eine Soundkarte (interner PC-Steckplatz (PCI, PCX, PCIe) oder ein externes Audio Interface (USB etc.) brauchst, hast Du die Qual der Wahl. 8-)

    Gute, gebrauchte Soundkarten werden dir auf ebay nachgeworfen.
    Externe Interfaces sind meistens etwas teurer, da flexibler.

    beste Grüße,
    M. :D

  11. Profilbild
    phil_dr110  

    ich hab‘ mir das Teil vor einem guten Jahr zugelegt und fand es dermaßen inspirierend, dass ich es als Basis für mein letztes Album von ‚The Rorschach Garden‘ genommen habe. Gut, die Bassdrum sollte man besser mit etwas Anderem machen, aber es lässt sich ja auch hervorragend mit dem Rechner aufnehmen und mit weiteren Sounds von ganz anderen Synths ergänzen.

  12. Profilbild
    Ashatur  AHU

    Man bekommt die Korgsoftware auch direkt über den Nintendoshop.. Und jeder der einen DS besitzt ist sie auch ein echtes Must Have. Wieviel Zugstunden hat die DS 10 Software mir versüßt :-) Unf für den Mega 3DS gibt es auch eine Version mit mehr Drum und Synthiespuren :-)

  13. Profilbild
    dubsetter  

    yap,

    der kauf lohnt sich wirklich, auch heute noch….
    der umfang und spielspass ist wirklich top!
    vieles erklärt sich von selbst.

    auf Yt gibt es sogar ein video, in dem ein nintendo ds
    mit einen korg volca im sync läuft.

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