Test: Monkey Banana Turbo 6 und Turbo 10s, Studio Abhörmonitore und Subwoofer

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Klang Turbo 10s

Während ein reines Stereosystem noch relativ einfach einzurichten ist, wird die Hinzunahme eines Subwoofers ohne Einmessen im Raum in der Regel zur unmöglichen Aufgabe. Wir haben den Subwoofer an eine Position unterhalb und in der Nähe der Turbo 6 positioniert. Mit dieser brauchbaren Situation experimentierten wir mit der Frequenzweiche bis ein Frequenzgang mit +/- 5 dB im Messbereich von 30 – 16 kHz am Abhörplatz resultierte. Die Messungen zeigen die Wirkungsweise der Frequenzweiche.
Durch den Turbo 10s werden die Turbo 6 massiv im Bassbereich unterstützt und dort natürlich ebenso entlastet. Dies resultiert bei höheren Lautstärken in einem weitaus besser aufgeräumten oberen Bass- und Mittenbereich. Unsere Regie ist mit rund 80 Kubikmetern im Abhörbereich damit schon sehr gut ausgefüllt.
Der relativ kleine Subwoofer liefert in entsprechend akustisch ausstaffierten Räumen einen relativ trockenen Bass, der im Frequenzbereich nur „ganz unten“ durch das Bassreflexrohr etwas weicher wird.
Natürlich muss mit den Turbo 6 nicht zwingend ein Monkey Banana Subwoofer betrieben werden, aber er fügt sich sehr gut ins Gesamtklangbild ein.
Ich würde zum Betrieb der Turbo 6 für einen Fullrage-Betrieb auf jeden Fall einen Subwoofer empfehlen, auch wenn dadurch prinzipbedingt akustische Raumproblematiken etwas stärker hervortreten. Wir möchten unsere Musik doch schließlich gerne vollständig hören, oder?
Die erste Serie des Turbo 10s hatte eine Signalführung, die es erforderte, die angeschlossenen Satelliten erst anzuschalten, wenn der Subwoofer schon komplett betriebsbereit war. Dies ist jedoch laut Hersteller in der zweiten Revision behoben.

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Fazit

Die Turbo 6 ist ein sauber abgestimmter Studiomonitor mit gutem und angenehmem Klang. Durch den Turbo 10s kann der Frequenzbereich nach unten so erweitert werden, dass auch eine gute Beurteilung des Tiefbassbereiches möglich ist. Insgesamt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis der Kombination als sehr gut zu bewerten. Obendrein bieten die Monitore auch optisch einen ansprechenden Blickfang. Die Turbo6 bieten darüber hinaus noch die Möglichkeit, rein digital angeschlossen zu werden.

Plus

  • gut abgestimmter und studiotauglicher Gesamtklang
  • angenehme Höhen
  • digitale und analoge Eingänge

Minus

  • Beim Subwoofer der ersten Serie muss eine An- und Abschaltreihenfolge eingehalten werden.

Preis

  • Turbo 6
  • UVP: 313,90 Euro / Stück
  • Straßenpreis: 309,- Euro / Stück
  • Turbo 10s
  • UVP: 681,90 Euro
  • Straßenpreis: 675,- Euro
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