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Test: Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher

Daumen hoch?

22. Dezember 2022
Test: Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher

Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher: In der aktuellen Serie stehen neben einem 12″ und 15″ Topteil auch zwei Subwoofer zur Auswahl

Beim Lesen von Marketing-Ankündigungen neuer Produkte wie dem Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher wirken die Features immer so, als wären alle Vorläufermodelle „kalter Kaffee“. Diesem Prinzip verpflichtet lockt Mackie mit 1.400 Watt, 128 dB Peak, zwei separat regelbaren Eingängen, automatischer Feedback-Unterdrückung und einer Ducking-Funktion. Ergänzend angeboten werden passend abgestimmte 15“ und 18“ Subwoofer. Und zudem „aufgebohrte“ XT-Modelle, falls die Ausstattung der hier getesteten Mackie Thump 212 um Remote-Funktionen, Sound-Presets und Flugpunkte aufgewertet werden soll. Reichlich Holz also – bleibt nur die Frage: dickes oder dünnes Brett?

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Es geht ein paar Jahre in der PA-Geschichte auf das Jahr 2016 zurück, da Mackie mit einem aktiven 12“, einem 15“ Aktivlautsprecher sowie einem 18“ Subwoofer die Thump-Modellreihe etablierte. User-Meinungen zeigen, dass sich die Thumps speziell auch unter Konserven-Jockeys gute Bewertungen bekamen, aber auch von Bands als preisgünstige Beschallungslösung geschätzt wurden. Damals noch mit 1.000 Watt Leistung und 2-Band-EQ samt Festfrequenzen. Als Einstimmung auf die jetzt verfügbaren Nachfolger wurde im Frühjahr 2022 der wahlweise per Akku nutzbare Thump Go 8 vorgestellt, den ich für AMAZONA.de vor einiger Zeit testen konnte. Mit den jetzt aktuellen Modellen ist die aktuelle Thump-Evolution abgeschlossen – neben dem erwähnten 8“ Go gibt es jetzt also jeweils einen 12“ und 15“ in Standard- und XT-Ausführung und die beiden S115 und S118 Subwoofer. Die abweichende Ausstattung zwischen Standard und XT macht sich preislich bemerkbar, wobei der Unterschied mit etwa 50 Euro moderat ausfällt. Die Mackie Thump 212 kostet derzeit knapp 450 Euro.

Ausstattung Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher

Was sagt das Datenblatt? 1.400 Watt Class-D-Verstärker (1.200 Watt Bass/Mid, 200 Watt Hochton <1 % THD; Trennfrequenz 2,1 kHz), 128 dB SPL, der Frequenzgang startet bei 47 Hz und reicht bis 23 kHz (+/-10 dB). Für Bässe und Mitten steht ein 12“ Ferrit-Lautsprecher bereit, ergänzt durch den 1“ Kompressionstreiber (Polymer). Die Abstrahlung des Hochtonspektrums beträgt 90×60° (HxV), die mögliche Monitorschräge der Multifunktionsbox 40°. Dabei muss beachtet werden, dass die Distanz bei etwa 1,8 m Körpergröße etwa 1,4 m zwischen Kopfhöhe und Monitorbox betragen muss. Bei kürzerer Distanz wird dann eher der Bauch beschallt, der anatomisch weniger hierfür geeignet ist. Ich helfe mir, falls die Monitorwinkelung nicht passt, mit einem Paar Niveau-Ausgleichskeilen, die immer bei mir im Bulli mit „auf Tour“ sind. Gibt’s in der Möbel-Tischlerei nebenan oder im Camping-Bedarf.

Test: Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher

Typisch für Multifunktionsboxen wie die Thump 212: Auch der Betrieb als Monitor ist möglich (der Winkel beträgt 40°)

Da das Gewicht der Box mit den Abmessungen 620 x 356 x 356 mm mal mit 12,5 (PDF-Bedienungsanleitung) und mal mit 13,2 kg (Mackie-Internet) angegeben wird, habe ich nachgemessen: 12,5 kg sind korrekt. Zum Andocken auf ein Stativ dient eine herkömmliche, nicht variabler Stativaufnahme. Übrigens: Für Lautsprecherboxen wie die Mackie Thump 212, die nicht über eine Möglichkeit zur Neigung um beispielsweise 7,5 oder 15° bei der Stativmontage verfügen, bietet König & Meyer Abhilfe. Seit Jahren befindet sich für solche Fälle ein Paar der 19674 Boxenschrägsteller „Ring Lock“ in meinem Audio-Werkzeugkoffer.

Nützliches Zubehör von König & Meyer zum Anwinkeln von Boxen mit starrem Stativflansch: der 19674 Boxenschrägsteller „Ring Lock“

Typisch für aktuelle Multifunktionslautsprecher ist die interne Mischfunktion – getragen von zwei getrennt regelbaren, symmetrisch ausgelegten Kanälen, von denen Kanal 1 wahlweise auf Mikrofon (keine Phantomspeisung) oder Line-Signale anzupassen ist (10 kOhm Impedanz). Kanal 2 bietet ebenfalls einen XLR-Klinkeneingang, allerdings für Line-Signale, zudem ergänzt durch einen parallel geschalteten 3,5 mm Eingang. Bluetooth? Bleibt den XT-Modellen vorbehalten. Dafür bietet der Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher nicht nur eine interne Ducking-Funktion, sondern auch ein per Schalter zu aktivierendes Feedback-Filter. Während Ducking eher bei Event-Präsentationen und auch im DJ-Bereich zum Einsatz kommt, fühlt das Feedback-Filter sich ebenso im Bühnenbetrieb zuhause (dazu mehr im Praxisteil). Was fehlt? DSP-Presets oder individuelle EQ-Eingriffe – die sind ebenfalls lediglich bei den XT-Modellen zu finden.

Test: Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher

Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher: Ein- und Ausgänge auf der Rückseite – weder EQ, Bluetooth oder Sound-Presets (Voicing Modes) sind berücksichtigt, sie sind den XT-Modellen vorbehalten

Darf es ein wenig mehr sein?

Erwähnenswert ist der Preisunterschied zwischen den Thump Standard- und XT-Modellen. Online beträgt die Differenz beim Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher um die 50 Euro – dafür gibt es bei den XTs Bluetooth, Flugpunkte, Remote-Steuerung, individuelle EQ-Parameter und voreingestellte DSP-Presets obenauf. Interessante Features, die ich im Rahmen des Tests der erwähnte Mackie Thump Go 8 bereits ausprobieren konnte. Warum ich das hier in mehr als einem Satz erwähne? Durch den fehlenden EQ in der Standard-Version sind die Möglichkeiten zur klanglichen Anpassung im Standalone-Betrieb gleich Null. Also: Wohl dem, der eine E-Akustik mit integriertem Preamp samt Klangregelung verwendet. Aber die ist nicht immer zur Hand. Dazu ein Beispiel: Das SM58 Mikrofon klingt in Kanal 1 etwas „stumpf“ in den Mitten, das E-Piano in den oberen Lagen in Kanal 2 etwas zu „scharf“. Falls sich derartige Anpassungen nicht direkt am Instrument regeln lassen (beim Mikrofon wenig erfolgsversprechend), bleibt bei der Verwendung der Standard Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher nur ein EQ-Schulterzucken. Oder der Griff zum Mischpult als Problemlöser. Das widerspricht meines Erachtens allerdings dem Standalone-Gedanken mit Plug&Play-Nutzwert, der zu den Audiogenen derartiger Multifunktionsboxen gehört.

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Test: Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher

Remote-Steuerung via Bluetooth sowie der Zugriff auf EQ und DSP-Presets (Voicing Modes) bieten nur die XT-Modelle in der Thump-Modellreihe

Meine Ausführungen deuten es bereits an und weisen direkt zur Antwort auf die Frage, was ich machen würde, wenn es bei der Kaufentscheidung darum ginge, mich für die Mackie 212 Standard oder XT-Version zu entscheiden. Klare Sache – XT kaufen! Der Mehrwert durch die bereits genannten Zusatz-Features bei lediglich 50 Euro Preisunterschied ist top. Die Standard-Version wird meines Erachtens dann nur dann zur Alternative, wenn sowieso mit einem vorgeschalteten (digitalen) Pult gearbeitet wird und damit alle erforderlichen klanglichen Eingriffe unterschiedlichster Beschallungsaufgaben realisiert werden können. Nur damit hier keine Missverständnisse aufkommen – rein klanglich und auch von der Leistung her gesehen sind Standard- und XT-Version identisch. Es geht um das Plus an Ausstattung und Komfort. Was direkt als Überleitung hin zur folgenden Frage dienen soll.

Wie klingt der Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher?

Laut kann die 212 – in Kombination mit einem Subwoofer (Mackie bietet wahlweise einen Thump 15“ und einen 18“ in der Modellreihe) ist die Beschallung auch von Bands mit entsprechender Backline samt Drumset vorstellbar. Der Limiter zeigt bei Weißem Rauschen als Testsignal, ausgegeben vom NTi Audio MR-PRO, und 1 m Abstand bei 114,2 dB erste Aktivität. Signalisiert durch die Anzeige auf der Rückseite, die von Grün zu sporadisch einsetzendem Rot wechselt. Gemessen wurde im Freifeld mit dem NTi Audio XL2 Audio Analyser. Mackie gibt den Frequenzgang von 47 Hz bis 23 kHz an (-10 dB), eine grafische Darstellung zum Frequenzspektrum findet sich in der Bedienungsanleitung nicht. Gut finde ich, dass in der Bedienungsanleitung auch die Werte für den Frequenzgang bei -3 dB Abweichung angegeben sind: 54 Hz bis 20 kHz. Das geht in die Richtung der im Rahmen des Tests gewonnen Erkenntnisse. Ich hatte, gemäß guter Bewertungen der DJ-Fraktion hinsichtlich der Vorgängermodelle eine „Badewannen-Tendenz“ mit betontem Bass- und Höhenbereich befürchtet. Dem ist nicht so – ein angeschlossenes dynamisches Gesangsmikrofon, vergleichbar mit dem Shure SM58 Evergreen, klang auch bei höheren Lautstärken tadellos. Allerdings war mir bei stilistisch unterschiedlicher Hintergrundmusik der Bassbereich der Thump Aktivlautsprecher zu dominant abgestimmt. Geschmackssache. Andererseits führt eben diese Eigenschaft dazu, dass bei Party-Beschallungen die 212er bereits ohne Subwoofer ordentlich Bass-Fundament überträgt. Wahrscheinlich legt der 215er, die hinsichtlich der Verstärkerleistung identisch ist, diesbezüglich noch eine Schippe drauf.

Wie sinnvoll sind Musik-Ducking und Feedback-Filter?

Nicht nur im Monitorbetrieb ist das Feedback-Filter nützlich, aber kein Ersatz für aufwändige Feedback-Controller oder entsprechende Funktionen in digitalen Mischpulten, die mit 20 und mehr Filterfrequenzen arbeiten. Die Feedback-Funktion der Mackie Thump 212 Aktivlautsprechers bedient sich sechs automatisch zu setzender Notch-Filter, falls ein störendes Feedback entsteht. Durchaus eine sinnvolle Zugabe. Notch-Filter sind sehr schmalbandig arbeitende Filter, deren Aufgabe es ist, möglichst ohne das Signal hörbar zu verändern, Feedback-Frequenzen abzusenken. Im Idealfall ist nur ihre Wirkung, nämlich die Unterdrückung von Feedback-Frequenzen, aber nicht die Auswirkung auf das eigentliche Signal wahrnehmbar.

Test: Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher

Überprüfung der per Schalter aktivierbaren Feedback-Funktion, die auf sechs automatisch gesetzten Notch-Filtern basiert

Zur Anwendung kommt die per Schalter aktivierbare Feedback-Funktion im Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher lediglich bei Kanal 1 – durchaus logisch, denn nur hier ist die Eingangsempfindlichkeit zwischen Line/Mic schaltbar, demnach wird hier aller Wahrscheinlichkeit nach auch ein Mikrofon genutzt. Weniger logisch ist, dass demgegenüber die Ducking-Funktion nur bei Line- und nicht bei Mic-Pegel im Kanal 1 arbeitet. Zur Erklärung: Damit Ducking genutzt werden kann, müssen Kanal 1 und 2 parallel belegt werden. Kanal 1 mit einem Mikrofon, Kanal 2 beispielsweise mit Hintergrundmusik über einen Zuspieler. Die wird automatisch um 10 dB runtergeregelt, sobald über das mit Kanal 1 verbundene Mikrofon gesungen oder gesprochen wird. Bildlich vorstellbar ist das, als würde der Lautstärkeregler für Kanal 2 immer dann runtergezogen, wenn das Mikrofon in Kanal 1 genutzt wird – ganz automatisch. Speziell bei Präsentationen, Durchsagen oder auch im DJ-Bereich nützlich – im Test funktionierte das Ducking-Feature gut. Aber: Ducking wird nicht über die Thru-Buchse weitergegeben. Das ist wichtig zu wissen, falls mehrere Boxen als Daisy-Chain verknüpft werden, aber trotz aktiviertem Ducking in der primären Thump 212 die zusätzlich angeschlossenen Boxen ohne Absenkung unbeirrt die Hintergrundmusik wiedergeben.

Ganz zum Schluss: Bedienungsanleitungen sind meist dröge geschrieben oder sie besitzen den unwiderstehlichen Charme wenig kreativer, automatischer Übersetzungsroutinen. Die Bedienungsanleitung der Thump 212 ist nicht nur verständlich geschrieben, sie hält auch wieder eine für Mackie typische humoristische Einlage ob etwaiger Zusatzfunktionen bereit. Das hat Tradition und ist gut so.

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Fazit

Mich stört am Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher der fehlende Kanal-EQ sowie die eingesparten Sound-Presets mitsamt abstinenter Remote-Funktionen. Flugpunkte – gibt’s auch nicht. Mit diesen Schmankerln lockt aber die XT-Variante. Von der Lautsprecher-Bestückung und der System-Leistung sind die „normalen“ Mackie Thump 212 Aktivlautsprecher und die etwa 50 Euro teurere XT-Version identisch. Falls also die klangliche Abstimmung der 212er Mackie Thump grundsätzlich gefällt, rate ich direkt und ohne Umschweife zur XT-Variante, einfach aufgrund des überzeugenderen Preis-Leistungs-Verhältnisses. Geiz ist nämlich nur selten „geil“ und bei 50 Euro Preisdifferenz für den erlangten Mehrwert nicht der Rede wert.

Plus

  • hohe Systemleistung
  • gefälliges Design
  • Transporttaschen als Zubehör
  • geringes Gewicht, gute Transporteigenschaften
  • integrierte 2-Kanal Mischfunktion
  • automatisches Feedback-Filter
  • Ducking-Funktion
  • originelle Bedienungsanleitung (typisch Mackie)

Minus

  • keine Klangregelung in den Eingangskanälen
  • keine DSP-Presets
  • keine Remote-Steuerung
  • keine Flugpunkte

Preis

  • 449,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    Nvelope

    Guter, aussagekräftiger und anwendungsbezogener Test eines sicher interessanten Universallautsprechers, der auch im Kontext mit einem Subwoofer ‚laut & gut‘ leisten kann.

    Für mich sind die in den letzten Jahren etwas ‚Mode‘ gewordenen hohen Leistungsangaben (oft mehr als 1000 Watt !) ein Problem, welches die Vergleichbarkeit schwierig macht.
    Es sind ja keine ‚RMS‘-Angaben der Leistung, sondern sog. Musik-/Peak-Leistungsangaben.
    Doch schon in meiner (lange zurückliegenden) Jugend lernte ich auf ‚allen Kanälen‘, dass einzig die Leistungsangaben ‚RMS‘ vergleichbar sind und folglich eine hohe Aussagekraft haben (natürlich auch die Angabe des Schalldrucks eines Lautsprechers – xy dB pro Watt Eingangsleistung bei einem Meter Entfernung gemessen).
    Es gibt Hersteller von Lautsprechern, die die Musikleistung ihrer Lautsprecher als 2 x die RMS-Leistung angeben … andere aber 3 oder gar 4 mal die RMS-Leistung.
    DAS macht die Vergleichbarkeit der heute üblichen Leistungsangaben etwas schwierig . . . weswegen A/B-Vergleiche oder Tests verschiedener Lautsprecher (ähnlicher Bauweise) unter denselben Bedingungen (Programm-Material, Abspieler, Mixer, EQ etc.) sicher aussagekräftiger sind als eben Tests einzelner Lautsprecherboxen.

    Es wundert mich auch, dass MACKIE zwei Boxen mit geringen Ausstattungsunterschieden anbietet – aber der geringe Preisunterschied ist sicher kaufentscheidend …

    • Profilbild
      Christoph Rocholl RED

      Die Leistungsangaben vieler Hersteller stehen seit Jahren wegen fehlender Vergleichbarkeit in der Kritik. Meist fehlen Angaben wo in welchem Abstand mit welchen Signalen gemessen wurde. Deswegen ergänze ich bei den Tests (so auch bei dem der 212 Thump) Angaben zum Einsatz der internen Limiter bei Aktivboxen – auf Basis von Rosa oder Weissem Rauschen, statt sonst üblicher Sinussignale bei 1 kHz. Der Limiter-Einsatz auf Basis praxisgerechter Testsignale ermöglicht eine deutlich bessere Orientierung der möglichen Leistung, als die meist aus Marketing-Gründen wenig realitätsnahen max. dB SPL-Angaben – das ist durchaus vergleichbar mit den Leistungsangaben bei großvolumigen Zweirädern … 🙂 Grundsätzlich empfehle ich Interessierten, zwei bis drei unterschiedliche, aber vergleichbar bestückte Boxen, unter realen Nutzungsbedingungen ausgiebig zu testen. Nicht nur wegen der möglichen Leistung, auch wegen der klanglichen Grundabstimmung. Die unterscheidet sich deutlich und sollte eine möglichst große Schnittmenge mit der klanglichen Erwartungshaltung des Anwenders bilden. Diese Basis später über EQ-Kurven hinzubiegen ist meist nicht zufriedenstellend möglich oder zumindest sehr aufwändig.

      • Profilbild
        Nvelope

        Absolut richtig – weswegen ich ja auch schrieb “ Guter, aussagekräftiger und anwendungsbezogener Test “ – auch und insbesondere der Tip, eben mehrere in die engere Wahl gezogene Lautsprecher direkt “gegeneinander“ zu testen und erst – und vor allem ERST DANN – zu entscheiden, was taugt & passt.

        Und, richtig, es sollte ja nie (nur) die Leistung sein, die zur Kaufentscheidung führt, sondern noch deutlich übergewichtiger: der Klang.
        Der muss zu dem passen, was man mit dem Lautsprecher machen will – sei’s Fullrange, sei’s ‚kleine‘ Beschallung, sei’s Proberaum oder sei’s als Top zusammen mit einem Sub oder was-auch-immer!

        Danke nochmals für den Test und die dahinterliegende auch technische Kompetenz.

        • Profilbild
          Christoph Rocholl RED

          So ein Überprüfung des Limiter-Einsatzpunktes lässt sich auch mit „Hausmitteln“ durchführen. Das Testsignal (Weisses oder Rosa Rauschen) über einen Zuspieler mit dem Eingang der Lautsprecherbox verbinden und per Schallpegelmessgerät, wenn möglich im Freifeld, in 1m Entfernung überprüfen, wieviel dB erreicht werden, wenn die Aktivität des Limiters durch die entsprechende Anzeige signalisiert wird. Das Messgerät muss nicht wie in dem Test von NTi-Audio sein, auch günstige Alternativen eignen sich durchaus. Oder eine App nutzen wie „SPLnFFT“, „Dezibel X“ oder „Analyzer“.

    • Profilbild
      Nvelope

      Sorry, deine Rechnung ist technisch nicht korrekt – solche Angaben der Stromaufnahme (wie hier auf der Geräterückseite) sind NIE unter Volllast-Bedingungen . . . !
      Diese Rechnung stimmt somit nicht, auch wenn das Teilchen deutlich weniger RMS (!) – Leistung rauswerfen wird als die von dir genannten ‚1000 Watt‘ (Mackie gibt ja auf der Webseite “1.400 W Class-D amplifer“ an).

  2. Profilbild
    elecpota

    Danke für den umfangreichen Testbericht und den Vergleich mit den XT Boxen, das ist sehr hilfreich.

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