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Test: Korg MicroX Synthesizer

13. September 2006

Doggy Bag Synth

Korgs neuer kleiner Synthesizer microX beherbergt die 62-stimmige HI Tonerzeugung, welche schon aus den großen Triton Workstations bekannt ist. Genaugenommen ist der microX eine Triton LE im mini-Gehäuse. Die 64 MB Sample-ROM sind aber gänzlich anders bestückt und so klingt der microX sowohl nach modernen Musikstilistiken als auch nach herkömmlicher Workstation. Vor allem die PlugIn Integration des Editors lässt auf gutes Zusammenspiel mit Sequenzern hoffen.

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Gehäuse
Das kleine leichte Plastikgehäuse ist etwas größer als die bekannten 25-Tasten Controller Keyboards, integriert aber auch ein hochauflösendes OLED-Display und viele andere Bedienelemente. Rückseitig finden wir die üblichen Audio-, MIDI, Netzteil und USB Anschlüsse. Wirklich stabil und hochwertig ist das Gehäuse leider nicht, aber dafür mit weniger als 4kg sehr leicht.

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Klangerzeugung
Die bekannte Sample-basierte HI-Klangerzeugung ist eine der besten am Markt und überzeugt durch druckvollen Sound. Die Filter klingen ebenfalls erstklassig. Korg ist genauso wie Roland und Yamaha dafür bekannt, dass die Klänge ohne die Effektsektionen meist etwas blutarm klingen. Im microX ist es genau der wirklich sehr guten Effektsektion zu verdanken, dass die Presets oft schon ohne weitere Bearbeitung in Produktionen einsetztbar sind. Möchte man aber den 16-fachen Multimode benutzen, so müssen sich alle Kanäle die Effekt aufteilen. Die 64 MB Sample-ROM rekrutieren sich aus 32 MB bekannten Triton Samples und 32 MB gänzlich neu erstellen Samples.

Effekte
Der microX kann maximal 4 Effekte erzeugen, darunter ein Stereo Insert Effekt, zwei Mono-In/Stereo-Out Send-Effekte und ein dreibandiger Master EQ. Es stehen 89 Effektalgorithmen zur Verfügung, die allesamt durch erstklassige Qualität begeistern können.

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Arpeggiator
Viele der Werksklänge sind bereits mit Arpeggiator-Mustern ausgestattet. Der microX bietet gleich zwei der Arpeggiatoren. Die Muster richten sich nach der Tonhöhe und der Geschwindigkeit und sind obendrein noch polyphon programmierbar, so dass z.B. auch Rhythmus-Pattern möglich sind.

Klangbeispiele
Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Es dauert nicht mehr lang und man baut Synth mit ner weisen und ner schwarzen Taste. Für 700 € bekommt man aber ne Menge Sound aus dem Rechner. Wer braucht da so ein Spielzeug.

    Gruß

    Piet

    • Profilbild
      ChrisChiu

      @Piet:

      Überraschung, es gibt sogar Synths ganz ohne Tasten. Nennt man dann Soundmodule.

      Ich sehe den Micro-X primär als solchen mit Mini-Tastatur fürs Auditioning/Vorhören.

  2. Profilbild
    Florian Fischer

    @Piet Man kannt den Korg aber nicht mir irgendeinem PlugIn vergleichen. Die Sounds und deren Qualität, sowie das ganze Handling des Gerätes geht weit über jedes derzeit erhältliche PlugIn hinaus. Mal abgesehen von Hypersoniq II bietet kein PlugIn auch nur annäherd diese Kombination an.

    Grüße,
    Thorsten

  3. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Ich habe die „kleine Kiste“ im Fachgeschäft angetestet und denke daß die Verarbeitung qualitativ nicht über die des K25-Controllers hinausgeht. Klanglich ist der MicroX auf der Höhe der Zeit. Er sollte, so finde ich, als Rack mit USB-Anschluß und rudimentärer Tastatur betrachtet werden. Der MicroX wird seinen Weg in die Clubs finden, in Kombination mit einer guten Drummachine und/oder einem Sampler kann man dann sogar aufs Notebook verzichten.

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    AMAZONA Archiv

    …ich habe das "kleine Teil" im Laden getestet…
    Fazit: Ich werde mir das microX zulegen, da die Bedienung simple ist… und mir die Sounds und die Variationsmöglichkeiten sehr gut gefallen!

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    AMAZONA Archiv

    Ich habe den MicroX 2 Wochen getestet.Fazit:Hardware Note 5-
    Sound:2 Controllereigenschaften: 5
    Einfach alles billig, als Controller nur peripher geeignet für mich ein sinnloses Teil mit guten Sounds, schöner Optik, die leider beim Anfassen superbillig wirkt.

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    AMAZONA Archiv

    Ich werd mir das Teil auch zulegen, habe es auf der Musikmesse probegespielt und genauer betrachtet und war sofort begeistert. Für meine HipHop-Produktionen genau das richtige, in Verbindung mit MPC und Notebook.\r\n\r\nVielle Grüsse, \r\nTimo

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    AMAZONA Archiv

    Plastik-Fantastik. Das Gerät wird für nichtmal 500.-€ verkauft. Da ist das Preisleistungsverhältnis ok.
    Die EQ-Einstellungen sind restlos übertrieben – teilweise über +10db das ist echt heftig.
    Das ein bischen korrigieren – dann tuts richtig gut.

  8. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Gutes Review – und ich finde die Bewertung ganz schön streng und doch sehr passend. Ein besseres Gehäuse und eine 3 oktavige Tastatur hätten aus dem Ding einen Verkaufsschlager machen können. China-Plastik-Erscheinungsbild, klein aber ohne Batteriebetrieb, dafür mit einem Herz aus Gold. Der Klang haut mich voll vom Hocker aber ich such mir vielleicht doch llieber was anderes…

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    AMAZONA Archiv

    hab das teil, und bin erstaunt, was sich damit alles machen lässt. für den mitlerweilepreis von 444€ ein schnäppchen, dass man so nie wieder machen wird. Eine angeschlossene Miditatatur für etwa 100€ lässt auch das letzte Gegenargument alt aussehen. Ein wirklich tolles teil!

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    phil_dr110  

    schönes teil, benutze ich gerne auf der bühne, weil es ultrakompakt und leicht ist und dazu auch noch gut klingt. die edit- möglichkeiten am instrument sind super, wobei ich den editor, vor allem wegen der komfortableren namenseingabe bevorzuge.

    • Profilbild
      phil_dr110  

      und nach all den jahren auch gerne in widrigsten live- einsätzen läuft er immer noch wie am ersten tag. gut, ein paar schrammen hat er, absre das macht nix ;)

  11. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Kein Witz: Ich habe mein Clavia Nord Electro3 sofort verkauft, nachdem ich den microX angetestet hatte. Das Clavia war mir zu sperrig und zu….speziell. Der kleine Korg kann fast alle Genres abdecken, von Blues bis zu Contemporary Music lässt sich damit alles anstellen, von Gospel bis Experimentell – sagenhaft. Wenn man ein 88 Tasten Masterkeyboard anschließt, erklingt der microX von der tiefsten bis zur höchsten Taste! Wer sich dann die Orgelpresets (anständig verstärkt) anhört, fällt garantiert auf den Rücken. Die Organisation der Presets ist schlicht grauenhaft, der Sound jedoch ist umwerfend. Leider hat er keine Hold-Taste, die einem das Experimentieren mit Drones sehr vereinfachen würde. Das Case setzt dem ganzen die Krone auf. Echte „from scratch on“-Klangtüftler werden was anderes vorziehen, alle anderen werden hier bestens bedient, denke ich. Tolle Kiste!

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      keyklopfer

      Man kann aber schlecht sagen, dass der microX besser ist, als ein nord electro. Da treffen zwei Welten aufeinander, so ein Vergleich kann, nein DARF nicht gestellt werden ;-). Ich selbst nutze derzeit beide Geräte, mit dem Nord Electro spiele ich alle Orgelsounds, Pianos, (etc) und mit dem Electro alle Synth und String Sachen, da die Piano und Orgelsounds auf dem MicroX meiner Meinung nach mehr als dürftig sind; der ist ja auch nicht dafür konzipiert.
      LG

  12. Profilbild
    Orkenblut

    Wenn man von dem etwas billigen Plastikgehaeuse absieht, und von der etwas matschig zu spielenden zu kleinen Klaviatur ist das fuer den Preis eine klasse Maschine.
    Masterkeyboard ran, und Spass haben.

  13. Profilbild
    keyklopfer

    Dem Artikel kann ich nur zustimmen! Jedoch will ich hinzufügen, dass nicht nur das Gehäuse von schlechter Qualität ist: Ich hab den MicroX schon seit ein paar Jahren und inzwischen sind die Kontakte des Joysticks schon mehrere Male abgegangen, sodass ich sie selbst stabilisieren musste. Nun hat das Datenrad auch den Geist aufgegeben (läuft nur noch rückwarts). Außerdem wackeln meine 4 Knobs… Ich denke KORG spart einfach an den falschen Ecken!

  14. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Ein wunderbares Keyboard! Ich spiele zwei davon auf der Bühne, und bin erstaunt für wie wenig Geld (im Moment gebraucht um die 200) man ein Maximum aus dem Ding rausholen kann. Soundmässig gefallen mir viele Essentielle Presets sogar mehr als wesentlich teurere Vetreter dieser Instrumentenklasse!

  15. Profilbild
    richard  AHU

    Für den Preis ein vielseitiges und tolles Instrument das ich schon seit Jahren nutze und das trotz Live Einsatz und billiger Verarbeitung überraschend gut hält (vielleicht liegt das auch an meinem pfleglichen Umgang). Die Verarbeitung ist Plastikmäßig und der Stromanschluss wackelt mittlerweile auch schon ordentlich, hält aber. Die Klänge sind sehr cool und klingen gut für den Preis auch wenn ich finde das ein Arangment das „nur“ mit dem Micro X und ohne externe Peripherie und Effekte gemacht wurde merklich dünn klingt. Die Synth Sounds sind durch die Reihe toll, die Klaviere und Naturinstrumente einsetzbar aber es gibt besseres (aber das fand ich auch beim großen Triton). Insgesammt ein Synth den ich spielen werde bis er auseinanderfällt und auf den ich ungern verzichten würde.

  16. Profilbild
    FenderRhodes  

    Meine Leserstory wird hoffentlich demnächst oben frei geschaltet.
    Der MicroX ist als zweites Keyboard auf einem Fender Rhodes beim Liveeinsatz, wenn man hauptsächlich Synth- und Organvoices als Leadvoices braucht oder zu Hause zum Jammen mit dem tollen Combinationmode ziemlich unschlagbar und universell einsetzbar und das zu einem Preis von momentan 200 Euro.

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