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Test: Ludwig Club Date SE Downbeat Kit, Shellset

16. Februar 2014

Vintage Vibe zum Spartarif?

Schön, wenn man nach Hause kommt und ein großes Paket im Flur steht. Dieses Mal kommt es aus Holland, der Inhalt ist aus China und der Namensgeber aus den USA. Schöne globalisierte Welt! Uns Schlagzeugern hat die Globalisierung in den letzten Jahren eine ganze Menge guter Instrumente zu bezahlbaren Preisen gebracht. Im Preisbereich bis 1000,- Euro bekommt man heutzutage wirklich gute Drumsets.

Set

— Einmal blaue Auster bitte —

In diese Kategorie fällt auch unser heutiges Testset, das Ludwig Club Date SE Downbeat Set. SE steht für „Special Edition“, Dowbeat ist die Ludwig-eigene Bezeichnung für die Konfiguration mit 20×14 Bass Drum, 12×08 Tom und 14×14 Stand Tom. Des Weiteren sind im Angebot: das „Jazzette“ mit 18×14 Bass Drum + 12 und 14 Toms und das „Fab 3“ in den „Ringo“-Größen 22×14, 13×09 und 16×16. Dazu ist auch eine Snare Drum in 14×05 bzw. 14×6,5 gesondert erhältlich.

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Das Testset kam in der Sonderfarbe „Blue Oyster“ mit einer kleine Hommage an den Liverpooler Cavern Club, dessen Logo auf dem mitgelieferten BD-Frontfell prangt. Den Zusammenhang zwischen Cavern Club und Oyster-Finish (wenn auch schwarz  statt blau) muss ich den älteren Lesern wohl kaum erläutern, die jüngeren möchten es bitte googeln oder ecosiaen.

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Floor Tom

— Klassisches Finish, klassische Hardware —

Das Set muss erst einmal ausgepackt und zusammengebaut werden, das bietet Gelegenheit, die Kessel genau unter die Lupe zu nehmen. Das bereits erwähnte Blue Oyster Finish ist sauschick, wenn man drauf steht, und die Folie bestens verklebt. Auf allen drei Kesseln finden wir das eigens designte, flügelförmige Club Date Badge. Die Kessel selbst sind 6-lagig und eine Kombination aus Kirsch- und Gummibaum. Das ist doch mal was Neues. Die Fellauflagen sind komplett rund geschliffen. Die gesamte Hardware ist ohne schützende Unterlagen an die Kessel geschraubt. Das mag man monieren, bei Folien-Finishes find ich es aber völlig legitim. Die Böckchen nennt Ludwig „Dual-Tension-Lugs“, doppelseitige, mittig platzierte Böckchen, kombiniert mit ziemlich langen Stimmschrauben – zumindest bei Floor Tom und Kick.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Filterpad  AHU

    Yep – ganz in Stil des sixty-Klassikers von Ludwig „Oyster Pearl“ von ‚Mr. Ringo der Star(r)‘ – nur etwas bunter und weniger ‚bling, bling‘! Ich verstehe nur nicht die Aussage „kommt aus China“. Produziert Ludwig nicht mehr in den USA? Wurde die Firma von einer chinesischen Firma aufgekauft? Ansonsten ein schickes Drumset für den Preis. Gerade auf der Bühne für den Big-Band/Jazz/Swing-Bereich (Duke Ellington) eine Augenweide im Ludwig-USA ‚Classic-Style‘! Schön das es so etwas gibt und danke für den exklusiven Bericht.

    • Profilbild
      Peter Zettl  RED

      Die Top-Serien Legacy Classic, Classic Maple und Keystone werden in den USA produziert. Die günstigeren Sets kommen – wie bei den meisten Herstellern – aus China.

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        Filterpad  AHU

        Ah‘ interessant, dass wusste ich bis dato nicht! Ich dachte erst das Ludwig allgemein nicht mehr viel macht aber diese Meinung hat sich rasch geändert als ich den aktuellen Ludwig-Katalog in die Hände bekommen habe. Da braucht man sich um die Zukunft des Ludwig Ersatzteillagers keine sorgen mehr machen.^^

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